- Trainer/in: Juliane Prade-Weiss
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- Trainer/in: Dominic Angeloch
- Trainer/in: Elisabeth Dobringer
Informationsstruktur beschäftigt sich mit der Frage, wie gegebene, d.h.
alte und neue Information in einem Diskurs strukturiert und markiert
wird; einige zentrale Begriffe sind Präsupposition, Assertion, Topik und
Fokus. In diesem Seminar werden wir uns mit diesen und weiteren
Konzepten der Informationsstrukturforschung auseinandersetzen, ihren
theoretischen Hintergrund beleuchten und die Methoden zur Feststellung
von Präsupposition, Assertion, etc. kritisch diskutieren. Neben
zahlreichen Beispielen aus dem Deutschen und Englischen sollen
dabei auch Beispiele zur Informationsstruktur aus nicht-indoeuropäischen
Sprachen besprochen werden.
- Trainer/in: Katja Hannß
- Trainer/in: Benjamin Weber
MA CCL (P 8):
Das Seminar wird zusammen mit P 8.1 (Cultural Linguistics) abgeprüft. Prüfungsformen: Hausarbeit (88.000 - 112.000 Zeichen) oder Projektstudie (120 Stunden). Die Wahl der Prüfungsform liegt beim Dozenten. bestanden / nicht bestanden. 12 ECTS.
MA-Profilbereich (WP CCL 3):
Das Seminar wird zusammen mit WP CCL 3.1 (Cultural Linguistics) abgeprüft. Prüfungsformen: Hausarbeit (88.000 - 112.000 Zeichen) oder Projektstudie (120 Stunden). Die Wahl der Prüfungsform liegt beim Dozenten. bestanden / nicht bestanden. 12 ECTS.
- Trainer/in: Katja Hannß
- Trainer/in: Benjamin Weber
- Trainer/in: Maciej Bakinowski
- Trainer/in: Jan Howe
- Trainer/in: Sabrina Ahm
- Trainer/in: Luis Argauer
- Trainer/in: Jakob Arnu
- Trainer/in: Camille Asselineau
- Trainer/in: Christopher Bertusch
- Trainer/in: Olivia Dent
- Trainer/in: Michaela Gruber
- Trainer/in: Johanna-Charlotte Horst
- Trainer/in: Maria Musso
- Trainer/in: Mirjam Papperitz
- Trainer/in: Marlene Schwarz
- Trainer/in: Ezra Stadler
- Trainer/in: Lars Bullmann
- Trainer/in: Dominik Dönike
- Trainer/in: Robert Stockhammer
- Trainer/in: Dominic Angeloch
- Trainer/in: Elisabeth Dobringer
- Trainer/in: Carina Breidenbach
- Trainer/in: Johanna-Charlotte Horst

- Studierende: Sophie Arnold
- Studierende: Lenka Burka
- Studierende: Veronika Ellecosta
- Studierende: Giulia Engler
- Studierende: Felicitas Friedrich
- Studierende: Antonia Gönczi
- Studierende: Antonia-Sophie Grahmann
- Studierende: Jonas Hertel
- Studierende: Johanna-Charlotte Horst
- Studierende: Eunsol Kim
- Studierende: Raphael Lemaire
- Studierende: Nino Maly-Motta
- Studierende: Jonas Mölzer
- Studierende: Moritz Senft-Raiß
- Studierende: Tamara Steber
- Trainer/in: Johanna Schumm
Einst auf einem Treffen bestehend aus Linguisten und Psychologen, das die interdisziplinäre Orientierung der Sprachwissenschaft vorantreiben soll, bekamen die Linguisten die Frage von ihren Kollegen gestellt, ob sie denn neben der Beschreibung einzelner Sprachen überhaupt etwas über alle Sprachen sagen könnten. Genau an diesen Punkt schließt sich das Thema dieses Seminars an, nämlich die Etablierung sprachlicher Kategorien bzw. Klassifizierung aller Sprachen danach - was in den Bereich der deskriptiven Sprachtypologie gehört - und die Erklärung dieser kategorialen Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede anhand von allgemeinen kognitiven Prinzipien. Letzteres spiegelt das Anstreben eines theoretischen Gerüstes in der modernen sprachtypologischen Forschung wider.
Im Seminar werden nach einer kurzen Einführung in die Teildisziplin Sprachtypologie und Kognitive Linguistik kognitiv-theoretische Begriffe wie Kategorie und Prototyp, Ikonizität, Metapher und Metonymie vorgestellt, die das explanatorische Programm sprachtypologischer Forschung maßgeblich mitgeprägt haben. Darüber hinaus sollen folgende sprachtypologische Themen im Zentrum des Kurses stehen: Raum- und Zeitkonzeptualisierung, Transitivität und Aktantentypologie, Grammatikalisierung.
Literatur wird in der ersten Stunde bekanntgegeben.
- Trainer/in: Ilona Schulze
- Trainer/in: Benjamin Weber
Dieses Lektüreseminar ist ein Experiment. Es werden Texte zur Entstehung des Deutschen gelesen und Texte zur Soziologie. Wir werden sehen, wie weit sich beide Bereiche berühren.
Texte zur Entstehung des Deutschen: Keine Sprache entsteht aus dem Nichts. Sprachen entwickeln sich fortwährend. Insofern ist es falsch, von der "Entstehung" einer Sprache zu reden. Andererseits ist die Sprache, die wir heute reden, nicht immer "deutsch" gewesen. Insofern ist "das Deutsche" doch irgendwann und irgendwie entstanden. Wann? Wie? Wodurch? Welche inneren und äußeren Faktoren sind mit einer "Sprachgeburt" verbunden? Das Seminar geht diesen Fragen anhand der Lektüre ausgewählter Texte nach.
Texte zur Soziologie: Wir lesen im Wesentlichen die Texte, die auch in der Vorlesung "Soziologische Theorien" behandelt werden. Wir lesen die Texte vor unserem sprachwissenschaftlichen Hintergrund. Sprachwissenschaft, wenn sie sich nicht auf reine "Systemlinguistik" beschränkt, sondern sich darauf besinnt, dass ihr eigentlicher Gegenstand das wirkliche Sprechen von von wirklichen Sprechern ist, steht vor ähnlichen Problemen wie die Soziologie: Wie entwickeln sich aus der Interaktion von Individuen gesellschaftliche bzw. sprachliche Strukturen? Wie wirken einmal etablierte Strukturen auf die Individuen zurück, wie wiederum diese auf die etablierten Strukturen? Wir werden sehen, wie weit uns die soziologischen Klassiker hier helfen können.
- Trainer/in: Peter-Arnold Mumm
- Trainer/in: Benjamin Weber
- Trainer/in: Dominic Angeloch
- Trainer/in: Elisabeth Dobringer
- Trainer/in: Juliane Prade-Weiss
- Trainer/in: Luisa Jann
- Trainer/in: Philipp Stelzer
- Trainer/in: Andreas Trojan
- Trainer/in: Philipp Stelzer
- Trainer/in: Juliane Prade-Weiss
Uljana Wolf
nachtrag an die kreisauer hunde
wer sagt gedichte sind wie diese hunde
im dorfkern vom eignen echo umstellt
vom warten und scharren bei halbmond
vom sturen markieren im sprachrevier
der kennt euch nicht ihr rasenden kläffer
kassandren im lautrausch der wallachei
denn ihr fügt was wort ist und was wade
hinterrücks in tollkühnem biss
zusammen als wär ein bein nur ein blatt
und die ordnung der dinge ein tausch:
in meinem stiefel noch der abdruck
eurer zähne – vom tacker vier zwacken
so lohnt ihr dem vers der euch nachlief
folgt welt wohl der dichtung bei fuß
Wir lesen und diskutieren Sonette. Erwartet wird regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit sowie die Bereitschaft, die Mitverantwortung für eine Sitzung zu übernehmen.
ECTS:
BA HF, MA HF: 3 ECTS, unbenotet
SLK: 3 ECTS, benotet

- Trainer/in: Johanna Schumm
- Trainer/in: Alexander Wurst
- Trainer/in: Juliane Prade-Weiss
- Trainer/in: Christina Boll
- Trainer/in: Olaf Tietje
- Trainer/in: Stephan Lessenich
- Trainer/in: Imke Schmincke
- Trainer/in: Rahel Zelenkowits
Die Vorlesung führt in die Grundlagen der qualitativen Sozialforschung
am Beispiel ausgewählter Studien und methodologischer Texte ein. Die
Vielfalt der Methoden und Ansätze im qualitativ-interpretativen Spektrum
der empirischen Sozialforschung wird in Umrissen nachvollzogen.
Gemeinsame Merkmale und Anliegen der qualitativen Forschung werden
identifiziert, und aktuelle Diskussionen, z.B. um Gütekriterien und
Forschungsethik, werden aufgegriffen. Anhand empirischer
Studien werden die besonderen Stärken und Limitationen qualitativer
Verfahren in konkreten Anwendungskontexten nachvollziehbar.
- Trainer/in: Olaf Tietje
- Trainer/in: Hella von Unger
In Deutschland und ganz Europa sind rechte Parteien auf dem Vormarsch. Gleichzeitig gibt es bedeutende Migrationsströme. Angst vor Immigration der „einheimischen“ Bevölkerung stellt dabei eine große Hürde bei der Integration von Migranten dar. Vor diesem Hintergrund bietet der Kurs eine unideologische Herangehensweise an eine teilweise hitzig geführte Debatte. Empirische Studien sollen helfen zu erklären, welche Bevölkerungsgruppen negative Einstellungen gegenüber Immigration zeigen. Dabei beleuchtet der Kurs insbesondere Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit und einer ablehnenden Haltung gegenüber Migration. Weiterhin werden räumliche und zeitliche Muster analysiert.

- Trainer/in: Daniel Krähmer
- Trainer/in: Fabian Kratz
- Trainer/in: Olaf Tietje
Das Seminar ist als Lektürekurs konzipiert und erläutert epistemologische und methodologische Grundlagen der qualitativen Sozialforschung. Auf Basis ausgewählter Texte werden Annahmen über die Beschaffenheit sozialer Wirklichkeit und Möglichkeiten ihrer sozialwissenschaftlichen Erforschung sowie zentrale methodologische Prinzipien der qualitativen Forschung wie Reflexivität und Offenheit im Forschungsprozess diskutiert. Studierende stellen Lektüre-Texte in Gruppen-Referaten zur Diskussion und verfassen eine Hausarbeit, in der sie eine ausgewählte empirische Studie kritisch diskutieren.
- Trainer/in: Hella von Unger
Demenz hat sich in den vergangenen Jahren von einem randständigen, verschwiegenen immer mehr zu einem zentralen gesellschaftlichen Thema entwickelt. Das liegt einerseits sicherlich an der großen individuellen Herausforderung, die die Erkrankung für die Betroffenen und deren Angehörige darstellt, aber auch an der drängenden sozialpolitischen Frage nach einem (in ganz unterschiedlicher Hinsicht!) angemessenen Umgang mit dieser „Volkskrankheit“.
Darüber hinaus, so lautet die These, die dieses Forschungspraktikum leitet, wurde Demenz bzw. Alzheimer auch deshalb ein so prominentes gesellschaftliches Thema, weil es zentrale gegenwärtige Fragestellungen und Werte berührt.
An den Erzählungen von Betroffenen selbst und deren Angehöriger sollen im Forschungspraktikum zentrale narrative Formen der Darstellung der Erkrankung und des Umgangs mit ihr analysiert werden. Wir erarbeiten uns am Material (Demenz-Romane, Erfahrungsberichte von Angehörigen bzw. Erkrankten) welche Möglichkeiten, die Krankheit und das eigene Leben mit ihr bzw. einem davon Betroffenen zu erzählen es empirisch gibt.
Hierzu gehen wir semantikanalytisch vor. Dieses Vorgehen impliziert auch die theoretische Frage, wie Erzählungen und Gesellschaft zusammenhängen. Wir fragen also auch danach, wie sich die offenkundige Attraktivität dieser speziellen Art von Erzählungen soziologisch erklären lässt?

- Trainer/in: Gina Atzeni
- Trainer/in: Yves Jeanrenaud
In diesem qualitativen Forschungspraktikum werden die Teilnehmer*innen mit den Grundlagen der Grounded Theory Methodologie vertraut gemacht und erlernen ihre Anwendung. Untersucht werden Nachhaltigkeitsinitiativen in der Stadt, beispielsweise zu Themen wie Mobilität oder Wohnen und mit unterschiedlichen Bezügen, etwa Nachbarschaft, Quartier oder stadtweit. Die Studierenden recherchieren Nachhaltigkeitsinitiativen und tragen hierzu online verfügbare Dokumente zusammen. In Materialwerkstätten werden die gesammelten Daten gesichtet und diskutiert. Der Forschungsprozess führt zur Entwicklung eines Studiendesigns.
- Trainer/in: Dennis Odukoya
- Trainer/in: Jana Türk
- Trainer/in: Stefanie Heyne
- Trainer/in: Oskar Fischer
- Trainer/in: Olaf Tietje
- Trainer/in: Hella von Unger
- Trainer/in: Francesca Rieker
- Trainer/in: Paula-Irene Villa
- Trainer/in: Rahel Zelenkowits
- Trainer/in: Marc Bubeck
- Trainer/in: Isabel Klein
- Trainer/in: Francesca Rieker
- Trainer/in: Paula-Irene Villa
- Trainer/in: Rahel Zelenkowits
- Trainer/in: Isabel Klein
- Trainer/in: Daniel Lehnert
- Trainer/in: Francesca Rieker
- Trainer/in: Rahel Zelenkowits
Hausaufgabe zum 16.11.: Lesen Sie den Text von Mona Motakef (2015, S. 21ff). Entwickeln Sie ein (aktuelles oder historisches) Beispiel, was Prekarisierung mit migrantischer Arbeit zu tun haben kann. Schreiben Sie dazu einige Sätze auf.
Hausaufgabe zum 23.11.: Lesen Sie den Abschnitt von Fischer 2020 (S. 31-43) und notieren Sie sich eine Frage dazu, die sich auf unser Forschungspraktikum bezieht.
- Trainer/in: Oskar Fischer
- Trainer/in: Anna Huber
man muss sich nach den Daten richten.
(H. Winkler; zitiert nach: https://www.uni-muenster.de/Physik.TP/~munsteg/schuettelreime.html)
Sprache ist sowohl ein biologisches als auch ein kulturelles Phänomen. Diese Vielgestaltigkeit bringt es mit sich, dass die zeitgenössische sprachwissenschaftliche Forschung von sehr unterschiedlichen Zugängen geprägt ist, und zwar sowohl in Bezug auf ihr Erkenntnisinteresse als auch die davon geleiteten Methoden. Im Seminar und der begleitenden Übung gehen wir zuerst auf die Frage ein, was überhaupt wissenschaftliche Theorien sind und nach welchen Kriterien sie bewertet werden. Daran anschließend betrachten wir anhand von Fallstudien die Theoriebildung in verschiedenen linguistischen Disziplinen und Teilgebieten. Für die erfolgreiche Teilnahme wird neben aktiver Mitarbeit in den Sitzungen die eigenverantwortliche Lektüre begleitender Texte erwartet; auch wird die selbstständige Analyse und Interpretation sprachlicher Daten Bestandteil des Seminars sein.
- Trainer/in: Oliver Schallert
- Trainer/in: Bjarne Edler von Gäßler
- Trainer/in: Jasmin Vogelpohl
- Trainer/in: Christiane Didden
Die Rational-Choice-Theorie ist ein sehr verbreiteter Ansatz in den Wirtschaft- und Sozialwissenschaften. In ihrem Fokus stehen Gründe und Folgen des menschlichen Verhaltens, die mit Entscheidungen zwischen konkurrierenden Alternativen in unterschiedlich strukturierten Situationen zu tun haben.
Die Rational-Choice-Theorie erlaubt die Deduktion von empirisch prüfbaren
Aussagen im Rahmen von Modellierungen. Daher werden die Varianten der Theorie
nicht nur vorgestellt und diskutiert, sondern durch Anwendungen aus der
Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie veranschaulicht. Dabei sollen auch
Anomalien des Ansatzes in den Blick genommen werden.
- Trainer/in: Werner Fröhlich
The goal of the course is to give the comparative analysis of regimes of violence across countries and its forms. The course will be focused on the countries of post-socialist bloc (Eastern European countries and ex-USSR countries). A special attention will be paid to the evolution of violence character before the end of Cold War and after the transition period. The course will be subdivided into two parts. The first part looks at interpersonal violence and violence cycles. In the class we will explore legitimate and illegitimate forms of violence and discuss the character of domestic violence, gender violence regimes. The second part is devoted to collective violence and political violence. In the class we will explore how state control of violence and changing political regimes are associated with transformation of forms of violence. The language of the course is English.
- Trainer/in: Anna Abalkina
Semantische Rollen (z.B. Agens, Patiens, Rezipient, Possessor usw.) sind ein zentrales Konzept an der Syntax-Semantik-Schnittstelle, das für die Analyse ganz verschiedener grammatischer Phänomene relevant ist. Primus (2012: Vorwort) zufolge basieren sie „auf universal gültigen, kognitiv grundlegenden Begriffen, die bestimmten Urteilen entsprechen, die Menschen über Ereignisse in ihrer Umwelt machen können, Urteile darüber, wer was tat, wem es geschah und was sich dabei veränderte“.
Ausgehend von einer Wiederholung semantischer und syntaktischer Grundbegriffe werden im Seminar die folgenden Themengebiete behandelt:
- Eigenschaften semantischer Rollen und ihre theoretische Modellierung (z.B. Protorollen).
- Grammatische Phänomene, die sich nur unter Bezugnahme auf semantische Rollen befriedigend erklären lassen, z.B. Passiv und andere Diathesen, Wortstellungsalternationen im Mittelfeld usw.
- Typologische Aspekte: Universale Prinzipien der Rollenzuweisung und ihre Abbildung auf syntaktische Funktionen, Unterschiede in der Organisation des Kasussysrems (z.B. Ergativsprachen).
- (Neuro-)kognitive Verarbeitungseffekte, die durch rollensemantische Unterschiede mitbedingt sind.
Ein bekanntes Beispiel sind Animatheitseffekte, die beispielsweise dazu führen, dass (1b) gegenüber (1a) markiert wirkt (und andere neuronale Aktivierungsmuster zeigt) als (2b) gegenüber (2a) (Grewe et al. 2006).
(1a) Dann wurde dem Arzt der Mantel gestohlen.
(1b) Dann wurde der Mantel dem Arzt gestohlen.
(2a) Dann wurde dem Arzt der Polizist vorgestellt.
(2b) Dann wurde der Polizist dem Arzt vorgestellt.
- Trainer/in: Oliver Schallert
- Trainer/in: Stefan May
Dr. Laura Hanemann
Bildungssoziologie
Seminar BA • Wintersemester 2020/2021
Mittwoch 12-14 Uhr c.t. • online
Die Sozialstruktur Deutschlands hat sich in den vergangenen Jahrzehnten, u.a. befördert durch die Bildungsexpansion der 70er Jahre, tiefgreifend verändert (vgl. Vester u. a. 2001). Dennoch belegen zahlreiche Studien, dass die Chancen auf die Teilhabe an Bildung nach wie vor nicht für alle sozialen Gruppen gleich sind. So strukturiert die soziale Herkunft Bildungswege, beispielsweise über die Bildungsentscheidungen, die Eltern für ihre Kinder treffen. Neben der sozialen Herkunft spielen auch das Geschlecht oder ein Migrationshintergrund eine entscheidende Rolle.
Das Seminar geht der Frage nach, wie über gesellschaftlich organisierte Bildung (Schule, Hochschule, Universität) Strukturen gesellschaftlicher Ungleichheit reproduziert oder auch aufgebrochen werden können. Wir beschäftigen uns somit mit einem Feld, das uns auch lebensweltlich nahe ist. Anhand der Lektüre u.a. von empirischen Beiträgen gehen wir verschiedenen Fragen nach, z.B. wie Bildungsungleichheit in der Schule praktisch hergestellt wird oder wie durch Bildung gesellschaftliche Distinktionsmerkmale und darüber (neue) Mechanismen der Reproduktion sozialer Ungleichheit entstehen.
Die Veranstaltung wird wöchentlich als zoom-Seminar stattfinden.
- Trainer/in: Laura Hanemann
Dr. Laura Hanemann
Wohlfahrtsstaat und Praktiken der Verantwortung
Seminar MA (WP 14/Neuer Master) • Wintersemester 2020/2021
Mittwoch 12-14 Uhr c.t. • online
Im Seminar beschäftigen wir uns mit einer Soziologie des Wohlfahrtsstaates. In einem ersten Schritt gehen wir der Frage nach, was eine soziologische Perspektive auf den Wohlfahrtsstaat ausmacht? Was heißt es, ihn als politische Ordnungsfunktion gesellschaftlicher Verhältnisse zu begreifen und warum gilt der Wohlfahrtsstaat als zentraler Modus politischer Vergesellschaftung?
Von diesen Fragen und Perspektiven ausgehend beschäftigt sich das Seminar in einem zweiten Schritt mit der Arbeit von François Ewald, der nicht vom Wohlfahrtsstaat, sondern vom „Vorsorgestaat“ spricht. Als Schüler und Mitarbeiter von Michel Foucault rekonstruiert Ewald die Entwicklung des modernen Staates als eine Geschichte sogenannter „Praktiken der Verantwortung“. Er zeigt anhand von juristischen Regelungen zum Arbeitsunfall auf, wie das Ereignis des Unfalls nicht mehr in Kategorien der persönlichen Schuld, der Haftung und des nicht planbaren Zufalls, sondern in denen des statistisch berechenbaren Risikos und der Versicherung gedacht wird. Damit einhergehen nicht nur Veränderungen des liberalen Rechts, sondern auch eine individuelle Pflicht zur Vorsorge sowie eine neue normative Ordnung, bei der es kein „Außerhalb der Gesellschaft“ mehr gibt.
Teilnahme und Beteiligung
Die Veranstaltung findet als wöchentliches zoom-Seminar statt. Die regelmäßige Teilnahme, eine mündliche Beteiligung und die gründliche Lektüre der Texte sind obligatorisch.
Teilnahmebedingungen sind:
eine regelmäßige Teilnahme
eine aktive Mitarbeit im Seminar
die Übernahme der Rolle einer bevorzugten Ansprechpartnerin/ eines bevorzugten Ansprechpartners in zwei Seminarsitzungen
Verfassen einer Hausarbeit
- Trainer/in: Laura Hanemann
Im Alltag gelten Körper als in naiver Weise ‚natürlich‘: als unveränderlich durch soziale Praxis, als vor-gesellschaftlich und als Objekte, deren Wahrheit nur die Naturwissenschaften erkennen können. Einerseits. Andererseits machen alle Menschen – je spezifisch – die Erfahrung, den eigenen Körper andauernd – mehr oder minder bewusst, mehr oder minder strategisch – zu gestalten: durch Sport, Diät, Friseurbesuche, Make-Up, durch Hormonpräparate oder Technologien wie Hörgeräte, Zahnspangen, Brillen. Auch machen alle Menschen immer die Erfahrung, dass der Körper sich permanent verändert – er altert, wird krank, verändert sich. Und, ganz trivial, wir sind als Menschen immer körperlich in der Welt; jede Praxis, jedes Denken, jede Wahrnehmung geschieht durch unsere Körper hindurch. Kurzum: Körper(lichkeit) ist für unsere Sozialität hoch relevant.
Für die Soziologie ist die Beschäftigung mit der Körperlichkeit, als ein Aspekt des Sozialen, keine Neuigkeit (mehr). In diesem Seminar wird ein Überblick über das Feld der „Körpersoziologie“ erarbeitet, dabei werden zentrale theoretisch-konzeptuelle Positionen (z.B. Leib-Phänomenologie, Zivilisationstheorie, Habitus/Hexis, Affekt, Praxeologie usw.) ebenso wie empirische Felder (z.B. Sport, Tanz, Ernährung, Sexualität) präsentiert und debattiert.
- Trainer/in: Francesca Rieker
- Trainer/in: Paula-Irene Villa
- Trainer/in: Rahel Zelenkowits
- Trainer/in: Stephan Lessenich
- Trainer/in: Stephan Lessenich
- Trainer/in: Stefan May
- Trainer/in: Matthias Tann
Supertutorium zur BA VL "Einführung in Methoden der qualitativen Sozialforschung"
- Trainer/in: Olaf Tietje
- Trainer/in: Hella von Unger
- Trainer/in: Stefan May
Social rights are universal human rights. They are fundamental to living a life in dignity. Rights to housing, education, health, work, paid holidays, and childcare are the results of historically embedded struggles, organised internationally and locally, against oppressive powers. Socialist states embraced the emancipatory and universal discourses of social rights as essential to building a rational and efficient society. Universally free healthcare, education, housing, and childcare have been integral to the development of personhood. Despite the transition to capitalism, many former socialist states continue to guarantee these rights in their new constitutions as the result of these historical legacies.
Yet, how are these constitutionally guaranteed rights realised in practice in the context of the capitalist and neoliberal transformation of these former socialist states? Does the state’s responsibility to ensure housing for everyone mean free housing for all, for example? How adequate and inclusive are social policies and welfare regimes? In which ways does the emergence of authoritarian nationalism and conservatism, for example in Hungary or Poland, or in Russia or Uzbekistan, impact upon rights to healthcare or childcare as provided by the state? How are these rights to be claimed at a time when individual responsibility has replaced the collective organisation of bargaining power?
The main geopolitical areas covered include the former Soviet Union, Europe, China, and some examples in South America. The experience of individual states is set in a global context.
- Trainer/in: Zuleykha Mail Zada
- Trainer/in: Nadja Artweger
- Trainer/in: Bjarne Edler von Gäßler
- Trainer/in: Mariella Kessler
- Trainer/in: Isabel Klein
- Trainer/in: Nadja Artweger
- Trainer/in: Bjarne Edler von Gäßler
- Trainer/in: Mariella Kessler
- Trainer/in: Isabel Klein
- Trainer/in: Nadja Artweger
- Trainer/in: Michael Schönwolff
- Trainer/in: Lucia Killius
- Trainer/in: David Arndt
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Die Veranstaltung widmet sich soziologischen Konzepten zur Analyse von Arbeit und Erwerb. Die Grundlage bilden die etablierten theoretischen Ansätze der Arbeits- und Industriesoziologie zur kapitalistischen Lohnarbeit. Sie bauen vorwiegend auf der Gesellschaftstheorie von Karl Marx auf, die deshalb vertiefend behandelt wird. Die teilnehmenden Studierenden suchen im Verlauf der Veranstaltung eigenständig nach weiteren analytischen Konzepten, die in verschiedenen Zweigen der Erforschung von Arbeit Verwendung finden. Weitere Schwerpunkte bilden deshalb Analysen zu beruflicher Selbstständigkeit, informeller Arbeit, Freiwilligenarbeit oder Haus- und Sorgearbeit. Hierbei lernen die Teilnehmenden unterschiedliche theoretische Zugänge kennen und vertiefen ihr Wissen zur globalen Vielfalt der Arbeits- und Erwerbsformen. Zugleich werden in diesem Prozess die Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens systematisch reflektiert. |

- Trainer/in: Hans Pongratz
- Trainer/in: Stefan May
- Trainer/in: Imke Schmincke
- Trainer/in: Janis Detert
- Trainer/in: Saskia Gränitz
- Trainer/in: Imke Schmincke
- Trainer/in: Imke Schmincke
- Trainer/in: Rahel Zelenkowits
- Trainer/in: Anna Abalkina
- Trainer/in: Stephan Lessenich

- Trainer/in: Gerrit Bauer
- Trainer/in: Daniel Krähmer
- Trainer/in: Luise Wagensohn-Krojer
- Trainer/in: Dennis Wolfram
- Trainer/in: Gerda-Maria Sigl
- Trainer/in: Bjarne Edler von Gäßler
- Trainer/in: Daniel Lehnert
- Trainer/in: Nils Egger
- Trainer/in: Lina Franken
- Trainer/in: Katharina Lillich
- Trainer/in: Florian Schmid
- Trainer/in: Tereza Preussova
- Trainer/in: Valentin Rath
- Trainer/in: Laura Schächtele
- Trainer/in: Laila Schmitt
- Trainer/in: Saskia Gränitz
- Trainer/in: Till Ernstsohn
- Trainer/in: Marlene Müller-Brandeck
- Trainer/in: Matthias Tann
- Trainer/in: Marc Bubeck
- Trainer/in: Francesca Rieker
- Trainer/in: Francesca Rieker













