- Trainer/in: Isabel Klein
- Trainer/in: Daniel Krähmer
Suchergebnisse: 1102
- Trainer/in: Katarina Yngborn
- Trainer/in: Gerrit Bauer
- Trainer/in: Gerrit Bauer
Social actors are embedded in their social networks. These can be, for
example, friends, family, university or work, and many more. Social
networks influence and provide actors with options for action. For
example, in the spread of innovation and ideas or in case of the search for a new job.
The course provides an introduction to quantitative social
network analysis. Starting with the description of networks and
especially their influence on individual action is the focus of the
course.

- Trainer/in: Andreas Schneck
This is
an interdisciplinary course that draws on the intersection between
struggles for social rights and the transformation of societies and
states. The course will introduce you to a combination of sociological,
political and legal perspectives by which to understand the ways social
rights are constructed, advanced, violated, and fought for in a range of
social transformations. In addition, the course will critically examine
how social rights can be appropriated to consolidate power by political regimes.
- Trainer/in: Zuleykha Mail Zada
- Trainer/in: Renata Topinkova
- Trainer/in: Bettina Pettinger
Die Rational-Choice-Theorie ist ein sehr verbreiteter Ansatz in den Wirtschaft- und Sozialwissenschaften. In ihrem Fokus stehen Gründe und Folgen des menschlichen Verhaltens, die mit Entscheidungen zwischen konkurrierenden Alternativen in unterschiedlich strukturierten Situationen zu tun haben.
Die Rational-Choice-Theorie erlaubt die Deduktion von empirisch prüfbaren
Aussagen im Rahmen von Modellierungen. Daher werden die Varianten der Theorie
nicht nur vorgestellt und diskutiert, sondern durch Anwendungen aus der
Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie veranschaulicht. Dabei sollen auch
Anomalien und Weiterentwicklungen des Ansatzes in den Blick genommen werden.
- Trainer/in: Werner Fröhlich
- Trainer/in: Katarina Yngborn
- Trainer/in: Irene Karrer
- Trainer/in: Irene Karrer
- Trainer/in: Anna Huber
- Trainer/in: Imke Schmincke
- Trainer/in: Ariane Bertogg
- Trainer/in: Florian Gratzl
- Trainer/in: Anna Huber
- Trainer/in: Imke Schmincke
- Trainer/in: Irene Karrer
Die Vorlesung bietet eine umfassende Einführung in die (germanistische)
Soziolinguistik. Zwei Aspekte stehen im Fokus der Vorlesung, das ist zum
einen die Frage nach der der sozialen Strukturierung von Sprache und
zum anderen die Erforschung von Sprachvariation und Sprachwandel im
deutschsprachigen Raum, insbesondere in Deutschland, Österreich und der
Deutschschweiz. Anspruch ist es, die Soziolinguistik in ihrer ganzen
Breite darzustellen. Dabei werden sowohl theoretische als auch
empirische Aspekte von Variation und Wandel für die verschiedene
Varietäten des Deutschen (z.B., Dialekte, Jugendsprachen,
Kontaktvarietäten) auf allen sprachlichen Ebenen (Lautung, Grammatik,
Lexik, Pragmatik) in verschiedenen medialen Zusammenhängen (gesprochene
und geschriebene Sprache) thematisiert und anhand von Beispielen
illustriert. Neben der räumlichen, vertikalen, sozialen und kognitiven
Dimensionierung sprachlicher Variation werden etwa auch Aspekte der
historischen Entwicklung und der Wahrnehmung von Variation angesprochen.
Um wichtige Traditionslinie aufzuzeigen, wird in der Einführung auch
auf wichtige Forschungsarbeiten und Ergebnisse aus der Dialektologie und
der angloamerikanischen Soziolinguistik Bezug genommen.

- Trainer/in: Lars Bülow

- Trainer/in: Felix Bidder
- Trainer/in: Patrick Ledderose
Diese Vorlesung widmet sich den Raub-, Handels- und Siedlungsbewegungen von Skandinaviern vom ca. 8. bis zum 11. Jahrhundert, über einen geographischen Raum vom westlichen Nordatlantik bis nach Nordafrika und von Starja Ladoga bis ins Byzantinische Reich und darüber hinaus reichend. Die Veranstaltung wird zunächst wichtige Eckpunkte der Geschichte der wikingischen Bewegungen behandeln, wie beispielsweise die ersten belegten Raubzüge in der Ostseeregion, auf den Britischen Inseln und im Frankenreich, der Etablierung des Danelag oder der Gründung Nowgorods und der Kiewer Rus, sowie der Besiedlung Islands oder Grönlands. Daneben werden aber auch andere, mentalitätsgeschichtliche Aspekte diskutiert, wie etwa die Rolle vorchristlicher Religionen des Nordens, der Wandel gesellschaftlicher Strukturen in den Heimatregionen, oder Geschlechterverhältnisse und soziale Stratikifation. Teilnehmende an der Vorlesung werden zudem mit einigen der wichtigsten textlichen und bildlichen Artefakte der Periode vertraut gemacht, wie ausgewählten Runeninschriften, Reiseberichten nicht-europäischer Beobachter, Münzfunden, Bildteppichen, sowie – in Auszügen – den Sagas der Isländer.
Inspiriert vom global turn ist das Ziel dieser Veranstaltung einerseits, eine Vernetzungsgeschichte des mittelalterlichen Nordens zu entwerfen; gleichzeitig jedoch sollen neben der Zirkulation von Personen, Gütern und Wissen auch die spezifischen, zum Teil auch einzigartigen Verhältnisse in Nordeuropa aufgezeigt werden, die die später als Wikingerzüge bekannt gewordenen Bewegungen von seefahrenden Personen erst ermöglichten.

- Trainer/in: Verena Höfig
- Trainer/in: Mateo Micheler
Dieses Seminar gibt eine Einführung in die Wissenschaftssoziologie. Wir versuchen eine Antwort auf die Frage zu finden, wie Wissenschaft im Kern funktioniert – aus der Perspektive der Soziologie betrachtet. Im ersten Teil werden wir uns mit grundsätzlichen Fragen zum Wesen und zu zentralen Prozessen in der Wissenschaft beschäftigen: Wie ist Erkenntnisfortschritt in der Wissenschaft möglich? Wodurch wird das Handeln von Akteuren in der Wissenschaft geprägt? Im zweiten Teil werden wir ausgewählte Themen zur Bewertung von Forschungsleistung, zu Struktur und Ungleichheiten von wissenschaftlichen Karrieren sowie zu Fehlverhalten in der Wissenschaft genauer behandeln. Fälle von Fehlverhalten in der Wissenschaft sind regelmäßig Thema in der Presse (siehe z. B. https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/wissenschaftsskandal-wegen-mutmasslichem-betrug-wie-ein-neurowissenschaftler-alzheimer-studien-faelschte-a-725a8aca-c270-4bf2-86b5-1708d0021ef9). Der dritte Teil gibt anhand des Themas "Open Science" einen Einblick darin, wie sich Wissenschaft reformiert und auf andere Gesellschaftsbereiche auswirken kann. Die Studierenden lernen im Seminar unter anderem, auf welche Weise wissenschaftliche Entwicklungen funktionieren, welche neuen Entwicklungen es in der Organisation von Wissenschaft gibt, wie Daten über Wissenschaft ausgewertet, visualisiert und interpretiert werden können und mit welchen Problemen junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen konfrontiert werden, wenn sie eine Karriere in der Wissenschaft anstreben.
Bitte beachten Sie, dass in der Veranstaltung überwiegend englische Texte besprochen werden. Deshalb wird die Bereitschaft, sich mit englischen Texten auseinanderzusetzen, vorausgesetzt.
- Trainer/in: Lutz Bornmann
- Trainer/in: Christian Leibel
- Trainer/in: Jorge Centeno Vilca
- Trainer/in: Gerrit Bauer
- Trainer/in: Lena Jost
- Trainer/in: Andreas Dufter
- Trainer/in: Sebastian Ortner
- Trainer/in: Viola Baltzer
- Trainer/in: Marie-Claire Couraud
- Trainer/in: Sophie Loichinger
- Trainer/in: Lisa Rautter
- Trainer/in: Jessica Ton
- Trainer/in: Johanna Wolf
- Trainer/in: Ulrike Ada Wollschläger
- Trainer/in: Melis Yurtseven
- Trainer/in: Katharina Martl
- Trainer/in: Patrick Ledderose
- Trainer/in: Katharina Müller
- Trainer/in: Alexander Schulz
- Trainer/in: Felix Bidder
- Trainer/in: Joachim Schiedermair
- Trainer/in: Patrick Ledderose
- Trainer/in: Verena Höfig
- Trainer/in: Ariane Bertogg
- Trainer/in: Florian Gratzl
„Boring Stories”: Narrativität, „Anti-Narrativität" und historische Konjunkturen und Krisen des narrativen Paradigmas
“There is nothing more powerful than a good story” heißt es in Peter Brooks Seduced by Story (2022). Was macht eine “gute Geschichte” aus und was macht andere “Geschichten” weniger gut? Eine der am häufigsten vernehmbaren Begründungen für das Nichtgefallen von Romanen und Erzählungen lautet, dass diese “langweilig” seien, oder dass sie einen nicht “gepackt” hätten. Lässt sich verallgemeinernd behaupten, dass “gute Geschichten” “packend” oder “spannend” und weniger gute “langweilig” sind? Und was genau lässt literarische Erzähltexte oder andere Arten von “Geschichten” überhaupt als “langweilig” erscheinen? Ist eine solche Bewertung subjektiv oder auch zeit- und kulturspezifisch? Oder haben vielfach als ‘langweilig’ beschriebene Texte bestimmte Strukturmerkmale gemeinsam bzw. fehlen Ihnen bestimmte Merkmale von ‘Narrativität’?
Was “packt” uns umgekehrt an einer “guten Geschichte” häufig so sehr bzw. wie affiziert sie uns, dass sich ihre Wirkung wie bei Brooks als ambivalentes ‘Verführungspotenzial’ beschreiben lässt, welches sich im Kontext der von ihm beklagten gegenwärtigen "storification of reality” auch in außerliterarischen Kontexten (z.B. in der Politik, in den sozialen Medien oder in der Werbung) “Geschichtenerzählerinnen” und “Geschichtenerzähler” aller Art zu teils fragwürdigen Zwecken zu Nutze machen?
Etwa 40 Jahre nach dem “narrative turn” in den Geistes- und Kulturwissenschaften ist der Gebrauch des Begriffs “Narrativ” in den verschiedensten außerliterarischen Diskursen beinahe inflationär geworden – fast alles scheint aktuell als “Geschichte”/”story” beschreibbar bzw. erzählbar zu sein, oder eine “Geschichte” zu haben, sodass der Begriff der “Erzählung” in seiner Bedeutung zunehmend verwaschen erscheint. Was macht “Narrativität” aus, bzw. welche textuellen Strukturen machen literarische Texte zu “Erzählungen”, und inwiefern lassen sich entsprechende Strukturmerkmale überhaupt auch für nicht textuell/nicht sprachlich verfasste Phänomene beschreiben? Was ist gemeint, wenn Denker wie Han Byung Chul in einer kritischen Tendenz davon sprechen, dass wir in einem “postnarrativen Zeitalter” angekommen sind (in: Die Krise der Narration [2023]?
Das Seminar wird sich Fragen der Erzählbarkeit zunächst aus verschiedenen theoretischen Richtungen und in historischer Perspektive nähern und Konzepte wie “Narrativität”, “Anti-Narrativität”, “Narrativismus”, “plot” vs “story” etc. in den Blick nehmen (u.a. Auszüge aus Gerald Prince: Narratology, J.F. Lyotard: Das postmoderne Wissen, Hayden White: Metafiction, Galen Strawson: “Against Narrativity”, Brian McHale: “Weak Narrativity”). In einem zweiten Schritt wollen wir anhand einer Reihe von exemplarischen Lektüren (u.a. Tschechow: “Eine langweilige Geschichte” [1889], Samuel Beckett: Molloy [1951], Ottessa Moshfegh: Death in her Hands [2020]) die Frage beleuchten, wie sich verschiedene Grade von “weak narrativity” oder “anti-narrativity” in literarischen Texten manifestieren, die sich den konventionellen Anforderungen an eine “gute Geschichte” zu widersetzen scheinen und die daher von vielen Leserinnen und Lesern als “boring stories” beschrieben werden, in denen “nichts passiert”.

- Trainer/in: Carina Breidenbach
Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend als Unterstützung für redaktionelle Tätigkeiten im Lokaljournalismus entwickelt und eingesetzt. Vor diesem Hintergrund ist eine Analyse der Wahrnehmung von Journalistinnen und Journalisten sowie ihrer KI-Kompetenz von entscheidender Bedeutung, nicht zuletzt aufgrund des Potenzials von KI journalistische Produktions- und Distributionsprozesse innerhalb von Redaktionen nachhaltig zu verändern (Beckett & Yaseen, 2023).
In diesem Seminar werden die Wahrnehmungen der Vor- und Nachteile von KI durch Lokaljournalistinnen und -journalisten sowie ihre Kompetenz im Umgang mit KI untersucht. Dazu sollen insbesondere Interviews in Deutschland durchgeführt werden. Einen Bezugspunkt bildet das Technology Acceptance Model (TAM) (Marangunić & Granić, 2015), um dieses bislang wenig erschlossene Forschungsfeld im Kontext des Lokaljournalismus zu analysieren.
- Trainer/in: Maximilian Eder
- Trainer/in: Helene Kraus
- Trainer/in: Carlos Spoerhase
Im Werk
des jugoslawischen Schriftstellers und Nobelpreisträger Ivo Andrić spielt
Bosnien bekanntlich eine herausragende Rolle. Anhand ausgewählter historischer
Romane und Erzählungen wollen wir in der Vorlesung Andrić’ fiktionale
Modellierung der bosnischen Kultur, insbesondere die konfliktreiche Legierung
von Religion und Ethnizität, untersuchen. Dabei interessieren uns sowohl die
literarische Dimension der Werke Andrić’ als auch deren problematische
Rezeption im Zeichen nationalistischer Politik.

- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
- Trainer/in: Svetlana Efimova
Spätestens
um 1900 findet in der Prosa der slavischen Literaturen ein Wechsel von einer
realistischen Illusionsästhetik zu Formen des Erzählens statt, in denen die
Wahrnehmung subjektiviert und logisch-kausale Zusammenhänge durch ‚poetische‘,
assoziative Darstellungsformen fragmentiert werden. Diese Erschwerung der
Wahrnehmung geht mit einer Betonung der Medialität und Autonomie des poetischen
Wortes einher, die ihr theoretisches Pendant in der formalistischen und
strukturalistischen Ästhetik findet. Unser Streifzug durch die Prosa der
slavischen Moderne beginnt mit den Erzählungen Anton Čechovs, die die für den
Realismus zentrale Kategorie der Ereignishaftigkeit in Frage stellen, und führt
uns zunächst zur die erzählerische Zentralperspektive überwindenden
Kriegsliteratur von Isaak Babel’ (Die
Reiterarmee) und Miloš Crnjanski (Tagebuch
über Čarnojević). Miroslav Krležas
Der kroatische Gott Mars mit seiner eher sozialkritischen Einstellung wird
uns als kontrastive Vergleichsfolie dazu dienen. Im westslavischen Bereich
werden wir uns zum einen mit dem pikaresken Roman Die Abenteuer des braven Soldaten Švejk von Jarosalv Hašek und zum
anderen mit der ‚metamorphotischen‘ Prosa von Bruno Schulz (Die Zimtläden) beschäftigen. Zum Schluss
kehren wir nach Russland zurück, um die jegliche logische Kategorie sprengenden
Texte von Daniil Charms zu analysieren.
- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
Die Vorlesung will die Wechselbeziehungen zwischen Literatur und biosozialen Theorien im Russland des späten 19. Jahrhunderts untersuchen. Im Zentrum stehen die Transformationen des Degenerationsdiskurses zwischen naturalistischer Poetik und psychiatrischen Fallgeschichten, Kriminalliteratur und Kriminalanthropologie, literarischem Darwinismus und Eugenik. In dieser Perspektive offenbaren sich ungeahnte Verbindungen zwischen Wissenschaft und klassischen sowie vergessenen Autoren der russischen Literatur, von Fedor Dostevskij und Dmitrij Mamin-Sibirjak über Lev Tolstoj und Vladimir Giljarovskij bis Anton Čechov und Aleksej Svirskij.
Literatur: Riccardo Nicolosi: Degeneration erzählen. Literatur und Psychiatrie im Russland der 1880er und 1890er Jahre. Paderborn: Wilhelm Fink 2018.
- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
- Trainer/in: Svetlana Efimova
- Trainer/in: Svetlana Efimova
- Trainer/in: Elena Graf
- Trainer/in: Elena Graf
- Trainer/in: Elena Graf
Seminarbeschreibung:
Dieses Proseminar richtet sich an Sprachwissenschaftler*innen, die sich im Rahmen ihres Studiums mit korpusbasierter Forschung beschäftigen möchten. In diesem Seminar geht es zentral darum, Methodik, Grundlagenwissen und Handwerkszeug für spätere Untersuchungen zu erlernen und so kann diese Veranstaltung auch als Vorbereitung für spätere größere Seminar- oder Abschlussarbeiten genutzt werden.
Kerninhalte des Proseminars:
📑 Korpuslinguistische Paradigmen
📑 Korpora geschriebener und gesprochener Sprache
📑 Grundlegende Fragestellungen der korpuslinguistischen Forschung
📑 Recherche in Korpusdatenbanken
📑 Erstellung einfacher Korpora
📑 Auswertung von Korpusdaten
Literaturempfehlungen:
- Trainer/in: Veronika Gacia
- Trainer/in: Aneta Buckova
- Trainer/in: Aneta Buckova
SoSe 2023
BK: V. Hinterhuber Fremdherrschaften im Alten Ägypten
Hinter den durchnummerierten Dynastien und den gleichförmig wirkenden ägyptischen Königen stehen mitunter gravierende historische Veränderungen. Eine solche ist, dass Ägypten immer wieder von Dynastien nicht-ägyptischer Herkunft regiert wurde: Die Hyksos aus dem Nahen Osten, die Libyer, die Kuschiten – die sog. Schwarzen Pharaonen – aus dem heutigen Sudan, Assyrer, Perser und Makedonier regieren phasenweise über Ägypten und inszenieren sich und ihre Herrschaft auf verschiedene Weise. Die historischen Abschnitte sogenannter „Fremdherrschaften“ sollen in diesem Basiskurs anhand unterschiedlicher Primärquellen, Texten wie Bildern, vergleichend untersucht werden. Zu den interessierenden Fragen zählen: Welche Rolle spielte die nicht-ägyptische Herkunft in der herrschaftlichen Selbstinszenierung? Wie wurden diese Herrscher in Ägypten rezipiert? Lassen sich politisch-kulturelle Veränderungen Ägyptens durch diese „Fremdherrschaften“ erkennen? Für welche dieser Dynastien wird in der Geschichtswissenschaft der Begriff der Fremdherrschaft angewandt und für welche nicht?
Prüfungsformen im BA und LA sowie GSP (Studienbeginn bis SOSE 2020): KL + RE + HA
Achtung NEU!
Prüfungsformen im BA und LA (Studienbeginn ab WISE 2020/21) : RE + HA
Literatur:
A. Blöbaum, „Denn ich bin ein König, der die Maat liebt“. Herrscherlegitimation im
spätzeitlichen Ägypten, Aegyptiaca Monasteriensia 4, Münster 2006.
K. Jansen-Winkeln, Die Fremdherrschaften in Ägypten im 1. Jahrtausend v.Chr., in: Orientalia 69, 2000, 1–20.
R. G. Morkot, The black pharaohs: Egypt's Nubian rulers, London 2000.
K.S.B. Ryholt, The Political Situation in Egypt during the Second Intermediate Period c. 1800-1550 B.C., Carsten Niebuhr Institute Publications 20, Copenhagen 1997.
G. Vittmann, Ägypten und die Fremden im ersten vorchristlichen Jahrtausend, Mainz 2003.
- Trainer/in: Veronika Hinterhuber
Fortgeschrittenenseminar NdL, SoSe 2023
Montag, 10–12 Uhr c. t.
Schellingstr. 3 Rgb., Raum 203
Dr. Margit Dirscherl
Sprechstunden nach Vereinbarung
margit.dirscherl@germanistik.uni-muenchen.de
Ein Buch lässt sich über Grenzen schmuggeln, kann heimlich gelesen und weitergegeben werden – eine Theaterbühne hingegen ist kaum zu verbergen, und an einem anderen Ort auch nicht mehr dieselbe. Unter all jenen Schriftstellern und Künstlern, die vom Nationalsozialismus ins Exil vertrieben wurden, hatten es insbesondere jene schwer, deren Arbeit an die Theaterbühnen geknüpft war. Die Trennung von ihrem natürlichen Publikum bedrohte ihr Schaffen und ihre wirtschaftliche Existenz. Dennoch fand sich da und dort ein meist überschaubares Publikum. Es entstanden rund 700 Dramen im Exil; etwa 800 Inszenierungen sind überliefert. Da etablierte Theater die Vertriebenen selten engagierten, organisierte man sich oft selbst. Auf diese Weise kam es zur Gründung der „Pfeffermühle“ in der Schweiz und des österreichischen „Laterndl“ in London.Im Seminar wollen wir auf die vielfältige und wechselhafte Geschichte des Exiltheaters von 1933 bis 1945 zurückblicken. Gegenstand unserer Lektüre sind u. a. kanonisierte Dramen wie Bertolt Brechts Furcht und Elend des Dritten Reiches und Franz Werfels Komödie Jacobowsky und der Oberst, aber auch weniger bekannte Texte. Ferner wollen wir Dokumente betrachten, die einen Einblick in institutionelle und strukturelle Bedingungen gewähren und es uns erlauben, eine literatursoziologische Perspektive einzunehmen. Vereinzelt wollen wir auch jenen Aufmerksamkeit schenken, die in benachbarten Branchen Fuß fassten, z. B. im (propagandistisch genutzten) Rundfunk, wo sie – eine Ironie der Geschichte – ein größeres Publikum erreichten, als sie es im Theater je hätten haben können.
- Trainer/in: Margit Dirscherl
- Trainer/in: Linus Henrichs
- Trainer/in: Franziska Merk
- Trainer/in: Dennis Odukoya
Blockkurs Feb 27 - March 3, 2023
Enrolment key: fairML23
- Trainer/in: Christoph Kern
Selbsteinschreibung mit dem Passwort WiSo202223
- Trainer/in: Thomas Augustin
- Trainer/in: Sarah Ball
- Trainer/in: Jacob Beck
- Trainer/in: Unai Fischer Abaigar
- Trainer/in: Carla Fuchs
- Trainer/in: Anna-Carolina Haensch
- Trainer/in: Frauke Kreuter
- Trainer/in: Frauke Kreuter
- Trainer/in: Julian Rodemann
- Trainer/in: Jan Simson
- Trainer/in: Leah von der Heyde
Erster Termin: Voraussichtlich Donnerstag der 02. November 2023 sowohl von 10:15-11:45 Uhr: Alte Bibliothek (Raum 245, Ludwigstr. 33, 2. Stock)
, als auch von 16:15 -18:00 Uhr : Prof.-Huber-Pl. 2 (V) - LEHRTURM-V005
(Im späteren Verlauf kann dann vermutlich nur ein zeitslot angeboten werden.)
Einschreibeschlüssel: Fragestunde
- Trainer/in: Armin Egetenmeier
- Trainer/in: Georg Schollmeyer
- Trainer/in: Alexandra Seidel
- Trainer/in: Elisabeth Wiepcke
- Trainer/in: Maria Zangl
In the rapidly evolving field of biomedical research, the generation of
high-dimensional data has become a commonplace. This data deluge
presents both opportunities and challenges in extracting meaningful
insights. The seminar "Selected Topics in High-Dimensional Biomedical
Data Analysis" is designed for bachelor and master students. It aims to
teach students how to handle and analyze intricate biomedical data,
helping them gain a better grasp of the field.
- Trainer/in: Christian Müller
- Trainer/in: Stefanie Peschel
- Trainer/in: Minh Tran
Schedule
| Time | Lecturer | Begin | |
|---|---|---|---|
Exercise course (Group 1) | Tuesday, 10:15 - 11:45 | Sapargali, Garces Arias | 24.10.2023 |
Lecture | Tuesday, 16:15 - 17:45 | Garces Arias | 17.10.2023 |
Lecture | Friday, 14:15 - 15:45 | Garces Arias | 18.10.2023 |
Exercise course (Group 2) | Thursday, 08:15 - 09:45 | Sapargali, Garces Arias | 26.10.2023 |
| Tutorium | Friday, 08:15 - 09:45 | Stephan | 21.04.2023 |
Enrollment Key
- The enrollment key is "stat_inf_w2324"
- Trainer/in: Stephan Bark
- Trainer/in: Esteban Garces Arias
- Trainer/in: Nurzhan Sapargali
Teacher: Walter J. Radermacher
Runtime: 1. October 2023 - 12. October 2023
Format: Self-learning through online videos in the first week and in-person workshops for practical appliance of use cases in the second week.
Examination: Oral Exam (3 ECTS credits)
Language: English
Who is this course for? MsC Statistics and Data Science (2021, WP 28+29+40+46), BsC Statistics and Data Science (2021, WP 8+11), Statistik und Data Science als Nebenfach für Bachelor 30 ECTS (2021, WP 4+5), Statistik und Data Science als Nebenfach für Bachelor 60 ECTS (2021, WP 11+12), Statistik und Data Science als Nebenfach 30 ECTS Mathematik (2021, WP 5+6), Statistik Nebenfach 60 ECTS Bachelor Soziologie (2021, WP 10+11), WISO Mater (2010, "Ausgewählte Gebiete..." (3ECTS))
- Trainer/in: Markus Herklotz
- Trainer/in: Walter Radermacher
Einschreibeschlüssel
- Der Einschreibeschlüssel lautet: "stat3nf2023"
- Trainer/in: Neela Bhuiyan
- Trainer/in: Malte Schierholz
Schedule:
- Lecture: Monday, 16-18 c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 - A 017 (starting Monday, 16 October 2023)
- Lecture/Exercise: Wednesday, 10-12 c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 - A 016 (starting Wednesday, 25 October 2023)
Enrollment key:
life23Time
- Trainer/in: Andreas Bender
- Trainer/in: Simon Wiegrebe
- Seminar für Bachelor Statistik und Data Science
- Anmeldung/Platzvergabe über LSF
Bayesianische Methoden werden in der Sportwissenschaft immer beliebter. Zu den ausgewiesenen Vorteilen des Bayesianischen Ansatzes gehört die Möglichkeit, komplexe Probleme zu modellieren, Schätzungen und Vorhersagen unter Berücksichtigung von Unsicherheiten zu erhalten, Informationsquellen zu kombinieren und gelerntes Wissen in Abhängigkeit von neu verfügbaren Daten zu aktualisieren. Das Ausmaß und die Vielfalt der Daten, die in den letzten Jahren im Sportbereich produziert wurden, und die Verfügbarkeit von Softwarepaketen für Bayesianische Analysen haben erheblich zu diesem Wachstum beigetragen.
In diesem Seminar werden wir verschiedene Anwendungen Bayesianischer Methoden in der Sportanalytik kennenlernen. Die Teilnehmer werden jeweils eine Methode vertieft theoretisch darstellen und praktisch anwenden.
Einschreibeschlüssel für Interessenten: Interesse
Zeitplan
- Vorbesprechung Mitte November 2023
- Präsentation der Theorie Januar 2024
- Abgabe Arbeiten Ende März 2024
- Trainer/in: Volker Schmid
WiSe 2023
BK 1: V. Hinterhuber Fremdherrschaften im Alten Ägypten
Hinter den durchnummerierten Dynastien und den gleichförmig wirkenden ägyptischen Königen stehen mitunter gravierende historische Veränderungen. Eine solche ist, dass Ägypten immer wieder von Dynastien nicht-ägyptischer Herkunft regiert wurde: Die Hyksos aus dem Nahen Osten, die Libyer, die Kuschiten – die sog. Schwarzen Pharaonen – aus dem heutigen Sudan, Assyrer, Perser und Makedonier regieren phasenweise über Ägypten und inszenieren sich und ihre Herrschaft auf verschiedene Weise. Die historischen Abschnitte sogenannter „Fremdherrschaften“ sollen in diesem Basiskurs anhand unterschiedlicher Primärquellen, Texten wie Bildern, vergleichend untersucht werden. Zu den interessierenden Fragen zählen: Welche Rolle spielte die nicht-ägyptische Herkunft in der herrschaftlichen Selbstinszenierung? Wie wurden diese Herrscher in Ägypten rezipiert? Lassen sich politisch-kulturelle Veränderungen Ägyptens durch diese „Fremdherrschaften“ erkennen? Für welche dieser Dynastien wird in der Geschichtswissenschaft der Begriff der Fremdherrschaft angewandt und für welche nicht?
Prüfungsformen im BA und LA sowie GSP (Studienbeginn bis SOSE 2020): KL + RE + HA
Achtung NEU!
Prüfungsformen im BA und LA (Studienbeginn ab WISE 2020/21) : RE + HA
Literatur:
A. Blöbaum, „Denn ich bin ein König, der die Maat liebt“. Herrscherlegitimation im
spätzeitlichen Ägypten, Aegyptiaca Monasteriensia 4, Münster 2006.
K. Jansen-Winkeln, Die Fremdherrschaften in Ägypten im 1. Jahrtausend v.Chr., in: Orientalia 69, 2000, 1–20.
R. G. Morkot, The black pharaohs: Egypt's Nubian rulers, London 2000.
K.S.B. Ryholt, The Political Situation in Egypt during the Second Intermediate Period c. 1800-1550 B.C., Carsten Niebuhr Institute Publications 20, Copenhagen 1997.
G. Vittmann, Ägypten und die Fremden im ersten vorchristlichen Jahrtausend, Mainz 2003.
- Trainer/in: Veronika Hinterhuber
Teacher: Walter J. Radermacher
Runtime: 1. October 2024 - 10. October 2023
Format: Self-learning through online videos in the first week and in-person workshops for practical appliance of use cases in the second week.
Examination: Oral Exam (3 ECTS credits)
Language: English
Who is this course for? MsC Statistics and Data Science (2021, WP 28+29+40+46), BsC Statistics and Data Science (2021, WP 8+11), Statistik und Data Science als Nebenfach für Bachelor 30 ECTS (2021, WP 4+5), Statistik und Data Science als Nebenfach für Bachelor 60 ECTS (2021, WP 11+12), Statistik und Data Science als Nebenfach 30 ECTS Mathematik (2021, WP 5+6), Statistik Nebenfach 60 ECTS Bachelor Soziologie (2021, WP 10+11), WISO Mater (2010, "Ausgewählte Gebiete..." (3ECTS))
- Trainer/in: Markus Herklotz
Graeco-Roman cities were the domain of the written word. Everywhere, from monumental avenues to public buildings, from marketplaces to entry gates, from sanctuaries to private houses, even in the necropoleis flanking the routes leading to the urban centres, inscribed texts met the eyes of every passerby.
By focusing on the inscriptions both as textual sources and as embodied manufacts in a geographical, chronological, and historical context, this course will provide the students with an introduction to Greek and Latin Epigraphy. During the classes, we will study a wide range of inscribed texts, their physical and technical features, the circumstances of their production and crafting, the issues related to their intended audience, and their broader social, cultural, economic, and political meanings. On the one hand, we will learn how to provide a critical edition of an epigraphic text; on the other, we will enquire how we can use monumental and funerary inscriptions alongside ostraca and graffiti as proxies to reconstruct socio-economic phenomena, political imbalances of power, cultural developments linked to diverse levels of literacy, and even matters related to human (self-)representation in public and private contexts. By studying the fluctuations of the Mediterranean epigraphic habit over the longue durée, we will finally face the long-standing question: why does the epigraphic culture ‘fade’ during Late Antiquity?
With this course, students will learn how to approach epigraphic sources from a critical perspective and to engage with diverse typologies of material texts to investigate ancient societies in original and ever-new ways.
In addition to the suggested bibliography, Greek and Latin literary, visual, and documentary evidence inherent to the themes at hand will be provided in advance of each class and will be read and discussed collegially with the students. The class will be held in English, and knowledge of Greek and Latin may be helpful. All sources will be accompanied by a translation and will be commented together.
Additional tools – such as Catalogues, Sourcebooks, and Databases – will be discussed in the context of the classes, and further readings can be provided if needed, in response to specific interests and questions raised by the students.
Suggested Readings (selected chapters)
• Bruun, Christer – Edmondson, Jonathan (eds.) (2015), The Oxford Handbook of Roman Epigraphy, Oxford
• Cook, Brian (1987), Greek Inscriptions, London
• Angliker, Erica – Bultrighini, Ilaria (eds.) (2023), New Approaches to the Materiality of Text in the Ancient Mediterranean. From Monuments and Buildings to Small Portable Objects, Turnhout
• Cousins, Eleri (ed.) (2022), Dynamic Epigraphy. New Approaches to Inscriptions, Oxford
• Bolle, Katharina – Machado, Carlos – Witschel, Christian (eds.) (2017), The Epigraphic Cultures of Late Antiquity, Stuttgart

- Trainer/in: Eugenia Vitello
Graeco-Roman cities were the domain of the written word. Everywhere, from monumental avenues to public buildings, from marketplaces to entry gates, from sanctuaries to private houses, even in the necropoleis flanking the routes leading to the urban centres, inscribed texts met the eyes of every passerby.
In the classes, we will have an introduction to Greek and Latin Epigraphy, by focusing on the inscriptions both as textual sources and as embodied manufacts in a geographical, chronological, and historical context. We will study a wide range of inscribed texts, their physical and technical features, the circumstances of their production and crafting, the issues related to their intended audience, and their broader social, cultural, economic, and political meanings. On the one hand, we will learn how to correctly identify a typology of inscriptions, how to date the texts and their physical supports, and how to provide a critical edition of an epigraphic text; on the other, we will enquire how we can use monumental and funerary inscriptions alongside ostraca and graffiti as proxies to reconstruct broader historical phenomena.
With this course, students will learn how to approach epigraphic sources from a critical perspective and to engage with diverse typologies of material texts to investigate ancient societies in original and ever-new ways.
In addition to the suggested bibliography, Greek and Latin literary, visual, and documentary evidence inherent to the themes at hand will be provided in advance of each class and will be read and discussed collegially with the students. The class will be held in English, and knowledge of Greek and Latin may be helpful. All sources will be accompanied by a translation and will be commented together.
Additional tools – such as Catalogues, Sourcebooks, and Databases – will be discussed in the context of the classes, and further readings can be provided if needed, in response to specific interests and questions raised by the students.
Suggested Readings (selected chapters)
• Bruun, Christer – Edmondson, Jonathan (eds.) (2015), The Oxford Handbook of Roman Epigraphy, Oxford
• Cook, Brian (1987), Greek Inscriptions, London
• Angliker, Erica – Bultrighini, Ilaria (eds.) (2023), New Approaches to the Materiality of Text in the Ancient Mediterranean. From Monuments and Buildings to Small Portable Objects, Turnhout
• Cousins, Eleri (ed.) (2022), Dynamic Epigraphy. New Approaches to Inscriptions, Oxford
• Bolle, Katharina – Machado, Carlos – Witschel, Christian (eds.) (2017), The Epigraphic Cultures of Late Antiquity, Stuttgart

- Trainer/in: Eugenia Vitello
This seminar explores cutting-edge debates and emerging directions in cognitive science. The focus is on what researchers are investigating right now, rather than on work from decades past. Each session will centre on recent Trends in Cognitive Sciences review and opinion articles (2023 or later), providing a platform to engage with the latest findings, theoretical innovations, and methodological challenges. Students will critically read and discuss these papers, connecting them to broader issues in the field and identifying open questions that drive current research. The aim is to cultivate an informed perspective on where cognitive science is heading today.

- Trainer/in: Daniela Gresch
Short description
Ever-improving measurements and controls in the field of quantum optics have enabled the most precise measurements of time and made it possible to produce atomic gases at the coldest temperatures ever measured. This module introduces the main experimental techniques used in such experiments and focuses on practical applications in the laboratory. Topics include random processes and noise, control theory and feedback loops, electronics, photon detection, and optical elements. We will also discuss some practical applications of the techniques and methods presented in the lecture, with emphasis on stabilization of laser light.List of topics:
- Optics
- Random processes
- Laser frequency stabilization techniques
- Control techniques
- Photon detection
- Electronics
Recommended Literature
- E. Hecht, Optics (Addison-Wesley, 4th ed., 2002)
- P. C. D. Hobbs, Building Electro-Optical Systems (Wiley, 2nd ed., 2009)
- M. Born & E. Wolf, Principles of Optics (Cambridge Press, 7th ed., 2019)
- B. E. A. Saleh & M. C. Teich, Saleh Malvin Fundamentals of Photonics (Wiley, 3rd ed)
- Daniel Steck, Analog and Digital Electronics (University of Oregon, 2023)
- N. S. Nise, Control Systems Engineering (Wiley, 7th ed., 2015)
Registration:
Click this link to enroll on the course. The enrollment key will be provided during the first lecture.
- Trainer/in: Andrea Alberti
- Trainer/in: Johanna Haßlberger
- Trainer/in: Herle-Christin Jessen
- Trainer/in: David Klein
- Trainer/in: Andreas Dufter
- Trainer/in: Teresa Gruber
- Trainer/in: Laura Linzmeier
- Trainer/in: Paul O'Neill
- Trainer/in: Stina Viher
- Trainer/in: Johanna Wolf
Einschreibeschlüssel: SozStruktur

- Trainer/in: Gerrit Bauer
- Trainer/in: Josef Brüderl
- Trainer/in: Lena Jost
- Trainer/in: Olaf Tietje
- Trainer/in: Hella von Unger
- Trainer/in: Bjarne Edler von Gäßler
- Trainer/in: Florian Gratzl
- Trainer/in: Lena Radau
- Trainer/in: Stefan May
- Trainer/in: Lukas Müller
- Trainer/in: Renata Topinkova
- Trainer/in: Dennis Odukoya
- Trainer/in: Jana Türk
- Trainer/in: Gina Atzeni
- Trainer/in: Christopher Swader
- Trainer/in: Daniel Rösler
- Trainer/in: Jasmin Siri
- Trainer/in: Laila Schmitt
- Trainer/in: Seyed Samuel Jalalian Asl
- Trainer/in: Jasmin Siri
- Trainer/in: Florian Gratzl
- Trainer/in: Lena Radau
Organisation und Gesellschaft sind zwar in der Soziologie zentrale Begriffe, an die eine reiche Theorie- und Forschungstradition anknüpft, allerdings ist deren Verhältnis nicht ausreichend geklärt. Es ist oft so, dass in bestimmten Gesellschaftstheorien entweder nur andeutungsweise auf die Relevanz von Organisationen hingewiesen wird oder lediglich auf die zwingenden, dysfunktionalen Effekte, die Organisationen für individuelle Lebensverläufe bedeuten können. In der Organisationstheorie wiederum wird Gesellschaft entweder nur als Quelle für Unsicherheit konzipiert, mit der umgegangen werden muss, oder Gesellschaft wird direkt zur Organisationsgesellschaft, in der nur Organisationen die maßgebliche Ordnungsebene für die Gestaltung der Gesellschaft sind. In diesem Seminar wollen wir gesellschaftheoretische Texte auf ihre Konzeption von Organisationen untersuchen und organisationstheoretische Texte auf ihre Gesellschaftsentwürfe. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis der Beziehung von Gesellschaft und Organisation zu erarbeiten, um so blinde Flecke in der soziologischen Reflexion über gesellschaftliche Entwicklungen und Gestaltungsmöglichkeiten sichtbar zu machen. Ein Interesse an intensiver Textarbeit sollte daher deutlich vorhanden sein.
- Trainer/in: Victoria Schwarz-von Groddeck
- Trainer/in: Stefan May
- Trainer/in: Lukas Müller
- Trainer/in: Stefan May








