Digitaler Prüfungsvorbereitungskurs für die Vorlesung "Glaube und Vernunft" im Sommersemester 2025. 
Digitaler Prüfungsvorbereitungskurs für die Vorlesungen "Gottesbilder und Transzendenzvorstellung in den Religionen" und "Offenbarung" des vergangenen Wintersemesters (WiSe 24/25)

Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die schriftliche oder mündliche Modulprüfung in Fundamentaltheologie. 

In diesem Blockkurs werden die Vorlesungen "Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen" und  "Offenbarung"  von Prof. Schärtl-Trendel behandelt. 

Der Kurs dient zur direkten Prüfungsvorbereitung, für alle Studierenden die in diesem Wintersemester eine Prüfung zu beiden oder je einer der beiden Vorlesungen antreten werden. 

Die Vorlesung setzt sich mit der Frage auseinander, mit welchen Gründen wir ein ekklesiologisches Fundament für den Glauben benötigen, wie der Begriff der Kirche bzw. der wahren Kirche verstanden wurde und wird und wie unterschiedlichen Kirchenverständnisse aus verschiedenen christlichen Denominationen eine Herausforderung für und Erweiterung des katholischen Kirchenverständnisses darstellen. Neben zentralen fundamentaltheologischen Themen der Ekklesiologie – wie z.B. dem Verhältnis von Christologie, Pneumatologie und Ekklesiologie in Hinsicht auf die Stiftung und die Wirklichkeit von Kirche, der Relevanz der Kirche für den Glaubensakt, der Reflexion auf die institutionelle Dimension von Kirche (Amt, Autorität, Dienst und Legitimität) und die Fragen der Kirchenzugehörigkeit – wird die Vorlesung einen konfessionskundlichen Überblick bieten und die Grundlagen des ökumenischen Gesprächs vorstellen. In diesem Kontext werden auch zeitgenössisch strittige ekklesiologische Fragen erörtert: die paradigmatische Rolle verschiedener Kirchenmetaphern für die Selbstreflexion der Kirche, aber auch das Verhältnis von Kirche und pluraler Gesellschaft bzw. die theologische Positionierung im Verhältnis von Kirche und Welt.




Religionswissenschaftlich betrachtet ist das Christentum heute „nur“ eine unter vielen Weltreligionen und steht wie nie zuvor vor der Herausforderung mit den anderen Religionen in Dialog zu treten. Sowohl zur Vergewisserung des eigenen Glaubensprofils als auch zur Schaffung einer Grundlage für einen friedlichen Dialog, ist ein Grundverständnis der Glaubensgrundsätze und Überzeugungen der großen Weltreligionen unabdingbar. Dieses Seminar versucht diesem Anspruch gerecht zu werden. Dabei werden wir uns nacheinander dem Judentum, dem Islam, dem Hinduismus und dem Buddhismus zuwenden. Neben der Klärung der Ursprünge und Verbreitung der jeweiligen Glaubensgemeinschaft, werden wir insbesondere den Schwerpunkt auf die inhaltlichen Glaubensgrundsätze legen, um über diesen Zugang ein Verständnis des jeweiligen Gottes-, Menschen- und Weltbildes zu erlangen.  Das Seminar ist als eine klassische Einführung mit Diskussionseinheiten konzipiert


Kann man einen unwandelbaren, ewigen und über eine souveräne Vorsehung verfügenden, selbstgenügsamen Gott um etwas bitten? Kann das Bittgebet den Willen Gottes beeinflussen oder ändern? Oder dient es nur der Selbstberuhigung oder der transformierenden Selbstreflexion? Das Seminar verknüpft die Gebetsthematik mit der klassischen Lehre von den Eigenschaften Gottes und versucht darzulegen, dass es einen Ort für das Bittgebet nicht nur im sogenannten „Offenen Theismus“ gibt, sondern auch im klassischen Theismus oder im Prozess-Theismus. Ein unerlässlicher Ausgangspunkt wird dabei die Reflexion auf den eigentümlichen Sprechakt des Betens sein müssen, aber auch ein Verständnis der Unzeitlichkeit Gottes im Verhältnis zu unserer Freiheit. Im Hintergrund steht dabei auch die immer noch akute Diskussion um den sogenannten ‚theistischen Fatalismus‘ und eine adäquate Modellierung des Vorherwissens und Handelns Gottes.




Ausgehend von einer inzwischen gängigen Taxonomie, die zwischen dem klassischen Theismus, dem personalen Theismus und Variationen eines Non-Standard-Theismus (mit durchaus weiter zu unterscheidenden Konzeptionen von Transzendenz und ultimativer Wirklichkeit) differenziert, geht die Lehrveranstaltung den Unterschieden, aber auch den Überlappungen dieser verschiedenen Gotteskonzeptionen nach, analysiert auf einer meta-theologischen Ebene die Bedingungen ihrer Angemessenheit und erkundet ihre Relevanz und ihre Ausdrucksformen in den religiösen und mystischen Traditionen verschiedener Weltreligionen. Dabei setzt der in der Vorlesung unternommene komparativ-theologische Versuch bei dem Gedanken ein, dass es in begrifflicher Hinsicht nur wenige, motivisch sich auch in unterschiedlichen religiösen Traditionen durchhaltende Grundoptionen gibt, das Absolute zu denken. Geleitet ist der Ansatzpunkt der Vorlesung auch von der Frage, ob das christliche Gottesbild die angedeuteten unterschiedlichen Grundoptionen konstruktiv in den Gottesbegriff aufnehmen kann und wie sich gegenwärtige theologische Herausforderungen in den verschiedenen Überzeugungstraditionen der Religionen spiegeln lassen.





Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die Prüfung der Vorlesung Glaube und Vernunft in Fundamentaltheologie. Der Kurs steht allen Studenten/innen, die die Vorlesungen besuchen und in diesem Semester zur Vorlesung geprüft werden, offen. 

Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die mündlichen Modulprüfung in Fundamentaltheologie im Studiengang Magister Theologiae. In diesem Blockkurs wird die Vorlesung "Offenbarung" des vohergehenden Wintersemesters behandelt.

Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die mündlichen Modulprüfung in Fundamentaltheologie im Studiengang Magister Theologiae. In diesem Blockkurs wird die Vorlesung "Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen in den Religionen" des vohergehenden Wintersemesters behandelt.

Der berühmte Schwur Berengar von Tours` „ich […] bekenne, dass […] der wahre Leib unseres Herrn Jesus Christus […] mit den Händen des Priesters berührt und gebrochen und mit den Zähnen der Gläubigen zerrieben“ wird (DH 690), stellt einen Höhepunkt der mittelalterlichen Eucharistiekontroversen dar und zeugt von einem naiven Realismus, der das symbolischen Verständnis des neuplatonischen Denkhorizont der Kirchenväter nicht mehr versteht. Die Scholastiker versuchen mit der Transsubstantiationslehre das Verständnis von eucharistischer Wandlung zu fassen. Doch auch dieses Modell kommt an seine Grenzen und seit dem 2. Vatikanischen Konzil wird versucht mit dem Begriff der „Realpräsenz“ das Mysterium der Eucharistie zu erläutern. 

Im Hintergrund zu allen Eucharistiedebatten seit der Antike steht die philosophische Frage nach dem Verhältnis von Wirklichkeit und Symbol und spiegeln somit die Themen der modernen Realismus-Antirealismus-Debatte wider.

Dieses Seminar betrachtet die historischen Eucharistiedebatten und stellt die Frage nach dem Verständnis und Verhältnis von Wirklichkeit und Symbol. Außerdem wird diskutiert inwiefern das Mysterium der Eucharistie bzw. der eucharistischen Wandlung und der Glaube an die Realpräsenz Christi rational durchdringbar ist.