Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die schriftliche oder mündliche Modulprüfung in Fundamentaltheologie. 

In diesem Blockkurs werden die Vorlesungen "Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen" und  "Offenbarung"  von Prof. Schärtl-Trendel behandelt. 

Der Kurs dient zur direkten Prüfungsvorbereitung, für alle Studierenden die in diesem Wintersemester eine Prüfung zu beiden oder je einer der beiden Vorlesungen antreten werden. 

Die Vorlesung setzt sich mit der Frage auseinander, mit welchen Gründen wir ein ekklesiologisches Fundament für den Glauben benötigen, wie der Begriff der Kirche bzw. der wahren Kirche verstanden wurde und wird und wie unterschiedlichen Kirchenverständnisse aus verschiedenen christlichen Denominationen eine Herausforderung für und Erweiterung des katholischen Kirchenverständnisses darstellen. Neben zentralen fundamentaltheologischen Themen der Ekklesiologie – wie z.B. dem Verhältnis von Christologie, Pneumatologie und Ekklesiologie in Hinsicht auf die Stiftung und die Wirklichkeit von Kirche, der Relevanz der Kirche für den Glaubensakt, der Reflexion auf die institutionelle Dimension von Kirche (Amt, Autorität, Dienst und Legitimität) und die Fragen der Kirchenzugehörigkeit – wird die Vorlesung einen konfessionskundlichen Überblick bieten und die Grundlagen des ökumenischen Gesprächs vorstellen. In diesem Kontext werden auch zeitgenössisch strittige ekklesiologische Fragen erörtert: die paradigmatische Rolle verschiedener Kirchenmetaphern für die Selbstreflexion der Kirche, aber auch das Verhältnis von Kirche und pluraler Gesellschaft bzw. die theologische Positionierung im Verhältnis von Kirche und Welt.




Religionswissenschaftlich betrachtet ist das Christentum heute „nur“ eine unter vielen Weltreligionen und steht wie nie zuvor vor der Herausforderung mit den anderen Religionen in Dialog zu treten. Sowohl zur Vergewisserung des eigenen Glaubensprofils als auch zur Schaffung einer Grundlage für einen friedlichen Dialog, ist ein Grundverständnis der Glaubensgrundsätze und Überzeugungen der großen Weltreligionen unabdingbar. Dieses Seminar versucht diesem Anspruch gerecht zu werden. Dabei werden wir uns nacheinander dem Judentum, dem Islam, dem Hinduismus und dem Buddhismus zuwenden. Neben der Klärung der Ursprünge und Verbreitung der jeweiligen Glaubensgemeinschaft, werden wir insbesondere den Schwerpunkt auf die inhaltlichen Glaubensgrundsätze legen, um über diesen Zugang ein Verständnis des jeweiligen Gottes-, Menschen- und Weltbildes zu erlangen.  Das Seminar ist als eine klassische Einführung mit Diskussionseinheiten konzipiert


Kann man einen unwandelbaren, ewigen und über eine souveräne Vorsehung verfügenden, selbstgenügsamen Gott um etwas bitten? Kann das Bittgebet den Willen Gottes beeinflussen oder ändern? Oder dient es nur der Selbstberuhigung oder der transformierenden Selbstreflexion? Das Seminar verknüpft die Gebetsthematik mit der klassischen Lehre von den Eigenschaften Gottes und versucht darzulegen, dass es einen Ort für das Bittgebet nicht nur im sogenannten „Offenen Theismus“ gibt, sondern auch im klassischen Theismus oder im Prozess-Theismus. Ein unerlässlicher Ausgangspunkt wird dabei die Reflexion auf den eigentümlichen Sprechakt des Betens sein müssen, aber auch ein Verständnis der Unzeitlichkeit Gottes im Verhältnis zu unserer Freiheit. Im Hintergrund steht dabei auch die immer noch akute Diskussion um den sogenannten ‚theistischen Fatalismus‘ und eine adäquate Modellierung des Vorherwissens und Handelns Gottes.


In der systematischen Theologie, schon länger aber in der Ethik hat sich eine Debatte um den Wirklichkeitsbezug unserer tragenden Konzepte entwickelt. Dabei steht die Frage im Zentrum, welche Konsequenzen wir aus der Einsicht zu ziehen hätten, wenn sich herausstellte, dass unsere Bezugnahme auf Wirklichkeit – auch unsere Rede von Gott – von der Eigenart unseres Bewusstseins, von der Kraft unseres Urteilens und von den Wegen unseres Erkennens so durchdrungen ist, dass es sinnlos wäre, von einer Wirklichkeit ‚an sich‘ zu sprechen. Hängt die Verbindlichkeit unserer Normen daran, dass wir uns in unseren sittlichen Urteilen auf unabhängig von uns existierende Werte oder moralische Sachverhalte beziehen? Oder lässt sich die Objektivität des sittlichen Urteils auch anders begründen? Und welche Rolle spielt Gott in diesem Rahmen für die Begründung der Ethik? Ist die Konstellation im Zusammenhang mit der Rede von „Gott“ nicht auf eigenartige Weise spiegelbildlich insofern, als wir zwischen Gotteskonstrukten einerseits und der (uns immer auch entzogenen) Wirklichkeit Gottes zu unterscheiden versuchen, obwohl wir andererseits nach dem richtigen Gottesbegriff fragen und die Vorläufigkeit unserer Gotteskonzepte einräumen?

Das Seminar diskutiert diese Fragen anhand einschlägiger Positionen der ethischen und theologischen Debatten der Gegenwart und stellt sie in einen erweiterten metaphysischen und theologischen Rahmen, in dem generell die Bedingungen des Wirklichkeitsbezugs unserer Begriffe analysiert werden soll.



Ausgehend von einer inzwischen gängigen Taxonomie, die zwischen dem klassischen Theismus, dem personalen Theismus und Variationen eines Non-Standard-Theismus (mit durchaus weiter zu unterscheidenden Konzeptionen von Transzendenz und ultimativer Wirklichkeit) differenziert, geht die Lehrveranstaltung den Unterschieden, aber auch den Überlappungen dieser verschiedenen Gotteskonzeptionen nach, analysiert auf einer meta-theologischen Ebene die Bedingungen ihrer Angemessenheit und erkundet ihre Relevanz und ihre Ausdrucksformen in den religiösen und mystischen Traditionen verschiedener Weltreligionen. Dabei setzt der in der Vorlesung unternommene komparativ-theologische Versuch bei dem Gedanken ein, dass es in begrifflicher Hinsicht nur wenige, motivisch sich auch in unterschiedlichen religiösen Traditionen durchhaltende Grundoptionen gibt, das Absolute zu denken. Geleitet ist der Ansatzpunkt der Vorlesung auch von der Frage, ob das christliche Gottesbild die angedeuteten unterschiedlichen Grundoptionen konstruktiv in den Gottesbegriff aufnehmen kann und wie sich gegenwärtige theologische Herausforderungen in den verschiedenen Überzeugungstraditionen der Religionen spiegeln lassen.





Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die Prüfung der Vorlesung Glaube und Vernunft in Fundamentaltheologie. Der Kurs steht allen Studenten/innen, die die Vorlesungen besuchen und in diesem Semester zur Vorlesung geprüft werden, offen. 

Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die mündlichen Modulprüfung in Fundamentaltheologie im Studiengang Magister Theologiae. In diesem Blockkurs wird die Vorlesung "Offenbarung" des vohergehenden Wintersemesters behandelt.

Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die mündlichen Modulprüfung in Fundamentaltheologie im Studiengang Magister Theologiae. In diesem Blockkurs wird die Vorlesung "Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen in den Religionen" des vohergehenden Wintersemesters behandelt.

Ist der Satz „Gott existiert“ ein sinnvoller Satz oder nur künstlerische Ausdruck jenseits dem Bereich eindeutiger Wahrheitszuschreibung? Die Religionskritik des logischen Empirismus fasste alle metaphysischen und somit auch theologischen Aussagen als von vornherein sinnlos auf, da nur Aussagen, die empirisch oder logisch verifiziert bzw. falsifiziert werden können, sinnvolle Aussagen sind. 

Um dieser neuen radikalen Herausforderung, die die Möglichkeit sinnvoll etwas über Gott zu sagen negiert, zu begegnen, diskutiert die „religious Epistemology“ die Frage, welchen epistemischem Status Sätze über Gott zukommen.

Dieses Seminar will einerseits die Argumente für den Vorwurf der grundsätzlichen Sinnlosigkeit theologischer Aussagen diskutieren und verschiedene Antwortstrategien analysieren.


Der berühmte Schwur Berengar von Tours` „ich […] bekenne, dass […] der wahre Leib unseres Herrn Jesus Christus […] mit den Händen des Priesters berührt und gebrochen und mit den Zähnen der Gläubigen zerrieben“ wird (DH 690), stellt einen Höhepunkt der mittelalterlichen Eucharistiekontroversen dar und zeugt von einem naiven Realismus, der das symbolischen Verständnis des neuplatonischen Denkhorizont der Kirchenväter nicht mehr versteht. Die Scholastiker versuchen mit der Transsubstantiationslehre das Verständnis von eucharistischer Wandlung zu fassen. Doch auch dieses Modell kommt an seine Grenzen und seit dem 2. Vatikanischen Konzil wird versucht mit dem Begriff der „Realpräsenz“ das Mysterium der Eucharistie zu erläutern. 

Im Hintergrund zu allen Eucharistiedebatten seit der Antike steht die philosophische Frage nach dem Verhältnis von Wirklichkeit und Symbol und spiegeln somit die Themen der modernen Realismus-Antirealismus-Debatte wider.

Dieses Seminar betrachtet die historischen Eucharistiedebatten und stellt die Frage nach dem Verständnis und Verhältnis von Wirklichkeit und Symbol. Außerdem wird diskutiert inwiefern das Mysterium der Eucharistie bzw. der eucharistischen Wandlung und der Glaube an die Realpräsenz Christi rational durchdringbar ist.

Das Prüfungskolloquium II: Offenbarung, dient als Vorbereitung zur Prüfung der gleichnamige Vorlesungen von Prof. Dr. Schärtl-Trendel.

Dabei wird sowohl der Vorlesungstoff wiederholt und vertieft, als auch konkrete Übungen durchgeführt. Außerdem soll diese Veranstaltung den Raum für Fragen und Diskussionen bieten und inhaltliche wie technische Tipps für die schriftliche Prüfung, die am 8.02 stattfindet, enthalten.

Die Veranstaltung richtet sich primär an Studierende, die dieses Wintersemester zu dieser Vorlesung im Rahmen eines Moduls geprüft werden. Jeder Teilnehmer der Vorlesung darf jedoch auch am Kolloquium teilnehmen.

Das Kolloquium wird als online Zoom-Veranstaltung am Samstag den 30.01.2021  bis Sonntag den 31.01.21 stattfinden. Dabei werden 5 Zoom-Sitzungen abgehalten.

Voraussetzung für das Kolloquium ist die Teilnahme an der Vorlesung von Prof. Schärtl-Trendel.

Material zur Vorbereitung: Folien und Audios der Vorlesung


Das Prüfungskolloquium I: Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen in den Religionen, dient als Vorbereitung zur Prüfung der gleichnamige Vorlesungen von Prof. Dr. Schärtl-Trendel.

Dabei wird sowohl der Vorlesungstoff wiederholt und vertieft, als auch konkrete Übungen durchgeführt. Außerdem soll diese Veranstaltung den Raum für Fragen und Diskussionen bieten und inhaltliche wie technische Tipps für die schriftliche Prüfung, die am 8.02 stattfindet, enthalten.

Die Veranstaltung richtet sich primär an Studierende, die dieses Wintersemester zu dieser Vorlesung im Rahmen eines Moduls geprüft werden. Jeder Teilnehmer der Vorlesung darf jedoch auch am Kolloquium teilnehmen.

Das Kolloquium wird als online Zoom-Veranstaltung am Freitag den 29.01.21 bis Samstag den 30.01.21 stattfinden. Dabei werden 5 Zoom-Sitzungen abgehalten.

Voraussetzung für das Kolloquium ist die Teilnahme an der Vorlesung von Prof. Schärtl-Trendel.

Material zur Vorbereitung: Folien und Audios der Vorlesung

Hier finden Sie am Montag, den 20. Juli 2020 ab 14 Uhr die Prüfungsaufgaben für die Prüfung über die Fächer "Offenbarung", "Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen in den Weltreligionen" und "Glaube und Vernunft".

Hier finden Sie die Prüfungsaufgaben für die Prüfung der Vorlesung "Einführung in die Fundamentaltheologie" am Montag, den 20. Juli 2020 um 8.30 Uhr

In diesem Kurs finden Sie Unterlagen zum Seminar "Religionskritik und Religionsphilosophie David Humes" im Sommersemester 2020 am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Hubert Schröcker

Glaube und Vernunft

Das Verhältnis von Glaube und Vernunft ist die Grundfrage der Fundamentaltheologie. In der Vorlesung geht es um die Rationalität des Glaubens, um die Wissenschaftlichkeit der Theologie und um das Verhältnis der Theologie zu anderen Bereichen des Wissens und des Lebens.


Einführung in die Fundamentaltheologie

Die Vorlesung stellt Geschichte, Selbstverständnis und innere Gliederung der Fundamentaltheologie dar. Anhand der Leitfrage „Warum sollen wir das glauben?“ lernen die Studierenden das Verhältnis von Glaube und Vernunft in der Auseinandersetzung mit Philosophie und Wissenschaft kennen und beurteilen. Grundformen der Religions-, Christentums- und Kirchenkritik werden stets reflektierend einbezogen.

Hier finden Sie die Materialien zur Vorlesung. Solange kein Lehrbetrieb in Präsenzform möglich ist, stehen Power Point mit Audiokommentar zur Verfügung.