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https://www.daf.uni-muenchen.de/personen/professoren/thomas_borgard/index.html


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In Franz Werfels Roman Stern der Ungeborenen, verfasst 1946 im US-amerikanischen Exil, spielt das Phänomen der Zeit eine zentrale Rolle. Der Roman erzählt 2 Tage und 3 ½ Nächte im Leben von F.W., der nach seinem (mutmaßlichen) Tod in einer 100.000 Jahre entfernten Zukunft, der astromentalen Welt, (wieder) zum Leben erwacht.

Im Seminar werden wir uns mit der narrativen Struktur, der besonderen Stilistik und den semantischen Motiven des Romans auseinandersetzen und diese analysieren. Hierbei werden uns auch philosophische, soziokulturelle und theologische Streitfragen begegnen, die wir vor dem geschichtlichen Kontext von 1920 bis 1945 diskutieren werden.


Die Masterübung richtet sich an Masterkandidaten und ist für diejenigen obligatorisch, die sich zum nächstmöglichen Termin zur Anfertigung einer Masterarbeit anmelden möchten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wissenschaftlicher Arbeitstechniken, der Korpusbildung sowie der Auswahl relevanter bzw. einschlägiger Forschungsliteratur.

Adelbert-von-Chamisso-Preisträger arabischer Herkunft präsentieren dem deutschen Leser literarische Texte genuin interkulturellen Charakters, die differenzierte und kritische Einblicke in die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der arabischen Länder vermitteln. Die  Vertretung der arabischen und islamischen Welt mit zwei Syrern, Rafik Schami und Adel Karasholi, dem Marokkaner  Abdellatif Belfellah sowie Hussain Al-Mozany, Abbas Khider und dem aktuellen Preisträger 2015 Sherko Fatah aus dem Irak leistet eben nicht nur diesen differenzierten Blick, in die Texte fließen auch arabische literarische Traditionen, Stoffe und Motive ein. Wie sich das interkulturelle und hybride Spannungsfeld zwischen thematischen Interessen, experimentellen Literaturformen und deutscher Literatursprache gestaltet, wird in diesem Seminar anhand der Beschäftigung mit ausgewählten Texten nachgegangen.

Adelbert-von-Chamisso-Preisträger arabischer Herkunft präsentieren dem deutschen Leser literarische Texte genuin interkulturellen Charakters, die differenzierte und kritische Einblicke in die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der arabischen Länder vermitteln. Die  Vertretung der arabischen und islamischen Welt mit zwei Syrern, Rafik Schami und Adel Karasholi, dem Marokkaner  Abdellatif Belfellah sowie Hussain Al-Mozany, Abbas Khider und dem aktuellen Preisträger 2015 Sherko Fatah aus dem Irak leistet eben nicht nur diesen differenzierten Blick, in die Texte fließen auch arabische literarische Traditionen, Stoffe und Motive ein. Wie sich das interkulturelle und hybride Spannungsfeld zwischen thematischen Interessen, experimentellen Literaturformen und deutscher Literatursprache gestaltet, wird in diesem Seminar anhand der Beschäftigung mit ausgewählten Texten nachgegangen.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende der Literaturwissenschaft und Komparatistik und bietet einen umfassenden Überblick über die Vielfalt deutsch-arabischer Literaturbeziehungen. In einem ersten Teil werden anhand ausgewählter Kulturthemen –hybride Identitätskonstitutionen, Tabus, Narrenfiguren u.a.-  in der deutschen und arabischen Literatur Parallelen verortet. In einem zweiten Abschnitt gilt  es den literarischen Kontakten nachzugehen, die in unterschiedlichen zeitlichen Kontexten –sei es durch Reisen oder Übersetzungen- zu literarischen Kontakten und folglich zur Übertragung von Stoffen und Motiven sowie zur Rezeption bestimmter Autoren in beiden Kulturkreisen beigetragt haben. Im dritten Abschnitt der geplanten Vorlesungsreihe geht es angesichts fortschreitender Globalisierungsprozesse um wechselseitige Wahrnehmungen in literarischen Realisierungsformen.

Bezieht man den Begriff der Interkulturalität im Rahmen des Gebiets der interkulturellen Literaturdidaktik auf Autor, Text und Leser, so eröffnet sich für die Erarbeitung der theoretischen und methodischen Grundlagen der interkulturellen Literaturvermittlung ein weites Feld. Dessen Eckpunkte bilden die allgemeine (und auch muttersprachliche) Literaturdidaktik, die interkulturelle Literaturwissenschaft, Deutsch als Fremdsprache und die  adressatenbezogene Rezeptionsästhetik. Das Seminar nimmt sich vor, in die Grundlagentexte zu den erwähnten Bereichen systematisch einzuführen mit dem Ziel, für didaktisierte Einheiten interkultureller Literatur in DAF-Lehrwerken ein fundiertes Evaluationskonzept zu entwickeln. Das Proseminar gilt als Grundlage für die spätere Analyse interkultureller Literatur in lerner-, kompetenz- und handlungsorientierten Formaten. Es steht allen Lehramtsstudierenden offen und dient als zeitgemäße Vorbereitung auf die neuen bayerischen Lehrpläne, die ab 2017 diese Thematik aufnehmen, aber bisher in der Lehrerausbildung nicht abgebildet werden.