Start-Montag ist der 20.10. (nicht 13.10. !) / Treffpunkt Raum 3U08 | 15:45 h (= 15:30h c.t.) – Einführung in das Siebdruck-Verfahren [Anwesenheitspflicht! = die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung ist nicht verhandelbare Voraussetzung für die weitere Belegung des Kurses.
Die Dauer der Einführung ist aus organisatorischen Gründen bis 18h – bitte stellen Sie für Ihre durchgehende Anwesenheit ggf. die Betreuung von Kindern oder Haustieren oä. sicher.]
Der Kurs beginnt immer um 15:45 h, also 15:30 h c.t. !
Der Siebdruck, unter Betonung des künstlerischen Anteils an der Herstellung auch Serigraphie genannt, ist ein Durchdruckverfahren; von den vier traditionellen Drucktechniken ist es das jüngste Druckverfahren nach dem Hochdruck (zB Linoldruck), Tiefdruck (Radierung) und Flachdruck (Lithographie).
Ein feinmaschiges, farbdurchlässiges Gaze-Gewebe, das auf einen (Alu)Rahmen gespannt ist, wird mit einer Art Schablone präpariert und durch die dabei offengelassenen Stellen im Sieb wird mittels eines Rakels die Druckfarbe bzw das Motiv durch das Gewebe auf das darunterliegende Papier / zu bedruckende Material gerakelt.
Der Siebdruck ist ein additives Verfahren, das heißt, die Farben werden in aufeinander folgenden Druckgängen nebeneinander und/oder aufeinander in mehreren Druckvorgängen gedruckt.
Möglich ist das Bedrucken nicht nur von Papier und Leinwand, sondern verschiedenartigster Materialien mit mehr oder weniger glatten Oberflächen (wie z.B. Karton, Stoff/T-Shirts, Glas, Metall, Holz oder Kunststoff).
Nach einer theoretischen Einführung wird die Technik mit einem eigenen praktischen Erkundungs-Versuch erprobt.
Ein angedachter Besuch in der Graphischen Sammlung möchte den Zugang zu künstlerischen Originalen ermöglichen.
Mittels experimentieller manueller oder fotografisch/digitaler Druckformherstellung sollen eine eigenständige Arbeit entwickelt werden. Zugang zum Computerraum nebenan ist gegeben. Photoshop o.ä.-Kenntnisse sind von Vorteil.
Bitte bedenken:
Dem Kursablauf bei 10 Teilnehmern in dieser Werkstatt ist eine gewisse unplanbare, spontane Organisation immanent, da max. 2 Teilnehmer gleichzeitig Siebe säubern, beschichten, belichten etc können. Daneben sind Wartezeiten bei der parallelen Betreuung individueller Vorhaben nicht zu vermeiden.
Es wird ein Materialbeitrag eingesammelt.
Nutzung der Werkstatt:
derzeitige oder ehemalige (noch immatrikulierte) Teilnehmende des Siebdruck-Kurses können nach Absprache und Einzahlung eines dem Umfang des Projekts entsprechenden Materialbeitrags die Siebdruck-Werkstatt auch außerhalb der Kurszeiten nutzen (im Rahmen der offiziellen Öffnungszeiten des Gebäudes).
Es empfiehlt sich, mind. zu Zweit zu arbeiten, zeitnah nach dem erfolgreich absolvierten Kurs – daher sollten sich Kursteilnehmende bereits im laufenden Kurs verabreden. Institutsfremde Personen dürfen die Werkstatt nicht betreten.
Interessenten melden sich bitte unter
Kontakt: Eva.Blanche@lmu.de
Der Zugang zur Werkstatt wird in Absprache mit der Nachfolge von Matthias Gaidosch organisiert nach einer entsprechenden Bestätigung durch Eva Blanché.
- Trainer/in: Eva Blanché