How do emotions shape the way we connect — or clash — online? Social media platforms like TikTok and Instagram thrive on emotional content. Emotions play a central role in driving engagement, shaping narratives, and fueling intergroup dynamics in digital spaces. In this seminar, we will explore how emotions influence online interactions between social groups, examining the potential risk of deepening divides.

Students will learn the full cycle of conducting a scientific research study, using an experiment as the method. The aim is to define a research topic, formulate central research questions and hypotheses, identify and integrate relevant literature and theories, design and implement the experiment, analyze data, and present findings. All individual steps should result in a coherent research paper at the end of the course. The course familiarizes students with key aspects of scientific work, including literature search, citation, scientific writing and presentation, understanding experimental research logic and design, and engaging in constructive peer feedback.

Unser Alltag ist geprägt durch die Kommunikation mit anderen Menschen und die Nutzung vielfältiger Medienangebote. Doch was ist das eigentlich – Alltag? Im ersten Teil des Seminars nähern wir uns theoretisch an dieses Konzept an. Im zweiten Teil des Seminars setzen wir uns damit auseinander, wie man alltägliche Kommunikation und Mediennutzung empirisch erfassen kann. (Wie) können wir Menschen danach fragen? Oder müssen/dürfen wir sie dabei beobachten? Welche methodischen Möglichkeiten liegen zwischen Befragung und Beobachtung? Im dritten Teil des Seminars führen die Studierenden ein eigenes Forschungsprojekt durch; hierzu stehen verschiedene Themen zur Auswahl.


Fake News werden als eine der größten Gefahren für unsere Demokratie gehandelt, da sie durch die Verfestigung von Falschwissen eine informierte Entscheidungsfindung erheblich beeinträchtigen. Eine zentrale Frage in der medienpsychologischen Forschung ist daher: Wie können wir Menschen gegen Fake News „immunisieren“? Im Seminar werfen wir zunächst einen Blick auf verschiedene theoretische Ansätze, die Menschen darin befähigen sollen, Online-Inhalte kritisch zu bewerten. Hierunter fallen unter anderem auch Serious Games: In diesen Spielen schlüpfen die Spieler:innen auf humorvolle Weise in die Rolle eines Unruhestifters und lernen durch aktive Anwendung die Merkmale von Fake News kennen. Doch stärken diese Spiele wirklich die Fake News Resilienz? Und wie nehmen die Spieler:innen eigentlich solche Spiele wahr? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns nach der theoretischen Einführung in den Forschungsstand im praktischen Teil des Seminars. Hier sollen die Studierenden mittels qualitativer Methoden (Interviews) nicht nur den Umgang mit Fake News generell, sondern auch die Wahrnehmung und empfundene Wirksamkeit des Serious Games „SchlaWiener – Entkomm dem Fake News Kommissar“ (www.fakenewskommissar.eu) unter die Lupe nehmen. In Kleingruppen werden hierbei die einzelnen Schritte des empirischen Forschungsprozesses durchlaufen – von der Formulierung von Forschungsfragen über die Konzeption und Durchführung einer Studie bis hin zur Auswertung der gesammelten Daten. 

Wie finden Menschen mit chronischen Erkrankungen heraus, was „richtig“ für sie ist? In diesem Forschungsprojekt geht es um die sozialen und medialen Einflüsse auf das Selbstmanagement chronischer Krankheiten. Familie, Freund*innen, Ärzt*innen, Selbsthilfegruppen – aber auch Medfluencer auf TikTok oder Instagram – alle können Einfluss darauf nehmen, wie Betroffene ihre Krankheit wahrnehmen und damit umgehen.

Wir entwickeln qualitative Forschungsarbeiten und analysieren dabei die Relevanz von sozialen und persönlichen Normen für das Selbstmanagement chronischer Krankheiten. Dafür können leitfadengestützte Interviews mit Betroffenen oder Expert*innen oder auch eine qualitative Netzwerkanalyse durchgeführt werden. Der Fokus liegt auf chronischen Erkrankungen im Allgemeinen. Welche Krankheiten wir in den Blick nehmen, entscheiden wir gemeinsam im Plenum. 

Durch die Verbindung theoretischer Auseinandersetzung mit praktischer Forschungsarbeit fördert das Seminar sowohl ein vertieftes Verständnis sozialer Normbildungsprozesse als auch die methodische Kompetenz im Bereich der qualitativen Gesundheitsforschung.


Fake News stellen derzeit eine der größten Gefahren für unsere Demokratie dar, da sie durch die Verfestigung von Falschwissen eine informierte Entscheidungsfindung erheblich beeinträchtigen. Eine zentrale Frage in der medienpsychologischen Forschung ist daher: Können wir Menschen durch Medienbildung gegen Fake News „immunisieren“? Im Seminar werfen wir zunächst einen Blick auf verschiedene theoretische Ansätze, die Menschen darin befähigen sollen, Online-Inhalte kritisch zu bewerten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Einsatz von Serious Games: In diesen Spielen schlüpfen die Spieler:innen auf humorvolle Weise in die Rolle eines Online-Unruhestifters und lernen durch aktive Anwendung die Merkmale von Fake News kennen. Doch stärken diese Spiele wirklich die Fake News Resilienz? Sind Games als Lernmaterialien ausreichend, oder sollten sie mit anderen Interventionsarten kombiniert werden, wie zum Beispiel Civic Online Reasoning? Und wie können wir den Erfolg von Fake News-Interventionen überhaupt sinnvoll messbar machen? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns nach der theoretischen Einführung in den Forschungsstand im praktischen Teil des Seminars. Konkret werden wir mithilfe quantitativer Methoden (Befragung & Experiment) die Wirksamkeit des Serious Games „SchlaWiener – Entkomm dem Fake News Kommissar“ (www.fakenewskommissar.eu) im Vergleich zu anderen Interventionsansätzen unter die Lupe nehmen. In Kleingruppen werden hierbei die einzelnen Schritte des empirischen Forschungsprozesses durchlaufen – von der Formulierung von Forschungsfragen und Hypothesen über die Konzeption und Durchführung einer Studie bis hin zur Auswertung der gesammelten Daten.  

Die emotionalisierte politische Kommunikation hat durch Social-Media-Plattformen wie TikTok und Telegram eine neue Dynamik erhalten. Im Kontext der US-Wahlen ist davon auszugehen, dass auch deutsche Politiker:innen emotionale Botschaften nutzen werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und ihre politischen Standpunkte zu vermitteln. In diesem Seminar untersuchen wir, welche Rolle Emotionen in der politischen Kommunikation haben und untersuchen deren Einsatz in einem konkreten Kontext. Wir beleuchten theoretische Ansätze zu Emotionen in der Politik und analysieren die Rolle und Ausprägungen emotionaler Inhalte auf TikTok und Telegram. Im praktischen Teil des Seminars wenden wir quantitative Methoden an, um die Kommunikationsstrategien deutscher Politiker zu den US-Wahlen auf diesen Plattformen zu untersuchen. Dabei durchlaufen wir wesentliche Schritte des empirischen Forschungsprozesses: von der Formulierung von Forschungsfragen und Hypothesen bis hin zur Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Ziel ist es, ihnen den gesamten Forschungsprozess näherzubringen und das Verständnis für die Rolle von Emotionen in der politischen Kommunikation sowie deren Einfluss auf demokratische Prozesse zu vertiefen.


Wissenschaftliche Evidenz, d.h. wie (un)gesichert wissenschaftliche Ergebnisse sind, wird nicht erst seit aber zunehmend durch eine stärkere öffentliche Auseinandersetzung mit Themen wie dem Klimawandel und COVID-19 diskutiert. Bspw. stehen Fragen im Raum danach welche Maßnahmen effektiv gegen die Klimakrise helfen oder wie sicher Impfungen sind. Aktuell erfahren auch viele Entwicklungen rund um das Thema Künstliche Intelligenz eine Diskussion um wissenschaftliche Evidenz. In der Kommunikation über wissenschaftliche (Un)Gesichertheit treffen verschiedenste Akteur*innen mit unterschiedlichen Rationalitäten und Zielen aufeinander, wie Wissenschaftler*innen, Politiker*innen, Journalist*innen, Influencer*innen und Rezipierende. Daraus resultieren verschiedene Formen der Evidenzkommunikation, darunter auch solche die speziell Ungesichertheit entweder dramatisieren oder herunterspielen. Und diese verschiedenen Evidenzdarstellungen wiederum können unterschiedliche Wirkungen hervorrufen, u.a. auf Vertrauen in oder Interesse an der Wissenschaft bis hin zu Verhaltensintentionen/-weisen. Deshalb soll sich in dieser Lehrveranstaltung der Rolle von Evidenz in der Risiko- und Wissenschaftskommunikation genähert werden. Dazu werden die entsprechende bisherige Literatur aufgearbeitet, ein theoretischer Rahmen gewählt und Forschungsfragen formuliert. Diese werden dann in ein Forschungsdesign und -instrument überführt (methodisch offen, gern auch visuelle/multimodale Aspekte), Daten erhoben und schließlich ausgewertet.

Soziale Netzwerke sind nicht nur Orte, an denen wir Zeit verbringen, uns informieren und unterhalten. Sie werden von verschiedenen Akteursgruppen für strategische Kommunikation genutzt. Wir wollen uns im Forschungsprojekt mit der Wahrnehmung dieser strategischen Kommunikation aus verschiedenen theoretischen und empirischen Perspektiven beschäftigen. Vorstellbar ist beispielsweise ein Fokus auf die  Wahrnehmung strategischer Kommunikation von Influencer*innen, Unternehmen oder Rezipient*innen. Der konkrete Fokus des Forschungsprojektes hängt ebenso wie das methodische Design vom Interesse der Teilnehmer*innen ab und wird gemeinsam im Laufe des Wintersemesters entwickelt.