Kommentar: Die Vorlesung stellt wichtige Bereiche der kirchlichen Rechtsordnung unter Berücksichtigung ihres theologischen Ortes und ihrer inneren Berechtigung dar. Im Einzelnen geht es um zentrale Aspekte der Grundlegung des Kirchenrechts, der Kirchenverfassung und des kirchlichen Verkündigungs- und Heiligungsdienstes. Außerdem werden Rechtsfragen des Verhältnisses von Kirche und Staat angesprochen.

Diese Veranstaltung am Studienbeginn möchte in die Grundlagen der Theologie einführen und einen ersten Überblick über deren Teildisziplinen (biblische, historische, systematische und praktische Theologie) vermitteln.  Darüber hinaus dient die Veranstaltung der Vermittlung grundlegender Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten (Literaturrecherche, Zitation, Bibliographie, Formale Gestaltung etc.) sowie dem Bekanntwerden mit den örtlichen Bibliotheken (Fachbibliothek Theologie, Universitätsbibliothek und Staatsbibliothek).

Kurienreform, Synodaler Weg etc. - Seit einigen Jahren sind kirchlicher Reformen verschiedenster Art ein Dauerthema in der Diskussion und in den Medien. Im Seminar soll anhand historischer und gegenwärtiger Beispiele gezeigt werden, dass die Kirche gemäß dem Motto Ecclesia semper reformanda immer reformbedürftig ist. Methodisch liegt dabei ein Schwerpunkt auf der kirchenrechtlichen bzw. kirchenrechtsgeschichtlichen Perspektive.

Die Vorlesung wendet sich an die Studierenden, die Katholische Theologie im Hinblick auf den Magisterstudiengang absolvieren wollen. In der Lehrveranstaltung wird ein Überblick über wichtige Gegenstände der kirchlichen Rechtsordnung sowie ausgewählte Aspekte des rechtlich geordneten Verhältnisses von Kirche und Staat gegeben.

Das Amt des Generalvikars stellt auf diözesaner Ebene eine der zentralen kirchlichen Leitungsfunktionen dar, die im Moment eine neue Ausgestaltung zu gewinnen scheint. Ziel des Seminars ist es, die Rolle dieses Amtes in den Bereichen des Verkündigungs- und Heiligungsdienstes sowie des Verwaltungsrechts anhand der aktuellen rechtlichen Vorgaben und in seiner konkreten Ausgestaltung im deutschsprachigen Raum genauer zu bestimmen.

Die Digitalisierung hat die rechtsgeschichtliche Forschung revolutioniert. Im Kolloquium wird diskutiert, welche Quellen(sammlungen) und literarischen Werke digital verfügbar, wie sie erschlossen und nutzbar sind.

Die rechtsgeschichtliche Übung (vgl. § 4 Abs. 2 Nr. 5 PrüfO) vermittelt Techniken und Methoden zum Umgang mit Quellen(sammlungen) und Literatur des kanonischen Rechts. Einschlägige Hilfsmittel (auch digitale) werden vorgestellt, ihr Einsatz eingeübt.

Die Vorlesung behandelt die Geschichte der Quellen und der Literatur des kanonischen Rechts. Von den Anfängen der Kirche bis zu den neuzeitlichen Kodifikationen werden verschiedene Quellenarten und literarische Gattungen vorgestellt.