Herzlich Willkommen Hoş Geldiniz im Kurs "Lektüre osmanischer Urkunden" 

Die meisten Texte, die aus der osmanischen Zeit überliefert sind, gehören in die Rechts- und Verwaltungspraxis des Reiches. Diese Texte sind türkischsprachige Urkunden. Sie ermöglichen einen einzigartigen Einblick in eine frühmoderne und moderne Gesellschaft des Nahen Ostens und des östlichen Mittelmeeres und sind etwas für Experten.

Dieser Kurs vermittelt entsprechende paläographische, linguistische, diplomatische, kulturelle und historische Kenntnisse, wobei sich die Auswahl des Stoffes nach dem Interesse der Teilnehmer richtet. Dabei stehen die sogenannten früheren im Duktus divani oder die späteren im Duktus riḳʽa geschriebenen Texte.


Herzlich Willkommen Hoş Geldiniz im Kurs "Ältere Türkische Texte"

Das Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer_innen zu befähigen, „Ältere Türkische Texte“ zu entziffern, zu analysieren und forschungsnah zu diskutieren.

Im ersten Schritt vermittelt dieser Kurs einen Überblick über diese „Älteren Türkischen Texte“ sowie die Schriftkultur im Osmanischen Reich ab der Mitte des 19. Jahrhundert. Im zweiten Schritt liegt der Schwerpunkt auf dem Lesen von osmanischen Texten (in arabischer Druckschrift), wie z.B. ältere Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Dokumenten oder Briefe. Weiterhin werden im Kurs die Besonderheiten der Grammatik, der Wortstellung und des Wortschatzes sowie arabische und persische grammatikalische und lexikalische Elemente, die die osmanischen Texte prägen, behandelt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Kurses ist es, die Studierenden mit der Verwendung von Hilfsmitteln vertraut zu machen, um selbstständig mit diesen Texten umgehen zu können.

 


Herzlich Wilkommen Hoş Geldiniz im Kurs "Türkisch 3"

Der Kurs Aufbaukurs Türkisch 1 (= Türkisch 3)

baut inhaltlich auf den Kursen Türkisch 1 und 2 auf. Die Zielgruppe dieser Lehrveranstaltung sind Studierende, die bereits die ersten beiden Türkisch-Kurse besucht und abgeschlossen haben oder über das Niveau A2 verfügen. In diesem Kurs werden die Grammatikkenntnisse vertieft und der Wortschatz erweitert.

Während des Semesters werden die verschiedenen Sprachfertigkeiten wie Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen und Übersetzen in der türkischen Sprache in den unterschiedlichen Kommunikationssituationen des Alltags sowie in der Wissenschaft anhand von praktischen Übungen weiter ausgebaut.

Bei Fragen, einfach per E-Mail an mich: n.lischewski@lmu.de

Ich freue mich auf Sie als Teilnehmerin / Teilnehmer in meinem Kurs.

Nevra Lischewski

Herzlich Willkommen Hoş Geldiniz im Kurs "Türkisch 1"

Der Kurs Türkisch 1 

ermöglicht einen Einstieg in die türkische Sprache. Die Zielgruppe dieser Lehrveranstaltung sind Studierende, die keine oder sehr geringe Vorkenntnisse in der türkischen Sprache haben. Das Ziel ist es, im ersten Schritt den allgemeinen Sprachaufbau, die Struktur, das türkische Alphabet, die Aussprache und die Orthographie der modernen türkischen Sprache zu vermittelt. Im zweiten Schritt werden die grundlegenden Grammatikstrukturen und typologischen Merkmale der türkischen Sprache behandelt. Während des Semesters werden die verschieden Sprachfertigkeiten wie Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen und Übersetzten in der türkischen Sprache anhand von praktischen Übungen aufgebaut. 

Der Plan für die erste Semester Woche (17-21 Oktober 2022)

17.10. 2022 -19.10.2022 Kennenlernen und erster fachlicher Impuls (Präsenz-Veranstaltung) 

20.10.2022 Üben, Vertiefen (Online Veranstaltung per Zoom) 

Bei Fragen, einfach per E-mail an mich: n.lischewski@lmu.de

Ich freue mich auf Sie als Teilnehmerin / Teilnehmer in meinem Kurs.

Nevra Lischewski



Landkarten sind viel mehr als Landkarten. Einerseits sind sie nicht ganz leicht zu lesende, zweidimensionale Medien, die noch dazu häufig im Verbund mit anderen, ein- oder zweidimensionalen Medien auftauschen. Andererseits spiegeln Landkarten Weltbilder und verraten daher bei genauer Lektüre einiges über Ort und Zeit ihrer Entstehung. 

In diesem Proseminar betrachten wir vormoderne arabische Landkarten vom 8. bis zum 17. Jahrhundert. Gleichzeitig lernen Sie das Handwerk der Arabistik und Islamwissenschaft. Sie üben Thesen aufzustellen und zu beweisen bzw. zu widerlegen, Bücher und Artikel zum aktuellen Stand der Forschung zu beschaffen, Grammatiken und Wörterbücher zu benutzen, arabische Texte in lateinischen Buchstaben zu transkribieren, in den Handbüchern schnell präzise Informationen zu fast jedem Thema zu finden und Zeit- und Massangaben umzurechnen. All dies wenden Sie dann an, um zuerst die erste Skizze Ihrer Hausarbeit zu schreiben, dann die Vollversion.


Die Vorlesung führt in einer Anzahl von didaktischen Einheiten in zentrale Fragen der Arabistik ein. Nach einem Überblick über die Stellung des Arabischen innerhalb der semitischen Sprachen und über die Beziehung zwischen Hocharabisch und den fünf arabischen Dialekfamilien betrachten wir exemplarisch Ausschnitte aus zentralen Quellen bzw. Quellenkorpora. Behandeln werden wir u.a. die vorislamischen Inschriften, den Koran, die Hadith-Sammlungen, die schöne Literatur, Geographie, historische Romane und palästinensische Filme. - Die einzelnen Vorlesung umfasst Blöcke mit Diskussionen in Kleingruppen. Die Kenntnis orientalischer Sprachen wird nicht vorausgesetzt. Studierende, die sich nicht über LSF anmelden können, melden sich per e-mail beim Dozenten.


Diese Vorlesung bietet eine Einführung in die Islamwissenschaft (die Kulturwissenschaft von der Vergangenheit und Gegenwart der Islamischen Welt). Einleitend denken wir darüber nach, wo die Möglichkeiten und Grenzen einer Kulturwissenschaft liegen. Anschliessend lernen wir die vier Perioden und etwa fünfzehn Grossräume der islamischen Vergangenheit und Gegenwart kennen. - Das Schwergewicht liegt auf den islamischen Gesellschaften der Arabischen Halbinsel, Ägyptens, Syrien-Palästinas, des Irak, Irans und Zentralasiens. Wir behandeln ausgewählte Fallbeispiele wie den ersten islamischen Staat der Umayyaden von Damaskus, das Weltbild der schiitischen Fāṭimiden Ägyptens und die Gelehrtengesellschaft der 12er Schiiten Irans. Nach der Vorlesung können Sie aktuelle und historische Phänomene räumlich und zeitlich einordnen. - Die einzelnen Vorlesungen haben je einen längeren Vorlesungsteil, und einen kürzeren Vertiefungsteil mit Diskussion in Kleingruppen. Die Kenntnis orientalischer Sprachen wird nicht vorausgesetzt. Studierende, die sich nicht über LSF anmelden können, melden sich per e-mail beim Dozenten.

Tutorium: Wir empfehlen den Besuch des Tutoriums Do 14:15-16:00 (kann nach Absprache geändert werden)

Literatur zur Anschaffung und zur Vorbereitung der Prüfung:

Bauer, Thomas, Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient, München 2018; Brunner, Rainer (Hg.), Islam: Einheit und Vielfalt einer Weltreligion, Stuttgart 2016; Elger, Ralf und Stolleis, Friederike (Hgg.): Kleines Islam-Lexikon. Geschichte - Alltag - Kultur, 6. Auflage München 2018 (Beck Paperback), online unter: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/islam-lexikon/


Weitere Literatur: Krämer, Gudrun, Geschichte des Islam, 5. Auflage München 2016; van Steenbergen, Jo, A History of the Islamic World, 600-1800. Empire, Dynastic Formations, and Heterogeneities in Pre-Modern Islamic West-Asia, London 2020

Arbeitsaufwand: 1.5 Stunden/Woche Präsenz, 4.5 Stunden/Woche Vor- und Nachbereitung (3 ECTS-Punkte)

Modulprüfung von Vorlesung und Übung zusammen: Übungsmappe

In diesem Seminar werden wir uns anhand ausgewählter Texte mit dem sogenannten „sonic turn“ in den Nahostwissenschaften beschäftigen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Beschäftigung mit Ton, Musik, Stimme und so genannten Tonlandschaften (soundscapes) zum Verständnis von Politik und Gesellschaft sowie zur Analyse von Macht- und Geschlechterverhältnissen in arabischsprachigen Regionen beiträgt (Vertiefung der Konzepte von Herkunft, Klasse, Religion, Geschlecht). In der zum Seminar gehörigen Übung werden wir uns verschiedenen Beispielen zuwenden, z.B. verschiedenen Musikrichtungen wie Pop und Rap, Gebetsrufen, Koranrezitationen, Predigten, dhikr, aber auch unterdrückten und nicht gehörten Stimmen und Sounds.


Im Neuhebräisch Konversationskurs liegt der Schwerpunkt auf dem gesprochenen Hebräisch, wobei gleichzeitig auch die wichtigsten Grammatikgrundlagen im Hintergrund wiederholt werden. Der Konversationskurs soll Studierende durch aktive Teilnahme an vielfältigen Gesprächssituationen eine selbständige Kommunikation in Alltagssituationen ermöglichen. Dem Anlass entsprechend werden somit Wortschatz und Grammatik intensiv wiederholt. Als Basis für den Konversationskurs dient unterschiedliches Originalmaterial aus der hebräischsprachigen Aktualität: Kultur, Politik, Medien, Literatur, Zeitungen, Lieder, Filme usw. Die Auswahl der Gesprächsthemen im Konversationskurs lässt sich allerdings nach den Wünschen der Studierende gestalten. Der Konversationskurs richtet sich an Studierende, die bereits den Kurs Hebräisch II abgeschlossen haben, Grundkenntnisse der neuhebräischen Sprache besitzen und sie in der Praxis vertiefen möchten.

Der Kurs Arabisch I führt in die arabische Sprache ein und vermittelt grundlegenden grammatikalische Strukturen und einen Basiswortschatz. In den ersten Wochen steht das arabische Alphabet und die Aussprache der einzelnen Buchstaben im Vordergrund. Darauf aufbauend werden wir Sie mit der Konjugation in Vergangenheit und Gegenwart, Nominal-und Verbalsätzen, den verschiedenen Kasusformen, der Verwendung von Adjektiven, den Zahlen, der Genitivverbindung usw. vertraut machen. Am Ende des Semester können Sie einfache Texte (vor)lesen und verstehen, sich selbst vorstellen und einfache Dialoge führen.

Der Kurs Arabisch II baut inhaltlich auf dem Kurs Arabisch I auf. Sie erweitern Ihren Wortschatz, lernen die Verbalstämme kennen und können Imperative und Zukunftsformen bilden. Darüberhinaus machen wir Sie auch mit den sogenannten schwachen Verben vertraut. Am Ende des Semesters haben Sie einen guten Grundüberblick über die grammatikalische Basis der arabischen Sprache. Sie werden flüssiger im Lesen arabischer Texte und haben Ihr aktive sprachliches Repertoire erweitert.

Dieser Kurs bietet einen Überblick über die von Mizrahim verfassten Literatur-Werke. Wir werden representative Beispiele aus der zeitgenössischen israelischen Prosa und Lyrik untersuchen und zeigen, wie komplexe Identitätskonfigurationen in der Literatur geprägt sind, und wie sie das Vorhandensein von Alterität im Selbst betonen - der Araber im Juden. Um zu zeigen, dass die Signifikanten "Jude" und "Araber" weit davon entfernt sind, unabhängig zu sein, lesen wir Mizrahi Werke. Dadurch werden wir versuchen das neue Narrativ der arabischen Juden in Israel zu beleuchten. Veranschaulicht werden soll, wie die Sprache der Mizrachi Literatur gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen in Israel widerspiegelt, aber auch beeinflusst

Der Aufbaukurs Hebräisch I setzt den Sprachkurs Hebräisch I fort und konzentriert sich dabei hauptsächlich auf komplexere Satzkonstruktionen. Im Aufbaukurs erhalten die Studenten die gramatikalischen Mittel, die sie bei der Arbeit mit komplizierteren Texten über wissenschaftliche Themen nutzen können. Anhand von Texten und Dialogen wird der Fachwortschatz erarbeitet und ausgebaut. Die aktiven und passiven Sprachfertigkeiten in mündlicher und schriftlicher Form (Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen und Übersetzen) werden weiter ausgebaut. Um die Übungen aus dem Lehrbuch zu ergänzen, werden sie sich sowohl mit alltäglichen Phrasen und Midrashim, hebräischer Lyrik und israelischen Liedern beschäftigen. Für den Lernerfolg ist es wichtig, dass die Studenten die gestellten Hausaufgaben machen und sich im Unterricht aktiv an den sprachlichen Übungen beteiligen.
 Für die Teilnahme am Aufbaukurs wird das Absolvieren des Sprachkurses Hebräisch I oder das eigeninitiative und vollständige Studium mit dem Lehrbuch Hebrew from Scratch – Part I vorausgesetzt.

Der Kurs Hebräisch I bietet einen Einstieg in die hebräische Sprache und vermittelt die grundlegenden Grammatikstrukturen und typologischen Merkmale des Hebräischen. Im ersten Schritt werden der allgemeine Sprachaufbau, die Struktur der Sprache, das hebräische Alphabet und die Aussprache behandelt. Ziel des Hebräischkurses ist es, den Studierenden das Grundgerüst und die Prinzipien der hebräischen Sprache zu vermitteln, damit sie diese für ihre Studien oder auch für Auslandsaufenthalte in Israel nutzen können. Sie werden befähigt, einfache Texte zu verstehen und kurze Dialoge zu führen. Zu den Texten und Übungen aus dem Lehrbuch werden sie sich sowohl mit Midrashim, hebräischer Lyrik und israelischen Liedern als auch mit häufigen Begriffen und gegenwärtigen Ausdrücken des Alltags beschäftigen. 

Der Kurs Arabisch III schließt an die beiden Kurse Arabisch I und II an. Sie sollten diese bereits besucht und abgeschlossen haben. Im Vordergrund stehen einige neue grammatikalische Strukturen, wie der Apokopat, diverse Verneinungsmöglichkeiten, Temporalsätze, Komparativ und Superlativ, sowie Sätze mit Formen von kāna. Sie erweitern Ihren Aufbauwortschatz, können sich mit Hilfe eines Wörterbuchs auch unbekannte (einfache bis mittelschwere) Texte erschließen und kleine Dialoge über Alltagssituation führen.

Der Kurs Arabisch IV schließt den Sprachkurs ab. Sie lernen das Plusquamperfekt, die Verwendung und Bildung der Verbalsubstantive, Kausal- und Finalsätze, Partizipien, die Bildung des Passivs, Bedingungssätze, und den Zustandsakkusativ kennen. Im Hinblick auf die Grammatik ist dieser Kurs sehr intensiv, allerdings haben Sie am Ende des Kurses einen umfassenden Überblick auf die gesamte arabische Grammatik erhalten. Mit entsprechenden Wortschatzkenntnissen können Sie sich nun auch anspruchsvolle Texte erschließen.


Die Vorlesung behandelt die Geschichte der jüdischen Gemeinden in der islamischen Welt in den verschiedenen geographischen Räumen rund um das Mittelmeer vom frühen Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit. Vor dem Hintergrund des allgemeinen historischen Rahmens wird als Schwerpunkt die Kultur (insbesondere Literatur) der jüdischen Gemeinden im islamischen Herrschaftsgebiet vorgestellt. Außerdem wird ihre Stellung im Kontext der Rechtsstellung der religiösen Minderheiten in der islamischen Gesellschaft beleuchtet. In den verschiedenen Sitzungen werden zudem Grundzüge der Religion, der inneren Organisation und der Wechselwirkung zwischen Juden und ihren Nachbarn thematisiert.

Der Kurs Arabisch 2.0 dient als Begleitung zum angebotenen Präsenzkurs Arabisch I.

Die Vorlesung behandelt inhaltlich die Entwicklung des Judentums im Vorderen Orient in der Zeit von der Zerstörung des Zweiten Tempels bis zur islamischen Eroberung, teils unter römisch-byzantinischer, teils unter persischer Herrschaft. Lernziele sind neben der allgemeinen, gegebenenfalls auch detaillierten Erfassung des historischen Rahmens die Kenntnis von Grundzügen der jüdischen Religion in rabbinischer Zeit und die überblickshafte Kenntnis des Aufbaus und Inhalts wichtiger Literaturwerke jener Epoche (Mischna, Talmud, Midraschim).