- Trainer/in: Susanne Quitmann
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- Trainer/in: Ariane Schneck
Material zur Orientierungsphase für die Bachelorprogramme am Institut für Informatik
- Trainer/in: David Prokosch
Inhalt
Im Rahmen des Seminars wollen wir uns aktuelle Trends aus dem Bereich "Modern Database Systems" ansehen (z.B. Storage Models & Data Layout, Database Compression, Query Execution & Processing, Vectorized Query Execution, Code Generation & Compilation, Scheduling & Coordination, Hash Join Algorithms, Multi-Way Join Algorithms, OLAP Indexes, Server-side Logic Execution, Query Optimizers, Cost Models etc.) und deren Umsetzung in modernen Datenbanksystemen anhand vorgegebener Literatur verstehen, analysieren und bewerten.
Für eine erfolgreiche Teilnahme am Seminar gibt es folgende Voraussetzungen:
- Teilnahme an der Vorbesprechung
- Aktive Teilnahme an allen Seminartagen
- Eigenständig vorbereitete Präsentationen, die zeigt, dass die präsentierte Forschung verstanden wurde
- Schriftliche Ausarbeitung von etwa 10-15 Seiten
Die Vortragszeit beträgt 15 Min., darauf folgen 5-10 Min. Diskussion.
Ablauf
Jeder Teilnehmer bekommt 2-3 wissenschaftliche Veröffentlichungen zu einem vorher gewählten Themenkomplex. Diese soll in einem Referat von 25 Minuten vorgestellt werden. Weiterhin relevante Literatur soll vom jeweiligen Referenten selbständig hinzugezogen werden. Im Anschluss an jedes Referat wird die vorgestellte Veröffentlichung von allen Teilnehmern diskutiert.
Nach dem Blockseminar soll jeder Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung von etwa 10-15 Seiten einreichen, die sowohl die wesentlichen Punkte der vorgestellten Veröffentlichungen als auch die Ergebnisse der Diskussion präsentiert. Hierbei sollen die Veröffentlichungen insbesondere in den fachlichen Kontext gerückt und kritisch betrachtet werden.
In die Bewertung gehen sowohl Qualität von Referat und schriftlicher Ausarbeitung ein als auch qualifizierte Mitarbeit und Teilnahme an den Diskussionen jeder Sitzung.
- Trainer/in: Marcus Paradies
- Trainer/in: Constantin Pestka
The bachelor thesis concludes the scientific education of the bachelor study programme in actuarial sciences. During a time span of about 13 weeks the students will work independently, but under scientific tutoring upon a subject that is based on bases and actual results of their special field of work. In line with the main area of research of the teacher the thesis may for example cover one of the following subjects:
- Life insurance
- Pensions insurance
- Property/casualty insurance
- Financial mathematics
- Probability theory
- Risk management
- Reinsurance
- Health insurance
- Trainer/in: Leonel Agbodji
Das Kandidat:innenkolloquium begleitet den Entstehungsprozess der Bachelor- bzw. Masterarbeit. Auch Studierende des Lehramts, die an einer Zulassungsarbeit in der Französischen, Spanischen, Rumänischen oder Portugiesischen Literaturwissenschaft arbeiten, sind eingeladen, an dem Kolloquium teilzunehmen. Das Kolloquium gibt Raum zur Präsentation und Diskussion der Thesen der Arbeit vor und mit einem Fachpublikum. Als Grundlage dient ein Thesenpapier, das ausgewählte Thesen vorstellt und allen Teilnehmer:innen eine Woche vor Beginn des Kolloquiums vorliegt.
Jede:r der Kandidat:innen ist zudem aufgerufen, sich an der Diskussion der Arbeit seiner_ihrer Kommiliton:innen zu beteiligen und so zu zeigen, dass sie_er in der Lage ist, sich in ein unbekanntes Thema einzudenken, es kritisch zu reflektieren und die daraus resultierenden Beobachtungen in einem fachlichen Dialog wiederzugeben.
Die Betreuer:innen werden zu den jeweiligen Sitzungen eingeladen. Die Teilnahme an allen Vorträgen ist verpflichtend.
Vorgeschaltet sind dem Kolloquium ab der zweiten Semesterwoche Plenumssitzungen, die jeweils montags von 18 bis 20 Uhr (Büro Prof. Vinken) stattfinden. Sie fokussieren zum einen Thesenbildung und Argumentation, zum anderen dienen sie dazu, Sie in der Einarbeitung in Ihren Untersuchungsgegenstand Text oder Film zu unterstützen und bei der Erstellung eines Thesenpapiers zum Kolloquium zu begleiten.
Im Anschluss an das Kolloquium sind weitere Sitzungen jeweils zur gleichen Zeit geplant, in denen Sie Basistechniken wissenschaftlichen Schreibens wie korrektes Zitieren und Bibliographieren auffrischen bzw. nach Bedarf in Einzelcoachings oder Arbeitsgruppen Probleme des Entstehungsprozesses diskutieren können.
Das Kolloquium selbst wird am Freitag, 21.11.2025 stattfinden. Bitte halten Sie sich diesen Tag in jedem Falle frei. Es sei vorsorglich angemerkt, dass Sie nur im Krankheitsfall (ärztl. Attest) von der Teilnahme entbunden werden können; Ihr Vortrag und die Diskussion werden dann in kleinerem Prüfer:innenkreis zu gegebener Zeit nachgeholt.
- Trainer/in: Susanne Dürr
Organization
Registration via central registration process for Bachelor seminars (Zentralanmeldung)The seminar will be held in presence on Tuesday 2pm - 4pm in Oettingenstr. 67 (C), C 003.
First meeting on April 29th, 2025.
The seminar will be in English.
Content
- Fuzzing, mutation, and equivalent mutants
- Performance of test-case generation tools in terms of flaky tests, defect prediction, overhead, etc.
- Performance of static analysis tools
- use the given literature and may search for additional literature to become acquainted with your topic,
- prepare and give a presentation about your topic and afterwards discuss the topic with the other participants,
- write a scientific report, which provides a summary of your topic.
- Trainer/in: Marie-Christine Jakobs
- Trainer/in: Márk Somorjai
Organization
Registration via central registration process for Bachelor seminars (more information)The seminar will be held in presence on Tuesday 2pm - 4pm in Amalienstr. 17, room A 107
First meeting on October 14th, 2025.
The seminar will be in English.
Content
- use the given literature and may search for additional literature to become acquainted with your topic,
- prepare and give a presentation about your topic and afterwards discuss the topic with the other participants,
- write a scientific report, which provides a summary of your topic.
- Trainer/in: Max Barth
- Trainer/in: Marie-Christine Jakobs
Inhaltsbeschreibung:
Das Seminar wird sich auf statistische und probabilistische Fragestellungen der Pokervariante "Texas Hold'em" konzentrieren. Es werden keinerlei Vorkenntnisse über das Spiel selbst benötigt. Die Veranstaltung orientiert sich am Buch Chen, W. und Ankenman, J. (2007), The Mathematics of Poker. ConJelCo LLC.
- Trainer/in: Julia Burkhardt
Anmeldung
Die Anmeldung zu diesem Seminar erfolgt über die Zentralanmeldung für Bachelorseminare.
Voraussetzung für das Seminar ist die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Algorithmen und Datenstrukturen!
Inhalt
Entwurf und Analyse von Algorithmen ist ein Kerngebiet der Informatik. In den ersten Semestern wurden bereits eine Reihe von Algorithmen, z.B. Graphalgorithmen und Sortieralgorithmen, und Paradigmen für Algorithmenentwurf vorgestellt und analysiert.
In diesem Seminar werden darauf aufbauend Algorithmen behandelt, die typischer Weise nicht in den Curricula behandelt werden, aber interessante Ideen aufweisen und von Interesse für die Anwendung sind. Wir behandeln Themen wie Mustererkennung in Texten, Boyer-Moore- und Knuth-Morris-Pratt-Algorithmen, Präfix-Bäume, Goldberg/Tarjans Netzwerkflussalgorithmus mit Anwendungen, Stable Marriage Problem, Weighted Popular Matchings, Student/Projekt-Zuweisungsproblem, Boston School Choice Problem, Top Trading Cycle Verfahren, Nierenvergabe für Transplantation mit TTCC, Cake Cutting and Lone Chooser Protokoll, Divide and conquer cake cutting Protokoll.
Hörerkreis
Bachelor Informatik oder Medieninformatik
Seminar-Leitung
Prof. Dr. Mila Majster-Cederbaum
Technische Fragen: Dr. Philipp Wendler
Termine
Das Seminar findet Freitags von 14-18 Uhr statt, an 5-6 Terminen im Laufe des Semesters, voraussichtlich wie folgt:
- 25.04.2025: Einführungsveranstaltung mit Themenwahl
- 09.05.2025: Kurzvorträge
- 06.06.2025, 13.06.2025, 20.06.2025: 3x Vorträge
- 04.07.2025: Abschlussbesprechung
Ablauf
-
Zu Beginn des Semesters gibt es eine Einführungsveranstaltung, bei der die Themen verteilt werden.
-
Nach der Zuteilung der Themen haben Sie Zeit sich Ihr Thema näher anzusehen und eine Literaturrecherche zum Beispiel zu historischen Hintergründen und insbesondere zu Anwendungen Ihrer Algorithmen in der Praxis oder Erweiterungen/Varianten der Problemstellung durchzuführen.
-
Beim zweiten Seminartermin hält jeder Studierende einen kurzen Vortrag, ca. 5-10 Minuten, in dem das Thema und eine provisorische Gliederung des geplanten Vortrags vorgestellt wird.
-
Sie haben danach einige Wochen Zeit die Folien Ihres Vortrags zu erstellen, der 40 bis 45 Minuten inklusive Diskussion dauern soll. Diese senden Sie mir 1 Woche vor Ihrem Vortrag zur Korrektur per Email zu.
-
Die Vorträge finden statt.
-
Es soll eine Ausarbeitung von 10 (±10%) Seiten (Deckblatt und Inhaltsverzeichnis zählen nicht) an mich gesandt werden. Im Gegensatz zu den Folien, die eher stichpunktartig organisiert sind, ist die Ausarbeitung eine ausführliche Behandlung Ihres Themas.
-
Am Ende des Semesters findet eine Abschlussbesprechung statt.
Sprache
Vortrag und Ausarbeitung können auf deutsch oder englisch sein. Vortrag und Ausarbeitung sollen in der gleichen Sprache erfolgen und selbstständig formuliert werden.
Bewertungskriterien
Hier werden Hinweise zur Bearbeitung der Themen gegeben. Die Nichteinhaltung wird in der Note berücksichtigt.
-
Alle vorkommenden Begriffe sollen gut erklärt werden, z.B. an einem eigenen Beispiel / Gegenbeispiel. Ebenso sollen die Algorithmen/Protokolle sowie komplexere Definitionen illustriert werden und an einem eigenen Beispiel erläutert werden. Die Aussagen zu den Algorithmen/Protokollen sollen präsentiert und erläutert werden. Beweise erfolgen in der Regel in der Ausarbeitung.
-
Sie sollen Kosten von Algorithmen angeben und begründen.
-
Beweise dürfen nicht einfach nur abgeschrieben oder übersetzt werden.
-
Quellen müssen klar und umfassend genannt werden.
-
Copy und Paste aus Texten oder Darstellungen im Internet oder deren wortwörtliche Übersetzung sind nicht zulässig (Ausnahme: Zitate). Insbesondere Erläuterungen und Beweise müssen mit eigenen Worten formuliert werden.
Beachten Sie auch die Hinweise zum Umgang mit Plagiaten und Täuschungsversuchen. -
Es ist Vorsicht geboten, Veranschaulichungen aus dem Internet zu übernehmen. Diese sind nicht notwendig konform mit der von uns gewählten Literatur und auch nicht immer an Informatiker gerichtet und manchmal ziemlich salopp, insbesondere ohne Begründung der Korrektheit dessen, was da getan wird. In unseren Seminaren geht es aber um wissenschaftliches Arbeiten, z.B. auch um das Verstehen komplexerer formaler Konstrukte und Zusammenhänge. Veranschaulichen ist gut, ersetzt aber nicht das exakte Formale. Eine bloße Veranschaulichung, wie sie häufig im Internet zu finden ist, entspricht nicht dem, was in einem Seminarvortrag erwartet wird.
-
Sie müssen eine Literaturrecherche durchführen und die Literatur korrekt zitieren.
-
Auch bei der Verwendung zusätzlicher Literatur muss man darauf achten, das die verwendeten Begriffe übereinstimmen, selbst kleine Veränderungen in einer Definition/einem Algorithmus können weitreichende Konsequenzen haben.
Vortrag
Der Vortrag soll ca. 40 bis 45 Minuten inklusive Diskussion dauern.
- Inhalt: Motivation und Einführung, Gliederung, Argumentationskette, Abstraktionsniveau, Vollständigkeit
- Form: Form der Folien (Schriftgröße, Diagramme, Folien nicht überladen), freie Rede, sprachliche Verständlichkeit (deutliche Sprechweise, Wortwahl), Einhalten der Zeit
- Bereiten Sie eine kleine Aufgabe für oder Frage an die Kommiliton:innen vor. Die Mitarbeit der jeweils Zuhörenden wird erwartet.
Ausarbeitung
Die Ausarbeitung soll ca. 10 (±10%) Seiten lang sein (Deckblatt und Inhaltsverzeichnis zählen nicht).
- Darstellung: Klarheit des Textes, sprachliche Gewandtheit, äußere Form, Rechtschreibung, Quellenangaben, sinnvolle Darstellung von Abbildungen
- Deckblatt: Titel des Vortrags, Name des Vortragenden, Titel des Seminars, Datum, Angabe des Instituts und des Betreuers
- Hinführung: Abstract, Einleitung und Motivation
- Hauptteil: Argumentationskette, Darstellung der Hauptresultate
- Abschluss: Schlussbewertung und Zusammenfassung, Ausblick
- Trainer/in: Philipp Wendler
Anmeldung
Die Anmeldung zu diesem Seminar erfolgt über die Zentralanmeldung für Bachelorseminare.
Voraussetzung für das Seminar ist die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Algorithmen und Datenstrukturen!
Inhalt
Entwurf und Analyse von Algorithmen ist ein Kerngebiet der Informatik. In den ersten Semestern wurden bereits eine Reihe von Algorithmen, z.B. Graphalgorithmen und Sortieralgorithmen, und Paradigmen für Algorithmenentwurf vorgestellt und analysiert.
In diesem Seminar werden darauf aufbauend Algorithmen behandelt, die typischer Weise nicht in den Curricula behandelt werden, aber interessante Ideen aufweisen und von Interesse für die Anwendung sind. Wir behandeln Themen wie Mustererkennung in Texten, Boyer-Moore- und Knuth-Morris-Pratt-Algorithmen, Präfix-Bäume, Goldberg/Tarjans Netzwerkflussalgorithmus mit Anwendungen, Stable Marriage Problem, Weighted Popular Matchings, Student/Projekt-Zuweisungsproblem, Boston School Choice Problem, Top Trading Cycle Verfahren, Nierenvergabe für Transplantation mit TTCC, Cake Cutting and Lone Chooser Protokoll, Divide and conquer cake cutting Protokoll.
Hörerkreis
Bachelor Informatik oder Medieninformatik
Seminar-Leitung
Prof. Dr. Mila Majster-Cederbaum
Technische Fragen: Dr. Philipp Wendler
Termine
Das Seminar findet Freitags von 14-18 Uhr statt an 5 Terminen im Laufe des Semesters, voraussichtlich wie folgt:
- 18.10.2024: Einführungsveranstaltung mit Themenwahl
- 08.11.2024: Kurzvorträge
- 13.12.2024: Vorträge
- 20.12.2024: Vorträge
- 10.01.2025: Vorträge
Ablauf
-
Zu Beginn des Semesters gibt es eine Einführungsveranstaltung, bei der die Themen verteilt werden.
-
Nach der Zuteilung der Themen haben Sie Zeit sich Ihr Thema näher anzusehen und eine Literaturrecherche zum Beispiel zu historischen Hintergründen und insbesondere zu Anwendungen Ihrer Algorithmen in der Praxis oder Erweiterungen/Varianten der Problemstellung durchzuführen.
-
Beim zweiten Seminartermin hält jeder Studierende einen kurzen Vortrag, ca. 5-10 Minuten, in dem das Thema und eine provisorische Gliederung des geplanten Vortrags vorgestellt wird.
-
Sie haben danach einige Wochen Zeit die Folien Ihres Vortrags zu erstellen, der 40 bis 45 Minuten inklusive Diskussion dauern soll. Diese senden Sie mir 1 Woche vor Ihrem Vortrag zur Korrektur per Email zu.
-
Die Vorträge finden statt.
-
Es soll eine Ausarbeitung von 10 (±10%) Seiten (Deckblatt und Inhaltsverzeichnis zählen nicht) an mich gesandt werden. Im Gegensatz zu den Folien, die eher stichpunktartig organisiert sind, ist die Ausarbeitung eine ausführliche Behandlung Ihres Themas.
-
Am Ende des Semesters findet eine Abschlussbesprechung statt.
Sprache
Vortrag und Ausarbeitung können auf deutsch oder englisch sein. Vortrag und Ausarbeitung sollen in der gleichen Sprache erfolgen und selbstständig formuliert werden.
Bewertungskriterien
Hier werden Hinweise zur Bearbeitung der Themen gegeben. Die Nichteinhaltung wird in der Note berücksichtigt.
-
Alle vorkommenden Begriffe sollen gut erklärt werden, z.B. an einem eigenen Beispiel / Gegenbeispiel. Ebenso sollen die Algorithmen/Protokolle sowie komplexere Definitionen illustriert werden und an einem eigenen Beispiel erläutert werden. Die Aussagen zu den Algorithmen/Protokollen sollen präsentiert und erläutert werden. Beweise erfolgen in der Regel in der Ausarbeitung.
-
Sie sollen Kosten von Algorithmen angeben und begründen.
-
Beweise dürfen nicht einfach nur abgeschrieben oder übersetzt werden.
-
Quellen müssen klar und umfassend genannt werden.
-
Copy und Paste aus Texten oder Darstellungen im Internet oder deren wortwörtliche Übersetzung sind nicht zulässig (Ausnahme: Zitate). Insbesondere Erläuterungen und Beweise müssen mit eigenen Worten formuliert werden.
Beachten Sie auch die Hinweise zum Umgang mit Plagiaten und Täuschungsversuchen. -
Es ist Vorsicht geboten, Veranschaulichungen aus dem Internet zu übernehmen. Diese sind nicht notwendig konform mit der von uns gewählten Literatur und auch nicht immer an Informatiker gerichtet und manchmal ziemlich salopp, insbesondere ohne Begründung der Korrektheit dessen, was da getan wird. In unseren Seminaren geht es aber um wissenschaftliches Arbeiten, z.B. auch um das Verstehen komplexerer formaler Konstrukte und Zusammenhänge. Veranschaulichen ist gut, ersetzt aber nicht das exakte Formale. Eine bloße Veranschaulichung, wie sie häufig im Internet zu finden ist, entspricht nicht dem, was in einem Seminarvortrag erwartet wird.
-
Sie müssen eine Literaturrecherche durchführen und die Literatur korrekt zitieren.
-
Auch bei der Verwendung zusätzlicher Literatur muss man darauf achten, das die verwendeten Begriffe übereinstimmen, selbst kleine Veränderungen in einer Definition/einem Algorithmus können weitreichende Konsequenzen haben.
Vortrag
Der Vortrag soll ca. 40 bis 45 Minuten inklusive Diskussion dauern.
- Inhalt: Motivation und Einführung, Gliederung, Argumentationskette, Abstraktionsniveau, Vollständigkeit
- Form: Form der Folien (Schriftgröße, Diagramme, Folien nicht überladen), freie Rede, sprachliche Verständlichkeit (deutliche Sprechweise, Wortwahl), Einhalten der Zeit
- Bereiten Sie eine kleine Aufgabe für oder Frage an die Kommiliton:innen vor. Die Mitarbeit der jeweils Zuhörenden wird erwartet.
Ausarbeitung
Die Ausarbeitung soll ca. 10 (±10%) Seiten lang sein (Deckblatt und Inhaltsverzeichnis zählen nicht).
- Darstellung: Klarheit des Textes, sprachliche Gewandtheit, äußere Form, Rechtschreibung, Quellenangaben, sinnvolle Darstellung von Abbildungen
- Deckblatt: Titel des Vortrags, Name des Vortragenden, Titel des Seminars, Datum, Angabe des Instituts und des Betreuers
- Hinführung: Abstract, Einleitung und Motivation
- Hauptteil: Argumentationskette, Darstellung der Hauptresultate
- Abschluss: Schlussbewertung und Zusammenfassung, Ausblick
- Trainer/in: Philipp Wendler
Anmeldung
Die Anmeldung zu diesem Seminar erfolgt über die Zentralanmeldung für Bachelorseminare, Anmeldung im Kurs "16618 Seminar "Algorithmen? Algorithmen!""
Voraussetzung für das Seminar ist die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung Algorithmen und Datenstrukturen!
Inhalt
Entwurf und Analyse von Algorithmen ist ein Kerngebiet der Informatik. In den ersten Semestern wurden bereits eine Reihe von Algorithmen, z.B. Graphalgorithmen und Sortieralgorithmen, und Paradigmen für Algorithmenentwurf vorgestellt und analysiert.
In diesem Seminar werden darauf aufbauend Algorithmen behandelt, die typischer Weise nicht in den Curricula behandelt werden, aber interessante Ideen aufweisen und von Interesse für die Anwendung sind. Wir behandeln Themen wie Mustererkennung in Texten, Boyer-Moore- und Knuth-Morris-Pratt-Algorithmen, Präfix-Bäume, Goldberg/Tarjans Netzwerkflussalgorithmus mit Anwendungen, Stable Marriage Problem, Weighted Popular Matchings, Student/Projekt-Zuweisungsproblem, Boston School Choice Problem, Top Trading Cycle Verfahren, Nierenvergabe für Transplantation mit TTCC, Cake Cutting and Lone Chooser Protokoll, Divide and conquer cake cutting Protokoll.
Hörerkreis
Bachelor Informatik oder Medieninformatik
Seminar-Leitung
Prof. Dr. Mila Majster-Cederbaum
Technische Fragen: Dr. Philipp Wendler
Termine
Das Seminar findet Freitags von 14-18 Uhr statt, an 5-6 Terminen im Laufe des Semesters.
Ablauf
-
Zu Beginn des Semesters gibt es eine Einführungsveranstaltung, bei der die Themen verteilt werden.
-
Nach der Zuteilung der Themen haben Sie Zeit sich Ihr Thema näher anzusehen und eine Literaturrecherche zum Beispiel zu historischen Hintergründen und insbesondere zu Anwendungen Ihrer Algorithmen in der Praxis oder Erweiterungen/Varianten der Problemstellung durchzuführen.
-
Beim zweiten Seminartermin hält jeder Studierende einen kurzen Vortrag, ca. 5-10 Minuten, in dem das Thema und eine provisorische Gliederung des geplanten Vortrags vorgestellt wird.
-
Sie haben danach einige Wochen Zeit die Folien Ihres Vortrags zu erstellen, der ca. 50 Minuten inklusive Diskussion dauern soll. Diese senden Sie mir 1 Woche vor Ihrem Vortrag zur Korrektur per Email zu.
-
Die Vorträge finden statt.
-
Es soll eine Ausarbeitung von 10 (±10%) Seiten (Deckblatt und Inhaltsverzeichnis zählen nicht) an mich gesandt werden. Im Gegensatz zu den Folien, die eher stichpunktartig organisiert sind, ist die Ausarbeitung eine ausführliche Behandlung Ihres Themas.
-
Am Ende des Semesters findet ein Reviewing durch die Teilnehmenden statt.
Sprache
Vortrag und Ausarbeitung können auf deutsch oder englisch sein. Vortrag und Ausarbeitung sollen in der gleichen Sprache erfolgen und selbstständig formuliert werden.
Bewertungskriterien
Hier werden Hinweise zur Bearbeitung der Themen gegeben. Die Nichteinhaltung wird in der Note berücksichtigt.
-
Alle vorkommenden Begriffe sollen gut erklärt werden, z.B. an einem eigenen Beispiel / Gegenbeispiel. Ebenso sollen die Algorithmen/Protokolle sowie komplexere Definitionen illustriert werden und an einem eigenen Beispiel erläutert werden. Die Aussagen zu den Algorithmen/Protokollen sollen präsentiert und erläutert werden. Beweise erfolgen in der Regel in der Ausarbeitung.
-
Sie sollen Kosten von Algorithmen angeben und begründen.
-
Beweise dürfen nicht einfach nur abgeschrieben oder übersetzt werden.
-
Quellen müssen klar und umfassend genannt werden.
-
Copy und Paste aus Texten oder Darstellungen im Internet oder deren wortwörtliche Übersetzung sind nicht zulässig (Ausnahme: Zitate). Insbesondere Erläuterungen und Beweise müssen mit eigenen Worten formuliert werden.
Beachten Sie auch die Hinweise zum Umgang mit Plagiaten und Täuschungsversuchen. -
Es ist Vorsicht geboten, Veranschaulichungen aus dem Internet zu übernehmen. Diese sind nicht notwendig konform mit der von uns gewählten Literatur und auch nicht immer an Informatiker gerichtet und manchmal ziemlich salopp, insbesondere ohne Begründung der Korrektheit dessen, was da getan wird. In unseren Seminaren geht es aber um wissenschaftliches Arbeiten, z.B. auch um das Verstehen komplexerer formaler Konstrukte und Zusammenhänge. Veranschaulichen ist gut, ersetzt aber nicht das exakte Formale. Eine bloße Veranschaulichung, wie sie häufig im Internet zu finden ist, entspricht nicht dem, was in einem Seminarvortrag erwartet wird.
-
Sie müssen eine Literaturrecherche durchführen und die Literatur korrekt zitieren.
-
Auch bei der Verwendung zusätzlicher Literatur muss man darauf achten, das die verwendeten Begriffe übereinstimmen, selbst kleine Veränderungen in einer Definition/einem Algorithmus können weitreichende Konsequenzen haben.
Vortrag
Der Vortrag soll ca. 50 Minuten inklusive Diskussion dauern.
- Inhalt: Motivation und Einführung, Gliederung, Argumentationskette, Abstraktionsniveau, Vollständigkeit
- Form: Form der Folien (Schriftgröße, Diagramme, Folien nicht überladen), freie Rede, sprachliche Verständlichkeit (deutliche Sprechweise, Wortwahl), Einhalten der Zeit
- Bereiten Sie eine kleine Aufgabe für oder Frage an die Kommiliton:innen vor. Die Mitarbeit der jeweils Zuhörenden wird erwartet.
Ausarbeitung
Die Ausarbeitung soll ca. 10 (±10%) Seiten lang sein (Deckblatt und Inhaltsverzeichnis zählen nicht).
- Darstellung: Klarheit des Textes, sprachliche Gewandtheit, äußere Form, Rechtschreibung, Quellenangaben, sinnvolle Darstellung von Abbildungen
- Deckblatt: Titel des Vortrags, Name des Vortragenden, Titel des Seminars, Datum, Angabe des Instituts und des Betreuers
- Hinführung: Abstract, Einleitung und Motivation
- Hauptteil: Argumentationskette, Darstellung der Hauptresultate
- Abschluss: Schlussbewertung und Zusammenfassung, Ausblick
- Trainer/in: Philipp Wendler
Organization
Registration via central registration process for Bachelor seminars (Zentralanmeldung)The seminar will be held in presence on Tuesdays, 14-16 in Amalienstr. 73A room 103.
The seminar will be in English.
Content
This seminar studies formal modeling and specification languages including automata formalisms, process algebras, and temporal logic. We look into the syntax and semantics of the languages. Also, we discuss tool support, industrial adoption, theoretical relevance, e.g., relation to other formal languages, decision complexity, etc.Under the guidance of your supervisor you will
- use the given literature and may search for additional literature to become acquainted with your topic,
- prepare and give a presentation about your topic and afterwards discuss the topic with the other participants,
- write a scientific report, which provides a summary of your topic.
The planned topics are:
- Calculus of Communicating Systems
- Communicating Sequential Processes
- Z
- Timed Automata
- ω-Automata
- Quantified Event Automata
- Observer Automata in the Blast Query Language
- FShell Query Language
- Computation Tree Logic
- CTL*
- Probabilistic real time Computation Tree Logic
- μ-Calculus
- Trainer/in: Marie-Christine Jakobs
- Trainer/in: Marek Jankola
Dieser Kurs ist das Produkt der Umstellung auf E-Learning, anstellle des Präsenzkurses an 16. März 2020. Ich wünsche viel Spsß beim Stöbern!
Lisa David

- Trainer/in: Lisa David
- Trainer/in: Jessica Bacon
- Trainer/in: Erica Miao
- Trainer/in: Jessica Bacon
- Trainer/in: Jessica Bacon
- Trainer/in: Jessica Bacon
Mo., 14–16 Uhr (Ludwig 28, Rgb 124)
Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
Prof. Dr. Wessel Heukamp
SPB 4: Ergänzungsveranstaltung
- Trainer/in: Martina Schmidt
- Trainer/in: Silja Hartmann
- Trainer/in: Michael Schüßler

- Trainer/in: Thomas Carell
- Trainer/in: Pascal Giehr
- Trainer/in: Pavel Kielkowski
- Trainer/in: Markus Müller
- Trainer/in: Anne Schütz
Tuesday, 10-12 Uhr c.t.
14.04.2026 - 14.07.2026
Akademiestr. 7,
1. Stock, Room 105
2 SWS
Over the past years, there has been a surge in new AI-based image generation and editing tools that do not require special computer skills, but are usable by laypersons, artists, and designers. This has been largely influenced by the publicly available, open-source "Stable Diffusion" model (https://ommer-lab.com/research/latent-diffusion-models/). Now many researchers, start-ups, and artists are investigating downstream tasks without the need for a high-performance GPU cluster to train a base model. Moreover, a number of closed-source services such as Midjourney and Open AI's Dall-E 2 have also drawn a lot of attention.
The foundation of this technology is the task of generating a single image solely based on a textual description of what should be depicted in the image. Examples of this can be found on websites such as https://lexica.art/. This technology can be extended to include additional information, such as depth maps, and allows for flexible image editing by changing existing objects based on text or removing parts of the image and filling it while paying attention to the remaining image. The latest advances also allow for generation or modification of video as well as rendering 3D scenes.
These topics and more will be covered in our seminar, where we will investigate AI-based image and video editing and generation techniques. Each student will focus on a specific topic. The objective of this seminar is then to investigate the connection between these techniques and the students' respective fields of study and the greater societal and research implications. We will explore potential applications and issues in applying this technology. Each student will give a presentation of their ideas and write a report about the technique and its potential applications and implications.
- Trainer/in: Ursula Fantauzzo
- Trainer/in: Olga Grebenkova
- Trainer/in: Timy Phan
- Zeitraum: 07.02.2026, 10:00 - 17:00 Uhr
- Raum: Prof.-Huber-Pl. 2 (T) - T U102
- Trainer/in: Franziska Lucht
Wissenschaft und Forschung erlebten im Laufe des 20. Jahrhunderts tiefgreifende Veränderungen. Disziplinen entstanden; die institutionellen Rahmenbedingungen gestalteten sich neu und wissenschaftliche Praktiken und das wissenschaftliche Verständnis wandelten sich. Der Prozess wurde geprägt von Kriegen und Revolutionen, industriellen und wirtschaftlichen Veränderungen, neuen Technologien und nicht zuletzt von den sich transformierenden politischen und gesellschaftlichen Strukturen. Der Kurs gibt einen Überblick in die vielseitige Geschichte der Wissenschaften im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf den Entwicklungen in Deutschland in seinen internationalen Verflechtungen. Darüber hinaus bietet der Kurs eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.
Sachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, englischsprachige Quellen und Literatur zu lesen und zu diskutieren.
Prüfungsformen im BA und LA (Studienbeginn bis SOSE 2020): KL + RE + HA
Achtung NEU!
Prüfungsformen im BA und LA (Studienbeginn ab WISE 2020/21): RE + HA
Prüfungsform im Didaktikfach - Mittelschule und Sonderpädagogik (Studienbeginn ab WISE 2015/16): RE + HA
- Lehrperson: Amelie Mittlmeier
Der im August des Jahres 1198 von Papst Innozenz III. ausgerufene Vierte Kreuzzug hatte eigentlich Ägypten zum Ziel, kam dort bekanntlich aber nie an. Stattdessen eroberten die Kreuzfahrer am 12. April 1204 die byzantinische Hauptstadt Konstantinopel und errichteten ein lateinisches Kaiserreich, das etwa sechs Jahrzehnte lang Bestand haben sollte. Der Kurs widmet sich den komplexen und wechselvollen Ereignissen, die zur Eroberung Konstantinopels führten und bietet zugleich einen Einstieg in die Geschichte des hohen Mittelalters, indem wir uns u. a. mit Themen wie Kreuzzugsbewegung, Rittertum, Papsttumauseinandersetzen. In Bezug auf den Kreuzzug selbst stehen Fragen nach der Prozesshaftigkeit des Geschehens, nach offensichtlich falschen Zukunftsprognosen, sich verengenden und neu öffnenden Handlungsspielräumen sowie nach der literarischen Bewältigung der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer im Zentrum, also der Frage, wie das Ereignis im Rückblick begründet oder gerechtfertigt wurde.
Die Heranführung an die Quellenkritik und die Einführung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens bieten den eigentlichen Schwerpunkt des Kurses.

- Trainer/in: Markus Krumm
- Trainer/in: Lisbeth Matzer
- Trainer/in: Daniel Mollenhauer
- Trainer/in: Lisbeth Matzer
- Trainer/in: Robert Schiestl
- Trainer/in: Robert Schiestl
- Trainer/in: Jonathan-Anselm Holst
- Trainer/in: Lisbeth Matzer
- Trainer/in: Hannes Liebrandt
- Trainer/in: Hannah Lieske
- Trainer/in: Carlos Haas
- Trainer/in: Daniel Mollenhauer
- Trainer/in: Niklas Fischer-Miyakis
Der Staufer Heinrich VI. beherrschte das römisch-deutsche Reich in
seiner größten Ausdehnung; er war Ehemann der reichsten Erbin
Lateineuropas, Eroberer Siziliens, Tributempfänger des Almohadenkalifen,
Protagonist einer berühmten Bilderhandschrift, Ritter und Minnesänger.
Zugleich erpresste er Lösegeld für König Richard Löwenherz und verhängte
erschreckend grausame Strafen; seine Gegner hielten ihn ganz einfach
für einen barbarischen Deutschen.
Auch die Geschichtsschreibung
schwankte: In nationaler Sicht war der Staufer der letzte mächtige
mittelalterliche Kaiser, während die neuere Forschung ihn im Kontext
unterschiedlicher kultureller Traditionen von Norddeutschland bis zum
Mittelmeerraum zu verstehen suchte; Rätsel aber bleiben. So bieten
Heinrich VI. und seine Zeit reichlich Gelegenheit zur Diskussion
mittelalterlicher Quellen und mediävistischer Forschungen; anhand dieser
eröffnet Ihnen der Kurs einen Einblick in die Epoche und ihre
wissenschaftliche Erschließung.

- Trainer/in: Richard Engl
- Trainer/in: Susanne Hohler
- Trainer/in: Daniel Mollenhauer
- Trainer/in: Jonathan-Anselm Holst
- Trainer/in: Alexandra Schneider
- Trainer/in: Thomas Süsler-Rohringer
- Trainer/in: Christoph Streb
- Trainer/in: Nils Freytag
- Trainer/in: Nils Freytag
- Trainer/in: Jonathan-Anselm Holst
- Trainer/in: Lisbeth Matzer
- Trainer/in: Frieda Ottmann
- Trainer/in: Nils Freytag
- Trainer/in: Clara Ebert
- Trainer/in: Lisbeth Matzer
- Trainer/in: Frieda Ottmann
- Trainer/in: Christoph Streb
Das Ende des Zweiten Weltkriegs markiert eine der deutlichsten Zäsuren
der modernen Geschichte Bayerns: Von März bis Mai 1945 vollständig von
US-Truppen besetzt, blickte das Land nach der bedingungslosen
Kapitulation des Deutschen Reiches einer ungewissen Zukunft entgegen.
Die unmittelbare und die zeitlich weiter gefasste Nachkriegszeit erlebte
daher tiefgreifende Weichenstellungen in allen Bereichen des
politischen und öffentlichen Lebens - u.a. die (Neu-)Gründung von
Freistaat und Bundesrepublik, Entnazifizierung und Demokratisierung, den
einsetzenden Wandel vom Agrar- zum Industrieland, den beginnenden
Kalten Krieg oder die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen. Der
Basiskurs zeichnet diese und andere Entwicklungen nach.
- Trainer/in: Matthias Bischel
- Trainer/in: Laura Fuchs
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
Die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE),
welche mit der Vereinbarung von 35 Teilnehmerstaaten auf einen Katalog
von Prinzipien zwischenstaatlichen Verhaltens 1975 einen
Konferenzprozess mit offenem Ausgang in Gang setzte, war ein wichtiger
Teil der Entspannungsdiplomatie im Ost-West-Konflikt und eine Grundlage
für die postkommunistische europäische Sicherheitsarchitektur. Dem
Helsinki-Prozess lagen jedoch unterschiedliche Interessen und anfangs
noch viel Skepsis zu Grunde. Er entwickelte eine Eigendynamik, deren
Wirkung über die klassischen Felder der Diplomatie, wie Abrüstungsfragen
oder Regelung von lokalen Konflikten, hinausging. Die KSZE war nicht
nur eine Plattform der Interessensaushandlung, Konfliktüberwindung und
Annäherung zwischen feindlichen Blöcken, sondern die Schlussakte besaß
ein transformatorisches Potential: sie rief neue nichtstaatliche Akteure
auf den Plan, veränderte die Spielregeln der klassischen Diplomatie,
verhalf bei der Durchsetzung von Menschenrechtsnormen und
Weiterentwicklung des Völkerrechts.
In diesem Kurs wollen wir uns –
nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Totalinvasion Russlands in der
Ukraine und der Erschütterung der über Jahrzehnte mühsam aufgebaute
Sicherheitsarchitektur – ergebnisoffen die Genese dieses komplizierten
Prozesses und seiner unmittelbaren Wirkungen bei der Überwindung des
Ost-West-Konflikts anschauen und dabei nach dem langfristigen Erbe der
Helsinki fragen. Gleichzeitig führt dieser Kurs in die Grundlagen
wissenschaftlichen Arbeitens ein.
- Trainer/in: Yuliya von Saal
- Trainer/in: Martin Schmidt
- Trainer/in: Nils Freytag
- Trainer/in: Paul Blickle
- Trainer/in: Theresia Bauer
- Trainer/in: Martin Schmidt
- Trainer/in: Paul Blickle
Wie wohl kein anderer Staat ist das moderne Israel von Einwanderung geprägt. Den frühen Staatsaufbau leisteten vornehmlich Juden aus Europa. Dazu kamen in den 1940ern und 1950ern Flüchtlinge und Migranten aus islamischen Ländern. Später folgten weitere Gruppen etwa aus der Sowjetunion und Äthiopien. Wie die unterschiedlichen Gruppen zusammenleben und welche Ausrichtung das Staatswesen haben sollte, diese Fragen werden immer wieder von neuem ausgehandelt. Die frühen Staatsgründer erträumten sich Israel als einen Schmelztiegel, der die jüdischen Einwanderer aus aller Welt zu einer gemeinsamen israelischen Identität führen würde. Solche Träume wichen bald der widersprüchlichen Realität und führten nicht selten zu Spannungen zwischen den verschiedenen Gruppen. Hinzu kamen Konflikte mit der arabischen Bevölkerung. Der Basiskurs führt in diesen Themenkomplex ein und befasst sich mit der Bedeutung von Migration für die israelische Gesellschaft. Bereitschaft und Fähigkeit, mit englischen Texten zu arbeiten, sind Grundvoraussetzungen für die Teilnahme am Kurs.
Prüfungsformen im BA und mod. LA: KL+RE+HA
LA Didaktik der Geschichte: RE + HA
Literatur zur Vorbereitung:
Brenner, Michael: Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates: von Theodor Herzl bis heute, München 2016.
Kimmerling, Baruch: The Invention and Decline of Israeliness. State, Society, and the Military, Berkeley 22005.
Shafir, Gershon / Peled, Yoav: Being Israeli. The Dynamics of Multiple Citizenship. Cambridge 2002.
Shapira, Anita: Israel. A History, Waltham MA 2012.
- Trainer/in: Daniel Mahla
Königreich, Volksstaat, Räterepublik, Freistaat, “(Un-)Ordnungszelle“: So unterschiedliche Namen sich Bayern zwischen 1914 und 1924 gab, so nachhaltig veränderte das Land in dieser Dekade sein Gesicht. Nach der häufig idealisierten “guten alten“ Prinzregentenzeit erlebte es mit Weltkrieg, Revolution, Putschversuchen und Inflation tiefe Zäsuren, die die Lebensumstände der Bevölkerung im Zeitraffer umkrempelten.
Das Seminar beleuchtet zahlreiche Facetten dieser turbulenten Jahre: Neben den ereignisgeschichtlichen Wegmarken stehen insbesondere die demokratische Transformation, die Verflechtung Bayerns in (inter-)nationale Kontexte sowie der ökonomische und kulturelle Strukturwandel im Fokus.
- Dozent: Matthias Bischel
Das moderne Völkerrecht entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Folge der zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Verflechtung der Staaten durch die Industrialisierung. Es sollte die immer komplexer werdenden zwischenstaatlichen Beziehungen regulieren und eine Grundlage für dauerhaften Frieden schaffen. Zu den wichtigsten Meilensteinen seiner Geschichte zählen die Verabschiedung wegweisender Kodifikationen wie der Haager Landkriegsordnung (1907) oder der Genfer Konventionen (1949) sowie die Errichtung internationaler Gerichte wie des Ständigen Internationalen Gerichtshofs (IGH) in Den Haag und internationaler Organisationen wie des Völkerbunds oder der Vereinten Nationen. Zugleich wurde das Völkerrecht im 20. Jahrhundert durch die beiden Weltkriege vielfach gebrochen und infrage gestellt.
Der Basisikurs setzt sich mit der wechselhaften Geschichte des Völkerrechts im 20. Jahrhundert auseinander.
- Trainer/in: Christiane Eyselee
- Trainer/in: Philipp Glahé
- Trainer/in: Emanuel Steinbacher
- Trainer/in: Daniel Mollenhauer
- Trainer/in: Benedikt Sepp
Dieser Kurs bietet eine umfassende Einführung in die nationalsozialistische Wirtschaft und Wirtschaftspolitik. In den ersten Sitzungen werden zunächst ausgewählte Texte und Quellen gelesen, gemeinsam diskutiert und analysiert. Dabei wird besonderer Wert auf die Spezifika von Produktion, Konsum und Ausbeutung im „Dritten Reich“ sowie ihr Verhältnis zueinander gelegt. Behandelt werden unter anderem die „Arbeitsschlacht“ und die „Ernährungsschlacht“, der Vierjahresplan, die divergierenden Konzepte einer „Europäischen Großraumwirtschaft“, Raubwirtschaft und Ausbeutung von Zwangsarbeit im Lauf des Zweiten Weltkriegs sowie Streitfragen in der Geschichtswissenschaft, etwa ob es sich beim Nationalsozialismus um eine „Gefälligkeitsdikatur“ (Götz Aly) gehandelt hat.
Thesengeleitete Referate vertiefen den Erwerb von Fachwissen. Im Zuge dessen lernen die Studierenden grundlegende Arbeitstechniken und Kompetenzen der Geschichtswissenschaft von der Themenfindung zur Formulierung von wissenschaftlichen Fragen und einer These bis hin zur eigenständigen Bearbeitung (Analyse verschiedener Quellengattungen, Literaturrecherche, Zitation), Präsentation (Referat) und Verschriftlichung (Thesenpapier, Hausarbeit) eines unter Anleitung selbst gewählten Themas. Bestandteil des Kurses ist eine Exkursion zum ehemaligen Zwangsarbeiter*innenlager Neuaubing in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum.
Einführende Literatur: Mark Spoerer und Jochen Streb: Neue deutsche
Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, München 2013, S. 101-207.
Prüfungsformen im BA und LA (Studienbeginn bis SOSE 2020): RE+HA+KL
Prüfungsformen im BA und LA (Studienbeginn ab WISE 2020/21): RE + HA
Prüfungsform im Didaktikfach - Mittelschule und Sonderpädagogik (Studienbeginn ab WISE 2015/16): RE + HA
- Dozent: Julian Dietrich
- Dozent: Gunnar Take
- Trainer/in: Nils Freytag
Mit der Einrichtung einer britischen Strafkolonie im Jahr 1788 in Australien, setzte im Zuge des 19. Jahrhunderts eine vermehrt freie Kolonisierung des Kontinents ein. Neben den zahlenmäßig größten Einwanderungswellen aus Großbritannien und Osteuropa, ließen sich auch Deutsche, darunter zahlreiche Juden, in den aufstrebenden Städten Sydney, Melbourne oder einem der vielen Goldgräberorte nieder. Die Begründung jüdischer Gemeinden, an welchen häufig deutsche Juden ihren Anteil hatten, stellten besonders für die stärkste deutsch-jüdische Einwanderungswelle ab 1933 wichtige Anknüpfungspunkte dar.
Der Basiskurs widmet sich den deutsch-jüdische Migrationserfahrungen in Australien zwischen Beginn des 19. Jahrhunderts und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Neben der Betrachtung der einzelnen Migrationswellen, sollen Auswanderungsgründe, und -prozesse rekonstruiert und diese als Teil der Jüdischen Geschichte untersucht werden.
Warum entschieden sich Juden aus Bayern, Preußen oder Württemberg im 19. Jahrhundert für die Auswanderung nach Ozeanien? Welche Erfahrungen machten deutsche Juden, die zwischen Kaiserreich und Zweitem Weltkrieg nach Australien kamen? Antworten auf diese und daran anknüpfende Fragen werden im Rahmen des Kurses anhand von Literatur und Quellen erarbeitet und diskutiert. Bereitschaft und Fähigkeit, mit englischen Texten zu arbeiten, ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs

- Trainer/in: Julia Schneidawind
Im Jahr 1886 rief der Unternehmer Werner von Siemens das „naturwissenschaftliche Zeitalter“ aus. Dieses Selbstbewusstsein stand beispielhaft für die Wandlungsprozesse, die die Wissenschaften im 19. Jahrhundert und besonders im Deutschen Kaiserreich (1871-1918) durchliefen: Die Naturwissenschaften gewannen gegenüber der Philosophie, Theologie und Philologie zunehmend an Einfluss; Wissenschaftler wie Robert Koch stiegen zu nationalen Helden auf und dienten als Aushängeschild imperialer Macht; naturwissenschaftliche Erkenntnisse wie Darwins Evolutionstheorie wurden in Vereinen, Zeitschriften, Ausstellungen und aufwendigen Schauvorträgen popularisiert. Im Zentrum des Kurses steht die politische und gesellschaftliche Rolle von Wissenschaft im Kaiserreich: Inwiefern stellte die Wissenschaft Ressourcen zur Begründung politischer Machtansprüche bereit? Inwieweit bedienten sich Wissenschaftler selbst einer nationalistischen Rhetorik? Und: Welche Folgen hatte wissenschaftliches Wissen für das Verständnis von Religion, Geschlecht, Gesellschaft und den Menschen an sich? Vor dem Hintergrund zeitgenössischer Quellen sowie zentraler Konzepte werden wir uns dem Thema Wissenschaft im Kaiserreich annähern.
Voraussetzungen: Es werden keine Kenntnisse der Wissenschaftsgeschichte (oder gar der Naturwissenschaften) vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, englische Texte zu lesen und zu diskutieren.
Prüfungsformen:
BA und modul. LA (alt, Studienbeginn bis SOSE 2020): RE + HA + Aufgabenportfolio (Anstelle der Prüfungsform KL ist ein Aufgabenportfolio abzuleisten. Es werden über das Semester verteilte Arbeits- oder Übungsaufträge geprüft. Genauere Angaben folgen im Kurs.)
Achtung NEU: BA und modul. LA (neu, Studienbeginn ab WISE 2020/21): RE + HA
Didaktikfach - Mittelschule und Sonderpädagogik (Studienbeginn ab WISE 2015/16): RE + HA

- Lehrperson: Christoffer Leber
Nie war der Einfluss der Wissenschaften auf Gesellschaft und Politik größer als im 20. Jahrhundert. “Verwissenschaftlichung” wird zurecht als Strukturmerkmal moderner Gesellschaften angesehen. Der Basiskurs führt an die Geschichte der (Natur-)Wissenschaften im 20. Jahrhundert heran, vorwiegend in Europa. Dabei wird die Wissenschaft in ihrem Wechselverhältnis mit Politik und Gesellschaft in den Blick genommen. Behandelt werden unter anderem die institutionelle Differenzierung (und Nationalisierung) der Wissenschaften innerhalb und außerhalb der Universität; die Wirkungsmacht von Darwins Evolutionstheorie, parallel dazu der Aufstieg von Eugenik und Rassenhygiene; die revolutionären Entwicklungen in der Physik ab 1900 (v.a. Quantentheorie und Relativitätstheorie) und der Aufstieg der Physik zur Leitdisziplin; die Verflechtung von Wissenschaft und Technik im 20. Jhd. und der Aufstieg der so genannten „Big Science“; die Rolle der Wissenschaft im Nationalsozialismus; die seit einiger Zeit intensiv erforschte „Cold War Science“; die Trennung der “zwei Kulturen” der Geistes- und Naturwissenschaften; der Aufstieg der neuformierten Lebenswissenschaften (biologische, technologische und medizinische Forschungsgebiete) zur neuen Leitdisziplin seit den 1970er Jahren; und die zunehmende Ökonomisierung der Wissenschaft sowie gesellschaftlicher Debatten um wissenschaftliche Autorität im Zeitalter alternativer Fakten.
Es werden keine Kenntnisse der Wissenschaftsgeschichte (oder gar der Naturwissenschaften) vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, englische Texte zu lesen und zu diskutieren.
Prüfungsformen im BA und modularisierten Lehramt: KL + RE + HA
Achtung NEU! Prüfungsform im Didaktikfach - Mittelschule und Sonderpädagogik (Studienbeginn ab WS 2015/16): RE + HA

- Lehrperson: Johannes Schuckert
Das 19. Jahrhundert gilt als der Zeitraum, in dem sich wesentliche Elemente des modernen, noch heute vorherrschenden Wissenschaftssystems herausgebildet haben. Er fällt in eins mit dem Zeitraum, in dem sich in Europa der Nationalismus moderner Prägung entwickelte. Es nimmt daher nicht wunder, dass sowohl in den Quellen als auch in der wissenschaftshistorischen Forschung der nationale Kontext und die je nationalen Besonderheiten europäischer Wissenschaftssysteme häufig einseitig betont werden. Die Organisation von Lehre und Forschung an den Universitäten in Deutschland etwa wurde zeitgenössisch auffallend häufig vor der (meist negativen) Vergleichsfolie des französischen Wissenschaftssystems diskutiert.
Der Basiskurs wird dem einen transnationalen Blick entgegensetzen: Wir werden nach der Mobilität von Forschern, Studierenden, wissenschaftlichen Ideen und Prinzipien von Wissenschaftsorganisation im Beobachtungszeitraum fragen und so erkunden, wie transnational die Wissenschaft auch und sogar in dieser Hochphase des Nationalismus war.
Voraussetzungen: Es werden keine Kenntnisse der Wissenschaftsgeschichte (oder gar der Naturwissenschaften) vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, englische Texte zu lesen und zu diskutieren.
Prüfungsformen:
BA und modul. LA (alt, Studienbeginn bis SOSE 2020): RE + HA + Aufgabenportfolio (Anstelle der Prüfungsform KL ist ein Aufgabenportfolio abzuleisten. Es werden über das Semester verteilte Arbeits- oder Übungsaufträge geprüft. Genauere Angaben folgen im Kurs.)
Achtung NEU: BA und modul. LA (Studienbeginn ab WISE 2020/21): RE + HA
Didaktikfach - Mittelschule und Sonderpädagogik (Studienbeginn ab WISE 2015/16): RE + HA
- Lehrperson: Fabian Krämer
- Gemeinsamer Kurs für Vorlesung und Übung
- Vorlesung: Di., 08:00 bis 10:00 c.t. in M014, Simon Stepper
- Übung: Di., 16:00 bis 18:00 c.t. in F007, Dr. Johannes Sedlmeier
- Trainer/in: Johannes Sedlmeier
- Trainer/in: Simon Stepper
Veranstaltungstermin:
Di. 18:00 bis 20:00 c.t. Geschw.-Scholl-Pl. 1 (M) - M 014
Dozent: Dr. Johannes Sedlmeier
- Trainer/in: Alessa Diehl
- Trainer/in: Johannes Sedlmeier
- Trainer/in: Luca Leonardo Vandijck
- Dozent: Johannes Sedlmeier
- Zeit: Dienstag, 18-20 c.t.
- Ort: Geschwister-Scholl-Platz 1, A014
- Trainer/in: Alessa Diehl
- Trainer/in: Johannes Sedlmeier
Mi., 18–20 Uhr (GSP 1, A 119) | Do., 16–18 Uhr (GSP 1, A 119)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Dr. Johannes Sedlmeier | Maximilian Schimmelpfennig
- Trainer/in: Maximilian Schimmelpfennig
- Trainer/in: Johannes Sedlmeier
Dies ist ein gemeinsamer Kurs für das Basismodul Arbeitsrecht.
- Vorlesung: Do. 08:00 bis 10:00 c.t. Geschw.-Scholl-Pl. 1 (A) - A 119 (Simon Stepper)
- Übung: Di. 18:00 bis 20:00 c.t. / Geschw.-Scholl-Pl. 1 (F) - F 007 (Dr. Johannes Sedlmeier)
- Trainer/in: Johannes Sedlmeier
- Trainer/in: Simon Stepper
Mo., 8–10 Uhr (GSP 1, A 119)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Anton Jukic
- Trainer/in: Anton Jukic
- Zeit: Mo. 08:00 bis 10:00 c.t.
- Ort: Hauptgebäude, F007
- Dozent: Anton Jukic
- Trainer/in: Anton Jukic
- Vorlesung: Mo. 12:00 bis 14:00 c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (M) - M 105
- Übung: Mo. 08:00 bis 10:00 c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (A) - A 119 (ab 2. Woche)
- Dozent: Anton Jukic
- Trainer/in: Anton Jukic
Kaum ein gesellschaftlicher Bereich stellt die gegenwärtige Theologie vor größere Herausforderungen als die Medizin. Immer neue medizintechnische Möglichkeiten werfen ethische Fragen besonders am Lebensanfang und -ende auf: In-vitro-Fertilisation, nichtinvasive Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch, Organspende und lebensverlängernde Maßnahmen sind dabei nur einige Stichworte.
Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie das medizinische Personal sind im Klinikalltag zunehmend mit derartigen Fragen konfrontiert und müssen Entscheidungen treffen. Vermehrt werden Klinikseelsorgende in die Beratung miteinbezogen – sei es in Seelsorgegesprächen, Fallbesprechungen oder klinischen Ethikkomitees. Sie bringen dabei zwar theologische und seelsorgerliche Kompetenzen ein, müssen sich aber auf dem sich ständig verändernden „fremden Terrain“ der spezialisierten Hochleistungsmedizin bewegen.
Die Übung nähert sich den Herausforderungen an den Grenzen des Lebens an. Dies soll aus der Perspektive der Praxis erfolgen, indem Klinikseelsorgende und Angehörige der Gesundheitsberufe zu Wort kommen sollen. Ziel ist es, die medizinethischen Fragestellungen präzise und informiert benennen zu können und Möglichkeiten des theologisch reflektierten Umgangs mit ihnen für die seelsorgerliche Praxis zu erschließen.
Die Übung umfasst Textlektüre, Impulse aus der Praxis, Kommunikations- und Argumentationsübungen sowie einen Studientag mit Klinikbesuch. Dieser findet am 4.6.2019 von 13-18 Uhr im Krankenhaus Harlaching statt. Wir werden Gespräche mit dem Krankenhausseelsorger Pfarrer Bomblies und einem Mitglied des Ethikkomitees führen, außerdem sind Stationsführungen und Gesprächsübungen geplant.
- Trainer/in: Lea Chilian
- Trainer/in: Hendrik Meyer-Magister
- Zeit und Ort : Di. 14:00 bis 16:00 c.t. in F007
- Dozent: Tim Gramolla
- Trainer/in: Tim Gramolla
Di., 14–16 Uhr & Mi., 14–16 Uhr (GSP 1, F 007)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Tim Gramolla
- Trainer/in: Tim Gramolla
- Trainer/in: Petra Riedl
- Dozent: Hao-Hao Wu
- Zeit: Montag, 18-20 c.t.
- Ort: Geschwister-Scholl-Platz 1, A021
- Trainer/in: Alessa Diehl
- Trainer/in: Hao-Hao Wu
- Zeit: Mo. 18:00 bis 20:00 c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (F) - F 007
- Dozent: Ass. iur. Hao-Hao Wu auf der Fakultätswebsite
- Trainer/in: Hao-Hao Wu
Veranstaltungstermin:
Mo. 18:00 bis 20:00 c.t Geschw.-Scholl-Pl. 1 (F) - F 007
Dozent: Dr. Carsten Wulff
- Trainer/in: Alessa Diehl
- Trainer/in: Kirstin Neumann
- Trainer/in: Carsten Wulff
- Gemeinsamer Kurs für Vorlesung und Übung
- Vorlesung: Mi. 12:00 bis 14:00 c.t., in R 051 der Schellingstr. 3 bei Herrn Dr. Smirra
- Übung: Mo. 18:00 bis 20:00 c.t., in F007 (Hauptgebäude) bei Herrn Wu
- Trainer/in: Juan Dupetit
- Trainer/in: Charlotta Wagner
- Trainer/in: Hao-Hao Wu
Mo., 18–20 Uhr (GSP 1, F 007); Mi., 12–14 Uhr (GSP 1, E 216)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Hao-Hao Wu; Dr. Nikolas Smirra, LL.M.
- Trainer/in: Hao-Hao Wu
Veranstaltungstermin:
Mi. 12:00 bis 14:00 c.t. Geschw.-Scholl-Pl. 1 (A) - A 014
Dozent: Dr. Nikolas Smirra,
LL.M.
- Trainer/in: Alessa Diehl
- Trainer/in: Carsten Wulff
Dieser Kurs ist ein Selbstlernkurs, bei dem die wichtigsten Funktionen in Moodle erklärt werden, die Sie für Ihre Veranstaltung nutzen können. Dieser Kurs eignet sich für
- Personen, die noch nie mit Moodle gearbeitet haben, es in Zukunft jedoch tun werden
- Personen, die interessiert am Arbeiten mit Moodle sind
- Personen, die zwar schon mit Moodle arbeiten, aber ihr Wissen vertiefen möchten und
- Personen, die noch einmal etwas nachlesen wollen
Der Kurs steht für alle Personen der F11 offen und kann zu jeder Zeit absolviert werden. Zurzeit wird dieses Kurs auf freiwilliger Basis angeboten und ist nicht Teil eines Weiterbildungsangebotes.
Andere Fakultäten können sich mit dem Einschreibeschlüssel "global" ebenfalls einschreiben. Jedoch sei angemerkt, dass das Basismodul derzeit auf die Fakultät 11 abgestimmt ist und manche Informationen (wie z.B. Ansprechpartner/innen) an anderen Fakultäten abweichen können.
Wichtig: Der Kurs wird nicht betreut!
Für Fragen und/oder Probleme steht Ihnen der Fakultätssupport zur Seite: moodle@fak11.lmu.de
[Bild: Tim Mossholder, unsplash.com]

Do., 14–16 Uhr & Do., 16–18 Uhr (GSP 1, F 007)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Hanna Welte
- Trainer/in: Hanna Welte
- Zeit: Mi. 10:00 bis 12:00 c.t.
- Ort: Geschw.-Scholl-Pl. 1 (A) - A 016
- Dozentin: Hanna Welte
- Trainer/in: Hanna Welte
- WS 2023/24
- Do. 16:00 bis 18:00 c.t. / Geschw.-Scholl-Pl. 1 (E) - E 216
- Georg Suppé auf der Fakultätswebsite
- Trainer/in: Georg Suppé
Do., 16–18 Uhr (GSP 1, E 216)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Georg Suppé
- Trainer/in: Sandra Absmeier
- Trainer/in: Georg Suppé
- WS 2024/25
- Zeit: Do. 16:00 bis 18:00 c.t.
- Ort: Hauptgebäude - E216
- Dozent: Georg Suppé
- Trainer/in: Sandra Absmeier
- Trainer/in: Leonhard Dandl
- Trainer/in: Georg Suppé
Basismodul Grammatik, Teil II: Fortsetzung aus dem WiSe 19/20
- Trainer/in: Petra Riedl
- Dozentin: Johanna Posch
- Dozentin: Sandra Rieger
- Dozentin: Karina Zapryanova


