- Trainer/in: Nicole Methfessel
- Trainer/in: Birgit Neuhaus
- Trainer/in: Angelika Strauß
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- Trainer/in: Nicole Methfessel
- Trainer/in: Birgit Neuhaus
- Trainer/in: Angelika Strauß
- Trainer/in: Angelika Strauß
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Dagmar Traub
- Trainer/in: Stefanie Arlt
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Annika Busch
- Trainer/in: Ralf Geiselhöringer
- Trainer/in: Janis Göhring
- Trainer/in: Sabrina Hejda
- Trainer/in: Melissa Huber
- Trainer/in: Lea Jozic
- Trainer/in: Regina Jung
- Trainer/in: Sebastian Kerschbaum
- Trainer/in: Stefanie Langwieder
- Trainer/in: Melissa Oktay
- Trainer/in: Paula Riedl
- Trainer/in: Carina Stücker
- Trainer/in: Franziska Behling
- Trainer/in: Franziska Behling
- Trainer/in: Angelika Strauß
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Alexander Wurst
- Trainer/in: Alexander Wurst
- Trainer/in: Setenay Götz
- Trainer/in: Claudia Glotz
Die christliche Ethik stützt sich auf die Anthropologie in Verbindung mit der soteriologischen Frage. Die vom orthodoxen Christentum eingeführte Innovation in der Betrachtung des moralischen Lebens, basiert auf dessen Ontologie, und zwar deshalb, weil sie nicht eine neue Moral für den Menschen darstellt, sondern einen neuen Menschen, den neuen Menschen in Christus, der berufen ist, das neue Leben in Ihm zu leben. Die ontologische Grundlage der orthodoxen Ethik liegt in der Menschwerdung des göttlichen Logos und manifestiert sich mit der Auferstehung. Orthodoxe Ethik ist aus diesem Grund nur als Ethik der Auferstehung denkbar und anwendbar. Sie ruft den Menschen dazu auf, die Angst vor dem Tod zu überwinden und frei davon zu leben. Die Erfahrung der Auferstehung wird mit substanzieller Liebe, das heißt selbstloser Liebe, erlebt. Der Kampf gegen den Egoismus und die Kultivierung selbstloser Liebe ist in der patristischen Tradition aus diesem Grund der Weg zur Vollkommenheit des Menschen – der Weg zur Theosis. Orthodoxe Ethik kann also nicht als Regelethik gesehen werden, sondern als eine Richtlinie zur Teilhabe am Leben Gottes. Die Gebote sind aus diesem Grund keine verbindlichen Regeln, sondern Gebote der Freiheit, die den Menschen von der Sünde befreien und ihn im Leib Christi erneuern sollen. Ethik ist somit mit der Freiheit des Menschen verbunden und zielt auf seine Vervollkommnung als freier Mensch hin. Freiheit ist keine Promiskuität, Hingabe an das Fleisch und seine Wünsche oder selbstsüchtige Besessenheit von ideologischen Plänen. Sie wird mit der Liebe gewonnen, die aus dem Kreuz Christi hervorgeht. Laut Gregor von Nyssa ist der Mensch frei, weil er Gott repräsentiert und die Fähigkeit besitzt, Gott durch die Gnade durch einen kontinuierlichen Prozess der Vollkommenheit zu ähneln, wobei er sich durch die Freiheit freiwillig der Tugend oder der Sünde zuwenden kann. Schließlich resultiert das Böse laut Gregory Palamas aus dem falschen Einsatz der Selbstgerechtigkeit des Menschen. Die Studierenden sollen in Rahmen der Vorlesung mit den wichtigsten Fragestellungen der Orthodoxen Ethik konfrontiert werden, sowie die theologischen Grundbegriffe die in der Orthodoxen Ethik gebraucht werden kennenlernen. Literatur: N. Berdiajev, Von der Bestimmung des Menschen. Versuch einer paradoxalen Ethik, Bern – Leipzig 1935. H. C. Brennecke, Ethik im antiken Christentum, Leuven 2011. P. Evdokimov, Une vision orthodoxe de la théologie morale. Dieu dans la vie des hommes, Paris 2009. C. Frey, Repetitorium der Ethik, 3. Aufl., Waltrop 1997. C. Giannaras, The Freedom of morality, Creestwood NY 1984; S. Harakas, Wholeness of Faith and Life: Orthodox Christian Ethics, Part one: Patristic Ethics, Part two: Church Life Ethics, Part three: Orthodox Social Ethics, Brooklin-Massachusetts 1999. M. Honecker, Einführung in die theologische Ethik: Grundlagen und Grundbegriffe, Berlin 1990. G. Mantzaridis, Grundlinien christlicher Ethik, St. Ottilien 1998. E. Mühlenberg, Altchristliche Lebensführung zwischen Bibel und Tugendlehre Ethik bei den griechischen Philosophen und den frühen Christen, Göttingen 2006. T. Rendtorff, Ethik, Bd.1, 2 Aufl., Stuttgart 1990. E. Schockenhoff, Grundlegung der Ethik. Ein theologischer Entwurf, Freiburg i. Br. (u.a) 2007. A. Vletsis, Dogmatik oder Ethik? Prolegomena zur systematischen Theologie in der Orthodoxie, in: Orthodoxes Forum 14 (2000) 35-50. Ders., Bildung durch die Praxis der „Gewöhnung“? Von der Kraft der Gestaltung menschlichen Lebens in der Orthodoxie, in: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie 71 (2019) 415-431.
- Trainer/in: Stefanos Athanasiou
- Trainer/in: Monika Aufleger
Das Hoseabuch ist das einzige im Bereich der alttestamentlichen Schriftprophetie, das auf einen aus dem Nordreich stammenden Propheten zurückgeführt wird. Die hier vorliegende Komposition setzt sich denn auch auf vielfache Weise mit Entwicklungen am Ende des 8.Jh.s v. Chr. in Israel auseinander. Die sprachlich häufig nicht leicht zugänglichen Texte eröffnen dabei herausfordernde und faszinierende theologische Perspektiven.
Das Seminar dient der Erschließung zentraler Texte des Hoseabuches; ihre historischen Hintergründe und Aussageintention(en) werden beleuchtet und die Genese des Hoseabuches diskutiert.- Dozentin: Kristin Weingart
Die Frage nach der literargeschichtlichen Genese des Pentateuch ist ein Forschungsfeld, das seit dem 19.Jh. kontinuierlich beackert wurde und wird, wobei sich erstaunliche Kontinuitäten, z.B. in der Identifikation priesterlicher Texte, zeigten, aber auch tiefgreifende Umbrüche geschahen, z.B. die von manchen Beteiligten als krisenhaft erlebte Abkehr von der Urkundenhypothese.
Im Seminar werden in einem forschungsgeschichtlichen Durchgang wichtige Modelle vorgestellt, auf ihre Textgrundlagen und methodischen Voraussetzungen hin befragt und die jeweiligen Erklärungsleistungen diskutiert.- Dozentin: Kristin Weingart
Das Buch Exodus erzählt von der Befreiung Israels aus Ägypten, von der Offenbarung der Tora am Sinai, der Begründung des Tempelkults u.a.m. Es enthält zudem wichtige Rechtstexte wie das Bundesbuch oder den Dekalog. Hier kommen also zentrale Aspekte des Selbstverständnisses Israels bzw. der alttestamentlichen Theologie zur Sprache.
In der Vorlesung werden wichtige Texte des Buchs kursorisch ausgelegt und die Literargeschichte des Buches nachgezeichnet. Damit steht zugleich die Intention und Wirkabsicht der enthaltenen Texte im Fokus.
- Dozentin: Kristin Weingart
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte Israels von den Anfängen bis zur Perserzeit, wobei neben der Ereignisgeschichte auch Aspekte der Religions- und Sozialgeschichte zur Sprache kommen. Politische, wie auch religionsgeschichtliche oder geopolitische Entwicklungen nahmen vielfältig Einfluss auf die Art und Weise, wie sich Israel die eigenen Ursprünge und seine Geschichte erklärte. Grundlage einer wissenschaftlichen Darstellung der Geschichte Israels ist daher eine kritische Auswertung der in den alttestamentlichen Texten enthaltenen Informationen im Verbund mit aus außerbiblischen und archäologischen Quellen zu gewinnenden Erkenntnissen.
- Dozentin: Kristin Weingart
Während des Semesters werden wir Ah Cheng's 阿城 Erzählung Qi wang 棋王 ("Schachkönig") gemeinsam lesen, übersetzen und besprechen. Wir werden möglicherweise auch begleitende Literatur in Betracht ziehen, da es über dieses Werk viel geforscht und viel geschrieben worden ist.
Als Prüfungsleistung werden die Teilnehmenden entweder einen Abschnitt aus der Erzählung übersetzen und präsentieren, oder einen (chinesischen) Aufsatz dazu.
- Trainer/in: Chiara Bocci
- Trainer/in: Christine Hammer
- Trainer/in: Meng-chen Lee
- Trainer/in: Anna Stecher
- Trainer/in: Florian Keßler
- Trainer/in: Meng-chen Lee
- Trainer/in: Meng-chen Lee
- Trainer/in: Jiehua Cai
- Trainer/in: Marc Nürnberger

- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Marius Eckert
- Trainer/in: Christian Förtsch
- Trainer/in: Daniel Hartmuth
- Trainer/in: Marie Irmer
- Trainer/in: Angelika Strauß
- Trainer/in: Dagmar Traub
- Trainer/in: Franziska Behling
- Trainer/in: Marie Irmer
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Christian Förtsch
- Trainer/in: Daniel Hartmuth
- Trainer/in: Marie Irmer
- Trainer/in: Marius Eckert
- Trainer/in: Christian Förtsch
- Trainer/in: Daniel Hartmuth
- Trainer/in: Marie Irmer
- Trainer/in: Sabine Schwalb
- Trainer/in: Angelika Strauß
- Trainer/in: Dagmar Traub
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Franziska Behling
- Trainer/in: Marie Irmer
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Dagmar Traub
- Trainer/in: Theresa Bauer
- Trainer/in: Christina Brandstetter
- Trainer/in: Alisia Brom
- Trainer/in: Valeria Commendatore
- Trainer/in: Lina Dieser
- Trainer/in: Maria Feller
- Trainer/in: Annalena Fuchs
- Trainer/in: Svenja Füchsle
- Trainer/in: Elisa Henle
- Trainer/in: Hannah Herbst
- Trainer/in: Luisa Hirth
- Trainer/in: Theresa Hlina
- Trainer/in: Alena Hornbach
- Trainer/in: Siri Huber
- Trainer/in: Stella Kaiser
- Trainer/in: Elizaveta Korshunova
- Trainer/in: Viola Kratzer
- Trainer/in: Rebecca Kribitzneck
- Trainer/in: Lina Lang
- Trainer/in: Anna Lauri
- Trainer/in: Ines Ludt
- Trainer/in: Julia Mayr
- Trainer/in: Josefine Müller
- Trainer/in: Julia Müller
- Trainer/in: Tamanna Nabizada
- Trainer/in: Florian Nietzel
- Trainer/in: Vanessa Paquee
- Trainer/in: Susanne Ring
- Trainer/in: Yasna Sadek Abdulkarem
- Trainer/in: Johanna Schröck
- Trainer/in: Marietherese Schwarz
- Trainer/in: Lara-Jana Sell
- Trainer/in: Anna-Maria Sendlinger
- Trainer/in: Sandra Strehl
- Trainer/in: Bianca Trapp
- Trainer/in: Johanna Voit
- Trainer/in: Julia Wendl
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Theresa Wölfl
- Trainer/in: Lara Wollmann
- Trainer/in: Marie Zilch
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Marie Endmann
- Trainer/in: Lilith Jakob
- Trainer/in: Christian Förtsch
- Trainer/in: Nicole Methfessel
- Trainer/in: Birgit Neuhaus

- Trainer/in: Christian Förtsch
- Trainer/in: Nicole Methfessel
- Trainer/in: Birgit Neuhaus
- Trainer/in: Angelika Strauß
- Trainer/in: Clara Luhn
- Trainer/in: Marc Nürnberger
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Franziska Behling
- Trainer/in: Anna-Lena Benedikt
- Trainer/in: Luisa Bentele
- Trainer/in: Hanna Brandstetter
- Trainer/in: Isabella D´Innocenzo
- Trainer/in: Manuel Demmelhuber
- Trainer/in: Marie Endmann
- Trainer/in: Benjamin Engelhardt
- Trainer/in: Juliane Große
- Trainer/in: Thomas Hanzel
- Trainer/in: Stefan Hierl
- Trainer/in: Apinaja Jeevachandran
- Trainer/in: Ülkü Keskin
- Trainer/in: Victoria Kraaß
- Trainer/in: Michael Leier
- Trainer/in: Robert Majd
- Trainer/in: Julia Niederlechner
- Trainer/in: Tanja Rebric
- Trainer/in: Simon Schölderle
- Trainer/in: Charlotte Stahl
- Trainer/in: Julia Steinhart
- Trainer/in: Paulina Zens
- Trainer/in: Meng-chen Lee
- Trainer/in: Meng-chen Lee
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Patricia Wirth
Das Seminar ist eine Pflichteinführung für Studierende im ersten Semester des Studiums der Orthodoxen Theologie im modularisierten Studiengang (Orthodoxe Theologie als Nebenfach) und gut geeignet als Einführung (Prolegomena) zur Dogmatik für die Studierenden im Diplomstudiengang und damit als Vorbereitung für die Vordiplomprüfung im Fach Fundamentaltheologie. Im Seminar werden vor allem Grundbegriffe der dogmatischen und teilweise auch der ethischen Theologie erklärt, die eine Grundlage Systematischer Theologie darstellen und unmittelbare Relevanz zu vielen weiteren Bereichen des Studiums Orthodoxer Theologie haben. Begriffe wie kataphatische und apophatische Theologie, natürliche und übernatürliche Offenbarung, Vernunft und Logos, Wesen und Energien Gottes, Bild und Gleichnis, Schrift und Tradition (etc.) werden einerseits mit Hilfe von Grundtexten der östlichen Patristik vorgestellt und erläutert; es wird aber weiterhin ihre Aktualität sowohl zu neueren Texten orthodoxer Theologie aufgezeigt, als auch ihre Entsprechung zu Grundbegriffen der Theologie im Westen. Darüber hinaus soll jedoch auch die Theologie die hinter den Begriff steckt und ihre Bedeutung für das Leben an sich aufgezeigt werden. Auf diese Weise wird auch eine Brücke der ökumenischen und gesellschaftlichen Verständigung aufgebaut, die nicht zuletzt auch für Studierende orthodoxer Theologie im Nebenfach hilfreich sein kann. Literatur: (Metropolit) H. Alfejev, Geheimnis des Glaubens. Einführung in die orthodoxe dogmatische Theologie, Freiburg 2003. A. Basdekis, Die Orthodoxe Kirche: Eine Handreichung für nicht-orthodoxe und orthodoxe Christen und Kirchen, Frankfurt a. M. 2007. M. Begzos, Der Apophatismus in der Ostkirchlichen Theologie. Die kritische Funktion einer traditionellen Theorie, in: EEThSA (Bd. 27, 1986) 177-216. N. Berdjajew, Wahrheit und Offenbarung. Prolegomena zu einer Kritik der Offenbarung, Waltrop 1998. S. Bulgakov, Die Orthodoxie. Die Lehre der orthodoxen Kirche, Trier 1996. G. Florovsky, Sobornost, Kirche, Bibel, Tradition, München 1989. A. Kallis, Orthodoxie – Was ist das?, Münster 2004. Ders., Von Adam bis Zölibat – Taschenlexikon Orthodoxe Theologie, Münster 2008, G. Mantzaridis, G. Galitis, P. Wiertz, Glauben aus dem Herzen, Eine Einführung in die Orthodoxie, München 1994, G. Larentzakis, Die Orthodoxe Kirche. Ihr Leben und ihr Glauben, Berlin (u.a.) 2013. H. J. Geischer, Der byzantinische Bilderstreit, (Texte zur Kirchen- und Theologiegeschichte 9), Gütersloh 1968. H. G. Thümmel, Bilderlehre und Bilderstreit, (Texte und Untersuchungen zur Geschichte der altchristlichen Literatur 139), Würzburg 1991. Weitere Literatur wird in der konstituierenden Sitzung bekanntgegeben. Weitere Literatur wird in der Vorbereitungssitzung und während des Seminares bekanntgegeben.
- Trainer/in: Stefanos Athanasiou
Die Vorlesung führt in den ersten Teil des
Jesaja-Buches ein, der in der Forschung „Protojesaja“ (Jes 1-39) genannt wird.
Hier finden sich nicht nur zahlreiche Texte mit immenser Wirkungsgeschichte
(wie die Thronratsvision Jes 6 oder die Hoffnung auf den kommenden Heilskönig
Jes 11), sondern auch die literarischen Anfänge des Buches, die auf die
Verkündigung des Propheten Jesaja aus dem 8. Jahrhundert zurückgehen. In der
Vorlesung werden zentrale Texte ausgelegt und die Entstehung und Entwicklung
des Prophetenbuches vor dem Hintergrund der (Theologie-)Geschichte Israels ab
dem 8. Jh. v.Chr. diskutiert.

- Dozentin: Kristin Weingart
Die ökologische Sorge steht heute in vielen Gesellschaften im Mittelpunkt der politischen und kirchlichen Diskussionen. Die Frage die sich hierbei stellt ist in wie weit die Theologie und besonders die orthodoxe Theologie es sich leisten kann weiterhin von der Herrlichkeit der Schöpfung zu sprechen, in Zeiten, wo die ökologischen Probleme katastrophale Dimensionen auf globaler Ebene angenommen haben. In diesem Rahmen muss man sich dem zuwenden, was die Theologie die gefallene Schöpfung nennt und über die Erbsündenlehre und die Theodizeefrage reden. Die Erbsünden- und Sündenlehre allgemeiner ist ihrer Entstehung nach, die christliche Antwort auf die Theodizeefrage und steht konstitutiv in einem schöpfungstheologischen sowie in einem soteriologischen Horizont. Indes besteht jede christliche Theologie, allen voran die Orthodoxe Dogmatik, auf einem Grundaxiom, bekannt eigentlich aus der Zeit der Patristik in der alten Kirche: Jede Existenz, die aus dem Nichts (bzw. aus der Nicht-Existenz) ins Dasein gerufen wird – in der Sprache christlicher Theologie jedes Geschöpf und die gesamte Schöpfung – ist der Veränderbarkeit und letztendlich der Versehrtheit und der Verderbtheit ausgesetzt. Gibt es keine andere Alternative, als den oft bzw. für viele mühseligen Weg durch diese Welt weiter nolens volens zu gehen, kann man der Kontingenz überhaupt einen Sinn abgewinnen, bzw. einen Sinn/Logos finden für dieses Leben? In diesem Rahmen stellt sich die Frage nach der Freiheit in der Schöpfung. Die Denkbarkeit von Freiheit in der Natur als Rahmenbedingung für eine Schöpfungslehre wirft dabei anthropologische Fragestellungen auf, die in der Vorlesung behandelt werden sollen. Die Studierenden sollen im Rahmen der Vorlesung weiterhin die wichtigsten patristisch theologische Sichtweisen der orthodoxe Schöpfungslehre kennen und verstehen lerne und ihre Dynamik für den aktuellen Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften wahrnehmen können. Literatur: W. Gräb (Hg.), Urknall oder Schöpfung? Zum Dialog von Naturwissenschaft und Theologie, Gütersloh 1995. K. Hilpert – G. Hasenhüttl (Hgg.), Schöpfung und Selbstorganisation. Beiträge zum Gespräch zwischen Schöpfungstheologie und Naturwissenschaften, Paderborn – München – Wien – Zürich 1999. U. H. J. Körtner (Hg.), Schöpfung und Evolution – zwischen Sein und Design. Neuer Streit um die Evolutionstheorie, Wien (u.a.) 2007. R. Kümmel, Die Vierte Dimension der Schöpfung: Gott, Natur und Sehen in die Zeit, Berlin 2015. H. Küng, Der Anfang aller Dinge. Naturwissenschaft und Religion, München – Zürich 2006. C. Link, Schöpfung: ein theologischer Entwurf im Gegenüber von Naturwissenschaft und Ökologie, Neukirchen-Vluyn 2012. E. Schockenhoff – M. G. Huber (Hgg.), Gott und der Urknall. Physikalische Kosmologie und Schöpfungsglaube, Freiburg i. Breisgau – München 2004. C. Schönborn, Ziel oder Zufall? Schöpfung und Evolution aus der Sicht eines vernünftigen Glaubens, Freiburg i. B. (u.a.) 2007. R. Schwager, Erbsünde und Heilsdrama. Im Kontext von Evolution, Gentechnologie und Apokalyptik, (Beiträge zur mimetischen Theologie 4), Münster 1997. L. Tsypin, Das Geheimnis der Schöpfungstage. Ein Zentralproblem der Hexaemeron-Exegetik, Wachtendonk 2010. 12 A. Vletsis, Erschaffen und schon gefallen? Thesen zur Sündenlehre in der Tradition der orthodoxen Theologie, in: R. Leonhardt (Hg.), Die Aktualität der Sünde. Ein umstrittenes Thema der Theologie in interkonfessioneller Perspektive, (Beiheft zur ökumenischen Rundschau 86), Frankfurt a. M. 2010, S. 29-39. Ders., Vergöttlichung oder Vermenschlichung? Skizze einer christlichen Anthropologie der Vervollkommnung als Teilhabe am Leben Gottes aus der Perspektive orthodoxpatristischer Theologie, in: Ökumenische Rundschau 57 (2008) 144-167. P. Weingartner (Hg.), Evolution als Schöpfung? Ein Streitgespräch zwischen Philosophen, Theologen und Naturwissenschaftlern, Stuttgart (u.a.) 2001. S. Wiedenhofer (Hg.), Erbsünde – Was ist das? Regensburg 1999. I. Zizioulas, (Metropolit v. Pergamon), Die Schöpfung als Eucharistie, Athen 1992 (griech.).
- Trainer/in: Stefanos Athanasiou
«Die Kirche Christi sieht sich heute konfrontiert mit extremen oder gar provokanten Ausdrucksformen der Ideologie des Säkularismus, wie sie politischen, kulturellen und sozialen Entwicklungen innewohnen. Ein wesentliches Element der Ideologie des Säkularismus war immer und ist auch heute die volle Autonomie des Menschen von Christus und vom geistlichen Einfluss der Kirche, indem unbegründet die Kirche mit Konservativismus identifiziert und unhistorisch unterstellt wird, die Kirche sei ein Hindernis für jeden Fortschritt und jede Entwicklung.». Mit diesen Worten wird in der Enzyklika der Synode von Kreta (2016) das Zusammenstoßen von Ideologie und Kirche beschrieben. Die Ideologie verstand sich, auch wenn sie sich heute mancherorts in unterschiedlichen Ausdrucksformen tief in kirchlichen Kreisen verankert hat, als Gegensatz zur Theologie und Kirche. Der Ideologie Begriff ist ein Kind der Aufklärung und hat viele Definitionsphasen erfahren. Als anfänglich Antoine Louis Claude Destutt de Tracy 1801–1805 sein Werk „Éléments d’idéologie“ schuf und damit begriffsprägend wirkte, beabsichtigte er, eine „Wissenschaft von den Ideen“ zu entwickeln, die mit allen metaphysischen Irrtümern und Voreingenommenheiten des religiös geprägten Weltbilds aufräumen wollte. Das Seminar beschäftigt sich mit der Grundfrage der Ideologie und analysiert die ideologischen Strömungen vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts (unter andrem des Kommunismus, Nihilismus, Sozialismus, Nationalismus, Säkularismus), sowie deren Beitrag zur Formulierung des heutigen Menschenbildes. Darüber hinaus werden die verschiedenen anthropologische Ansätze der Ideologien mit dem orthodoxen Menschenbild verglichen und die Reaktion der Orthodoxen Kirchen auf die ideologischen Strömungen aufgezeigt. Das Seminar stützt sich hierbei auf verschiedene philosophische und theologische Grundtexte die vertieft behandelt werden. Literatur: Hamilcar Alivisatos (Hrsg.), Procès Verbaux du Premier Congrès de Théologie Orthodoxe a Athènes 29 Novembre – 6 Décembre 1936, Athènes 1936., Nikolai Berdiajew Wahrheit und Lüge des Kommunismus, Wien 1977., Nikolai Berdiajew, Das neue Mittelalter. Betrachtungen über das Schicksal Russlands und Europas, Tübingen 1950., Frank Golczewski, Gertrud Pickhan, Russischer Nationalismus, Göttingen 1998., Vasilios Makridis, Religion Staat und Konfliktkonstellation im orthodoxen Ost- und Südosteuropa. Vergleichende Perspektiven, Frankfurt am Main 2005., Vasilios Makridis, Christentum und Menschrechte in Europa. Perspektiven und Debatten in Ost und West, Frankfurt am Main 2016., Andreas Kappeler, Nationalismus im Vielvölkerreich Russland? in: Otto Dann (Hrsg.), Nationalismus in vorindustrieller Zeit, München 1986., Gerhard Kardinal Müller, Der Glaube an Gott im säkularen Zeitalter, Freiburg 2020., Ekkehard Kraft, Von der Rum Milleti zur Nationalkirche-die orthodoxe Kirche in Südosteuropa im Zeitalter des Nationalismus in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Neue Folge, Bd. 51, Festschrift für Frank Kämpfer zum 65. Geburtstag (2003), 392-409., Kurt Kardinal Koch, Gottes Freude und Freude an Gott, Perspektiven heutiger Glaubensverantwortung, Freiburg 2020., Eugen Rose, Nihilismus. Die Ideologie des Antichristen Wachtendonk 2011.
- Trainer/in: Stefanos Athanasiou
Vergabeverfahren: Tiermedizin WiSe 24/25
Veranstaltung: Wie „lese“ ich ein Röntgenbild? Beurteilung von Röntgenaufnahmen ausgewählter Bereiche und Fälle bei Hunden und Katzen
Leitung: Brühschwein Kursnummer: 24026058
Termin: Mi,15:00-17:00 Veranstaltungsort: Königinstr. 12, F305

- Dozent/in: Hermann Böhmer
- Dozent/in: Beate Bosch
- Dozent/in: Andreas Brühschwein
- Dozent/in: Torge Schober
- Trainer/in: Marianna Hricova
- Trainer/in: Martin Lehnert
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Maria Kramer
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Patricia Wirth
- Trainer/in: Martin Bircheneder
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Franziska Behling
- Trainer/in: Daniel Hartmuth
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Franziska Behling
- Trainer/in: Monika Aufleger
- Trainer/in: Lilith Jakob
- Trainer/in: Quirin Würschinger
- Trainer/in: Quirin Würschinger
- Trainer/in: Karin Binder
- Trainer/in: Laura Heitkamp
- Trainer/in: Laura Hirn
- Trainer/in: Luzia Hofer
- Trainer/in: Sophie Kellerer
- Trainer/in: Marina Meißner
- Trainer/in: Kathrin Nilsson
- Trainer/in: Leonie Reindl
- Trainer/in: Louisa Sommer
- Trainer/in: Tanja Tröger
- Trainer/in: Helga Unseld
- Trainer/in: Luzia Hofer
- Trainer/in: Tina Junge
- Trainer/in: Kathrin Köhler
- Trainer/in: Susanne Lindermayr
- Trainer/in: Kathrin Nilsson
- Trainer/in: Nina Oberbeckmann
- Trainer/in: Katharina Schmitt
- Trainer/in: Tanja Tröger
- Trainer/in: Helga Unseld
- Trainer/in: Felicitas von Damnitz
- Trainer/in: Lena Heitmeir
- Trainer/in: Laura Hirn
- Trainer/in: Tina Junge
- Trainer/in: Sophie Kellerer
- Trainer/in: Teresa Klemm
- Trainer/in: Kathrin Köhler
- Trainer/in: Marina Meißner
- Trainer/in: Kathrin Nilsson
- Trainer/in: Tanja Tröger
- Trainer/in: Helga Unseld
- Trainer/in: Felicitas von Damnitz
- Trainer/in: Alexandra Ametsberger
- Trainer/in: Laura Hirn
- Trainer/in: Tina Junge
- Trainer/in: Sophie Kellerer
- Trainer/in: Marina Meißner
- Trainer/in: Kathrin Nilsson
- Trainer/in: Leonie Reindl
- Trainer/in: Louisa Sommer
- Trainer/in: Tanja Tröger
- Trainer/in: Helga Unseld
- Trainer/in: Alexandra Ametsberger
- Trainer/in: Katrin Benditz
- Trainer/in: Alexandra Berghofer
- Trainer/in: Theresa Breitenberger
- Trainer/in: Tina Junge
- Trainer/in: Sophie Kellerer
- Trainer/in: Veronika Kruse
- Trainer/in: Kathrin Nilsson
- Trainer/in: Leonie Reindl
- Trainer/in: Tanja Tröger
- Trainer/in: Helga Unseld
- Trainer/in: Alexandra Berghofer
- Trainer/in: Theresa Breitenberger
- Trainer/in: Maria Hartmann
- Trainer/in: Anna Kaiser
- Trainer/in: Sophie Kellerer
- Trainer/in: Veronika Kruse
- Trainer/in: Simone Limmer
- Trainer/in: Kathrin Nilsson
- Trainer/in: Birte Jäger
- Trainer/in: Anna Kaiser
- Trainer/in: Veronika Kruse
- Trainer/in: Kathrin Nilsson
- Trainer/in: Talea Pisch
- Trainer/in: Franziska Stegbauer
- Trainer/in: Alexandra Berghofer
- Trainer/in: Theresa Breitenberger
- Trainer/in: Leonie Brunnhuber
- Trainer/in: Romy Eicher
- Trainer/in: Alexander Hameister
- Trainer/in: Tina Junge
- Trainer/in: Anna Kaiser
- Trainer/in: Sophie Kellerer
- Trainer/in: Veronika Kruse
- Trainer/in: Kathrin Nilsson
- Trainer/in: Stefan Ufer
Meeting-ID: 980 7341 7693
Passwort: 164514
Theorie Katze dann nächste Woche Mittwoch 6.5. 14-17 Uhr, gleicher Zoom-Meeting Raum!
- Dozent/in: Christine Mayer
- Dozent/in: Nicola Rembold
- Dozent/in: Lukas Trillig
788, 1180, 1314, 1506, 1632, 1806, 1918, 1945 – alle diese Jahreszahlen stehen symbolisch für Umbrüche in der bayerischen Geschichte, die die Forschung immer wieder von Neuem beschäftigen. Der Lektürekurs nimmt Studien zu diesen und anderen Einschnitten epochenübergreifend in den Blick und diskutiert dabei u.a. folgende Fragen: Wie bestimmen Umbrüche das Bild der bayerischen Geschichte? Wie werden Veränderung und Wandel in der Literatur dargestellt? Wie kann man historische Zäsuren angemessen analysieren?
Prüfungsform: Gemeinsames Abschlussgespräch
- Trainer/in: Matthias Bischel
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
Veranstaltungszeit: wird noch bekannt gegeben
Einschreibeschlüssel: folgt
Prof. Dr. Hans-Georg Hermann auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Andreas Fuest
Die Plätze in den Bachelor-Praktika der Informatik-Studiengänge der LMU werden über ein zentrales Anmeldeverfahren vergeben (Zentralanmeldung). Bitte melden Sie sich für diesen Moodle Kurs an, und füllen Sie das enthaltene Formular "indication of course preference" aus. Dort geben Sie eine Priorität für alle Kurse an, für die Sie sich interessieren. Nach Ablauf des zentralen Vergabezeitraums werden Sie benachrichtigt, für welche Kurse Sie einen Platz erhalten haben. Das Einschreibepasswort für diesen Kurs lautet 1234
Places in bachelor practical courses of LMU computer science study programs are allocated through a central registration process. Please enrol in this Moodle course and fill out the contained form "Indication of course preference". You indicate a priority for all courses that you are interested in. When the central allocation period is over, you will be notified on for which coures you received a place. The enrolment password to this course is 1234
- Trainer/in: Stephan Barth
- Trainer/in: Florian Bemmann
- Trainer/in: Andreas Butz
- Trainer/in: Jan Johannsen
- Trainer/in: Albrecht Schmidt
- Trainer/in: Matthias Schubert
- Trainer/in: Thomas Weber
Die Plätze in den Bachelorseminaren der LMU-Informatikstudiengänge werden über ein zentrales Anmeldeverfahren vergeben. Bitte melden Sie sich in diesem Moodle Kurs an, und füllen Sie das enthaltene Formular "indication of course preference" aus. Dort geben Sie eine Priorität für alle Kurse an, für die Sie sich interessieren. Nach Ablauf der zentralen Vergabefrist werden Sie benachrichtigt, für welche Lehrveranstaltungen Sie einen Platz erhalten haben. Das Einschreibepasswort für diesen Kurs lautet 1234
Places in bachelor seminars of LMU computer science study programs are allocated through a central registration process. Please enrol in this Moodle course and fill out the contained form "Indication of course preference". You indicate a priority for all courses that you are interested in. When the central allocation period is over, you will be notified on for which coures you received a place. The enrolment password to this course is 1234
- Trainer/in: Stephan Barth
- Trainer/in: Florian Bemmann
- Trainer/in: Andreas Butz
- Trainer/in: Jan Johannsen
- Trainer/in: Albrecht Schmidt
- Trainer/in: Matthias Schubert
- Trainer/in: Thomas Weber
- Trainer/in: Sanna Jokinen
- Trainer/in: Maximilian Rosin
- Trainer/in: Christopher Spehr
- Trainer/in: Ariane Schneck
- Trainer/in: Gerhard Schön
- Trainer/in: Gerhard Schön
- Trainer/in: Markus Müller
- Trainer/in: Sandra Schieweck-Heringer
Ihr plant ein eigenes Tutorium oder seid schon mitten drin, nur online läuft die Vorbereitung noch nicht ganz nach eurem Geschmack? In „Zoodles mal anders“ gucken wir uns gemeinsam alle Zutaten für einen gelungenen online Auftritt an, sodass euer Begleit- und Übungsmaterial besonders schmackhaft wird. Über zwei Tage hinweg (plus einer asynchronen Selbstlerneinheit) basteln wir uns Rezepte, wie man Zoom, Moodle & Co. geschickt in eure Veranstaltungen einbaut, um dem Tutorium noch eine gewisse Würze zu verleihen, ohne es zu versalzen!
Diese Schulung ist für alle angehenden und auch bereits erfahrenen (e)Tutor:innen gemacht, die sich in der digitalen LMU-Infrastruktur besser auskennen wollen. Vorerfahrungen sind keine nötig.
Unser Menü reicht für max. 10 Teilnehmende.

- Trainer/in: Sophie Renard
- Dozent/in: Elora Kellerstraß
- Dozent/in: Rüdiger Korbel
- Dozent/in: Monika Rinder
WPF-Vorlesungsreihe "Zoomanagement und Zooplanung"
Inhaltsbeschreibung der VorlesunZoologische Gärten und Aquarien haben seit Ihrer ersten nennenswerten Gründung von vor über 200 Jahren eine einerseits konstante aber auch im Wechsel des Zeitgeistes teilweise dramatische Entwicklungsgeschichte vorzuzeigen, welche bis heute andauert.
Die wissenschaftlichen wie auch gesellschaftlichen Anforderungen an einen zoologischen Garten bzw. an ein Aquarium im 21. Jahrhundert unterscheiden sich elementar von den ehemals rudimentären (tiergärtnerischen) Ansprüchen aus den Gründerjahren.
Moderne Zoos und Aquarien müssen - nach heutigen anerkannten Bewertungskriterien - drei (vier) wesentliche Aufgaben erfüllen:
1. Artenschutz (in situ / ex situ)
2. Wissenschaft und Forschung (Zoologie, Tiermedizin, Biologie, Interdisziplinäre Wissenschaften)
3. Bildungsauftrag (Populärwissenschaftliche Umwelt- und Naturschutzbildung, Zooschule, Fachausbildungen für naturwissenschaftliche Berufsgruppen, Ausbildungsbetrieb für Zootierpfleger, Veterinäre und Biologen)
(4.) dass ein Zoo auch ein Ort der Erholung, Entspannung und Freizeitgestaltung ist, liegt in der "Natur" der Sache, sollte aber nicht im Hauptfokus liegen.
Am Ende ist ein Zoo aber auch ein wirtschaftlich geführtes "non profit-Unternehmen", welches sich aber den marktwirtschaftlichen Zwängen stellen muss und in einer gesunden Konkurrenz zu anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen steht.
Insbesondere vor dem Hintergrund einer oftmals rigiden Sparpolitik der öffentlichen Hand auch und gerade im Bildungssektor müssen sich Zoos und Aquarien trotz ihres "gemeinnützigen Status" zukünftig verstärkt wirtschaftlich Autark aufstellen und ihre Ansprüche und Ziele selbstbewusst verteidigen.
Und zu guter Letzt steigen
die Erwartungen der Besucher an einen modernen Zoo hinsichtlich zeitgemäßer und
moralisch/ethisch vertretbarer Tierhaltung, befeuert durch eine zunehmende
gesellschaftliche Diskussion über die a priori Zukunftsfähigkeit von Zoos.
In diesem Spannungsfeld bewegen sich derzeit viele zoologische Einrichtungen und suchen neue Wege für eine tragfähige Zukunft zum Wohle der ihnen anvertrauten Tiere.
Das Vorlesungsfach ZooManagement und Zooplanung möchte daher in einer interdisziplinären Vorlesungsreihe (Historischer Rückblick, Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Modernes Zoomanagement, Populationsmanagement, Artenschutz, Wissenschaft und Forschung, Zeitgemäße Zooarchitektur und Masterplanning, Tiermanagementaufgaben, usw.) diese Aufgaben und Herausforderungen analysieren, Lösungswege aufzeigen und angehende Veterinärmediziner*innen für eine mögliche berufliche Tätigkeit innerhalb eines wissenschaftlich geleiteten Zoos vorbereiten.
- Dozent/in: Rasem Baban
- Dozent/in: Thomas Göbel
- Trainer/in: Marion Kersting
- Trainer/in: David Paulus
- Trainer/in: Anton Schäffler
- Veranstaltungszeit (und -ort): Do., 12–14 Uhr (GSP 1, M 018), Fr., 12–14 Uhr (GSP 1, M 118)
- Veranstaltungsform: Präsenz
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Prof. Dr. Wolfgang Hau auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Claudia Burger
- Trainer/in: Wolfgang Hau-Faymonville
Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
Prof. Dr. Wolfgang Hau auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Claudia Burger
- Trainer/in: Wolfgang Hau-Faymonville
- Trainer/in: Claudia Burger
- Trainer/in: Wolfgang Hau-Faymonville
- Trainer/in: Lena Höring
- Trainer/in: Gamze Hürmen
- Trainer/in: Tamara Schabka
- Trainer/in: Lena Höring
- Trainer/in: Tamara Schabka
- Trainer/in: Johanna Schmitt
- Trainer/in: Lena Höring
- Trainer/in: Gamze Hürmen
- Trainer/in: Tamara Schabka
- Trainer/in: Gamze Hürmen
- Trainer/in: Romana Wagner
- Trainer/in: Alonso Zapata Rojas
TEXT
- Trainer/in: Lioba Niederhoff
- Trainer/in: Galili Shahar
- Trainer/in: Ghilad Shenhav
- Trainer/in: Helen Müller
