- Trainer/in: Vera Nowottny
Suchergebnisse: 11318
- Trainer/in: Anna Kunz
- Trainer/in: Anne Wellenreich
- Trainer/in: Kathrin Thalmann
- Trainer/in: Michaela Almog
- Trainer/in: Judith Adelmann
- Trainer/in: Stefan Weber
- Trainer/in: Anais Roustaizadeh
- Trainer/in: Anais Roustaizadeh
- Trainer/in: Christopher Regl
- Trainer/in: Isabella Klauser
- Trainer/in: Michaela Almog
- Trainer/in: Christopher Regl
- Trainer/in: Anne Wellenreich
- Trainer/in: Christopher Regl
- Trainer/in: Anne Wellenreich
- Trainer/in: Michaela Almog
- Trainer/in: Sara Schäfer
- Trainer/in: Isabella Klauser
- Trainer/in: Tina Kothe
- Trainer/in: Anais Roustaizadeh
- Trainer/in: Anais Roustaizadeh
- Trainer/in: Tim Freiwald
- Trainer/in: Astrid von Creytz
- Trainer/in: Karin Wimmer
- Trainer/in: Sara Schäfer
- Trainer/in: Sara Schäfer
- Trainer/in: Michaela Almog
- Trainer/in: Anais Roustaizadeh
- Trainer/in: Anais Roustaizadeh
- Trainer/in: Michaela Almog
- Trainer/in: Anja Mohr
- Trainer/in: Anne Wellenreich
- Trainer/in: Sara Schäfer
- Trainer/in: Anne Wellenreich
- Trainer/in: Constanze Hartmann
- Trainer/in: Christopher Regl
In diesem Seminar für wird es um 3D-Modellierung in Blender und die Erstellung einer einfachen interaktiven Anwendung in der Unreal Engine 4 gehen. Jede*r Studierende wird ausgehend von einem selbst ausgewählten Konzept eine dreidimensionale Szene in Blender bauen mit Kristian Weinand und anschließend mit Elisabeth Mayer in der Unreal Engine eine interaktive Applikation erstellen. [...]
- Trainer/in: Claudius Budcke
- Trainer/in: Elisabeth Mayer
- Trainer/in: Kristian Weinand
Ziel:
In der Lehrveranstaltung erwerben die Studierenden grundlegende kunstdidaktische sowie
kunsthistorische Kenntnisse. Durch die praktische Auseinandersetzung mit vielfältigen künstlerischen
Arbeitsweisen und Techniken wird zudem ihr künstlerisches Ausdrucksrepertoire erweitert. Sie
sammeln vielfältige kunstpraktische Erfahrungen zu den Inhalten des Kunstunterrichts und erhalten im
Laufe des Semesters ein umfangreiches Repertoire an Anregungen für die Planung, Durchführung und
Reflexion von Kunstunterricht. Praxisbezogen und berufsfeldorientiert werden die Studierenden so
auf ihre spätere Tätigkeit in der Grundschule vorbereitet.

- Trainer/in: Claudius Budcke
- Trainer/in: Tina Kothe
In diesem Kurs werden wir verschiedene Möglichkeiten und Herangehensweisen der Malerei erproben, um so die eigenen Möglichkeiten und Vorlieben auszuloten. Verschiedene praktische Übungen sowie das Befragen von historischen und zeitgenössischen Beispielen zeigen uns verschiedene Zugänge zur und in die Malerei und lassen so Fragestellungen zum eigenen Weg entdecken und entwickeln.
- Trainer/in: Claudius Budcke
- Trainer/in: Iris Nölle-Wehn
Dieser praktische Anteil der Übung erweitert einen sonst oft überwiegend musikanalytischen Zugriff, erlaubt eine neue, wertschätzende Perspektive auf die Kompositionen der Zeit, aber auch späterer Generationen und schärft gleichzeitig den eigenen analytische Blick nachhaltig.
Bildquelle

- Dozent/in: Stefanie Strigl
Gegenstand der Übung ist die kontrapunktische Setzweise, wie sie sich typischerweise in der mehrstimmigen Vokalmusik des 15. und 16. Jahrhunderts ausgeprägt hat. Anhand einschlägiger Repertoirebeispiele verschiedener Komponisten und Gattungen werden in der Übung die stilistischen, formalen, kompositorischen und gattungsspezifischen Merkmale der Epoche erarbeitet. Zusätzlich zu diesem analysierenden Herangehen werden die Studierenden angeleitet, selbst einfache Sätze im Stile der Zeit anzufertigen, mit dem Ziel, am Ende des Semesters einen kurzen vierstimmigen Satz mit Anfangsimitation zu schreiben.
Dieser praktische Anteil der Übung erweitert einen sonst oft überwiegend musikanalytischen Zugriff, erlaubt eine neue, wertschätzende Perspektive auf die Kompositionen der Zeit, aber auch späterer Generationen und schärft gleichzeitig den eigenen analytische Blick nachhaltig.

- Dozent/in: Stefanie Strigl
Prozesse der Digitalisierung prägen gegenwärtig nicht nur die künstlerische Produktion von Musik, sondern beeinflussen auch Vorgänge der Audition sowie den wissenschaftlichen Umgang mit musikalischen Daten. Der Bedeutungsvielfalt des „Musikalisch-Digitalen“ scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein. Unter diesem Label firmieren in der Welt der zeitgenössischen Musik disparate Produktionstechniken, unterschiedliche Konzepte von musikalischer Aufführung und verschiedene Technologien von komputationeller musikwissenschaftlicher Analyse. Welche Auswirkungen solch raumgreifende digitale Revolution auf den Begriff von ‚Musik‘ selbst hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Vielerorts wird im Sinne einer Applied Science mit digital-gestützten Techniken experimentiert, selten jedoch werden die Anwendungen umfassend geisteswissenschaftlich reflektiert. Die Vorlesung zum Thema „Digitale Musikkulturen“ unternimmt diesen Versuch mithilfe musikhistorischer, ästhetischer, soziologischer, medientheoretischer und philosophischer Fragestellungen. Reflektiert wird, wie sich das „musicking“ in digitalen Räumen verändert. Wie wandeln sich die soziologischen und ästhetischen Gehalte von Musikaufführungen durch die Digitalisierung? Welchen Transformationen sind Praxis und Idee von kompositorischer Kreativität und Autorschaft im digitalen Dispositiv unterworfen? Wie geht Musikwissenschaft und insbesondere Musiktheorie mit den neuen digitalen Wissensformen um? Wie sieht eine Musikphilosophie im Zeitalter des Digitalen aus?

- Dozent/in: Magdalena Zorn
Unterrichtsformat
Diese Veranstaltung findet nach Möglichkeit IN PRÄSENZ statt.
Empfohlene Voraussetzungen
Erfolgreiche Teilnahme an den Kursen "Grundlagen der Satzlehre, Instrumentale Formenlehre und Vokale Formenlehre.
Empfohlene weitere Veranstaltungen
Diese Übung baut auf und knüpft an die am Freitag stattfindende Übung Satz- und Kompositionstechniken des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Besuch sowohl dieser Übung als auch das beide Veranstaltungen abdeckende Tutorium wird dringend angeraten.
Kommentar
Methoden zur Analyse ausgewählter repräsentativer Werke des 20. Jahrhunderts.
Bild: IPS

- Dozent/in: Ingo Stefans
Kompositionen aus der Musikgeschichte schlagen manchmal unabsehbare Wege ein: sie werden bearbeitet und dabei in eine andere Zeit und andere Ästhetik transferiert. Nicht nur die Techniken des Komponierens haben sich unterdessen verändert, sondern auch die Rezipient*innen der Musik. Die bearbeiteten Kompositionen scheinen aus einer alten Zeit heraus- und in eine neue Zeit hineingefallen. Sie werden zu Medien, die Zeiten miteinander vermitteln. Das Prinzip der kompositorischen Bearbeitung, das für die moderne europäisch-amerikanische Musikgeschichte wesentlich ist, steht im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung. Heterogene Beispiele von Musik klären uns dabei über die musikgeschichtliche Relevanz des kulturtheoretischen Modells des 'Palimpsests' auf. Analog der mittelalterlichen Praxis des Überschreibens von Pergamentrollen, die antike Texte überliefern, übermalen und überschreiben kompositorische Bearbeitungen die Erzeugnisse anderer Verfasser*innen.

- Dozent/in: Magdalena Zorn
Das Madrigal gilt als zentrale Gattung der weltlichen Vokalmusik Italiens im 16. Jahrhundert. Es verkörpert die enge Verflechtung von literarischer Produktion, musikalischer Komposition und Aufführungspraxis im komplexen Umfeld höfischer Kulturen und urbaner Netzwerke. Diesen Einflussfaktoren folgend, nähert sich das Seminar dem Thema aus drei Perspektiven, die sich gegenseitig ergänzen: In einem ersten Block beschäftigen wir uns mit dem Madrigal als Gattung und erarbeiten uns einen Überblick über das umfangreiche musikalische Repertoire. Ein zweiter Block behandelt die soziokulturellen Rahmenbedingungen der weltlichen Musik im frühneuzeitlichen Italien und Europa. In einem dritten Schritt befassen wir uns schließlich mit der Geschichte der Madrigalforschung und der Frage, wie das Madrigal als musikalischer und kulturhistorischer Gegenstand musikwissenschaftlich vermittelt wurde und wird.
Die Veranstaltung findet vom 21.–25.02.2022 als Blockseminar an der Venice International University statt. Dozierende sind Sebastian Bolz M. A. (LMU München), Dr. Moritz Kelber (Universität Bern) und Prof. Dr. Katelijne Schiltz (Universität Regensburg) Es handelt sich um eine Kooperation mit den Universitäten Regensburg und Bern, Venedig bildet den Treffpunkt für Studierende und Lehrende aus drei Hochschulen. Studierende der LMU werden durch Zuschüsse von ProsaLMU unterstützt, die Reisekosten werden voraussichtlich vom Institut für Musikwissenschaft übernommen. Mit einem finanziellen Eigenanteil, insbesondere für Verpflegung, ist zu rechnen. Sollte Ihnen die finanzielle Ausstattung dennoch Sorgen machen, zögern Sie nicht, auf mich zuzukommen. Wir würden dann versuchen, zusätzliche Unterstützung zu mobilisieren
Das Seminar steht in direktem Zusammenhang mit der internationalen Tagung »Alfred Einsteins ›Versuch einer Geschichte der italienischen Profan-Musik im 16. Jahrhundert‹ und die Folgen«, die am 16.–18.03.2022 in München stattfinden wird. Im Zentrum dieser Tagung steht Alfred Einsteins Monographie »Das italienische Madrigal«, die auch Gegenstand des Blockseminars sein wird. Die Teilnahme an der Tagung im Anschluss an die Lehrveranstaltung ist erwünscht.

- Dozent/in: Sebastian Bolz
Grundlagen Grafisches Gestalten - Thema "Corporate Redesign"
Wir lernen in Theorie und Praxis die Gestaltung eines erfolgreichen Corporate Designs, d.h. die Unternehmensbotschaft spricht erfolgreich die Zielgruppe an. Hierfür gehen wir in erster Linie auf die Entwicklung eines guten Logos ein und wie dieses für die verschiedenen Medien aus- und weiterentwickelt wird. Ziel des Kurses ist das Redesign eines bereits bestehenden CD mit der Dokumentation, die erläutert, warum das im Kurs entwickelte Corporate Design besser ist, als das aktuelle CD.
Im Kurs werden die grundlegenden Werkzeuge zur Erstellung eines neuen CD in Illustrator, Indesign und Photoshop vermittelt.
Abgabe Portfolio mit Corporate Redesign und Dokumentation.

- Trainer/in: Claudius Budcke
- Trainer/in: Julia Compagnon

- Dozent/in: Sebastian Bolz
- Dozent/in: Claudia Heine
- Dozent/in: Adrian Kech
- Dozent/in: Dominik Leipold
- Dozent/in: Andreas Pernpeintner
- Dozent/in: Stefan Schenk
Der Kurs ›Musik des Mittelalters‹ umfasst etwa 600 Jahre (notierte)
Musikgeschichte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert und vermittelt zum einen
Grundlagenwissen und Repertoirekenntnis, zum anderen die nötigen
methodischen und terminologischen Kompetenzen, um mit Kompositionen aus
diesem langen Zeitraum auf wissenschaftlich-analytische Weise angemessen
umzugehen.
Die historische Epoche ›Mittelalter‹ stellt im Hinblick auf Musik
keinen homogenen Zeitraum dar, vielmehr entstand an verschiedenen Orten
unter je eigenen kulturellen, politischen oder religiösen Einflüssen
eine breite Vielfalt musikalischer Phänomene. ›Mittelalterliche‹
Musik kann daher unter ganz verschiedenartigen Gesichtspunkten erforscht
werden, weshalb wir uns in der Lehrveranstaltung von unterschiedlichen
Forschungsfragen leiten lassen: Wir erkunden beispielsweise die
notationstechnischen Entwicklungen (Neumen, Modal-, Mensuralnotation),
fragen nach der funktionalen Gebundenheit der Musik (Liturgie) und
untersuchen die Beschaffenheit der Quellen, sprechen aber auch darüber,
wie wir als Musikforschende mit der Tatsache umgehen können, dass ein
erheblicher Teil der mittelalterlichen Musikpraxis überhaupt nicht
verschriftlicht wurde. Der Schwerpunkt des Kurses liegt allerdings auf
der musikanalytischen Perspektive: Anhand ausgewählter Stücke lernen
wir typische Formen, Satztechniken und Kompositionsverfahren kennen.
Dieser Zugang wird durch Exkurse zur zeitgenössischen Musiktheorie
ergänzt sowie durch eigene stilgebundene Kompositionsübungen (Organa,
Klauseln, Kadenzen) vertieft.
Für den erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung sind neben
regelmäßiger Teilnahme wöchentlich Analyse-, Lektüre- und/oder
Kompositionsaufgaben anzufertigen; die Materialien werden über Moodle
bereitgestellt. Die Inhalte des Kurses werden am Semesterende in einer
schriftlichen Klausur geprüft.

- Dozent/in: Tobias Bauer
Der Kurs ›Musik des Mittelalters‹ umfasst etwa 600 Jahre (notierte)
Musikgeschichte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert und vermittelt zum einen
Grundlagenwissen und Repertoirekenntnis, zum anderen die nötigen
methodischen und terminologischen Kompetenzen, um mit Kompositionen aus
diesem langen Zeitraum auf wissenschaftlich-analytische Weise angemessen
umzugehen.
Die historische Epoche ›Mittelalter‹ stellt im Hinblick auf Musik
keinen homogenen Zeitraum dar, vielmehr entstand an verschiedenen Orten
unter je eigenen kulturellen, politischen oder religiösen Einflüssen
eine breite Vielfalt musikalischer Phänomene. ›Mittelalterliche‹
Musik kann daher unter ganz verschiedenartigen Gesichtspunkten erforscht
werden, weshalb wir uns in der Lehrveranstaltung von unterschiedlichen
Forschungsfragen leiten lassen: Wir erkunden beispielsweise die
notationstechnischen Entwicklungen (Neumen, Modal-, Mensuralnotation),
fragen nach der funktionalen Gebundenheit der Musik (Liturgie) und
untersuchen die Beschaffenheit der Quellen, sprechen aber auch darüber,
wie wir als Musikforschende mit der Tatsache umgehen können, dass ein
erheblicher Teil der mittelalterlichen Musikpraxis überhaupt nicht
verschriftlicht wurde. Der Schwerpunkt des Kurses liegt allerdings auf
der musikanalytischen Perspektive: Anhand ausgewählter Stücke lernen
wir typische Formen, Satztechniken und Kompositionsverfahren kennen.
Dieser Zugang wird durch Exkurse zur zeitgenössischen Musiktheorie
ergänzt sowie durch eigene stilgebundene Kompositionsübungen (Organa,
Klauseln, Kadenzen) vertieft.
Für den erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung sind neben
regelmäßiger Teilnahme wöchentlich Analyse-, Lektüre- und/oder
Kompositionsaufgaben anzufertigen; die Materialien werden über Moodle
bereitgestellt. Die Inhalte des Kurses werden am Semesterende in einer
schriftlichen Klausur geprüft.

- Dozent/in: Tobias Bauer
Dieser praktische Anteil der Übung erweitert einen sonst oft überwiegend musikanalytischen Zugriff, erlaubt eine neue, wertschätzende Perspektive auf die Kompositionen der Zeit, aber auch späterer Generationen und schärft gleichzeitig den eigenen analytische Blick nachhaltig.
Bildquelle

- Dozent/in: Stefanie Strigl

- Dozent/in: Sebastian Bolz
- Dozent/in: Claudia Heine
- Dozent/in: Adrian Kech
- Dozent/in: Dominik Leipold
- Dozent/in: Andreas Pernpeintner
- Dozent/in: Stefan Schenk
Im zweiten Teil der Vorlesung wird die Entwicklung im 19. und vor allem 20. Jahrhundert Gegenstand der Betrachtung sein, die – beginnend mit dem Werk Beethovens – vom Übergang zu einem „modernen“ Interpretationsbegriff und –verständnis geprägt ist. Die Linien, die verfolgt werden, betreffen folgende Aspekte: Genese des „Komponisten-Interpreten“; Richard Wagners Ideal des Dirigierens; Interpretation und Instrumentation; Schulbildungen an Konservatorien; Konzepte zwischen Komposition und Interpretation zur Jahrhundertwende (u.a. am Beispiel Regers, Busonis, Mahlers); Schönbergs Verein für musikalische Privataufführungen und Aufführungstheorie; Objektivierungstendenzen nach dem Ersten Weltkrieg; „Geschmack“ versus „Ausdruck“? Ästhetische Gegenentwürfe in Frankreich; Interpretation und Serialismus; Spezialisierung in der Neuen Musik; Anforderungen an heutige Interpreten. Zusätzlich sollen, falls organisatorisch möglich, Gäste eingeladen werden.

- Dozent/in: Wolfgang Rathert
In Ergänzung und Vertiefung zur Vorlesung widmet sich das Seminar dem für nur kurze Zeit bestehenden, aber nachhaltigen Einfluss ausübendem Verein für musikalische Privataufführungen, den Arnold Schönberg 1918 in Wien gründete und der bis 1921 bestand. In dieser Zeit wurde auf insgesamt 117 Konzerten vor allem zeitgenössische, aber auch Musik des 19. Jahrhunderts in solistischen, Kammer- oder Ensemble-Besetzungen aufgeführt; eine große Anzahl davon waren Bearbeitungen, die von Schönberg, seinen Schülern oder ihm verbundenen Musikern stammten. Das Seminar will den musikgeschichtlichen, ästhetischen und programmatischen Voraussetzungen, Intentionen und Folgen der Aktivitäten des Vereins anhand ausgewählte Konzerte bzw. aufgeführter Werke nachgehen. Die Datenbank des Arnold Schoenberg Center soll dafür intensiv genutzt werden.
Ein genaues Programm wird in der ersten Sitzung vorgestellt.

- Dozent/in: Wolfgang Rathert

- Dozent/in: Irene Holzer-Besthorn
An der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert vollzogen sich auf dem Gebiet der mehrstimmigen Musik maßgebende Veränderungen: Im Rahmen der Gattungen Organum und Conductus wurden neue Satztechniken erprobt, die erstmals auch die Drei- und Vierstimmigkeit als Gestaltungsoption einbegriffen. Damit einher ging ein neuartiges Notationsverfahren, mit dem die Tondauern genau festgelegt und dadurch die einzelnen Stimmen rhythmisch eindeutig aufeinander bezogen werden konnten. Schließlich kam mit der Motette ein neues musikalisches Genre auf, dessen Charakteristikum die Mehrtextigkeit darstellte. Dabei widmeten sich die lateinischen oder französischen Texte, die in den neu konzipierten Oberstimmen zu einem Choralausschnitt im Tenor vorgetragen wurden, geistlichen wie weltlichen Themen. Greifbar werden die skizzierten Neuerungen in Handschriften ab der Mitte des 13. Jahrhunderts, deren Repertoire ein zeitgenössischer anonymer Autor mit der Kathedrale Notre-Dame in Paris und dort wirkenden Klerikern in Verbindung bringt.
Ziel des Seminars ist es, das weite Feld mehrstimmigen Komponierens im Umfeld der Pariser Bischofskirche anhand von Beispielen abzustecken. Dabei wird der analytische Zugriff begleitet von der Lektüre einschlägiger Lehrschriften des 13. Jahrhunderts, in denen Gattungskonzepte, Satzarten und Aufzeichnungsweisen Erörterung finden. Nicht zuletzt umfasst die gemeinsame Arbeit auch eine Auseinandersetzung mit der musikhistoriografischen Bewertung der um 1200 auftretenden Mehrstimmigkeitspraktiken und ihrer Protagonisten.
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- Dozent/in: Hanna Zühlke
Im Zentrum des Seminars steht eine für das bürgerliche Konzertleben des 19. Jahrhunderts seit Beethoven zentral werdende neue Gattung: die sich aus der Opern- und Schauspielmusik-Ouvertüre entwickelnde und zunehmend verselbständigende Konzertouvertüre der Romantik. Vielfach − aber durchaus nicht immer − auf literarische oder sonstige Sujets bezogen, entwickelte sie sich seit Liszt zur Symphonischen Dichtung weiter, reicht daneben aber als eigene Gattung auch noch bis ins 20. Jahrhundert. Konstitutiv und besonders interessant ist hier jeweils die individuelle Wechselwirkung zwischen absolut musikalischen (Form-)Prinzipien und der Wirksamkeit des zugrundeliegenden Sujets.
In Referaten und gemeinsamen Diskussionen sollen − nach einer Beschäftigung mit einem zentralen Text von Richard Wagner − folgende Hauptwerke der beiden eng verwandten Gattungen analysiert und interpretiert werden, im Hinblick auf Gemeinsamkeiten, aber auch personalstilistische und sujetbezogene Besonderheiten: von Beethoven die Coriolan-Ouvertüre op. 62 und die (noch zu Bühnenwerken geschriebenen, sich aber früh im Konzertleben verselbständigenden) Ouvertüren „Leonore II“ und zu Goethes Egmont op. 84, von Mendelssohn Bartholdy die Ouvertüre zu Shakespeares Sommernachtstraum op. 21 und die echten Konzertouvertüren Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27, Die Hebriden op. 26 und zum Märchen von der schönen Melusine op. 32, von Richard Wagner Eine Faust-Ouvertüre (1839/40), Robert Schumanns Manfred-Ouvertüre op. 115 nach Byron, die Ouvertüre bzw. Symphonische Dichtung Prometheus (1850) von Franz Liszt, die Akademische Festouvertüre op. 88 von Johannes Brahms, Richard Strauss‘ erste Tondichtung Macbeth op. 23 und die 1896 entstandene Sinfonische Dichtung Der Wassermann op. 107 von Antonín Dvorák.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zu intensiver Mitarbeit, was die Vorbereitung auf jede Stunde obligatorisch einschließt. Interessenten werden dringend gebeten, sich frühzeitig mit den genannten Werken vertraut zu machen. Ebenso empfehle ich sehr die rechtzeitige (sommerliche?) Lektüre etwa von Goethes Egmont, Shakespeares Sommernachtstraum und Macbeth, Byrons Manfred oder gar Goethes Faust I, um ein wenig an den Bildungsstand heranzukommen, der für das Konzertpublikum des 19. Jahrhunderts noch selbstverständlich war und den die Komponisten voraussetzten.
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- Dozent/in: Hartmut Schick
Im 16. Jahrhundert vollzog sich laut Ludwig Finscher „eine der staunenswertesten Entwicklungen der europäisch-abendländischen Musik“, nämlich die Herausbildung einer selbstständigen Instrumentalmusik. Den Weg dort hin habe „die Lösung von der Vokalmusik als Muster, die Ausbildung spezifisch instrumentaler Idiomatik und die Ausbildung instrumentaler Gattungen“ bereitet. Grund genug also, sich diese Vorgänge und ihre Ergebnisse näher anzuschauen. Dabei wird das Jahr 1600 als Angelpunkt verstanden, von dem aus Exkurse in das 16. und 17. Jahrhundert unternommen werden.
Neben der Analyse ausgewählter Stücke erlaubt das 3-stündige Seminar einen breiten Blick auf die sich verändernden Bedingungen des Komponierens, auf die Aufführungspraxis, die Sozialgeschichte und den Instrumentenbau. Wir beschäftigen uns dabei nicht nur mit modernen Editionen und Sekundärliteratur, sondern auch mit historischen Quellen in Mensuralnotation und Tabulatur, sowie mit zeitgenössischen Traktaten zu Musiktheorie, Gesang und Instrumentalspiel.
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- Dozent/in: Katharina Preller
Im Hauptseminar soll eine repräsentative Auswahl von Hauptwerken Max Regers aus allen Gattungen (Klavier-, Orgel-, Kammer- und Orchestermusik; Lied; geistliche Werke) und Phasen seines Schaffens (Weiden, München, Leipzig, Meiningen, Jena) analysiert und im musikgeschichtlichen Kontext interpretiert werden. Im Fall der Orgelmusik hat sich Konstantin Esterl, der Organist der Sankt-Maximilian-Kirche, freundlicherweise bereit erklärt, seine Expertise anzubieten, d.h. es ist eine Sitzung in der Kirche geplant.
Das genaue Seminarprogramm wird in der ersten Sitzung vorgestellt.
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- Dozent/in: Sarah Bielesch
- Dozent/in: Julia Blum
- Dozent/in: Felicitas Gaßner
- Dozent/in: Christiane Hamacher
- Dozent/in: Nikolaus Knop
- Dozent/in: Kerstin Kreuter
- Dozent/in: Tim Krogull
- Dozent/in: Sarah Lauer
- Dozent/in: Lara Pluym
- Dozent/in: Wolfgang Rathert
- Dozent/in: Benjamin Rödel
- Dozent/in: Jochen Schnapka
- Dozent/in: Charlotte Steup
- Dozent/in: Chuyue Yin
- Dozent/in: Lianluan Zeng
Das Projektseminar "Didaktische Praxis" will auf konkrete fachdidaktische Bedürfnisse der Lehramtsstudierenden eingehen. [...]
- Trainer/in: Claudius Budcke
- Trainer/in: Astrid von Creytz














































