In diesem Seminar werden wir uns einen Überblick über den sogenannten Britischen Empirismus verschaffen. Im Zentrum werden dabei Texte von John Locke, George Berkeley und David Hume stehen; diese drei Autoren werden traditionellerweise als "Britische Empiristen" bezeichnet werden. Darüber hinaus werden wir aber auch weniger bekannte Texte u.a. von Catharine Trotter Cockburn, Francis Hutcheson und Mary Shepherd lesen. Thematisch wird es neben Themen der Metaphysik und Erkenntnistheorie auch um Themen der Ethik und Metaethik gehen.
- Dozent/in: Sebastian Bender
In diesem Seminar werden wir uns mit Spinozas Hauptwerk, der Ethik, beschäftigen. In diesem Buch stellt Spinoza eine ganze Reihe verblüffender Thesen auf. So behauptet er u.a., dass es nur eine Substanz gibt, nämlich Gott, und dass alle anderen Dinge nichts als Zustände (oder Modi) dieser einen Substanz sind. Außerdem behauptet Spinoza, dass alle Wahrheiten notwendige Wahrheiten sind; ihm zufolge hätte die Welt also nicht anders sein können, als sich tatsächlich ist. Dennoch können wir laut Spinoza ein freies und selbstbestimmtes Leben führen. Wieso vertritt Spinoza diese und andere Thesen? Welche Argumente bringt er vor? Wie verhält sich seine Theorie zu anderen Theorien des 16. und 17. Jahrhunderts? Diesen und weiteren Fragen werden wir in diesem Seminar nachgehen. Dabei stehen metaphysische Fragen im Vordergrund, wir werden aber Spinozas Erkenntnistheorie, seine Philosophie des Geistes sowie seine Theorie der Emotionen in den Blick nehmen. Neben den Texten Spinozas werden wir auch einige englischsprachige Sekundärtexte lesen, insbesondere James Kreines' neues Buch Hegel and Spinoza.
In Verbindung mit diesem Seminar wird am 26. Juni ein Buch-Workshop gemeinsam mit Prof. James Kreines (Claremont McKenna) stattfinden.
- Dozent/in: Sebastian Bender
- Enseignant: Ariane Schneck