Im Zentrum des Studienkurses steht die materielle Kultur um Tod und Sterben. Der zeitliche Schwerpunkt ist das 6. bis 10. Jahrhundert, unser Ansatz ist multiperspektivisch: Neben jüdischen und iranischen Quellen und Materialien beziehen wir auch alle anderen Kulturen und Sprachen mit ein, um die Vielschichtigkeit des Nahen und Mittleren Ostens der Vormoderne anhand von materieller Kultur zu erforschen.

Wir nehmen uns ein unter den Teilnehmenden abgestimmtes Standardwerk vor und kontrastieren dieses mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ziel ist, das Buch bis zum Ende des Semesters vollständig zu lesen und gemeinsam zu diskutieren − und seine Inhalte, ganz im Sinne von Wiederverwendung, auf unseren Forschungskontext zu übertragen.

Sie lernen in dieser Veranstaltung, wie man sich einem Forschungsthema annähert, mit dem aktuellen Wissensstand in einen kritischen Diskurs geht und Forschungsfragen entwickelt.