Die biblische Urgeschichte (Gen 1–11) erzählt von den Anfängen der Welt und des Menschen und schreibt die Entstehung beider Gott als dem Schöpfer zu. Zugleich wird diese Schöpfung in der Sintflut grundsätzlich in Frage gestellt und nimmt dann einen modifizierten Neuanfang.

Die Texte der Urgeschichte reflektieren Grundzüge der conditio humana, Ordnung und Chaos in der Welt, das Verhältnis von Gott und Mensch u.a.m. Sie tun dies in Aufnahme und auch in Auseinandersetzung mit altorientalischen Vorbildern und sind im Blick auf ihre Literaturgeschichte mehrstimmig.

Die Vorlesung beschäftigt sich mit der historischen Auslegung der Urgeschichte, ihrer Literaturgeschichte und ihren Diskurskontexten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der theologischen Anthropologie.


Der Kurs zielt auf die Wiederholung und Vertiefung von Studieninhalten im Bereich Altes Testament und ist daher insbesondere für die Examensvorbereitung geeignet. Mit Hilfe von Kurzreferaten werden zentrale Fragen und Forschungspositionen diskutiert. Wichtige Bestandteile des Kurses sind die gemeinsame Arbeit an hebräischen Texten sowie das praktische Üben des exegetischen „Handwerks“.

Nicht allein zur Weihnachtszeit stehen die sogenannten „messianischen Weissagungen“ des Alten Testaments im Zentrum christlicher Auslegung. Mit dem Stichwort „Messias“ ist ein wichtiges Thema biblischer Theologie berührt.

Das Seminar wird sich mit Messias-Vorstellungen im AT beschäftigen und zentrale Texte in ihren literaturgeschichtlichen und historischen Kontexten diskutieren. Die Rezeptionsgeschichte dieser Texte im Neuen Testament und darüber hinaus sowie die hermeneutische Reflexion der christlichen Lektüre des Alten Testaments sind dabei ebenso zu bedenken.

Dieser Moodle-Kurs steht allen Fakultätsangehörigen zur Verfügung, die sich gerade auf das Hebraicum vorbereiten oder die ihre Hebräischkenntnisse auffrischen möchten. Grundlage aller Materialien ist der "Jenni" sowie der regelmäßig stattfindende Hebräischkurs bei Prof. Dr. Martin Arneth.