Emotionen sind ein zentraler Bestandteil menschlicher Kommunikation und beeinflussen zahlreiche kognitive Prozesse. Besonders in der Sprachverarbeitung wird deutlich, dass sprachliche Informationen selten unabhängig von emotionalen Inhalten verarbeitet werden. Dieser Kurs untersucht daher das Zusammenspiel von Sprache und Emotionen aus psycholinguistischer Perspektive. Im Laufe des Semesters lernen die Studierenden, wie emotionale Inhalte sprachverarbeitende Prozesse modulieren, und setzen sich mit aktuellen Studien auseinander, die diese Zusammenhänge untersuchen. In Kleingruppen entwickeln die Studierenden eigene Forschungsprojekte zu diesem Themenbereich, erheben Daten, werten diese aus und reflektieren die Ergebnisse kritisch.


Ziele des Kurses sind:

  1. Vertrautheit mit dem Forschungszyklus und wissenschaftlichen Methoden der psycholinguistischen Forschung
  2. Auseinandersetzung mit Theorien und empirischen Befunden zur Rolle von Emotionen in der Sprachverarbeitung
  3. Fähigkeit zur eigenständigen Entwicklung, Durchführung und Auswertung behavioraler Experimente