Einführung in die Soziologie (01)
14-16 Uhr ct.
Zoom-Meeting beitreten
https://lmu-munich.zoom.us/j/95117620749?pwd=TE5ETDFsQXlXMTE3QVlpV0krMTluQT09
Meeting-ID: 951 1762 0749
Kenncode: 627151
In diesem Kurs wird die qualitative Familiensoziologie eingeführt. Fragen der Reproduktion, Regeneration, Arbeitsteilung, Paarfindung, Liebe und Sexualität usw. finden hier unter dem Licht sozialer Differenzen wie Gender eingehende Beachtung. Es soll ein Querschnitt (aktueller) qualitativer Forschung ermöglicht werden.
Ziel ist es, dass die Studierenden einen Einblick gewinnen in zentrale qualitative Methoden und Fragestellungen innerhalb der Familiensoziologie und angrenzender (Teil–)Disziplinen.
Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist ausschließlich über LSF möglich! Den Einschreibeschlüssel für den Moodle-Kurs erhalten Sie zu Semesterbeginn.
In diesem Kurs wird in Werk und die Theorie von Hartmut Rosa eingeführt. Fragen der Resonanz als Beziehung zur sozialen und dinglichen Welt, der Beschleunigung als Grundstruktur der Moderne und der Auswirkungen, die daraus erwachsen, werden eingehend betrachtet. Die Frage, wie Geschlecht bei Rosa gedacht werden kann, steht ebenfalls im Raum.
Ziel ist es, dass die Studierenden einen Einblick gewinnen in Rosas Theoriegebilde und Fragestellungen innerhalb der Soziologie damit bearbeiten können.
In der Übung stellen Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlussarbeit zum jeweiligen Bearbeitungsstand vor. In der Gruppe werden die Untersuchungen und ihr Fortgang diskutiert. Dabei stehen – je nach Stand der Arbeit – Fragen der Themenspezifikation, Wahl der Methode, des strukturellen Aufbaus, der Literaturauswahl und schließlich der Interpretation der Ergebnisse im Vordergrund. Die von den Studierenden zu haltenden Vorträge ermöglichen die Festigung der eigenen Präsentationskompetenz und schulen die Fähigkeit zur Argumentation. Die anschließende Diskussion hilft, den eigenen Forschungsprozess kritisch zu reflektieren. Wesentliche Arbeitsschritte des wissenschaftlichen Arbeitens werden semesterbegleitend bedarfsgerecht vertieft. |
Einführung in die Soziologie (01)
14-16 Uhr ct.
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Als historische Grundbegriffe charakterisieren "Macht" und "Herrschaft" soziale, politische und kulturelle Beziehungen. Zugleich unterliegen diese Begriffe aber auch einem historischen Wandel, der nicht zuletzt
Das Seminar unternimmt den Versuch, den Wandel der Begriffe zu rekonstruieren, Idealtypen der Herrschaft zu differenzieren sowie konkurrierende Machtkonzeptionen vergleichend zu analysieren. Ins Zentrum rücken Max Webers Herrschaftssoziologie sowie die Machtkonzeptionen von Pierre Bourdieu und Michel Foucault.
Die Rational-Choice-Theorie ist ein sehr verbreiteter Ansatz in den Wirtschaft- und Sozialwissenschaften. In ihrem Fokus stehen Gründe und Folgen des menschlichen Verhaltens, die mit Entscheidungen zwischen konkurrierenden Alternativen in unterschiedlich strukturierten Situationen zu tun haben.
Die Rational-Choice-Theorie erlaubt die Deduktion von empirisch prüfbaren
Aussagen im Rahmen von Modellierungen. Daher werden die Varianten der Theorie
nicht nur vorgestellt und diskutiert, sondern durch Anwendungen aus der
Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie veranschaulicht. Dabei sollen auch
Anomalien und Weiterentwicklungen des Ansatzes in den Blick genommen werden.
Das Modul „Datenerhebung“ führt in quantitative Forschungsdesigns und Datenerhebungsverfahren ein. Nach
einer Einführung in Grundlagen (Forschungsdesigns, Validität) werden unterschiedliche Designs vertieft: Klassi-
sche Designs wie Experimente und Surveys, einschließlich geeigneter Stichprobenverfahren, aber auch neuere
Verfahren, wie Studien mit „big data“ oder räumliche Analysen mit Georeferenzierungen. Studierende lernen
die Vorteile, aber auch Grenzen unterschiedlicher Designs praktisch anhand von Anwendungsstudien und
Übungsaufgaben kennen. Zudem können Sie Ideen für eigene Forschungsdesigns entwickeln.

Supertutorium zu den Tutorien der Einführungs-Vorlesung in qualitative Methoden im WiSe 2021/22

Die Vorlesung führt in die Methoden qualitativer Sozialforschung ein - am Beispiel ausgewählter empirischer Studien und methodologischer Texte. Die Vielfalt der Methoden und Ansätze im qualitativ-interpretativen Spektrum der empirischen Sozialforschung wird in Umrissen nachvollzogen. Gemeinsame Merkmale und Anliegen der qualitativen Forschung werden identifiziert und aktuelle Diskussionen, z.B. um Gütekriterien und Forschungsethik, werden aufgegriffen. Durch die Besprechung einzelner Studien werden die besonderen Stärken und Limitationen qualitativer Verfahren in konkreten Anwendungskontexten nachvollziehbar. Die Vorlesung wird von einer (freiwilligen) Übung in Form von Tutorien begleitet.
Die Vorlesung findet in Präsenz statt (mit Aufzeichnung)."Medien" sind in unserem Alltag allgegenwärtig. Und "Medien" sind als Untersuchungsgegenstände der Soziologie fest etabliert. Aber was müssen wir uns unter "Medien" eigentlich vorstellen? Massenmedien? Sprache und Schrift? Social Media Plattformen? Geld, Macht und Liebe?
Die Übung führt in systematischer Perspektive in die Mediensoziologie ein. Sie verfolgt das Ziel, kanonische Medienbegriffe und -theorien vorzustellen sowie Formen und Funktionen unterschiedlicher Medien zu differenzieren. Wir fragen uns dabei, wie über unterschiedliche "Medien" erst bestimmte Formbildungen der Kommunikation möglich werden und somit soziale Ordnung entsteht.
Die Übung richtet sich an Studierende, die Interesse an intensiver Lektüre teils schwieriger und fachfremder Texte mitbringen.

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Discrimination is often the cause of social inequalities, human conflict, and individual suffering. As it is often intertwined with human culture, it is omnipresent and therefore difficult to rectify, and oftentimes even a challenge to empirically bring to light.
The focus of this course is to define and understand various types of discrimination from a quantitative sociological point of view.
We will develop a critical understanding of various discrimination discourses, including (but not limited to) facets such as immigration and xenophobia, gender, body weight, physical attractiveness, racism, and ageism.
