Das Seminar begleitet die Vorlesung zur Einführung in die Hamartiologie und wirft einen kritischen Blick auf die dogmatischen und ethischen Probleme des Sündenbegriffs, seine Missbrauchspotentiale und hegemonialen Implikationen. Inspirationen werden dafür sowohl von Klassiker*innen befreiungs-, feministisch-, gender- und queer-theologischer Ansätze geholt als auch von neueren Entwürfen. Ziel ist eine kritische Auseinandersetzung mit diesem zentralen systematisch-theologischen Topos und das Entwickeln einer eigenständig-kritischen theologischen Haltung.