Zu Beginn der 1990er Jahre hofften viele auf eine Welt, die durch Demokratie, liberale Märkte und Menschenrechte geprägt war. Vor diesem Hintergrund analysieren wir, wie sich Historiker und Historikerinnen mit der schwierigen Transformation Ostdeutschlands, der „Vereinigungsgesellschaft“, der Deindustrialisierung und dem „Ende der Geschichte“ auseinandergesetzt haben. Wir fragen zudem nach den Rückwirkungen dieser Transformationsprozesse auf die Gesellschaften, die man vor nicht allzu langer Zeit als „den Westen“ zusammengefasst hatte.
- Profesor: Anne Friedrichs
- Profesor: Manuel Mork
- Profesor: Alice Rosim Sundfeld Di Tella Ferreira