Im Seminar werden grundlegende Themen der Grammatik des Deutschen aus der Perspektive des Spracherwerbs in mehrsprachigen Kontexten behandelt und diskutiert. Ziel ist es dabei, mögliche Erwerbsschwierigkeiten zu reflektieren, indem konsequent die Vermittlungsperspektive einbezogen und kontrastive Aspekte berücksichtigt werden. Ausgehend von den zentralen Wortarten: Verb, Substantiv, Adjektiv, Artikel und Pronomen, Adverbien und Partikeln sowie Präpositionen werden anschließend übergeordnete Strukturen behandelt: Sätze, Wortstellung und Textgrammatik.

- Enseignant: Almut Ketzer-Nöltge
Die deutsche Sprache gliedert sich in eine Vielzahl von Varietäten, die normalerweise als Subsysteme des Standarddeutschen gefasst werden. Darunter fallen regionale Varietäten wie Dialekte ebenso wie soziale (Umgangssprache, Slang), alters- und gruppenspezifische Varietäten (Jugendsprache, Skatersprache, Ethnolekt etc.) und geschlechtsspezifische Sprechweisen ("Männersprache", "Frauensprache"). Daneben gibt es auch innerhalb von einzelnen Varietäten sprecherspezifische Varianten und Variationen, die v.a. in der Migrationsgesellschaft bedeutend sind.
In der Vorlesung wird zunächst der Begriff Varietät (in seiner Abgrenzung zum Standard) definiert, danach werden die unterschiedlichen Varietäten des Deutschen im Einzelnen vorgestellt und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede erläutert. Schließlich werden Varianten in der Sprache und ihre Bedeutung für den Sprachwandel diskutiert.
Einführende Literatur:
Löffler, Heinrich (2016): Germanistische Soziolinguistik. 5. neubearb. Aufl. Berlin: Erich Schmidt.
Niebaum, Heinrich/Macha, Jürgen (2014): Einführung in die Dialektologie des Deutschen. 3. Aufl. Berlin: de Gruyter.

- Enseignant: Claudia Riehl
- Enseignant: Marco Triulzi

- Enseignant: Sabrina Link
- Enseignant: Anne Harr
- Enseignant: David Mathieu
asynchrone VL
- Enseignant: Claudia Riehl



