In der Lehrveranstaltung werden die wichtigsten Theorien, Begriffe und Methoden der modernen Variationslinguistik vermittelt. Zur Veranschaulichung fokussiert das Masterseminar insbesondere Aspekte und Tendenzen morphologischer und syntaktischer Entwicklungen innerhalb der bairischen und alemannischen Dialekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob Variation und Wandel innerhalb der Dialekte durch innersprachliche, soziolinguistische und kognitive Faktoren beeinflusst wird. Die vermittelten theoretischen und methodischen Grundlagen werden in der empirisch ausgerichteten Projektarbeit, die in eine Präsentation sowie eine forschungsorientierte Seminararbeit münden soll, erprobt und reflektiert. Die Studierenden sind dabei angehalten, eigene Daten zu erheben, auszuwerten sowie in theoretische Zusammenhänge einzuordnen.

In der Übung werden die wichtigsten Theorien, Begriffe und Methoden zum Masterseminar P2 eingeübt. Erwartet wird die regelmäßige und aktive Mitarbeit an der Veranstaltung (sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats).