
- Dozent/in: Irene Holzer-Besthorn
170 Meter von unserem Institut entfernt befindet sich mit der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) die größte wissenschaftliche Universalbibliothek Deutschlands und eine der international bedeutendsten Forschungsbibliotheken. Erscheint der Bestand mit rund 36 Millionen Medieneinheiten schon beeindruckend, so ist die Strahlkraft auf die Musik bezogen noch größer. Die Musiksammlung zählt hinsichtlich des Umfangs und der Qualität ihrer historischen Bestände sowie des traditionell breiten Erwerbungsprofils zu den international führenden Musikbibliotheken. In ihren Magazinen befinden sich gegenwärtig rund 475.000 Notendrucke, 76.000 Musikhandschriften, 350 Nachlässe, 99.000 Musik-Tonträger und 170.000 Musikbücher und Musikzeitschriften. Zudem betreut die BSB seit 2014 den Fachinformationsdienst Musikwissenschaft (musiconn). Zuvor war sie von 1949 bis 2013 für das Sondersammelgebiet Musikwissenschaft verantwortlich.
Im Rahmen der Übung, die als Kooperationsprojekt mit der BSB – wir sind allen beteiligten Mitarbeiter*innen herzlich dankbar! – realisiert wird, wollen wir diese außergewöhnliche Institution auf zwei Arten perspektivieren:
Mitarbeiter*innen der Musikabteilung geben vor Ort Einblicke in die Struktur sowie den Aufbau der BSB und bieten sukzessive einen facettenreichen Überblick über das Leistungsspektrum der Bibliothek in Bezug auf musikwissenschaftliches Studieren und Forschen. Der Umgang mit Originalquellen wird ebenso gezeigt wie das Potenzial der Digitalisierung oder Archiv-Arbeit mit Beständen, die sich erst in der wissenschaftlichen Erschließung befinden.
Im 14täglichen Wechsel wird der Kurs an der der LMU stattfinden, um komplementär zu den spannenden Einblicken an der BSB im Hörsaal zu diskutieren: in welchem musikgeschichtlichen und musikwissenschaftlichen Kontext verorten wir diese vielfältigen Bestände bzw. Angebote? Wie können wir sie im Hinblick auf eigene, neue Fragestellungen nutzen, wie die Potenziale fruchtbar machen? Und schließlich: welche Bedürfnisse bestehen eigentlich bei uns, was wollen wir von unseren Partnern in der BSB und vergleichbaren Einrichtungen, wohin könnte sich also musikwissenschaftliche Praxis weiterentwickeln?
So sollen sich über das Semester neben aktuellen Einblicken auch eigene Perspektiven entwickeln, die in der Prüfungsleistung (schriftliche Dokumentation) diskutiert und/oder erprobt werden können. Erwartet wird – neben der für das Format konstitutiven Präsenz, sowie der Bereitschaft, sich an Diskussionen zu beteiligen und diesen mit Kurzreferaten Impulse zu verleihen – vor allem: Neugier.
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Ziel der Veranstaltung ist es, die individuelle Analyse- Notations- und Formulierungskompetenz zu entwickeln, die eine Gutachtenerstattung ermöglicht. Die Aufgabe eines Gutachtes liegt dabei immer in der Beurteilung der diskutierten Musikwerke im Vergleich mit möglichst vielen Werken des Kanons und der sonstigen Musikgeschichte. Eine erfolgreiche Teilnahme kann dadurch dokumentiert werden, dass Studierende ein qualifiziertes Beispielgutachten verfassen, das als praktische Empfehlung dienen könnte.

Dieses besondere Kooperationsprojekt findet in der Spielzeit 22/23 seine inzwischen fünfte Auflage: Für ein Konzert der Münchner Philharmoniker wird von den Studierenden ein komplettes Programmheft gestaltet – von der ersten konzeptionellen Idee über das Realisieren aller Texte bis zum Korrekturlesen im fertigen Layout. Neben klassischeren Texten ist hier auch immer viel Raum für neue oder ungewöhnliche Ideen.
Der Kurs verfolgt dabei zwei Schienen: Zum einen werden die Stücke des Konzerts und ihre Hintergründe gemeinsam erschlossen, um dann in gemeinsamer Diskussion spannende Themen und wirkungsvolle Erzählansätze zu finden, welche das Konzertpublikum bereichern. Zum anderen werden verschiedene Programmhefte kritisch analysiert sowie Übungstexte verfasst, um einen Weg zu finden, für ein Publikum von heute zeitgemäß zu schreiben. Beide Ansätze vereinen sich dann im, immer wieder mit professionellen Feedback versehenen, Verfassen des eigenen Beitrags für „unser“ Programmheft.
Konzertprogramm
FRANZ SCHUBERT: Ouvertüre zu "Rosamunde, Fürstin von Zypern" C-Dur D 797
RICHARD STRAUSS: Duett-Concertino F-Dur für Klarinette, Fagott und Orchester
CLAUDE DEBUSSY : "La Mer"
MAURICE RAVEL : "Daphnis et Chloé", Suite Nr. 2
ZUBIN MEHTA – Dirigent
ALEXANDRA GRUBER – Klarinette
RAFFAELE GIANNOTTI – Fagott
Zeitplan
Fr., 21.10.2022, 12-14: Auftaktsitzung gemeinsam mit Rebecca Friedman und Christine Möller von den Münchner Philharmonikern (Spielfeld Klassik bzw. Programmheftredaktion)
Fr., 04.11.2022, 12-16: Konzertprogramm I (Schubert, Debussy), Analyse Programmhefttexte I
Fr., 25.11.2022, 12-16: Konzertprogramm II (Strauss, Ravel), Analyse Programmhefttexte II
Fr., 09.12.2022, 12-14: Besprechung Übungstexte
Fr., 16.12.2021, 10(?)-16: Probenbesuch vormittags (angefragt), Konzeption eigenes Programmheft
Fr., 20.01.2023, 12-16: Präsentation und Diskussion der einzelnen Texte/Beiträge
Abgabe der Texte: spätestens 23.03.2023
Überarbeitung der Texte durch die Studierenden: 01.04. bis spätestens 17.04.2023
Korrekturfahne im Mai 2023
Konzerte am 08. und 09.06.2023 (am 09.06. gemeinsamer Konzertbesuch)
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Die Übung macht mit den Grundprinzipien verschiedener historischer Aufzeichnungsweisen von Musik vertraut. Wir setzen uns mit den Anfängen europäischer Notenschrift im 9. Jahrhundert auseinander, als man in den karolingischen Klöstern und Bildungszentren nördlich der Alpen begann, die Melodien der im täglichen Gottesdienst gebrauchten Gesänge mit Hilfe von Neumenzeichen sichtbar zu machen, und beobachten deren Einpassung in das Raster des Liniensystems im 11. und 12. Jahrhundert. Schließlich stehen die Techniken modalen und mensuralen Notierens im Fokus, die sich in der mehrstimmigen Musik des 13. und 14. Jahrhunderts dem Parameter Rhythmus widmeten.
Geübt werden die Analyse und Transkription der mittelalterlichen Notationen, flankiert durch die Vermittlung grundlegender Kenntnisse zu ihren Überlieferungsträgern, den Quellen.
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Der Pflichtkurs im Masterstudiengang baut auf dem Bachelor-Kurs „Grundlagen der Instrumenten- und Partiturkunde“ auf.
Gegenstand des Kurses ist die Analyse von Partituren in ihrer funktionalen und historischen Dimension. Einerseits ist das Partiturstudium der Hauptzugang zum musikanalytischen Verständnis niedergeschriebener Kompositionen, gleichzeitig bilden sich in einer Partitur aber auch die technischen Grenzen und Möglichkeiten der verwendeten Instrumente ab, die Entwicklung des Orchesters, die unterschiedlichen Stadien von Notationstechnik und Editorik bis hin zum Wandel des Selbstverständnisses der Komponisten, die im Verlaufe der Zeit ein immer konkreteres, in Dynamik, Phrasierung und Artikulation nicht mehr verhandelbares Klangbild versuchten in der Partitur festzuschreiben.
Ergänzend werden Grundkenntnisse im Erstellen eines Klavierauszuges geübt, indem ausgewählte Partiturbeispiele angemessen auf einen Klaviersatz reduziert werden sollen, was einen weiteren Blick auf die Organisationsform "Partitur" erlaubt.

Die Visualisierung von Klang in Form von musikalischer Notation wurde seit
Jahrhunderten immer wieder aufs Neue praktisch erprobt und theoretisch
verhandelt. Dieser einführende Kurs befasst sich inhaltlich mit mensuralen
Aufzeichnungsformen von Musik vom 14. bis ins 16. Jahrhundert: Die genaue
Kenntnis der ›Weißen Mensuralnotation‹ soll darin die Grundlage für Reflexionen
über historische Musiknotation als Schriftkultur, deren Quellen sowie ihre
Relevanz für aktuelle schrift- und bildtheoretische Diskurse sein.

Ab dem Ende des 19. Jahrhundert verändert sich unter dem massiven Einfluss des Werks Richard Wagners die praktische und theoretische Bestimmung des Verhältnisses von Musik und den anderen Künsten (einschließlich des Theaters und seinen Gestaltungsprinzipien, vgl. das Bühnenlicht). Damit rückt die Synästhesie wieder in das Interesse von Komponisten (Skrjabin) oder Doppelbegabungen (Ciurlionis), aber auch die Frage einer grundsätzlichen Neubestimmung der Konstellation der Künste in Avantgarde und Moderne (z.B. bei Kandinsky und Schönberg, aber auch im Futurismus und Suprematismus).
Ausgehend von diesen Impulsen soll das Seminar maßgebliche Stationen der Entwicklung im 20. Jahrhundert anhand von Werken, Texten und Projekten Varèses, Messiaens, Cages, Xenakis‘, Nonos, Stockhausens bis hin zu Georg Friedrich Haas behandeln. Englische und französische Lesekenntnisse sind wünschenswert.
Das genaue Seminarprogramm wird in der ersten Sitzung vorgestellt.
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Tutorium für Examenskandidatinnen und -kandidaten für das Examen in Buchbinden.
Anleitungen und Informationen

Inhalt des Seminars ist die Wiederholung aller elementaren Aufbau- und Modelliertechniken in Keramik. Es dient der Vorbereitung auf das Staatsexamen.
Dieser Kurs "Grundkurs Kunstpädagogik" (P 1.1) und der Kurs "Wissenschaftliche Arbeitsweisen" (P 1.2) bilden zusammen das Basismodul "Grundlagen der Kunstpädagogik" (P 1). (...)
Im Seminar erlernen Sie einführend den Umgang mit wissenschaftlichen Texten und Arbeitsweisen. Zudem erhalten Sie einen Einblick in grundlegende pädagogische Felder und Denkweisen. (...)
Dieser digital organisierte Malerei-Kurs beinhaltet das gegenständliche Arbeiten mit Schwerpunkt Portrait und Stilleben (Acryl; Öl auch möglich). Hierbei soll durch Theorie-Phasen im Gespräch mit den TeilnehmerInnen und darauf basierenden Übungen auch grundsätzliches Wissen zu Technik und Bildaufbau ausgebaut werden. (...)
Im Blockkurs werden wir verschiedene Möglichkeiten und Herangehensweisen der Malerei erproben, um so die eigenen Möglichkeiten und Vorlieben auszuloten. (...)
Durch zahlreiche Anregungen sowie die Begegnung mit den Arbeitsweisen und Techniken ausgewählter Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts soll in eigenen Versuchen ein freierer und experimenteller Zugang zum grafischen Gestalten gefunden werden. (...)
Im Kurs werden verschiedenste Techniken des Zeichnens erprobt, Themen und KünstlerInnenbeispiele vorgestellt sowie ein eigenes Portfolio entlang des kreativen Prozesses (nach Rainer Holm-Hadulla) erstellt.

Im Seminar erarbeiten wir Aspekte digital-ästhetischer Souveränität als Grundlage für kunstpädagogische Handlungskontexte in schulischer Praxis.
Es werden zunächst in einer Reihe gestalterischer Projektarbeiten eigene Perspektiven entwickelt - Was bedeutet digitale Souveränität für uns?
Sie bekommen Einblicke in folgende Gestaltungsmedien und -gestalterische Ansätze: Augmented Reality (Adobe Aero), Crossover, Künstliche Intelligenz und Bildgeneration, Creative Coding, Robotics/Zeichenrobotic, Making (vielfältige Gestaltungsmedien ihrer Wahl).
Sie können in ihrem gestalterischen Projekt einen Schwerpunkt in Anlehnung an folgende Themenkomplexe wählen:
Fokus I Dimensionen digitalen Souveränität und Subjekt/Selbstdarstellung (auch via Social Media und entsprechenden Ästhetiken/Praktiken).
Fokus II Dimensionen digitaler Souveränität und Im-materialität auch im Kontext von Nachhaltigkeit (digitale Technologien & Materie/Ressourcen).
Fokus III Inklusion / Exklusion durch Digitalität, Fragen der Partizipation z.B. inklusive Schulräume im Crossover Digital/Haptisch gestalten
Positionen aktueller Medienkünstler*innen werden hier als Inspiration einfließen, u.a. insbesondere postdigitale künstlerische Positionen welche Fragen der Souveränität beleuchten (Lauren Mc Carthy u.a.)
Im Seminar beschäftigen wir uns schließlich mit E-learning als Teil der Kunstunterrichtskonzeption sowie im Bereich Fortbildungsdesign für Kunstlehrkräfte.
Konkret werden einerseits bestehende digital gestützte Lehr-lernformate gemeinsam evaluiert und anschließend ausgewählte Inhalte als Teil eines Fortbildungsangebots für Kunstlehrkräfte gestaltet.
LITERATUR
Ackermann, J., & Egger, B. (Hrsg.). (2021). Transdisziplinäre Begegnungen zwischen postdigitaler Kunst und Kultureller Bildung: Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und Vermittlung. Springer VS.
Unterberg, L., & Zulaica y Mugica, M. (2023). Der Button und die Inszenierung des Schaltens. Überlegungen zu einer ästhetischen Souveränität. In Digitalisierte Lebenswelten: Bildungstheoretische Reflexionen (pp. 165-185). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.
Fortbildungen:
https://www.friedrich-verlag.de/personen/profil/lars-zumbansen-140/
https://www.youtube.com/watch?v=it6t9NKx-Ho
Künstlerische Positionen
https://lauren-mccarthy.com/Follower
http://www.mattivainio.com/project/systems/

In diesem praktischen Zeichenkurs, der für Hauptfachstudierende der Fächer B.A. Kunstpädagogik B.A. Kunst und Multimedia und Unterrichtsfach Kunst ausgerichtet ist, sollen sowohl verschiedene klassische zeichnerische Techniken als auch experimentelle Techniken vermittelt werden. [...]
In diesem praktischen Zeichenkurs, der für Hauptfach Studierende der Fächer B.A. Kunstpädagogik B.A. Kunst und Multimedia und Unterrichtsfach Kunst ausgerichtet ist, sollen sowohl verschiedene klassische zeichnerische Techniken als auch experimentelle Techniken vermittelt werden. (...)
Das Seminar "Aktive Zugänge zur Kunstgeschichte in der kulturellen Bildung" (P3.2) bildet zusammen mit der Vorlesung "EINFÜHRUNG EPOCHE III (Moderne und Gegenwart)" (P.1) von Prof. Hubertus Kohle die beiden Teile des Moduls P3. (...)
In diesem Seminar werden Grundlagen der digitalen, auch multimedialen Bildgestaltung vermittelt. Sie werden verschiedene digitale und analog/digitale Techniken zur künstlerischen Bildgestaltung kennenlernen. (...)

Das Seminar „Kunst in der Kinderklinik. Kunstpädagogische Praxis vor Ort“ ist Teil des Projekts „Kuko – Kunst kommt“ vom Institut für Kunstpädagogik der LMU und der Kinderklinik München Schwabing. Kuko hat zum Ziel, Kunst-Workshops mit Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Behandlung in der Klinik vor Ort durchzuführen. (...)
Das Artist in Residence Programm am Institut für Kunstpädagogik zielt auf eine wirksame Kooperation zwischen Wissenschaft, Kunst und Kultur. Im Januar/Februar 2021 wird die türkischstämmige Performance-Künstlerin Nezaket Ekici innerhalb dieses Programms eine Ausstellung in der „Bayerischen Akademie der Schönen Künste“ bespielen. (...)
Raum und Ort im Kontext zeitgenössischer Kunst und Ästhetischer Erkundung (...)
BA NF KMT: Modulteilprüfung WP 18.1; Portfolio (15 Std. ) Bewertung: benotet.
Voraussetzung: erfolgreiche Teilnahme an WP 15 Einf. in die Kunstpädagogik
In ihrem Seminar „Art History as Basis for Performance Ideas“ wird die deutsch-türkische Perfromancekünstlerin Nezaket Ekici mit den Studierenden Performance-Ideen anhand von kunsthistorischen Werken entwickeln, die einen bedeutenden Moment in Bild oder in Stein festhalten. (...)
Es werden vorrangig zeitgenössische Künstler behandelt, die auf der Biennale in Venedig oder auf der documenta in Kassel bzw. auf dem internationalen Bankett eine Rolle spielen, indem ihre politischen und sozialen Absichten hinterfragt werden. (...)
Kommunikation und Diskussion über Themen in der zeitgenössischen Kunst – Hilfestellung bei der Umsetzung eigener Themen und Auseinandersetzung mit künstlerischen Strategien. (...)
In diesem Seminar lernen die Studierenden die Gestaltungs- und Inhaltsbereiche des Kunstunterrichts kennen und erwerben grundlegende kunstdidaktische Kenntnisse. (...)
Unter Crossover (Überschneidung/Kreuzung) versteht man in der Bildenden Kunst die wechselseitige Gegenüberstellung von verschiedenen künstlerischen Verfahrensweisen. Im Speziellen werden wir im Crossover mit einfachen analogen Verfahren auf der einen Seite und digitalen Verfahren auf der anderen Seite arbeiten. (...)
Das Tutorium ist begleitend zu den Hauptseminaren von Dr. Agathe Schmiddunser und Madoka Yuki. Der erste Termin findet am 27.04.2021 (10.00 c.t) statt. Das Tutorium findet im 14-tägigen Turnus statt.
Rotoskopie ist ein traditionelles Trickverfahren, das bei Filmproduktionen angewandt wird, um Realfilmsequenzen nachzuzeichnen und so komplexe Bewegungsabläufe in Zeichentrickfilmen überzeugender darstellen zu können. Dabei wurde der Film ursprünglich Bild für Bild auf einen Lichttisch projiziert und von Hand "durchgepaust". Später verwendete man diese Technik in der Film-Nachbearbeitung, um besondere grafische Effekte zu erzielen. Bekannte Beispiele für Rotoskopie-Verfahren sind die frühen Animationsfilme von Max Fleischer, das Musikvideo zu "Take on Me" von a-ha und der Spielfilm "A Scanner Darkly".
Geplantes Programm
Ziel des Kurses ist die Erstellung eines experimentellen Videoclips unter Verwendung verschiedener improvisierter Rotoskopie-Verfahrens mittels PC-Software.
Vorgestellt werden digitale, analoge und hybride Gestaltungsweisen. Auf diese Weise sind nicht nur klassische Rotoskopie-Techniken zu realisieren, durch die Möglichkeit, das "Filmmaterial" direkt grafisch-manuell zu bearbeiten, lassen sich auch zahlreiche Aspekte des Avantgardefilms erproben, wie sie die Arbeiten von Oskar Fischinger oder Len Lye prägen.
Die Arbeit an den Clips erfolgt auf den privaten Rechnern der Teilnehmer. Die Schritte zur Bearbeitung der Einzelbilder werden sowohl für Adobe Photoshop als auch für GIMP behandelt, der Videoschnitt ist möglich mit Adobe Premiere oder DaVinci Resolve. Für die Umwandlung von Filmen in Einzelbild-Raster wird die kostenlose Software Fiji verwendet. Alle Programme laufen sowohl auf Windows als auch unter MacOS.
Da es sich um ein reines Online-Seminar handelt, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

Dieses Tutorium ist begleitend zum Seminar "09554 Kunst öffentlich machen. Ausstellungstheorie und -praxis SoSe21".
Das Begleitseminar Kunst öffentlich machen erstreckt sich über zwei Semester. Sie erarbeiten im Wintersemester 2020/21 ein gemeinsames Portfolio zur Vorbereitung der Abschlussausstellung. (...)
Die angegebenen für 5 SWS dienen dazu, dass Sie an Ihrer praktischen Projektarbeit weiter arbeiten. Wann und wo Sie daran arbeiten möchten hängt jeweils von Ihrem Thema bzw. der medialen Form ab. (...)
Kunst, die im Museum hängt hat immer etwas mit neuen Technologien oder innovativen Weltanschauungen zu tun. Welche kunsthistorischen Methoden sind nützlich für die Betrachtung innovativer Aspekte in der Kunst ? Dieses Seminar soll einen groben Überblick über die Anfänge der Modernen bis zur Gegenwart geben. (...)
In diesem Seminar geht es wieder um die 3D-Modellierung, diesmal in Blender. Jede/r Studierende wird eine von einem selbst gewählten Kunstwerk inspirierte dreidimensionale Welt in Blender erschaffen und anschließend mit Elisabeth Mayer in der Unreal Engine eine interaktive Applikation daraus erstellen. (...)
Im Seminar befassen wir uns sowohl mit den klassischen Museumsaufgaben, als auch mit dem erweiterten Feld des Kunsthandels. Anhand von konkreten und aktuellen Münchner Beispielen sollen diverse Ausstellungskonzepte, kuratorische Ansätze, Didaktik, Vermittlungskonzepte, konservatorische Fragen und Alleinstellungsmerkmale der Institutionen vorgestellt und diskutiert werden. (...)
Einführung in die Grundtechniken des Arbeitens mit dem Material Ton anhand verschiedener Aufgaben. Bei der Ausführung und Gestaltung ist die eigene Kreativität gefordert sowie die Bereitschaft sich auf nicht-Bekanntes einzulassen. (...)
Im Grundkurs werden wir verschiedene Möglichkeiten und Herangehensweisen des Zeichnens erproben, um so die eigenen Möglichkeiten und Vorlieben auszuloten. Verschiedene praktische Übungen sowie das Befragen von historischen und zeitgenössischen Beispielen sollen sensibilisieren für die heutigen Möglichkeiten von Zeichnung und das eigene Repertoire erweitern.
Wir entwickeln eine AR-Stadt

Heutzutage gehören die digitalen Medien zum festen Bestandteil künstlerisch / kunstpädagogischer Tätigkeitsfelder. (...)
Dieses Seminar wendet sich vorrangig an Studierende Lehramt Unterrichtsfach Kunst, die sich auf die Werkanalyse für das Staatsexamen vorbereiten möchten. (...)
Das Seminar findet ausschließlich online statt.
Dieses Seminar wendet sich an Studierende Lehramt Unterrichtsfach Kunst im 3. Fachsemsester sowie Studierende BA Kunstpädagogik. Nach Behandlung grundlegender bildnerischer Mittel und Analysekriterien werden in einem chronologischen Durchlauf Werke von der Renaissance bis heute jeweils hinsichtlich der unterschiedlichen Kontexte besprochen und in Relation zu anderen Kunstwerken gesetzt. Auf dieser Basis schließt jede Sitzung mit der Bearbeitung einer Prüfungsaufgabe. [...]
Wurzeln des Animationsfilm; Grundlagen der Stop Motion Technik und dessen multimediale Palette an Möglichkeiten von der Zeichnung bzw. Malerei bis hin zur digitalen Produktion via Computer. (...)
Durch zahlreiche Anregungen sowie die Begegnung mit den Arbeitsweisen und Techniken ausgewählter Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts soll in eigenen Versuchen ein freierer und experimenteller Zugang zum grafischen Gestalten gefunden werden. (...)
Das Seminar ist ausgerichtet auf Studierende, die in diesem Semester zugleich auch das "studenbegleitende" bzw." zusätzliche studienbegleitende Praktikum" absolvieren. (...)
Ausstellungsprojekt. Nur für Studierende, die bereits das grundlegende Seminar "Künstlerisch-kunstpädagogisches Projekt - Begleitseminar" im Sommersemester besucht haben! (...)
Heutzutage gehören die digitalen Medien zum festen Bestandteil künstlerisch / kunstpädagogischer Tätigkeitsfelder. (...)
„Wort- und Bildsprache stehen generell in enger Beziehung zueinander, gibt es doch „keine Bilder außerhalb der Sprache und keine Sprache außerhalb der Bilder“ (von Criegern 1996a, S. 227). Die Umwandlung von Wörtern und Sätzen in Bilder, die „Wort-Bild-Metamorphose“, ist ein spannendes Unterfangen, mit dem wir uns auf unterschiedlichen künstlerischen Wegen auseinandersetzen wollen. (...)
Das Seminar „Fertigungsbezogenes Zeichnen“ beschäftigt sich mit der Konstruktion von dreidimensionalen Körpern am Computer. Dabei wird mit dem Programm solid edge gearbeitet. (...)
In diesem Seminar lernen die Studierenden die Gestaltungs- und Inhaltsbereiche des Kunstunterrichts kennen und erwerben grundlegende kunstdidaktische Kenntnisse.
Blockseminar "Didaktik des Kunstunterrichts" für Studenten der LMU für Lehramt Grundschule, Sonderpädagogik und Mittelschule.

In dieser Lehrveranstaltung erwerben die Studierenden grundlegende gestalterische und kunstdidaktische Kenntnisse für ihre spätere Tätigkeit in der Schule.
In dieser Lehrveranstaltung erwerben die Studierenden grundlegende gestalterische und kunstdidaktische Kenntnisse für ihre spätere Tätigkeit in der Schule. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen künstlerischen Arbeitsweisen und Techniken sammeln sie kunstpraktische Erfahrungen zu den Inhalten des Kunstunterrichts. Die Studierenden erhalten ein umfangreiches Repertoire an Anregungen für die Planung, Durchführung und Reflexion von Kunstunterricht.
In dieser Lehrveranstaltung erwerben die Studierenden grundlegende gestalterische und kunstdidaktische Kenntnisse für ihre spätere Tätigkeit in der Schule. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen künstlerischen Arbeitsweisen und Techniken sammeln sie kunstpraktische Erfahrungen zu den Inhalten des Kunstunterrichts. Die Studierenden erhalten ein umfangreiches Repertoire an Anregungen für die Planung, Durchführung und Reflexion von Kunstunterricht.
In dieser Lehrveranstaltung erwerben die Studierenden grundlegende gestalterische und kunstdidaktische Kenntnisse für ihre spätere Tätigkeit in der Schule. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen künstlerischen Arbeitsweisen und Techniken sammeln sie kunstpraktische Erfahrungen zu den Inhalten des Kunstunterrichts. Die Studierenden erhalten ein umfangreiches Repertoire an Anregungen für die Planung, Durchführung und Reflexion von Kunstunterricht.
In dieser Lehrveranstaltung erwerben die Studierenden grundlegende gestalterische und kunstdidaktische Kenntnisse für ihre spätere Tätigkeit in der Schule. Durch die Auseinandersetzung mit vielfältigen künstlerischen Arbeitsweisen und Techniken sammeln sie kunstpraktische Erfahrungen zu den Inhalten des Kunstunterrichts. Die Studierenden erhalten ein umfangreiches Repertoire an Anregungen für die Planung, Durchführung und Reflexion von Kunstunterricht.

Das Spektrum der Ausdrucksmöglichkeiten mit Farbe und Linie soll entwickelt und erweitert werden. Erprobt werden grundlegende Maltechniken auch mit Projektion, Schablonen etc.. (...)

Zufallsverfahren, Aspekte der Farblehre, verschiedene Themenstellungen und Bezüge zur Kunstgeschichte und Kunstdidaktik dienen als Anregung unterschiedliche Zugänge zur Malerei zu erproben und in Ansätzen ein persönliches Thema und eine eigene malerische Sprache zu entwickeln. (...)
Im Grundkurs werden wir verschiedene Möglichkeiten und Herangehensweisen des Zeichnens erproben, um so die eigenen Möglichkeiten und Vorlieben auszuloten. (...)
Explorieren, Malen, Experimentieren, Sammeln und Inszenieren sind ästhetische Gestaltungsformen von Kindern am Computer. In dem Online-Seminar werden Sie verschiedene Programme kennenlernen, die diese Ausdrucksformen - mal mehr und mal weniger - unterstützen. (...)
Im Grundkurs werden wir verschiedene Möglichkeiten und Herangehensweisen des Zeichnens erproben, um so die eigenen Möglichkeiten und Vorlieben auszuloten. (...)
Die Studierenden werden an die Beschaffenheit und den Umgang mit Ton herangeführt (in diesem Semester werden wir mit selbsthärtendem Ton bzw. Modelliermasse arbeiten). (...)
In diesem Kurs sollen die grundlegenden Techniken der Aufbaukeramik und des Modellierens vermittelt werden. Anhand praktischer Aufgaben und Übungen werden die Studierenden verschiedene Möglichkeiten kennenlernen, im Kunstunterricht mit dem Werkstoff Ton zu arbeiten.
Dieser Kurs soll den Studierenden ein Repertoire an plastischen Techniken und deren Einsatzmöglichkeiten im Kunstunterricht vermitteln. (...)

Keramik und plastisches Arbeiten in Aufbau-Technik, auch Modelliertechniken für Gebrauchskeramik, optional mit Engobe zur Oberflächengestaltung. (Prüfungsvorbereitung; LA Didaktikfach GS)