Liebe Studierende,

die ist die Übung zum Fortgeschrittenenseminar Syntax, die 14-tägig, im Wechsel mit der Übung von Frau Sigl stattfindet.

Beste Grüße

Anne Harr

Liebe Studierende,

dies ist die Übung für ALLE Studierenden, die im Sommersemester 2020 ihre Masterarbeit schreiben möchten.

Ich freue mich auf viele Ideen aus unterschiedlichsten Bereichen!

Herzliche Grüße

Anne Harr

Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Sprachen in mehrsprachigen Gesellschaften oder bei mehrsprachigen Individuen wechselseitig beeinflussen. Dies betrifft die Dynamik von Sprachsystemen und Sprachwandelprozessen ebenso wie sozio- und psycholinguistische Fragestellungen.

 

In der Vorlesung werden zunächst die die verschiedenen Ansätze, Methoden und Grundlagen der Sprachkontaktforschung vorgestellt. Danach werden konkrete Beispiele von Sprachkontaktphänomenen auf den verschiedenen Ebenen der Sprache aus dem Sprachkontakt des Deutschen mit anderen Sprachen aufgezeigt. Dabei wird auch auf die Kontaktphänomene bei Sprachlernern und bei mehrsprachigen Menschen im Migrationskontext eingegangen.

 

Ziel der Vorlesung ist es, ein Verständnis für die Durchlässigkeit von Sprachsystemen zu vermitteln und gleichzeitig auch einen Einblick in die Verschiedenheit von Sprachsystemen im Kontrast zu geben.


Themenschwerpunkte u.a. Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit in der Schule (u.a. Mehrschriftlichkeit, Herkunftssprachen, Bilinguale Schulmodelle)

Einschreibeschlüssel: Deutsch_kontrastiv

Liebe Seminarteilnehmer,

herzlich willkommen im Hauptseminar Morphologie! Der Moodle-Raum wird Ihnen die Möglichkeit bieten, die Unterlagen des Kurses herunterzuladen, Ihre Aufgaben hochzuladen und sich mit Ihren Kommilitonen auszutauschen!

Das Diskussionsforum ist dazu gedacht, dass Sie untereinander in Kontakt treten und Fragen/Probleme klären!

Ich freue mich auf das Semester mit Ihnen!

Herzliche Grüße,

 Anne Harr

Die deutsche Sprache gliedert sich in eine Vielzahl von Varietäten, die normalerweise als Subsysteme des Standarddeutschen gefasst werden. Darunter fallen regionale Varietäten wie Dialekte ebenso wie soziale (Umgangssprache, Slang), alters- und gruppenspezifische Varietäten (Jugendsprache, Skatersprache, Ethnolekt etc.) und geschlechtspezifische Sprechweisen ("Männersprache", "Frauensprache"). Daneben gibt es auch innerhalb von einzelnen Varietäten sprecherspezifische Varianten und Variationen, die v.a. in der Migrationsgesellschaft bedeutend sind.

In der Vorlesung wird zunächst der Begriff Varietät (in seiner Abgrenzung zum Standard) definiert, danach werden die unterschiedlichen Varietäten des Deutschen im Einzelnen vorgestellt und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutert. Schließlich werden Varianten in der Sprache und ihre Bedeutung für den Sprachwandel diskutiert.

Einführende Literatur:

Löffler, Heinrich (2016): Germanistische Soziolinguistik. 5. neubearb. Aufl. Berlin: Erich Schmidt.


In diesem Hauptseminar werden Phänomenbereiche aus der linguistischen Pragmatik behandelt, insbesondere Implikaturen, Referenzen sowie Gesprächsstrukturen. Im textlinguistischen Teil des Seminars widmen wir uns dem Textaufbau und der informationsstrukturellen Gliederung in verschiedenen Texten (etwa Beschreibungen, Erzählungen, Instruktionen). Neben der Betrachtung sprachlicher Ausdrucksmittel werden ferner auch redebegleitende Gesten in den Blick genommen.

Die Psycholinguistik befasst sich mit dem Zusammenspiel von Sprache und Kognition, das heißt, dem menschlichen Geist, der Prozesse wie Denken, Wahrnehmen und Sprechen umfasst. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Über welches Wissen muss der Mensch verfügen, um so komplexe Leistungen wie Denken und Sprechen ausführen zu können?  Wie ist dieses Wissen im Gedächtnis repräsentiert und organisiert? Wie wenden wir dieses Wissen an?

In dieser Vorlesung werden zunächst Grundlagen der deutschen Grammatik aus sprachhistorischer und gegenwärtiger Sicht aufgezeigt. Danach werden Vergleiche mit anderen Sprachen aus typologischer Perspektive gezogen und Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufgezeigt. Schließlich wird auf Implikationen aus dem Sprachvergleich für die Didaktik eingegangen.

Ein grundsätzliches Ziel bei der Arbeit mit unzureichend alphabetisierten Menschen ist es, die Automatisierung schriftsprachlicher Produktion sowie Rezeption auszubauen. Der Erwerb der deutschen Schriftsprache umfasst eine breite Palette an Teilkompetenzen, die über Buchstabenwissen hinausgehen und unterliegt gleichzeitig einer Reihe weiterer Faktoren. In diesem Erweiterungsseminar wird auf die grundlegenden Aspekte des Schriftspracherwerbs im Kontext von Deutsch als Zweitsprache eingegangen.

Die deutsche Grammatik weist einige Besonderheiten auf (z.B. im Bereich der Wortstellung), die andere Sprachen nicht kennen. Deshalb haben viele Lerner, die Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache lernen, damit Schwierigkeiten. In der Vorlesung sollen im Vergleich des Deutschen mit anderen Sprachen (z.B. dem Englischen, romanischen Sprachen, dem Russischen und Türkischen) diese Besonderheiten offengelegt und an konkreten Beispielen die Probleme von Lernern diskutiert werden. Schließlich wird auf Implikationen aus dem Sprachvergleich für die Didaktik eingegangen.

Einführende Literatur: Theisen, Joachim (2016): Kontrastive Linguistik. Eine Einführung.

Leistungsnachweis: Klausur


Dies ist der Moodle-Raum der Masterübung für alle Studierenden, die ihre Masterarbeit im Bereich Linguistik/Mehrsprachigkeitsforschung schreiben werden.

Texte und Textproduktion nehmen sowohl im Deutschunterricht als auch im DaF-Unterricht einen zentralen Stellenwert ein. Die Rolle, die Texte in diesem Zusammenhang spielen, soll im Seminar von mehreren Seiten betrachtet werden. Zum einen werden wir auf Basis aktueller Forschungsliteratur auf die theoretischen Aspekte von Texten und deren Produktion in Schriftlichkeit und Mündlichkeit eingehen. Daran schließt sich das Herzstück des Seminars an, nämlich die praxisnahe Anwendung der Theorie auf die Betrachtung und Analyse konkreter Textbeispiele, die im DU und DaF-U unter unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Bedingungen produziert wurden. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars beschäftigt sich außerdem mit Texten im DU und DaF-U als Unterrichtsmaterial und -grundlage. Wir werfen dadurch also einen didaktischen Blick auf das Rahmenthema des Seminars und erörtern Implikationen für den Sprach- und Schrifterwerb in der Erst- und Fremdsprache.  

Weitere konkrete Themen werden in der ersten Seminarsitzung mit den Teilnehmern festgelegt.