- Teacher: Martin Wagendorfer
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Die Lehrveranstaltung, die als Ringvorlesung stattfinden wird, soll die Rolle der Naturwissenschaften und der Digital Humanities in den Historischen Grundwissenschaften beleuchten. Die Vortragenden, durchweg international bekannte Spezialistinnen und Spezialisten in ihren Fachbereichen, werden u. a. zu Palimpsesten und Möglichkeiten ihrer materialtechnologischen Auswertung, zur Rolle der Digital Humanities in der Wasserzeichenforschung, zur Fragmentforschung und zur automatischen Schrifterkennung sprechen. Das genaue Programm findet sich hier:
https://www.hgw.geschichte.uni-muenchen.de/aktuelles/termine/ringvorlesung_2021-22/index.html
- Teacher: Martin Wagendorfer
Handschriften gehören zu den faszinierendsten Objekten, die sich aus dem Mittelalter erhalten haben. Die Vorlesung stellt berühmte Codices aus der Zeit vom 13. bis zum 15. Jahrhundert vor und erläutert, warum sie für die grundwissenschaftliche und auch generell für die mediävistische Forschung so wichtig sind und worauf ihre Bekanntheit fußt (Buchschmuck, Inhalt, Besitzgeschichte und spätere Verwendung der Handschrift etc.). Auf diese Art und Weise sollen bestimmte Aspekte der mittelalterlichen Kultur anhand dieser Objekte exemplarisch be-handelt werden.
- Teacher: Martin Wagendorfer
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Sara Schäfer
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Anne Wellenreich
1472 gründete Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut die Universität Ingolstadt, die 1800 nach Landshut, von dort 1826 nach München verlegt wurde. Heuer jährt sich die Gründung somit zum 450. Male. Der Basiskurs gibt eine Einführung in die Geschichte der europäischen Universität des Mittelalters und ihre Quellen sowie in die Historischen Grundwissenschaften. Anschließend sollen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgewählte Dokumente aus der Frühzeit der Universität Ingolstadt vorgestellt und nach der erlernten Methodik ausgewertet werden.
- Teacher: Martin Wagendorfer
Im Kontext aktueller Forschungen und Ausstellungen richtet die Übung ihren Blick auf adelige Frauen und Mädchen aus der Familie der (Hohen-)Zollern. Ausgehend von ihrem bevorzugten Stammsitz in Franken und der brandenburgischen Kurwürde spannte diese aufstrebende Dynastie im 15. Jahrhundert ein Netzwerk quer durch die Lande vom hohen Norden bis nach Italien – unter besonderer Beteiligung der Frauen. Sie waren durch ihre Ehen Bindeglied zwischen den führenden Familien. Die temperamentvollen, klugen und selbstbewussten Damen rebellierten teils gegen zeitgenössische Rollenzuweisungen, agierten aber vor allem wirksam auf den politischen, kulturellen und sozialen Ebenen des 15. Jahrhunderts. Themen wie weibliche Memoria und eigenmächtige Ehen unter Stand werden ebenso thematisiert wie die großen Fürstenhochzeiten der Zeit (Eger 1459, Amberg und Urach (beide 1474), Landshut 1475). Jenseits der Festlogistik waren Hochzeitsfeiern DIE Gelegenheit für Fürstenhäuser zu friedlichen Treffen, bei denen sich der Hochadel als politisch und gesellschaftlich führende Schicht des Reiches und ein durch verwandtschaftliche Beziehungen verbundenes Netzwerk präsentierte. Während sich die Herren bei farbenprächtigen Turnieren messen konnten, führten die Damen Gespräche und planten neue Projekte. Im Umfeld der Hochzeiten entstanden umfangreiche Urkundenkonvolute, Briefwechsel und Festberichte. Anhand archivalischer Quellen (in Latein und Volkssprache) stehen zunächst Transkription, Übersetzung und inhaltliches Verständnis im Fokus. Doch dies allein genügt nicht, die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Rahmen von Pressemitteilungen, Medienformaten und Ausstellungen an die breite Öffentlichkeit zu kommunizieren. Daher werden im Rahmen der Lehrveranstaltung unterschiedliche Ausstellungsformate und Medien – auch in Hinblick auf Inklusion – vorgestellt, ausprobiert und in offener Diskussion kritisch reflektiert. Dazu stehen zwei halbtägige Exkursionen in Ausstellungen des Projekts „Wirksam. Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter“ auf dem Programm. Auf dieser Basis erfolgt die Nutzbarmachung der historischen Quellen und der daraus gewonnenen Erkenntnisse mit der Erarbeitung und Gestaltung einzelner Elemente, die nach Möglichkeit in eine Ausstellung integriert werden.
Prüfungsform im BA und modularisierten LA sowie Master: ES

- Teacher: Tanja Kohwagner-Nikolai
Papsturkunden gehören zu den bedeutendsten Quellen des Mittelalters. Auf dem Weg des Papsttums zu einer Instanz von Rechtssetzung und Orientierung für die gesamte christliche Welt dokumentieren die päpstlichen Urkunden dieser Zeit nicht nur vielschichtige rechtliche Verfügungen. Ihre Auswertung und Interpretation ist für die allgemeine politische Geschichte, aber auch für die Kirchen-, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte bedeutsam. Sie dienten darüber hinaus als „Mittel der Repräsentation“ (Mersiovsky) sowie als „Medium der [päpstlichen] Selbstdarstellung“ (Scholz) und stellen das zentrale Medium der Kommunikation zwischen Päpsten und der Empfängerschaft ihrer Urkunden dar.
Die zweite Hälfte des 11. und das gesamte 12. Jahrhundert werden besonders im Fokus stehen. In dieser Zeit standen sich so häufig wie in keiner anderen Periode der Kirchengeschichte zwei Konkurrenten im Konflikt um den Apostolischen Stuhl gegenüber. Daher nimmt das Seminar einerseits eine politikgeschichtliche Perspektive ein und untersucht, inwieweit die päpstlichen Urkunden Strategien zur Legitimationserlangung beinhalten. Andererseits vermittelt es grundlegende hilfswissenschaftliche Kenntnisse (Diplomatik und Paläographie) und gibt praktische Einblicke in die Erforschung der Entwicklung neuer Urkundenformen und deren Bedeutung in dieser Zeit. Prüfungsform: Referat (Details werden im Rahmen der ersten Sitzung vorgestellt).

- Teacher: Benjamin Schönfeld
Die lateinische Sprache, in der die meisten
mittelalterlichen und auch viele neuzeitliche Quellen abgefasst sind, stellt
erfahrungsgemäß eine gewisse Hemmschwelle bzw. Eingangshürde bei der
Beschäftigung mit diesen Quellen dar, zumal typisch mittelalterliche Quellen
wie Urkunden oder hagiographische Texte auch eine eigene Herangehensweise
verlangen. Die Lehrveranstaltung hat das Ziel, diese Hemmschwelle abzubauen und
in den adäquaten Umgang mit diesen Quellen einzuführen. Zunächst soll ein
kurzer Überblick über die Geschichte der Disziplin Mittel- und Neulatein
gegeben werden, anschließend werden die wichtigsten Hilfsmittel für die
Übersetzung lateinischer Quellen sowie ihre richtige Benützung vorgestellt. Im
Hauptteil der Veranstaltung sollen dann gemeinsam exemplarische Texte gelesen
werden, an denen die Eigenheiten des mittelalterlichen und neuzeitlichen Latein
sowie bestimmter Quellengattungen aufgezeigt werden sollen.
- Teacher: Martin Wagendorfer
Das Römische Reich vollzog in der Zeit der Republik (510-27 v. Chr.) einen beispiellosen Aufstieg von einer Lokal- zur Weltmacht des Mittelmeerraumes. In der Kaiserzeit erweiterte sich dieser Herrschaftsbereich zwar ebenfalls, konsolidierte sich jedoch in den meisten Regionen. Quasi mit dem Beginn der Kaiserzeit zusammen fällt auch der Sieg Octavians, des späteren Kaisers Augustus, im römischen Bürgerkrieg nach der Eroberung des ptolemäischen Alexandria: Als Kleopatra (VII.), die letzte ptolemäische Herrscherin, vor den Truppen Octavians den Freitod wählte, begann die römische Herrschaft über Ägypten, die - mit Ausnahme weniger Jahre im späten 3. und frühen 7. Jh. - für knapp 670 Jahre unerschüttert blieb.
Von anderen Provinzen des Römischen Reiches unterscheidet sich Ägypten aus Forschungsperspektive vor allem durch den Umstand, dass sich aus dieser Provinz hunderttausende von Papyri erhalten haben. Diese Quellen erlauben uns ein einzigartig detailliertes Bild der antiken Welt aus der Perspektive auch von Personen außerhalb einer kleinen Elite - in die Netzwerke und alltäglichen Prozesse römischer Herrschaftspraxis und provinzialen Lebens in Ägypten. In der Forschung galt die Provinz Ägypten einst als „Sonderfall“, als kaiserlicher Privatbesitz abseits der normalen römischen Provinzverwaltung, und die papyrologische Dokumentation daher sozusagen als Kuriosum und nur am Rande relevant für das Studium der Römischen Geschichte. Diese Ansicht ist lange überholt und Historiker:innen haben die Relevanz der Papyri für das Verständnis der römischen Provinzialgeschichte vielfach erkannt und demonstriert: Zunehmend erscheinen historische Arbeiten auch von Nicht-Papyrolog:innen, welche die Papyri für die Bearbeitung übergreifender historischer Fragestellungen heranziehen und in denen Ägypten als (außergewöhnlich gut dokumentiertes) Beispiel einer römischen Provinz analysiert wird.
Angesichts dieser Tendenz möchte die Übung über zwei ineinandergreifende Ansätze Studierenden den Reichtum der Papyri zugänglich machen und sie in die Lage versetzen, dieses im Bereich der Antike unvergleichlich umfangreiche und nach wie vor stetig wachsende Quellencorpus für ihre Arbeit zu nutzen:
Thematisch wird das Leben der römischen Bürger:innen, alexandrinischen Bürger:innen, Polis-Griech:innen, Jud:innen sowie der großen Mehrheit der Ägypter:innen unter römischer Herrschaft im Zentrum stehen. Hierbei werden Fragen nach der römischen Herrschaftsausübung durch Verwaltung, Militär und Justiz ebenso behandelt wie solche nach dem Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungs-(oder vielmehr: Status-)Gruppen und kulturellen Transferprozessen, der Beziehung zwischen staatlicher Verwaltung und Individuum, wirtschaftlichen Prozessen sowie sozialen Strukturen.
Methodisch wird die Übung vor allem die Arbeit mit den Papyri, auch im Zusammenspiel mit anderen Quellengattungen, umfassen, wobei altsprachliche Kenntnisse explizit nicht vorausgesetzt werden. Zentrale Inhalte sind die Lektüre und Interpretation papyrologischer Quellen, der Umgang mit papyrologischen Editionen, Kommentaren und Datenbanken sowie die Diskussion historisch-papyrologischer Fachliteratur.
- Teacher: Matthias Stern
- Teacher: Kathrin Gutermuth
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Am Beispiel der bayerischen Verhältnisse werden die Grundstrukturen neuzeitlichen Münz- und Geldwesens behandelt, wobei sich der Bogen vom Aufbau eines neuzeitlichen Nominalsystems im frühen 16. Jahrhundert bis ins 19. oder 20. Jahrhundert erstreckt. Bildmaterial sowie Vorlage und Untersuchung von Originalmünzen, Lektüre schriftlicher Quellen und Referate der TeilnehmerInnen ermöglichen insbesondere auch Anfängern einen Einstieg in die Münzgeschichte der Neuzeit. Sollte eine Durchführung als Präsenzveranstaltung nicht möglich sein, ist eine digitale Durchführung an den genannten Terminen sowie an den jeweils darauffolgenden Samstagen in kleineren Einheiten geplant.
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- Teacher: Hubert Emmerig
Anhand ausgewählter Beispiele gehobener Buch-, Urkunden- und Geschäftsschriften vermittelt die Veranstaltung einen Einblick in die Schreibgewohnheiten des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Neben der Erarbeitung allgemeiner Entwicklungslinien der Schreibschrift werden auch Fragen der Schrifthierarchie, regionale Sonderentwicklungen sowie Wechselwirkungen mit epigraphischen und typographischen Schriften angesprochen. Zum tieferen Verständnis der Schreib- und Kürzungsgewohnheiten wird das Lesen und Transkribieren der Schriften in der Veranstaltung einen breiten Raum einnehmen.
- Teacher: Franz Bornschlegel
Die Übung bietet eine Einführung in die praktische Arbeit und wissenschaftliche Methode der Epigraphik des Mittelalters und der frühen Neuzeit anhand von Inschriftendenkmälern aus dem heutigen Bayern. Dabei soll ein Einblick in die Vielfalt des Inschriftenmaterials (Inschriften auf Bauwerken, Totengedächtnismalen, Glocken, Flurdenkmälern, Ausstattungs- und Gebrauchsgegenständen) und in die zeitüblichen Schreibweisen und sprachlichen Ausdrucksformen gewährt werden sowie die grundlegenden Techniken der Inschriftenaufnahme vermittelt werden. Parallel dazu wollen wir ab Mitte des Semesters die erlernten Techniken zudem an ausgewählten Inschriftenoriginalen in Kirchen und Museen erproben.
- Teacher: Franz Bornschlegel
Die Übung fasst Inschriftendenkmäler ins Auge, die nicht nur zu den epigraphisch herausragenden Zeugnissen der Zeit zählen, sondern auch einen besonderen Stellenwert in der (kunst)historischen Forschung einnehmen.
Die Übung findet bis auf Weiteres online statt. Ich werde mit meiner Übung wie angekündigt am 23.4. starten und die
Kursunterlagen in moodle oder im Dateidepot von LSF pünktlich zum
Sitzungstermin freigeben. Meinen Lehrstoff vermittle ich vorerst asynchron, die
Kursunterlagen sollten aber terminnahe zur jeweiligen Sitzung abgerufen
werden. Ich werde alle Teilnehmer des Kurses noch kurzfristig vor
unserer ersten Übungsstunde per Email über die Modalitäten des Kurses
informieren!

- Teacher: Franz Bornschlegel
Der Schwerpunkt dieser Übung liegt auf dem Erwerben und Vertiefen von Lesefertigkeiten. Ziel soll die Erleichterung von Quellenarbeit an Archivmaterial sein. Es werden hauptsächlich sogenannte Privaturkunden des bayerischen Raumes aus der Zeit zwischen 1400 und 1650 gelesen, die in den Archiven in großem Umfange vorhanden sind. Anhand der Beispiele soll die Entwicklung der Privaturkundenschrift von der Bastarda und der gotischen Kursive hin zur Kurrentschrift nachvollzogen werden. Die Sprache der Stücke wird überwiegend frühneu-hochdeutsch sein. Inhalt der Übung ist zudem das Kürzungswesen, die Transkriptionsregeln sowie ein chronologischer Teil.
- Teacher: Ellen Bosnjak
Thema der Übung sind die Anfänge der Numismatik im
späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Im Mittelpunkt stehen nicht die
Münzen selbst, deren fachgemäße Untersuchung von der modernen Numismatik zu
leisten ist, sondern Quellen, die über frühe Münzsammler und Münzsammlungen
bzw. über die Beschäftigung mit Münzen Auskunft geben, d.h. Inventare, Briefe,
Schenkungs- und Einkaufslisten, historiographische Werke usw. Durch die
Interpretation dieser Quellen im Kontext ihrer Zeit soll untersucht werden, wer
die ersten Münzsammler waren, welchen sozialen und bildungsgeschichtlichen
Hintergrund sie hatten, aus welchen Motiven heraus sie sich mit Münzen
beschäftigten und wie sie mit ihrer Sammlung umgingen.
- Teacher: Martin Wagendorfer
Karten und kartenverwandte Darstellungsformen (wie Globen und Reliefs) spielen seit jeher im Leben der Menschen eine wichtige Rolle, stellt doch der geographische Raum neben den darin handelnden Personen und der Zeit eine Grundbedingung des Entstehens von Historie dar. Die Geschichte der Kartographie beschäftigt sich als Teil der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte mit der Erforschung und Beschreibung von Altkarten.
Die Blockveranstaltung soll dazu dienen, den Teilnehmenden anhand von ausgewählten Beispielen einen Überblick über die Geschichte dieser Disziplin im Wandel der Zeiten (von der Antike bis in die Neuzeit) zu vermitteln. In zahlreichen Übungen wird das Lesen von Altkarten, kartenverwandten Darstellungsformen und schriftlichen Dokumenten dazu (das heißt Karteninterpretation und Kartenanalyse) behandelt werden. Hierzu ist zudem (sofern es die Corona-Lage zulässt) ein Besuch in der Abteilung Altes Buch der Universitätsbibliothek der LMU in Kleinstgruppen vorgesehen, wo die Teilnehmenden wertvolle Originale (u. a. aus dem umfangreichen Nachlass des Kartographiehistorikers Friedrich Kunstmann, 1811–1867) betrachten können. Einige dieser bislang in der Forschung unbekannten Dokumente können durch die Studierenden individuell bearbeitet und ausgewertet werden; das Ergebnis wird der Öffentlichkeit in einer Ausstellung in der UB vorgestellt, die von Februar bis Anfang Mai 2022 stattfinden soll.
In der Veranstaltung werden einschlägige Hilfsmittel und die fachspezifische Terminologie, welche die kartographischen Quellen betrifft, näher vorgestellt. Zudem werden die Teilnehmenden zur Vorbereitung der Exposition eine kurze Einführung in das Ausstellungsmanagement erhalten. Interesse und rege Mitarbeit (auch beim Auf- bzw. Abbau der Ausstellung) wird vorausgesetzt.- Teacher: Thomas Horst
Neben der Auseinandersetzung mit der Kenntnis der Objekte, der Münzen, zielt eine weitere wichtige Fragestellung der Numismatik auf die Rekonstruktion des Geldumlaufs. Es ist nicht nur zu klären, was sich hinter diesem Begriff eigentlich verbirgt, sondern insbesondere, welche Quellen uns zur Erforschung des Geldumlaufs zur Verfügung stehen. Damit bewegen wir uns vom einzelnen Objekt weg, hin zu einer größeren Kategorie, der Geldgeschichte.
Sollte eine Durchführung als Präsenzveranstaltung nicht möglich sein, ist eine digitale Durchführung an den genannten Terminen sowie an den jeweils darauf folgenden Samstagen (nur 25. 6. und 9. 7.) in kleineren Einheiten geplant.
- Teacher: Hubert Emmerig
Die Veranstaltung dient zur Einführung in die Grundbegriffe, Arbeitsmethoden und Hilfsmittel der Historischen Hilfswissenschaften, die sich aus etwa einem Dutzend unterschiedlicher, etablierter wie junger Forschungszweige zusammensetzen. Jedes Fach ist für sich autonom und erfordert eigene Fragestellungen und Methoden. Zu den klassischen Gebieten der Geschichtlichen Hilfswissenschaften zählen die Diplomatik (Urkundenlehre) und die Paläographie (Lehre der Entwicklung der lateinischen Schrift), die den Schwerpunkt der Veranstaltungen bilden. Ferner gilt die Betrachtung den eng in Zusammenhang mit diesen Kernfächern stehenden Forschungsbereichen Chronologie (Zeitrechnungslehre) und Sphragistik (Siegelkunde) sowie der an der hiesigen Abteilung besonders gepflegten, jungen Disziplin der Epigraphik (Inschriftenkunde) des Mittelalters und der Neuzeit.
Die Übung findet bis auf Weiteres online statt. Ich werde mit meiner Übung wie angekündigt am 21.4. starten und die
Kursunterlagen in moodle oder im Dateidepot von LSF pünktlich zum
Sitzungstermin freigeben. Meinen Lehrstoff vermittle ich asynchron, die
Kursunterlagen sollten aber terminnahe zur jeweiligen Sitzung abgerufen
werden. Ich werde alle Teilnehmer des Kurses noch kurzfristig vor
unserer ersten Übungsstunde per Email über die Modalitäten des Kurses
informieren!

- Teacher: Franz Bornschlegel
Thema der Übung ist die Wirtschaftsgeschichte der Stadt Regensburg im Mittelalter. Die Hauptstadt des frühen Bayern erlebte im späten Mittelalter einen Bedeutungsverlust, der insbesondere das wirtschaftliche Leben betraf. Die Auseinandersetzung mit ausgewählten Quellen wie Münzen, Rechnungsbüchern, Urbaren oder dem spätmittelalterlichen Runtingerbuch wird Aspekte des Wirtschaftslebens der Stadt greifbar und deutlich machen.
- Dozent: Hubert Emmerig
Lange bevor das gedruckte Wort viele Menschen erreichte, war es das geprägte Medium Münze, das Botschaften in Schrift und Bild verbreiten konnte. Schön anzusehen in Silber und Gold, zahlreich, extrem langlebig und weit verbreitet, stellt die Münze ein variables Untersuchungsobjekt dar. Die numismatische, d. h. münzkundliche Übung wird sich diesem besonderen Informationsträger theoretisch und vor allem praktisch widmen.
Mit Fokus auf der bayerischen Münzgeschichte soll das bunte Spektrum der Mittelalternumismatik beleuchtet werden: Münzen als Zahlungsmittel und Prestigeobjekt, Münzen als Medien, Münzherstellung und -verbreitung, Währungsgebiete und überregionale Kontakte etc. Ein zeitlicher Überblick von der Wiedereinführung und Professionalisierung der Münzprägung als Teil der ‚karolingischen Renaissance‘ bis hin zum Beginn ‚neuzeitlicher‘ Wirtschaftsverhältnisse wird geboten (wobei über die oftmals fraglichen Epochengrenzen hinausgeblickt werden soll).
Wichtigster Teil der Übung wird in der Praxis liegen: Wie und warum bestimmt man eine Münze oder einen ganzen Hortfund? Welche Erkenntnisse sind zu erwarten? Im Rahmen einer Exkursion soll in der Sammlung des Salzburg Museum sowie bei zwei Praxisterminen in der Staatlichen Münzsammlung München an Originalen gearbeitet werden. Dabei wird gezeigt, wie Berufsbilder und -chancen für Numismatiker*innen konkret aussehen und welche Institutionen in Bayern, Deutschland und international sich heute mit Münzen des bayerischen Mittelalters befassen. Nicht zuletzt wird ein Schwerpunkt auch auf Onlineangeboten und Datenbanken zum Fach Numismatik liegen, das sich durch einen frühen Start in die Digitalisierung und die Verwendung von Normdaten als überdurchschnittlich dynamisch in Sachen Digital Humanities profiliert hat.
- Teacher: Alexandra Hylla
- Teacher: Johannes Merz
- Teacher: Martin Wagendorfer
Im Oberseminar wird über den Stand der laufenden
Bachelorarbeiten, Master-/Magister-arbeiten und Dissertationen berichtet; zudem
stellen Mitarbeiter und auswärtige Kollegen ihre Projekte vor.
- Teacher: Martin Wagendorfer
Im Oberseminar wird über den Stand der laufenden Bachelorarbeiten, Master-/Magisterarbeiten und Dissertationen berichtet; zudem stellen Mitarbeiter und auswärtige Kollegen ihre Projekte vor. Geplant ist außerdem zumindest eine Ein-Tages-Exkursion.
- Teacher: Franz Bornschlegel
- Teacher: Martin Wagendorfer
Im Oberseminar wird über den Stand der laufenden Bachelorarbeiten, Master-/Magisterarbeiten und Dissertationen berichtet; zudem stellen Mitarbeiter und auswärtige Kollegen ihre Projekte vor. Geplant sind zwei eintägige Exkursionen nach Salzburg und Augsburg.
- Teacher: Martin Wagendorfer
Für die historische Forschung in älteren Originalquellen ist das flüssige Lesen deutscher Handschriften Voraussetzung. Die nicht einfache „Deutsche Schrift“ des 18. bis 20. Jahrhunderts üben wir am Beispiel archivalischer Originaldokumente zu lesen. Im Mittelpunkt werden Dokumente aus der amtlichen Schul- und Hochschulüberlieferung des Staatsarchivs München stehen: Von Probeaufsätzen über Schülerbeurteilungen und Zeugnissen bis hin zu Beschwerdebriefen von Eltern. Auch Fragen der historischen Quellenkritik sowie der Kulturgeschichte der (Hoch-)Schule als Ort der Autorität werden wir nachgehen. Damit sollen Schwellenängste gegenüber dem in Archiven lagernden Grundmaterial historischer Forschung abgebaut werden – und den Teilnehmern vielleicht sogar Anregungen für eigenes Forschen und Recherchieren in Archiven gegeben. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, wohl aber regelmäßige und aktive Teilnahme.
Die Veranstaltung wird nach derzeitigem Stand (12.10.2020) als Onlineveranstaltung abgehalten. Sollten die dann geltenden Hygienevorgaben einzelne Präsenztermine ermöglichen, finden diese in den Räumen des Staatsarchivs München in der Schönfeldstr. 3 statt.
Prüfungsform im Master und GSP (PO 2011): Arbeitsportfolio.

- Teacher: Julian Holzapfl
Im Rahmen des Historikertags 2021 in München sollen
in Form einer Vitrinenausstellung die bekanntesten Stücke (insbesondere
Handschriften, aber auch Karten) aus der Sammlung der Münchener
Universitätsbibliothek präsentiert werden. Die Lehrveranstaltung dient der
Gestaltung dieser Ausstellung: Ziel ist, zunächst die Bedeutung und die
Wirkungsgeschichte der betreffenden Objekte zu erschließen, ehe in einem
zweiten Schritt überlegt werden soll, wie das jeweilige Exponat in der
Ausstellung am wirkungsvollsten präsentiert und mit welchen Begleittexten es
einer breiteren Öffentlichkeit erschlossen werden kann.
- Teacher: Martin Wagendorfer
- Teacher: Martin Wagendorfer
Als
dritte der insgesamt vier Überblicksvorlesungen zur Musikgeschichte behandelt
die Vorlesung die Zeit von etwa 1700 bis zu Beethoven und Schubert, reicht also
von der Zeit des Hochbarock bis zum Übergang zur Romantik. Thematisiert werden
einerseits die Grundlinien der Musikästhetik, von der Nachahmungsästhetik und
Ästhetik der Empfindsamkeit bis zur Romantischen Musikästhetik, andererseits –
jeweils exemplarisch anhand zentraler Komponisten und Einzelwerke – die
wichtigsten Gattungen und Formen der Zeit:
Concerto, Da-capo-Arie und Opera
seria (Pergolesi), Opernensemble und Opera buffa (Mozart), Streichquartett
(Haydn), Klaviersonate, Symphonie, Variationen und Klavierkonzert (Beethoven)
sowie Streichquintett (Schubert). Dabei sollen jeweils auch verschiedene
Analysemethoden werden und Grundfragen der Musik angesprochen werden.
Abgeschlossen wird die Vorlesung mit der Frage nach dem „Romantischen“ in der
Musik.

- Dozent*in: Hartmut Schick
Die französische Musikgeschichte steht zur deutschsprachigen (deutsch-österreichischen) seit langen in einem eigentümlichen Verhältnis von heftiger Konkurrenz und gegenseitiger Anziehung, aber doch in der Wahrnehmung von deutschem „Zentrum“ und französischer „Peripherie“. Mit den ersten Werken Claude Debussys, Erik Saties und Maurice Ravels im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts änderte sich dieses Verhältnis: Die Französische bzw. eigentlich Pariser Moderne erlangte eine solche Eigenständigkeit und Ausstrahlungskraft, dass sie nicht nur auf „Ohrenhöhe“ zur deutschen Musik gelangte, sondern hinsichtlich ihrer Innovationskraft diese übertraf. Die Vorlesung beleuchtet die einzelnen Stationen und Persönlichkeiten dieser Entwicklung zwischen ca. 1890 und 1945, d.h. von den ersten bahnbrechenden Werken Debussys bis hin zu Olivier Messiaens Versuch einer völligen Neubegründung von Musik schlechthin. Dabei sollen außer der Vorgeschichte (Ars Gallica, Wagnérisme etc.) auch eher unbekannte oder vernachlässigte Aspekte (wie z.B. die französische Orgeltradition, die Groupe de Six oder die Jeune France) behandelt werden.

- Dozent*in: Wolfgang Rathert
Wie funktioniert eigentlich Schall? Wieso klingen Instrumente unterschiedlich? Was sind Teiltöne und Klangfarben? Warum klingen tiefe Töne am Klavier oft unsauber? Was hören Babies im Mutterleib? Warum ist Gehörschutz so wichtig? Wieso lassen Akustiker Luftballons in Kirchen platzen? Wie baut man den perfekten Konzertsaal? Was ist ein Wirbel am Spalt? Wie funktionieren Kassetten? Wieso hat Musik so eine große Wirkung auf uns? Hat unser Musikgeschmack etwas mit unserer Persönlichkeit zutun? Warum hat eine CD einen Durchmesser von 12cm und wie kann es überhaupt sein, dass Löcher in einer Scheibe als Töne aus einer Membran kommen?
Besuchen Sie dieses Seminar und lernen Sie alles von der Entstehung eines Klangs über seine Reise durch den Raum und das Ohr bis ins Gehirn und was er dort mit uns anrichtet!

- Dozent*in: Marik Roos
Die Veranstaltung behandelt die satztechnischen Grundlagen (Pentatonik, Tonarten, Zusammenklänge, Kadenzen und Signalakkorde), den vierstimmigen Satz (Regeln, Generalbass, Modulation) und Satzmodelle (Sequenzen, Parallelismus, Oktavregel) aus unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln.
Zusätzlich
wird regelmäßig Gehörbildung geübt (Solfège, Melodiedikate, Zusammenklänge).

- Dozent*in: Ingo Stefans
Im Seminar erlernen Sie einführend den Umgang mit wissenschaftlichen Texten und Arbeitsweisen. Zudem erhalten Sie einen Einblick in grundlegende pädagogische Felder und Denkweisen.
Am Sa, den 21.2., besuchen wir die Alte Pinakothek (Übungen zur Bildbetrachtung und Kunstvermittlung vor Originalen).
Seminarinhalte in Stichpunkten:
- Methoden der Wissenschaft
- Bibliotheksbenutzung und Literaturrecherche
- Erschließung wissenschaftlicher Texte
- Direktes und indirektes Zitieren
- Übungen zum Sprachniveau
- Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
- Der Umgang mit praktischen Beispielen und Erfahrungen in wissenschaftlichen Arbeiten
- Geschichte der Pädagogik
- Spieltheorie
- Erlebnispädagogik
- Ästhetische Bildung und Erziehung
- Kunst und Pädagogik
- Teacher: Tanja Kopp
Ziel des Seminars
Dieses Seminar vermittelt einen Überblick über aktuelle und historische
Positionen der Kunstpädagogik sowie über zentrale Fachbegriffe und
Lehr- und Forschungsgegenstände im Spannungsfeld zwischen Kunst,
Vermittlung und Pädagogik. Die gewonnenen Erkenntnisse werden Sie mit
eigenen Unterrichtsentwürfen verknüpfen.
Schwerpunkt
Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung und Reflexion von Unterrichtsideen
im Kontext der behandelten Inhalte. Ziel ist es, Ihren
Handlungsspielraum im Unterricht zu erweitern und zu bereichern. Darüber
hinaus befassen wir uns mit den Themen „Faire Bewertung“ und
„Museumsbesuche“.
Prüfungsleistung
Die Prüfungsleistung besteht aus einem 30-minütigen Referat mit
passendem Unterrichtsentwurf. Zu Ihrem Thema erstellen Sie eine
Präsentation und eine Lernkarte.
Wichtig:
Präsentation und Lernkarte sind nicht separat, sondern in einer
einzigen PDF-Datei zusammenzufassen. Diese Datei laden Sie insgesamt
zweimal in folgendem Format hoch:
Nachname_Vorname_Kursnummer_Thema_WS25/26.pdf
Uploadfristen
– am Tag vor Ihrem Referatstermin im Moodle-Ordner „Upload Präsentationen“
– bis spätestens 5. Februar 2026 im Moodle-Ordner „Portfolioabgabe“
(entscheidend für die Anerkennung der Prüfungsleistung bzw. das
Bestehen)
Bitte beachten Sie: Eine Anmeldung zur Prüfung ist Voraussetzung für die Portfolioabgabe.
- Teacher: Tim Freiwald
„Wort- und Bildsprache stehen generell in enger Beziehung zueinander, gibt es doch „keine Bilder außerhalb der Sprache und keine Sprache außerhalb der Bilder“ (von Criegern 1996a, S. 227). Die Umwandlung von Wörtern und Sätzen in Bilder, die „Wort-Bild-Metamorphose“, ist ein spannendes Unterfangen, mit dem wir uns auf unterschiedlichen künstlerischen Wegen auseinandersetzen wollen.
Es stellen sich dabei folgende Fragen: Welches sind die für den Text zentralen Aussagen? Welche Bildvorstellungen resultieren daraus? Wie können Bilder über einen Text hinausweisen und nicht nur „Kopien“ dessen darstellen? Auch die kunstpädagogischen Einsatzmöglichkeiten in der Schule werden wir dabei reflektieren und analysieren.
Von der Arbeit mit konventionellen Bild-Textcollagen bis zur Illustration von Texten am Computer stehen uns dabei viele Möglichkeiten zur Verfügung.
Sie werden in diesem Seminar auch die Arbeit im Fotolabor und Ansätze der experimentellen Fotografie kennenlernen. Vielleicht sind es gerade die basalen fototechnischen Möglickeiten, die Sie für Ihre Bild-Text-Arbeit brauchen? (für die Fotomaterialien fällt ein Obolus an, der noch ausgerechnet wird. Da wir für alle Studierenden zusammen Material einkaufen, können wir einen guten Preis aushandeln. Einzeleinkäufe wären sehr viel teurer.)
Raum: Medienwerkstatt bei Fotolabor 3U01
- Teacher: Anja Mohr
- Teacher: Anne Wellenreich
Unter Crossover (Überschneidung/Kreuzung) versteht man in der Bildenden Kunst die wechselseitige Gegenüberstellung von verschiedenen künstlerischen Verfahrensweisen. Im Speziellen werden wir im Crossover mit einfachen analogen (fotografischen) Verfahren auf der einen Seite und digitalen Verfahren auf der anderen Seite arbeiten. Dabei werden Unterschiede zwischen Materialität und Immaterialität und den jeweiligen spezifischen Ausdrucksmöglichkeiten direkt erfahrbar.
Im Zentrum steht dabei die ästhetische Forschung, bei der Kunst, Alltag und Wissenschaft als eine Methode zur Erkundung von unterschiedlichen Fragestellungen verbunden wird.
Sie werden in diesem Seminar auch die Arbeit im Fotolabor und Ansätze der experimentellen Fotografie für Ihre Crossoverarbeit kennenlernen. Für die Fotomaterialien fällt ein Obolus an, der noch ausgerechnet wird. Da wir für alle Studierenden zusammen Material einkaufen, können wir einen guten Preis aushandeln. Einzeleinkäufe wären sehr viel teurer.
Das Seminar findet statt in der Medienwerkstatt und daneben im Fotolabor in Raum 3U01
- Teacher: Anja Mohr
Durch zahlreiche Anregungen sowie die Begegnung mit den Arbeitsweisen und Techniken ausgewählter Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts soll in eigenen Versuchen ein freierer und experimenteller Zugang zum grafischen Gestalten gefunden werden. Mini-Impulsreferate zu den (meist) zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern sorgen für die nötige künstlerische Inspiration.
NEU: Die erste Sitzung am Montag, den 13.10.24 wird wegen der Einführungsveranstaltungen und des Ersti-Frühstücks später beginnen und verkürzt ausfallen: ca. 9:15-ca. 9:45 Uhr / Raum 3015.
- Teacher: Astrid von Creytz
Dieser Zeichenkurs richtet sich an Studierende des DF Kunst, die sowohl Zeichenanfänger:innen als auch fortgeschrittene Zeichner:innen sein können. Jede:r wird dort abgeholt und unterstützt, wo seine/ihre Fähigkeiten gerade liegen. Neben praktischen Übungen in den Bereichen Experiment, Struktur, Raum, Mensch und Natur, wird Wert darauf gelegt, dass Sie sich ein eigenes Thema für den Kurs aussuchen und verfolgen.
Es wird kurze Referate über Künstler:innen-Zeichnungen geben, sowie einen kleinen kunsthistorischen Überblick über die Geschichte der Zeichnung. Außerdem werden wir an Orten außerhalb des Seminarraums zeichnen, z.B. in der Glyptothek, im botanischen Garten und eventuell eine Ausstellung mit Zeichnungen in einem Museum besuchen.
Für Studierende, die planen das Examen im Bereich Zeichnen abzulegen besteht die Möglichkeit, Examensaufgaben zu bearbeiten und Feedback zu erhalten.

- Teacher: Kathrin Thalmann
Start-Montag ist der 20.10. (nicht 13.10. !) / Treffpunkt Raum 3U08 | 15:45 h (= 15:30h c.t.) – Einführung in das Siebdruck-Verfahren [Anwesenheitspflicht! = die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung ist nicht verhandelbare Voraussetzung für die weitere Belegung des Kurses.
Die Dauer der Einführung ist aus organisatorischen Gründen bis 18h – bitte stellen Sie für Ihre durchgehende Anwesenheit ggf. die Betreuung von Kindern oder Haustieren oä. sicher.]
Der Kurs beginnt immer um 15:45 h, also 15:30 h c.t. !
Der Siebdruck, unter Betonung des künstlerischen Anteils an der Herstellung auch Serigraphie genannt, ist ein Durchdruckverfahren; von den vier traditionellen Drucktechniken ist es das jüngste Druckverfahren nach dem Hochdruck (zB Linoldruck), Tiefdruck (Radierung) und Flachdruck (Lithographie).
Ein feinmaschiges, farbdurchlässiges Gaze-Gewebe, das auf einen (Alu)Rahmen gespannt ist, wird mit einer Art Schablone präpariert und durch die dabei offengelassenen Stellen im Sieb wird mittels eines Rakels die Druckfarbe bzw das Motiv durch das Gewebe auf das darunterliegende Papier / zu bedruckende Material gerakelt.
Der Siebdruck ist ein additives Verfahren, das heißt, die Farben werden in aufeinander folgenden Druckgängen nebeneinander und/oder aufeinander in mehreren Druckvorgängen gedruckt.
Möglich ist das Bedrucken nicht nur von Papier und Leinwand, sondern verschiedenartigster Materialien mit mehr oder weniger glatten Oberflächen (wie z.B. Karton, Stoff/T-Shirts, Glas, Metall, Holz oder Kunststoff).
Nach einer theoretischen Einführung wird die Technik mit einem eigenen praktischen Erkundungs-Versuch erprobt.
Ein angedachter Besuch in der Graphischen Sammlung möchte den Zugang zu künstlerischen Originalen ermöglichen.
Mittels experimentieller manueller oder fotografisch/digitaler Druckformherstellung sollen eine eigenständige Arbeit entwickelt werden. Zugang zum Computerraum nebenan ist gegeben. Photoshop o.ä.-Kenntnisse sind von Vorteil.
Bitte bedenken:
Dem Kursablauf bei 10 Teilnehmern in dieser Werkstatt ist eine gewisse unplanbare, spontane Organisation immanent, da max. 2 Teilnehmer gleichzeitig Siebe säubern, beschichten, belichten etc können. Daneben sind Wartezeiten bei der parallelen Betreuung individueller Vorhaben nicht zu vermeiden.
Es wird ein Materialbeitrag eingesammelt.
Nutzung der Werkstatt:
derzeitige oder ehemalige (noch immatrikulierte) Teilnehmende des Siebdruck-Kurses können nach Absprache und Einzahlung eines dem Umfang des Projekts entsprechenden Materialbeitrags die Siebdruck-Werkstatt auch außerhalb der Kurszeiten nutzen (im Rahmen der offiziellen Öffnungszeiten des Gebäudes).
Es empfiehlt sich, mind. zu Zweit zu arbeiten, zeitnah nach dem erfolgreich absolvierten Kurs – daher sollten sich Kursteilnehmende bereits im laufenden Kurs verabreden. Institutsfremde Personen dürfen die Werkstatt nicht betreten.
Interessenten melden sich bitte unter
Kontakt: Eva.Blanche@lmu.de
Der Zugang zur Werkstatt wird in Absprache mit der Nachfolge von Matthias Gaidosch organisiert nach einer entsprechenden Bestätigung durch Eva Blanché.
- Teacher: Eva Blanché
Der Kurs „Digitale Medien in angewandten Kontexten“
Ziel dieses Kurses ist es, grundlegende Konzepte und Methoden digitaler
Gestaltung näher kennenzulernen und in praktischen Übungen anzuwenden.
Wir erproben gängige Programme, entwickeln eigene gestalterische
Lösungen und nutzen diese, um eigene Projekte umzusetzen. Nach einem
Einstiegsthema orinetieren sich Inhalte und Vorgehensweisen am Vorwissen
und an den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen. Sollten Sie über
professionelle Software und eigene Geräte verfügen, ist das hilfreich,
aber nicht zwingend erforderlich.
Schwerpunkt im Wintersemester
Der Fokus liegt in diesem Wintersemester auf zweidimensionalen Gestaltungen
im Bereich digitaler Medien für Web oder Print. Wir beginnen mit
einführenden gestalterischen Projekten und entwickeln daraus im weiteren
Verlauf eigene Arbeiten.
Ziele des Seminars
– fundiertes Erarbeiten und zweckorientiertes Anwenden digitaler Werkzeuge für visuelle Gestaltung
– Umsetzung eigener Entwürfe in einem praxisnahen Kontext
– Entwicklung einer kohärenten und ansprechenden gestalterischen Sprache
Arbeitsweise
Sie können eigene Programme nutzen und auf Ihrem eigenen Laptop
arbeiten. Bitte bringen Sie zur zweiten Veranstaltung nach Möglichkeit
einen digitalen Fotoapparat oder ein anderes Gerät zur Bildaufnahme mit.
Im weiteren Verlauf benötigen Sie gegebenenfalls zusätzliche
Arbeitsmaterialien, die wir gemeinsam abstimmen.
Hinweis
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende mit Vorkenntnissen und ist nicht für AnfängerIinnen geeignet.
- Teacher: Tim Freiwald
In der Vorlesung "Medienkunst, Medientechnik, Medienkultur" werden Künstler, Kunstwerke und Strömungen im Umfeld von Kunst, Medien, Technik und Informatik vorgestellt. Dabei spielen historische, kunstwissenschaftliche als auch kunstpraktische Aspekte eine Rolle.
Ziel ist es, einen Überblick über das breite Spektrum der Strömungen der Medienkunst zu vermitteln und Anknüpfungspunkte an das Fach Kunst herauszuarbeiten.
Leistungsanforderungen BA Kunst und Multimedia: regelmäßige Teilnahme, Modulprüfung Klausur 60 Minuten, Bewertung bestanden/nicht bestanden.
Leistungsanforderungen Lehramt UF Kunst: regelmäßige Teilnahme, Modulprüfung: Klausur 60 Minuten, Bewertung bestanden/nicht bestanden.
Leistungsanforderungen Master Mensch-Computer-Interaktion: regelmäßige Teilnahme, Modulteilprüfung: Klausur (60 Minuten), Bewertung der Klausur bestanden/nicht bestanden, und eine Hausarbeit mit 9600 Zeichen, Bewertung der Hausarbeit benotet.
Im Vergleich zu kunstgeschichtlichen Ansätzen kennt die Kunstpädagogik viele praktische Zugänge, wie Kunst vermittelt werden kann.
Wir werden im Seminar zunächst in Gruppen ein Vermittlungskonzept entwickeln zur neuen Austellung von Wolfang Tillmanns im Espace Louis Vuitton und es dann praktisch umsetzen. Die Zielgruppe sind diesesmal (wahrscheinlich wieder) Senior*innen, mit denen wir künstlerisch praktisch zur Ausstellung arbeiten.
Das Seminar findet statt in der Medienwerkstatt und und im Hellraum des Fotolabors, Raum 3U01
- Teacher: Petra Aleweld
- Teacher: Anja Mohr
In diesem Seminar lernen die Studierenden Gestaltungsfelder und Inhaltsbereiche des Kunstunterrichts kennen und erwerben grundlegende kunstdidaktische Kenntnisse. Das Seminar vermittelt die zentralen Aspekte der Planung, Durchführung und Reflexion von Kunstunterricht. Im Rahmen der Referate entwickeln die Studierenden eigene Unterrichtsentwürfe.
Donnerstag 12:15-13:45 Uhr
Raum 1503
- Teacher: Michaela Almog
Seitdem amerikanische Tageszeitungen die ersten "comic strips" auf ihre Titelseiten druckten, sind mehr als 120 Jahre vergangen. Zwischendurch wurden die bunten Bildergeschichten öffentlich als Schundlektüre verdammt, dann wieder als "Graphic Novel" mit Literaturpreisen und Ausstellungen geehrt. Für ein breiteres Publikum sind Comics vor allem seit der Jahrtausendwende wieder interessant, nachdem der japanische Manga-Trend nach Europa kam und zahlreiche Superhelden-Comics fürs Kino neu verfilmt wurden.
Ziel des Seminars ist die Entwicklung eigener Gestaltungsfähigkeiten
in der Hauptangelegenheit des Comics: der Erzählung in einer Folge von
Bildern. Dabei soll erforscht werden, was das Medium leisten kann,
beispielsweise in der Behandlung von Zeit, Bewegung, Abstraktion,
Emotion und des Verhältnisses von Bild und Text. Als Anschauungsmaterial
werden Beispiele aus zahlreichen Comics des 20. und 21. Jahrhunderts
dienen. Die besprochenen Phänomene sollen durch zeichnerische Übungen
selbst erprobt und frei variiert werden. Produktionsziel des Seminars
ist die Erstellung eines eigenen, mehrseitigen Comics als Beitrag eines
gemeinsamen Heftes.
Darüber hinaus wird sich der Kurs
theoretischen Fragen zuwenden, wie z.B. der Tradition von Comics in der
Kunstgeschichte, der Rolle einzelner Comicautoren und Verlagshäuser und
kulturregionaler Unterschiede in der Gestaltung von Comics.

Welche Quellen werden zur Darstellung der Geschichte eines Klosters herangezogen? Sind in einem Klosterarchiv neben Primärquellen wie Urkunden, Amtsbücher und Akten auch erzählende Quellen wie Chroniken überliefert? Welche Informationen lassen sich beispielsweise in Kopialbüchern, Urkundenregistern, Rechnungsbüchern, Urbaren, Stift- und Gültverzeichnissen, Stiftungs- und Jahrtagsbüchern oder Nekrologien erwarten? Was hat ein Abt mit Ehekonsensurkunden zu tun?
Die Übung bietet die Möglichkeit, anhand des im Bayerischen Hauptstaatsarchiv verwahrten Klosterarchivs des Zisterzienserklosters Aldersbach (Lkr. Passau) einen ersten Überblick über die Vielfalt archivischer Quellen zu gewinnen und zu entdecken, welche Themenspektren sich darin eröffnen. Die Übung soll zur Arbeit mit Archivalien hinführen und zu eigenen Forschungen anregen. Da sich Originalquellen nicht von selbst entschlüsseln, steht das Lesen entsprechender Beispieltexte und das Üben paläografischer Grundfertigkeiten im Vordergrund des Kurses.
In Präsenz im Bayerischen Hauptstaatsarchiv.

- Teacher: Susanne Wolf
Für die historische Forschung in älteren
Originalquellen ist das flüssige Lesen deutscher Handschriften Voraussetzung.
Die nicht einfache „Deutsche Schrift“ des 18. bis 20. Jahrhunderts üben wir am
Beispiel archivalischer Originaldokumente ein. Im Mittelpunkt steht das
Inventar als Schriftguttyp der Verwaltung: Vom Mobiliar eines Bauernhofes, der
Innenausstattung eines Gefängnisses bis zu den letzten Habseligkeiten einer
Selbstmörderin – von amtlichen Schreibern fein säuberlich inventarisiert und
beschrieben wurden Gegenstände in den verschiedensten Konstellationen. Neben
der reinen Entzifferung werden auch Fragen der Quellenkunde und Quellenkritik
amtlicher Unterlagen, der Verwaltungsgeschichte, aber auch der materiellen
Kultur gestreift. Damit sollen Schwellenängste gegenüber dem in Archiven
lagernden Grundmaterial historischer Forschung abgebaut werden – und den
Teilnehmern vielleicht sogar Anregungen für eigenes Forschen und Recherchieren
in gegeben. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, wohl aber regelmäßige und
aktive Teilnahme.
- Teacher: Julian Holzapfl
Im Kooperationsprojekt des Instituts für Kunstpädagogik mit dem Haus der Kunst sollen zur Ausstellung Phyllida Barlow kunstpädagogische Vermittlungskonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Diese werden in einer Aktionswoche (12.-18.07.) durchgeführt. Die Themen und Inhalte des Haus der Kunst können so spannend neu verhandelt werden – digital und doch sinnlich, ästhetisch und motivierend!
Kurszeiten:
Wöchentlich 22.04. bis 22.07.2021 je Donnerstags 14:15-16:30 Uhr per Zoom:
Kontakt per E-Mail
Anja Gebauer: anja.gebauer@lmu.de (Bitte nur in dringenden Fällen, Fragen bitte im Forum "Fragen" stellen!)
Sandra Falkenstein: sandra.falkenstein@lmu.de
Allgemeine Hinweise zu Videokonferenzen
- In Live-Konferenzen bitten wir um einen sinnvollen Umgang mit Audio und Video (bitte mit Bild zuschalten).
- Ein Aufzeichnen, Speichern oder Teilen der Live-Veranstaltungen durch Teilnehmer ist nicht erlaubt.
- Die hochgeladenen Inhalte (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) dürfen nicht in anderen Kanälen als den von den Autoren vorgesehenen geteilt oder verwendet werden.

- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Sandra Falkenstein
- Teacher: Anja Gebauer
- Teacher: Anja Gebauer (vhb)
In diesem Kooperationsprojekt des Instituts für Kunstpädagogik mit der Pinakothek der Moderne entwickeln die Teilnehmenden eigene kunstpädagogische Vermittlungskonzepte, die sie im Rahmen einer Aktionswoche (18.-24.07.22) im Museum durchführen. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Sandra Falkenstein
- Teacher: Anja Mohr
In diesem Kurs werden die Gestaltungsmöglichkeiten des Hochdrucks vermittelt. Der Schwerpunkt der praktischen Arbeit liegt auf der Technik des Linolschnitts. Im Rahmen von Kurzreferaten lernen die Studierenden beispielhafte Kunstwerke kennen. Ziel des Kurses ist, dass die Teilnehmenden möglichst eigenständige druckgrafische Arbeiten entwickeln.
Verpflichtend für die Anrechnung von ECTS-Punkten (neben Erfüllen der Leistungsanforderung): regelmäßige Teilnahme, Kurzreferat (5 min in Partnerarbeit), Portfolio + abschließende Präsentation
Kursbeginn: 21.04.2026
Kurszeit: Dienstag, 9-11:15h
Raum: 1502
- Teacher: Michaela Almog
Verzahnt mit dem Modul Projektpräsentation des Studiengangs Kunst und Multimedia stehen im Zentrum dieses Seminars die Themen Ausstellungskonzeption und -organisation. Für alle Phasen der Ausstellungsentwicklung von Erarbeitung eines Konzepts bis hin zu Aufbau und Vernissage wird den Studierenden das Handwerkszeug zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Ideen vermittelt. Neben ausstellungsbezogenen inhaltlichen und gestalterischen Fragen behandelt das Seminar auch administrative Aufgaben wie das Erstellen eines Zeitplans, Organigramms, Finanzierungsplans, Pressetexts oder die Suche/ Akquise von Spendern, die das Ausstellungsprojekt unterstützen.
Die erforderlichen Arbeitsschritte werden im Seminar besprochen.
Die Aufgaben werden von Teams oder Einzelpersonen übernommen.
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Bashira Cabbara
- Teacher: Karin Guminski
[...] Im Kurs soll durch Theorie-Phasen im Gespräch mit den TeilnehmerInnen und darauf basierenden Übungen grundsätzliches Wissen zu Technik und Bildaufbau ausgebaut werden. [...]
- Teacher: Eva Blanché
- Teacher: Claudius Budcke
In diesem Seminar lernen die Studierenden die Gestaltungs- und Inhaltsbereiche des Kunstunterrichts kennen und erwerben grundlegende kunstdidaktische Kenntnisse. Das Seminar vermittelt die zentralen Aspekte der Planung, Durchführung und Reflexion von Kunstunterricht. Im Rahmen der Referate entwickeln die Studierenden eigene Unterrichtsentwürfe.
Achtung: Dieses Seminar findet ausschließlich im Online-Format via Zoom-Meetings statt!
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Sandra Falkenstein
- Teacher: Sandra Falkenstein
- Teacher: Anne Wellenreich
Es werden vorrangig zeitgenössische Künstler behandelt, die auf der Biennale in Venedig oder auf der documenta in Kassel bzw. auf dem internationalen Bankett eine Rolle spielen, indem ihre politischen und sozialen Absichten hinterfragt werden. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Claudia Burgmayer
Unter Crossover (Überschneidung/Kreuzung) versteht man in der Bildenden Kunst die wechselseitige Gegenüberstellung von verschiedenen künstlerischen Verfahrensweisen. Im Speziellen werden wir im Crossover mit einfachen analogen Verfahren auf der einen Seite und digitalen Verfahren auf der anderen Seite arbeiten. Dabei werden Unterschiede zwischen Materialität und Immaterialität und den jeweiligen spezifischen Ausdrucksmöglichkeiten direkt erfahrbar. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Anja Mohr
BA NF KMT: Modulprüfung WP 17.1 + 17.2; Referat (ca. 30 Min.) und Forschungsbericht (ca. 2700 Zeichen) Bewertung: benotet. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Simone Gaiss
Das Seminar führt in die praktischen Grundlagen der Acrylmalerei ein. Ausgangspunkt sind Photographien von Stillleben, Himmel, Landschaften, Strukturen und Arbeiten verschiedener Künstler*innen, denen wir uns in grafischen Skizzen und vielfältigen malerischen Übungen annähern. Neben der Arbeit mit Acrylfarben aus der Flasche oder Tube lernen die Studierenden die Farbherstellung mit Pigmenten und Acrylbindemittel kennen. [...]

- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Christian Römmelt
Im Vergleich zu kunstgeschichtlichen Ansätzen kennt die Kunstpädagogik viele praktische Zugänge zu Kunstwerken. [...]

- Teacher: Petra Aleweld
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Anja Mohr
- Teacher: Iris Nölle-Wehn
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Lina Zylla
In diesem Seminar werden Grundlagen der digitalen Bildgestaltung vermittelt. Sie werden verschiedene digitale und analog/digitale Techniken zur künstlerischen Bildgestaltung kennenlernen.
Im Sinne von Cross Over werden manuell erstellte Bilder, Skizzen/Zeichnungen und andere Materialien in die digitale Arbeit integriert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Im Wintersemester wird evtl. das Format der Augmented Reality behandelt.
Die Seminarstruktur:
1. Einführung das digitale Bild - Aspekte der Bildwissenschaften (Vortrag)
2. Praxsisphase mit Übungen - Vorstellung von Referenzkünstler*innen - Didaktische Aspekte
3. Portfolio: Von jeder Übung ein Ergebnis als *jpeg-Datei mit nicht mehr als 3 MB und ein Deckblatt hochladen

- Teacher: Günter Stöber
Die Diskussion des „spatial turn“ in den Kulturwissenschaften rückt Orte und Räume mit ihren sozialen und kulturellen Randbedingungen ins Zentrum des Interesses. In diesem Kontext werden unterschiedliche Konzepte diskutiert und Positionen und Bezugsfelder der Kunst untersucht. Mit künstlerischen Strategien und Methoden wie Mapping, Feldforschung, Spurensuche oder Ästhetische Forschung sollen persönliche Raumerkundungen vorgenommen und künstlerisch erprobt werden. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Rosa Quint
Heutzutage gehören digitalen Medien zum festen Bestandteil künstlerisch / kunstpädagogischer Tätigkeitsfelder. So entstehen - durch die Digitalisierung des Design- / Kunstmarktes - neuen Berufsgruppen und Aufgabengebiete. Umso wichtiger ist es, ein Verständnis für die digitalen Medien zu schaffen und den Umgang mit diesen zu erlernen. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Stefan Weber
Dieses Seminar befasst sich mit Wegen der Annäherung an Kunstwerke im klassischen Sinne ebenso wie an mediale Werke und testet Möglichkeiten der Vermittlung. Da nicht von gemeinsamen Besuchen in den Museen auszugehen ist, werden Möglichkeiten und Methoden virtueller Führungen im Zentrum stehen - eventuell vermittels individueller Ausstellungsbesuche sofern wieder möglich. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Astrid von Creytz
- Teacher: Stefan Weber
Heutzutage gehören digitalen Medien zum festen Bestandteil künstlerisch / kunstpädagogischer Tätigkeitsfelder. So entstehen - durch die Digitalisierung des Design- / Kunstmarktes - neuen Berufsgruppen und Aufgabengebiete. Umso wichtiger ist es, ein Verständnis für die digitalen Medien zu schaffen und den Umgang mit diesen zu erlernen. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Stefan Weber
- Teacher: Rosa Quint
Worum geht es?
Die Kategorie der "Form" ist für die
musikalische Analyse essentiell und dabei sowohl ein Erkenntnisziel als
auch ein Ausgangspunkt einer jeden Werkbetrachtung.
Gleichzeitig
ist der Begriff der "Form" als solcher nicht unproblematisch: Kann man
Kompositionen mancher Epochen nicht ohne die ihnen zugrundeliegenden,
manchmal klar umrissenen Formmodelle verstehen, muss bei einer
musikalischen Analyse auch immer damit gerechnet werden, dass ebensolche
Formmodelle Idealgestalten sind und in der kompositorischen Praxis oft
genug überwunden oder gar bewusst ignoriert werden.
In der Übung
sollen die unterschiedlichsten Formmodelle der Instrumentalmusik, wie
Sonatenhauptsatzform, Fuge, Rondo etc., mittels exemplarischer
Werkanalysen kennengelernt werden. Dabei werden verschiedene Gattungen
und Epochen Gegenstand der Betrachtung sein, so dass der
Formenlehre-Kurs gleichzeitig eine Einführung in die Methodik der
musikalischen Analyse darstellt und das Wissen aus dem dazugehörigen
Satzlehrekurs angewendet wird.
Ablauf
Der Kurs ist als reiner Präsenz-Kurs angelegt. Die Plattform moodle wird unterstützend für die Materialsammlung und als Daitedepot verwendet. Der Zugang zu Moodle wird Ihnen nach erfolgreicher Anmeldung über LSF per Mail mitgeteilt.

- Teacher: Stefanie Strigl
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Anja Mohr
- Teacher: Astrid von Creytz
- Teacher: Iris Nölle-Wehn

BITTE BEACHTEN SIE: Die ersten drei Sitzungen finden zur in LSF angegebene Zeit über Zoom statt, ebenso die Abschlusssitzung. Der gesamte Kurs nimmt am KUNSTARELAFEST teil. Daher werden die einzelnen Referate in Form von Führungen als Block im Zeitraum 16. bis 21. Juli stattfinden (genaue Termine erfahren Sie über den Semesterplan und in der ersten Sitzung). Die von den Studierenden vorbereiteten Führungen finden für ein öffentliches Publikum statt. So sollen erste Praxiserfahrungen ermöglicht werden. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Kathrin Thalmann
Wort- und Bildsprache stehen generell in enger Beziehung zueinander, gibt es doch „keine Bilder außerhalb der Sprache und keine Sprache außerhalb der Bilder“ (von Criegern 1996a, S. 227). Die Umwandlung von Wörtern und Sätzen in Bilder, die „Wort-Bild-Metamorphose“, ist ein spannendes Unterfangen, mit dem wir uns auf unterschiedlichen künstlerischen Wegen auseinandersetzen wollen. [...]
- Teacher: Claudius Budcke
- Teacher: Anja Mohr
- Teacher: Tanja Kopp

















