Die Vorlesung stellt wichtige Bereiche der kirchlichen Rechtsordnung unter Berücksichtigung ihres theologischen Ortes und ihrer inneren Berechtigung dar. Im Einzelnen geht es um zentrale Aspekte der Grundlegung des Kirchenrechts, der allgemeinen Normen, der Kirchenverfassung und des kirchlichen Verkündigungs- und Heiligungsdienstes. Außerdem werden Rechtsfragen des Verhältnisses von Kirche und Staat angesprochen.
- Учитель: Agata Skupinska
Das Hauptseminar dient der vertieften Befassung mit aktuellen oder grundsätzlichen Fragen der Kirchlichen Rechtsgeschichte.
Verpflichtende Vorbesprechung (Videokonferenz) mit Vergabe der Referatsthemen:
Mittwoch, 19.10.2026, 18:00 Uhr
- Учитель: Martin Rehak
Die Lehrveranstaltung behandelt die Geschichte des kanonischen Eherechts von den Anfängen bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil.
- Учитель: Martin Rehak
Die Lehrveranstaltung behandelt neben den Einleitungskanones zum Heiligungsdienst (cc. 834–839 CIC) sowie zum Sakramentenrecht (cc. 840–848 CIC) die rechtliche Ordnung der Sakramente der christlichen Initiation (Taufe, Firmung, Eucharistie).
- Учитель: Martin Rehak
Die Lehrveranstaltung führt die Vorlesung (P12.2) zu den Sakramenten der Initiation fort und widmet sich neben den Einleitungskanones zum Heiligungsdienst sowie zum Sakramentenrecht vor allem den Rechtsnormen über die Sakramente der Versöhnung (Buße), der Krankensalbung und der Weihe sowie den sonstigen gottesdienstlichen Handlungen, insbesondere Sakramentalien und kirchliches Begräbnis.
- Учитель: Martin Rehak
Die Vorlesung ermöglicht den Studierenden eine erste fachliche Begegnung mit dem Kirchenrecht. Dabei werden nicht nur grundsätzliche und methodische Fragen angesprochen, sondern auch exemplarisch zentrale Stoffe und Themen des Kirchenrechts vorgestellt.
- Учитель: Martin Rehak

Das Seminar bietet eine fundierte Einführung in die rechtlichen, religiösen und literarischen Dimensionen der „Teufelsprozesse“ des späten Mittelalters. Dabei handelt es sich um eine kulturell wirksame Tradition von Texten, die zunächst auf Latein, bald aber auch in den Volkssprachen - Mittelhochdeutsch - immer wieder neu imaginierten, wie der Teufel vor Gott auf Herausgabe der Menschen klagt. Ausgestellt und popularisiert werden dabei zum einen die Formen des kanonischen Prozesses, zum anderen grundsätzliche Leitlinien christlicher Moralphilosophie, wobei die literarische Form dazu anregt, nach göttlicher Gerechtigkeit, zugleich aber auch nach immanenter Verfahrensgerechtigkeit zu fragen.
Im Seminar werden wir - teils nur in Auszügen und unter Zuhilfenahme verfügbarer Übersetzungen - den mittelhochdeutschen Belial (die Übersetzung eines lateinischen Textes des Jacobus de Theramo) und seine lateinischen Vorläufer sowie seine frühneuhochdeutschen Nachfolger lesen. Flankiert werden unsere Lektüren von Sitzungen zur Kulturgeschichte des Rechts im Mittelalter, zum Verhältnis von Rechtsprechung und literarischem Erzählen („Law and Literature“) sowie zur literaturgeschichtlichen Einbettung der Teufelsprozesse in den Kontext ihrer Zeit. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden ein differenziertes, historisch fundiertes Verständnis der kulturell relevanten Zusammenhänge von Recht, Religion und Moral im ausgehenden Mittelalter am Beispiel eines beliebten Erzählmusters zu vermitteln und dazu anzuregen, das ästhetische Potenzial der behandelten Texte auszuloten.
Quellentexte werden im Laufe des Seminars online zur Verfügung gestellt (Moodle-Kurs). Eine ausführliche Einführung in die Themen und kulturellen Hintergründe der im Seminar behandelten Teufelsprozesse bietet Norbert H. Ott: Rechtspraxis und Heilsgeschichte. Zu Überlieferung, Ikonographie und Gebrauchssituation des deutschen ›Belial‹. München 1983 (MTU 80), insbes. S. 3-159.
Das interdisziplinäre Seminar steht Studierenden der Theologie ebenso offen wie Studierenden der Germanistik und Interessierten anderer Fachrichtungen. Lateinkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, sind aber natürlich hilfreich. Mittel- und frühneuhochdeutsche Texte liegen größtenteils nur im Original vor, wir werden uns das Verständnis aber gemeinsam erschließen und möchten Sie herzlich einladen, sich mit uns auf die Herausforderung einzulassen!
- Учитель: Niels Becker
- Учитель: Jan Glück

Der Basiskurs richtet sich an Studierende, die grundlegende Kenntnisse der lateinischen Sprache erwerben oder bereits vorhandene Fertigkeiten auffrischen und festigen wollen. Der Kurs geht dabei von den Grundstrukturen des klassischen Lateins aus, bezieht aber ausdrücklich die Entwicklungen des nachklassischen und kirchlichen Lateins mit ein (Latein der Bibel, der Kirchenväter und der Kirchenschriftsteller). Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Eigenheiten der mittelalterlichen Rechtssprache, die sich in der Sprache des modernen Kirchenrechts widerspiegelt.
Neben dem systematischen Aufbau von Grammatik und Vokabular soll der Kurs die Studierenden möglichst schnell in die Lage versetzen, authentische lateinische Texte sinnerfassend zu lesen. Zugleich soll so die Scheu vor der altehrwürdigen Sprache ab- und eine solide Übersetzungsfähigkeit aufgebaut werden.
Im Interesse eines nachhaltigen Lernerfolgs sind eine stete Mitarbeit und eine regelmäßige Vorbereitung der Sitzungen erforderlich. Neben der Erledigung von Hausaufgaben ist dabei auch die selbständige Vor- und Nachbereitung von Unterrichtsinhalten unerlässlich.
- Учитель: Niels Becker