Eine große Mehrheit der Deutschen hält Sexismus für inakzeptabel, wie Studien zeigen. Trotzdem durchzieht er fast alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens. Wie kann das sein? In diesem Seminar betrachten wir Alltagssexismus aus mehreren Perspektiven. Wie sieht Alltagssexismus aus? Wie erkennt und benennt man ihn? Gibt es Unterschiede zwischen Sexismus in einem Firmen-Meeting und dem in der Werbung? Hat Sexismus messbare Auswirkungen auf einzelne Menschen oder die Gesellschaft?

Das Seminar thematisiert geschlechtliche und sexuelle Normen und wie diese mit dem Entstehen von Sexismus zusammenhängen. Wir betrachten Ergebnisse empirischer Forschung, analysieren konkrete Beispiele aus unserem Alltag und lernen Begriffe und Konzepte für häufig auftretende sexistische Phänomene kennen. Was bedeutet „Spülmaschinensexismus“? Woher kommt das Wort „Gender Planning“ und was kann man tun gegen dieses „Mansplaining“? Es geht im Seminar nicht nur um Analyse und Kritik, sondern auch um die Frage, welche individuellen und strukturellen Möglichkeiten es gibt Sexismus vorzubeugen.

Das Seminar kann für das Genderzertifikat angerechnet werden.

Eine Anmeldung ist hier möglich.

Obwohl mittlerweile auch rechtlich mehr als zwei Geschlechter anerkannt sind, ist unsere Gesellschaft immer noch stark durch die Vorstellung zweier, klar voneinander getrennter Geschlechter und den damit verbundenen Rollenbildern geprägt. Dieses Seminar bietet einen einführenden Überblick über historische und aktuelle Theorien der Geschlechterforschung und führt diese mit dem „Next Level“, den Erkenntnissen der nicht-binären Geschlechterforschung zusammen.

Welche neuen Theorien und Perspektiven bietet eine Geschlechterforschung jenseits der Zweigeschlechtlichkeit? Welche Auswirkungen hat diese veränderte Betrachtungsweise auf die Disziplinen der Frauen- und Männerforschung? Wohin entwickeln sich die Gender Studies im Moment und welche Konflikte und Synergien entstehen, wenn binär gedachte und nicht-binäre Theorien aufeinandertreffen?

Das Seminar kann für das Genderzertifikat angerechnet werden.

Eine Anmeldung ist hier möglich.

Welche Rolle spielt das Geschlecht in unserer Arbeitswelt? Noch immer verdienen Frauen durchschnittlich weniger als Männer. Und Karriereverläufe werden oft von geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen geprägt, insbesondere wenn es um die Vereinbarung von Familie und Beruf geht.

Der Workshop beginnt mit einer Bestandsaufnahme und einem Blick auf aktuelle Forschung zum Arbeitsverhalten von Frauen und Männern in Deutschland. Auf dieser Grundlage sollen gemeinsam Perspektiven für eine faire Arbeitswelt entworfen werden. Welche politischen Maßnahmen wären sinnvoll? Wie könnten Unternehmen gerechtere Arbeitsbedingungen schaffen? Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit Strategien für ihren Berufseinstieg und die eigene Karriereplanung zu entwickeln.

Der Workshop kann für das Genderzertifikat angerechnet werden.

Eine Anmeldung ist hier möglich.

Bewerbungsmappe und Vorbereitung für das Bewerbungsgespräch

Ob Praktikum oder Job, eine begehrte Stelle erfordert eine gelungene Bewerbung. Dabei zählen nicht nur gute Zeugnisse oder gute Noten, sondern es kommt vor allem auf den persönlichen Eindruck an, den Studierende in ihrer Bewerbungsmappe und beim Vorstellungsgespräch erwecken. Das Seminar zeigt DOs und DONTs der schriftlichen und mündlichen Bewerbung auf und vermittelt Techniken, um sich erfolgreich zu präsentieren.

Eine Anmeldung ist hier möglich.


Von Studierenden wird heute eine hohe Flexibilität abverlangt, wie sie ihre Studieninhalte präsentieren sollen: Wenn ich mich heute auf ein Präsenzreferat vorbereite, kann es morgen schon online stattfinden. In dem Kurs stehen deshalb sowohl Online- als auch Analog-Präsentationstechniken auf dem Programm. Zudem ist der Workshop entsprechend des Kursthemas aufgeteilt in Online-Meetings und einem Treffen in Präsenz.

Eine Anmeldung ist hier möglich.