- Veranstaltungszeit: Di, 08:00 - 10:00 c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (M) - M 118
- Dozentin: Kirstin Neumann auf der Fakultätswebseite

- Trainer/in: Alessa Diehl
- Trainer/in: Juan Dupetit
- Trainer/in: Kirstin Neumann

Di., 10–12 Uhr (GSP 1, M 105)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Christoph von Campenhausen
Die Veranstaltung richtet sich an folgende Studierende:
- VWL (PStO 2013)
Di., 10–12 Uhr (GSP 1, M 218) & Do., 14–16 Uhr (GSP 1, B 101)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Dr. Christoph Boës & Nina Küpper-Morawietz, LL.M., Licenciée en droit
Bitte schreiben Sie sich für alle Informationen und Unterlagen zur Vorlesung in diese Veranstaltung ein. Für diese gilt der Einschreibeschlüssel.
Mi., 10–14 Uhr (GSP 1, AudiMax)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Andreas Bartholomä
Mi., 10–13 Uhr (GSP 1, A 140)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Christoph von Campenhausen
Die Veranstaltung richtet sich an folgende Studierende:
- VWL (PStO 2013)
Di., 18–20 Uhr (s.t.) (GSP 1, B 106)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Markus Neuner
Die Veranstaltung richtet sich an VWL-Studierende (PStO 2013) mit dem Wahlpflichtmodul "Grundlagen des Handels- und Gesellschaftsrechts".
Bitte schreiben Sie sich für alle Informationen und Unterlagen zur Vorlesung in diese Veranstaltung ein. Für diese gilt der Einschreibeschlüssel.
Mi., 12–14 Uhr (GSP 1, M 105)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Dr. Christoph Boës
Die Veranstaltung richtet sich an VWL-Studierende (PStO 2013) mit dem Wahlpflichtmodul "Grundlagen des Handels- und Gesellschaftsrechts".
Bitte schreiben Sie sich für alle Informationen und Unterlagen zur Vorlesung in diese Veranstaltung ein. Für diese gilt der Einschreibeschlüssel.
Das maschinelle Lernen hat in der jüngeren Vergangenheit stark an Bedeutung gewonnen, nicht nur als einer der Hauptpfeiler der modernen KI, sondern auch als Methodenlieferant und Innovationstreiber in vielen Anwendungsgebieten. Diese Bachelorvorlesung gibt eine Einführung in grundlegende Ideen und Konzepte des maschinellen Lernens als wissenschaftliche Disziplin im Schnittbereich von Informatik, Statistik und angewandter Mathematik. Der Schwerpunkt wird dabei auf der Problemklasse des überwachten Lernens liegen. Die Veranstaltung spannt einen Bogen von den theoretischen Grundlagen der Generalisierung bis hin zu wichtigen methodischen und algorithmischen Konzepten.
| Vorlesung | Dienstag 14-16 Uhr | Prof. Eyke Hüllermeier |
|---|---|---|
| Präsenzübung | Mittwoch 16-18 Uhr | Clemens Damke |
| Online-Übung | Freitag 10-12 Uhr | Clemens Damke |
Den Einschreibeschlüssel finden Sie auf uni2work.
Die Veranstaltung behandelt Pflichtstoff des SPB 5 und im ersten Teil des SPB 10 (Einführung, allgemeine Grundlagen, Krankenversicherungsrecht = 8 Einheiten bis zum 15.12.).
Sie verbindet verschiedene Formate: Videokonferenzen, Skript, Einführungsvideos, Fallmaterial. Zum Zeitplan und zur Gliederung vgl. Allgemeines: Ankündigungen.
Erforderlich ist eine Anmeldung bis zum 1. November 2020. Das Kennwort findet sich auf der Homepage des Instituts (www.mpisoc.mpg.de). Es we
Arbeitsmaterial: SGB (beck-Texte im dtv) 49. Aufl. 2020.


Die Veranstaltung behandelt Pflichtstoff des SPB 10 und im ersten und letzten Teil des SPB 5. Sie verbindet verschiedene Formate: Videokonferenzen, Skript, Einführungsvideos, Fallmaterial. Zum Zeitplan und zur Gliederung vgl. Hinweise zur Vorlesung.
Arbeitsmaterial: SGB (beck-Texte im dtv) 50. Aufl. 2021.
Veranstaltungszeit: Di., 16–18 Uhr c.t. (vgl. Vorlesungsplan)Die Anmeldung ist vom 11. bis zum 26.10. (NEU! verlängert) um 8:00 Uhr freigeschaltet. Einschreibeschlüssel: Sozialversicherung
(!) Hinweis: Die erste Vorlesung findet am Dienstag, den 19.10., um 16.00 ct vor Ort im Hörsaal B 006 statt. Es gelten die Hygieneregeln der LMU, d.h. voraussichtliche Maskenpflicht am Platz. Eine Videoübertragung erfolgt nicht. Der Inhalt und Aufbau der Vorlesung sowie der prüfungsrelevante Stoff werden in der ersten Veranstaltung näher erläutert.
Ziel der Veranstaltung ist es, die grundlegenden Strukturen und deren Funktionsweise kennenzulernen. Darauf aufbauend werden die Grundlagen des motorischen Systems in Morphologie und Funktion erarbeitet. Das Verständnis des motorischen Systems wird anschließend anhand von neuropathologischen Fallbeispielen vertieft
| Ziel der Veranstaltung ist es, die anatomischen Grundlagen des vegetativen Nervensystems in Theorie und Praxis kennenzulernen. Darüber hinaus werden die Beeinflussung über pharmakologische Wirkstoffe, die pathologischen Veränderungen und deren Folgen für die Klinik an ausgewählten Beispielen dargestellt |
| Ziel der Veranstaltung ist es, die anatomischen Strukturen und physiologischen Voraussetzungen für Schlaf ¿ Bewusstsein / Lernen ¿ Emotion / Verhalten darzustellen und damit die Grundlagen für das Verständnis der Klinik und Pathologie zu legen, die bei entsprechenden Veränderungen auftreten. Neben der Pharmakologie, der Anästhesiologie, der Notfallmedizin und der Verhaltenskunde wird auch die Bildgebung vertreten sein |
Ziel der Veranstaltung ist es, anhand von Fallbeispielen die bekannten Störungen neuraler Strukturen nachzuvollziehen und die klinische Symptomatik herzuleiten
| Ziel der Veranstaltung ist es, aufgrund der klinischen Symptomatik, die Störung an Fallbeispielen zu lokalisieren und bestimmten neurologischen Strukturen zuzuordnen |
Ausgewählte, semesterbegleitende Themen werden in Kleingruppen mit Unterstützung der Dozenten erarbeitet. Die entsprechenden Ergebnisse werden den übrigen Seminarteilnehmern in Kurzreferaten präsentiert und in der Gruppe diskutiert. Auch pathophysiologische Vorgänge und Diagnostik sollen im Fokus stehen.
This first part of the course focuses on the design of questions and questionnaires used in survey research. The second part of the course will discuss potential problems when treating data collected through surveys as exact measures of the underlying construct.
Den Einschreibeschlüssel erhalten Sie von der Seminarleitung.
Do., 17:15-19:30 Uhr c.t. (Schelling 3, S 002)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Prof. Dr. Wolfgang Hau
Fr., 09:00-12:00 Uhr c.t. (GSP 1, M 110)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Prof. Dr. Christian Walter
Mi., 16:00-18:00 Uhr c.t. (Schelling 3, S 007)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Prof. Dr. Mark A. Zöller
Dieser Kurs bietet einen Überblick über Staat, Wirtschaft und Gesellschaft des heutigen China. Gleichzeitig ist dieser Kurs auch eine Einführung in das Studium Chinas.
In fünfzehn Wochen werden wir einen Überblick über die wichtigsten Bereiche der Wissenschaft über die chinesische Gesellschaft erhalten. Wir werden nicht nur untersuchen, was zeitgenössische Menschen in China über ihre Gesellschaft und Geschichte sagen, sondern diese Aussagen auch im Lichte der sinologischen Forschung analysieren. Da wir in erster Linie als Historiker arbeiten, werden wir zeitgenössische Behauptungen über die chinesische Gesellschaft (ihre Vergangenheit und Zukunft) mit historischen Belegen vergleichen.
Da es sich bei der Sinologie um ein internationales Studienfach handelt, an dem Wissenschaftler aus der ganzen Welt (und vor allem aus China) beteiligt sind, wir dieser Kurs in einer Mischung aus Deutsch und Englisch abgehalten. In den Vorlesungen werden zudem auch wichtige chinesische Fachbegriffe eingeführt und erklärt.
Die Sinologie ist außerdem ein multidisziplinäres Fach, das Wirtschaft, Anthropologie, Soziologie, Religionswissenschaft, Philosophie, Geschichte, Literatur, Kunst und sogar Umweltwissenschaften umfasst, so dass wir versuchen werden, ein breites Spektrum an Analyseinstrumenten auf das Studium China anzuwenden.

Colorado Plateau und Basin and Range Provinz. Eine Vorbesprechung wird demnächst angekündigt. Voraussichtlich findet die Vorbesprechung am 22.4. um 18 Uhr statt.

In diesem methodisch orientierten Kurs lernen und vertiefen Sie sedimentäre Gesteinsabfolgen systematisch im Gelände aufzunehmen, darzustellen und paläogeographisch sowie regionalgeologisch zu interpretieren.
Veranstaltungsnummer: 20440

This seminar deals with the cultural imaginary of surveillance, as it ranges from personal voyeurism to technologically mediated control over others, e.g., through audiovisual media, and, increasingly, so-called dataveillance. Literary media offer us ways of imagining, analysing, and critiquing scenarios of ubiquitious watching and being watched. In light of Foucauldian and other theories of surveillance, we will be analysing a selection of literary texts from a variety of different genres and media, beginning with Orwell's classic Nineteen Eighty-Four and making our way through Atwood's The Handmaid's Tale to the "funopticon" (Lewis 2017) of the present. Classes will be taught as a 'block seminar'. The class is planned as an in-person event and will only be moved to Zoom if the Covid-19 situation deteriorates considerably.
Do., 12–14 Uhr (GSP 1, M 110)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Max Thedieck, LL.M.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des Lehramts an Gymnasien (PStO vor 2024).
Mo., 18–20 Uhr (Zoom-Meeting)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Alexander Roßbach
Die Veranstaltung richtet sich an folgende Studierende:
- BWL und WiPäd. I (jeweils PStO 2024)
- BWL und WiPäd. I+II (jeweils PStO 2015)
- VWL (PStO 2025)
Mi., 12–14 Uhr (GSP 1, M 105)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Dr. Christoph Boës
Die Veranstaltung richtet sich an
- BWL- und WiPäd. I+II-Studierende (PStO 2015)
- BWL- und WiPäd. I-Studierende (PStO 2024) mit dem Wahlpflichtmodul "Handels- und Gesellschaftsrecht"
- VWL-Studierende (PStO 2025) mit dem Wahlpflichtmodul "Handels- und Gesellschaftsrecht"
- VWL-Studierende (PStO 2013) mit dem Wahlpflichtmodul "Grundlagen des Handels- und Gesellschaftsrechts"
- Nebenfach-Studierende.
Di., 18–20 (s.t.) (GSP 1, B 106)
Zum
Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Markus Neuner
Die Veranstaltung richtet sich an
- BWL sowie WiPäd. I+II (jeweils PStO 2015)
- BWL sowie WiPäd. I (jeweils PStO 2024) mit dem Wahlpflichtmodul "Handels- und Gesellschaftsrecht"
- VWL (PStO 2025) mit dem Wahlpflichtmodul "Handels- und Gesellschaftsrecht"
- VWL (PStO 2013) mit dem Wahlpflichtmodul "Grundlagen des Handels- und Gesellschaftsrechts" (das an sich im WS angeboten wird)
- Studierende des Lehramts an Gymnasien (PStO vor 2024)
- Nebenfach-Studierende.
Zu beachten bei den Wahlpflichtmodulen:
Die Teilnahme ist erst sinnvoll nach Besuch des Moduls Privatrecht bzw. bei entsprechenden Vorkenntnissen.
Di., 18–20 Uhr (s.t.) (GSP 1, F 007) & Mi., 18–20 Uhr (PHP 2, V 002)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Thomas Mack & Markus Neuner
Die Veranstaltung richtet sich an folgende Studierende:
- BWL und WiPäd. I
(jeweils PStO 2024)
- VWL (PStO 2025)
"Aus dem Titel geht hervor, dass unser Text keine Gesamtdarstellung der Soziallehre der Orthodoxen Kirche darbietet. Er ist eine gute Vorlage für einen ernsthaften Dialog über das christliche Sozialethos und seine Gegenwärtigkeit...". Mit diesen Worten begrüßte u.a. der Ökumenische Patriarch Bartholomaios die deutsche Übersetzung des Textes "Für das Leben der Welt. Auf dem Weg zu einem Sozialethos der Orthodoxen Kirche", der von der Synode seiner Kirche am 18.01.2020 approbiert wurde (erste deutsche Übersetzung von B. Hallensleben, Münster 2020; s. auch eine neue Übersetzung in: OFo 34 (2020) 197-254). Im Approbationsschreiben wird u.a. erläutert: "Das Dokument gibt die Rahmenbedingungen und Richtlinien für die soziale Verantwortung unserer Kirche angesichts der komplexen Herausforderungen und Probleme der heutigen Welt vor..." (Alle Zitate aus dem Buch v. Hallensleben, S. 3-4). Kann man nun behaupten, dass die Orthodoxe Kirche mit dem zweiten umfassenden Text, nach der Sozialkonzeption der Russischen Orthodoxen Kirche (aus dem Jahr 2000), ihre traditionelle Zurückhaltung zu Fragen einer Sozialethik endgültig hinter sich gelassen hat? In der Vorlesung werden diese zwei Dokumente für die Erforschung der Voraussetzungen der Gestaltung u.a. der Kirche-Staat-Beziehung, und für die Positionierung der Orthodoxie zu einer Reihe von neuen sozialen Problemen, die unsere heutige Zeit beschäftigen zur Kenntnis genommen.

Hannah Arendt (1906-1979) ist eine der bedeutendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Viele ihrer ideengeschichtlichen, politikwissenschaftlichen und nicht zuletzt philosophischen Analysen sind auch heute noch bestechend aktuell. In der Übung werden wir uns vor allem der Historikerin Arendt zuwenden und vor dem Hintergrund ihrer Studien zu Zionismus und Antisemitismus, Aufklärung und Assimilation, Totalitarismus und Holocaust die wichtigsten Dimensionen ihres Denkens herausarbeiten. Dabei wird sich zeigen, dass die Auseinandersetzung mit der jüdischen Tradition und Geschichte zeitlebens eine Konstante in ihrem Werk gewesen ist.
Als Prüfungsleistung sind Kurzvorträge mit Handout vorgesehen, die die jeweilige Sitzung mit zugespitzten Thesen einleiten, und später zu einem Essay ausgearbeitet werden. Die Studierenden sollen dabei lernen, Texte nicht nur wiederzugeben, sondern sie auch kritisch zu beurteilen.

Literatur und Geschichte sind eng miteinander verbunden: insbesondere scheint eine der grundlegenden Funktionen und Möglichkeiten von Erzählliteratur die Bewahrung und Deutung von vergangenen Ereignissen, Epochen und Personen zu sein. Die Kategorien von imaginativer Fiktionalität einerseits und historischer Faktizität andererseits stehen dabei weniger in Konflikt miteinander; ihr Verhältnis ist vielmehr Ausdruck jener Deutungsprozesse. Dieses Verhältnis steht im Zentrum der Gattung des historischen Romans, die für die italienische Literatur nicht zuletzt in Gestalt von Alessandro Manzonis Promessi sposi bedeutsam geworden ist.
Ist diese Gattung ein Kind des 19. Jahrhunderts und seines Erkenntnisoptimismus, so untersucht das Seminar die Beziehungen von Literatur und Geschichte anhand zweier beispielhafter Texte des 20. und 21. Jh., die sich jenseits dieser Gattung situieren, da ihnen der Zugriff auf Vergangenheit auf unterschiedliche Weise problematisch geworden ist: Tommaso Landolfis im 18. Jh. situierte Erzählung Ottavio di Saint-Vincent spannt sich auf zwischen Intertextualität und Spiel. Helena Janeczeks mit dem Premio Strega ausgezeichneter Roman La ragazza con la Leica ist eine kaleidoskopische Spurensuche nach dem Leben der 1937 im Spanischen Bürgerkrieg getöteten deutschen Fotografin Gerda Taro – der ersten Frau, die als Kriegsfotografin gearbeitet hat – und wirft aktuelle Fragen von Gender, Migration und Exil auf. So zielt das Seminar darauf, wichtige Tendenzen der Gegenwartsliteratur in einem größeren theoretischen und historischen Zusammenhang zu stellen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, sich folgende preisgünstige Ausgaben anzuschaffen:
Tommaso Landolfi, Ottavio di Saint-Vincent (1958), Milano: Adelphi, 2000.
Helena Janeczek, La ragazza con la Leica, Milano: Guanda, 2017.Themen des Seminars:
(1) Theologische Entwicklungen und Strömungen in Ost und West
(2) «Was ich immer schon mal fragen wollte…» (Austausch untereinander und Diskussion im Plenum)
(3) Kirchenväter, loci theologici: Die Quellen der Theologie
(4) Das filioque
(5) Konfessionelle Frömmigkeitsformen (Ikonenverehrung, Eucharistische Anbetung)
(6) Fragen der Ekklesiologie: Nationalkirche, Papstamt, Synodalität
(7) Eschatologischer Streitpunkt: Das Purgatorium
Die Grundlagentexte für die Nummern 3-7 werden über die jeweils hochschulüblichen Kanäle zur Verfügung gestellt.
Für die wissenschaftliche Rekonstruktion der
Geschichte des östlichen Mittelmeerraumes im 1. Jahrtausend v.Chr. treten
alttestamentliche Texte und archäologische Erkenntnisse in ein komplexes
Zusammenspiel. Anhand verschiedener Beispiele werden im Seminar archäologische
Befundlage und biblisches Geschichtsbild ins Gespräch gebracht, die
Konvergenzen und Differenzen diskutiert und darüber reflektiert, auf welche
Weise die verschiedenartigen Daten methodisch zielführend in Beziehung gesetzt
werden können.
This
seminar offers a variety of topics from High Performance Computing,
Quantum Computing, Virtual Reality and Cryptography for students to work
on.
Each participant will
work on one topic throughout the semester (master students on their
own, bachelor students in pairs). The goal is to write a paper, submit
it to an imaginary conference committee, review each other's work and
present their findings at an end-of-term "conference" in the seminar.
The task is supported by a lecture about scientific writing and presentations and by an individual supervisor for each topic.
The mandatory lectures will take place on Wednesdays, 12-14 h c.t., room 061 in Oettingenstr. 67.
The exam date will likely be a Saturday in July (update expected soon).
Warum verbrauchen Menschen in hochentwickelten Industrieländern zu viele Ressourcen? Wieso werfen wir so viel weg? Und warum haben viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern immer noch Probleme, ihre Grundbedürfnisse nach ausreichend Nahrung, sauberem Wasser, Kleidung und Wohnraum zu erfüllen? Dieses Hauptseminar beschäftigt sich mit sozialwissenschaftlichen Theorien des (nicht)nachhaltigen Konsums, deren Anwendung in der empirischen Sozialforschung sowie deren Politik- und Praxisrelevanz. Humangeographische Ansätze finden dabei besondere Beachtung.
Das Hauptseminar gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil führt in die Thematik „(Nicht)nachhaltiger Konsum“ ein und vergleicht verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze und Erklärungsmodelle. Der zweite Teil bietet einen Überblick über den derzeitigen Stand der empirischen Erforschung (nicht)nachhaltiger Konsummuster, wobei besonders Studien und Fallbeispiele aus Deutschland und Europa zu den Themen Ernährung und Mobilität Beachtung finden. Der dritte Teil betrachtet mögliche politische Veränderungen nicht-nachhaltigen Konsums, u.a. im Kontext des UN Sustainable Development Goal 12.
Lernziele
Teilnehmer*innen sollten nach erfolgreicher Belegung des Kurses in der Lage sein,
Leistungsanforderungen
Haus- bzw. Seminararbeit und Präsentation – weitere Details in der Vorbesprechung.
Diese Lehrveranstaltung verbindet Vorträge der Seminarleiterin mit regelmäßigen Gruppenübungen und Präsentationen der Studierenden. Es wird erwartet, dass sich Teilnehmer*innen im Vorfeld jeder Veranstaltung ausführlich vorbereiten. Eine Literatur- und Linkliste wird in der Vorbesprechung bereitgestellt. Diese dient u.a. auch der Vorbereitung der Hausarbeit.

Die Übung dient (als eine von mehreren Veranstaltungen der Abteilung Mittelalterliche Geschichte) der Vorbereitung einer Apulien-Exkursion im September 2022. Im Rahmen der Übung setzen wir uns mit der Geschichte Apuliens anhand von Heiligen und ihrer Verehrung in "normannischer" Zeit auseinander, also grob dem 11. und 12. Jahrhundert. Hierunter fallen etwa die Etablierung des Nikolaus-Kults in Bari (im Jahr 1087 brachten Bareser Seeleute die Gebeine des Heiligen von der Insel Myra in ihre Heimatstadt), die in Konkurrenz dazu propagierten Kulte um Heilige an der Kathedrale von Bari oder im benachbarten Trani, das sehr viel ältere Heiligtum für den Erzengel Michael auf dem Gargano, aber auch "neue" Heilige im Zuge der Kirchenreform, vor allem die Kongregation um den Heiligen Johannes von Matera. Die Verehrung dieser Heiligen hat zahlreiche materielle Zeugnisse hinterlassen, vor allem natürlich in Form von Kirchen, aber auch liturgischen Kunstschätzen, die wir im Rahmen der Exkursion vor Ort besichtigen werden.
Aufgrund der Quellenlage und des Forschungsstandes ist die Bereitschaft zur Arbeit mit lateinischen Quellen eine unbedingte Voraussetzung für den Besuch der Übung; Italienisch-Kenntnisse sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich.

Die Lehrveranstaltung führt die Vorlesung (P12.2) zu den Sakramenten der Initiation fort und widmet sich neben den Einleitungskanones zum Heiligungsdienst sowie zum Sakramentenrecht vor allem den Rechtsnormen über die Sakramente der Versöhnung (Buße), der Krankensalbung und der Weihe sowie den sonstigen gottesdienstlichen Handlungen, insbesondere Sakramentalien und kirchliches Begräbnis.
Die Erforschung der Reichsgeschichte des 10. Jahrhunderts gehört zu den klassischen Themen der deutschen Mediävistik seit dem 19. Jahrhundert. Der Basiskurs widmet sich dieser Geschichte in der Zeit zwischen 919 und 1024, also der Zeit der sogenannten Ottonen von der Krönung Heinrichs I. bis zum Tod Heinrichs II. Den Auftakt des Kurses bildet eine Einführung in die innere Struktur und Funktionsweise des Reiches, deren Verständnis für die Erarbeitung der „Außenbeziehungen“ unabdingbar ist. Unter Anwendung der Methoden und Perspektiven der neueren Diplomatiegeschichte werden anschließend die Beziehungen zum Westfrankenreich, in das slawisch geprägte östliche Europa, nach Skandinavien, Ungarn und in die Kiewer Rus, zum Byzantinischen Reich und zum Kalifat von Córdoba untersucht.
Weiterhin bildet die konkrete Arbeit mit den relevanten Quellengattungen (z. B. Chroniken, Urkunden, Siegel, Briefe, Verträge, Berichte, etc.) einen Fokus des Kurses. Dabei werden sowohl Methoden der Quellenkritik sowie Fertigkeiten der Historischen Grundwissenschaften vermittelt. Zentrale Bestandteile des Kurses sind zudem die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der mittelalterlichen Geschichte sowie der wissenschaftlichen Propädeutik.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten Millionen europäischer Bürgerinnen und Bürger unter Staatssozialismus. Inwieweit veränderte sich im Laufe der Zeit das Verhältnis zwischen dem umfassenden Herrschaftsanspruch kommunistischer Parteien und den verschiedenen Formen der gesellschaftlichen Autonomie? Worauf beruhte der Minimalkonsens zwischen dem Regime und der Bevölkerung? Wie lässt sich die jahrzehntelange Stabilität des Staatssozialismus und sein plötzlicher Zusammenbruch um 1989 erklären? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, werden wir uns mit der Geschichte der DDR, Rumänien, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei, Ungarn und der Volksrepublik Polen.

Wie kaum ein anderes Phänomen haben Doppelwahlen und Absetzungen das
Wissen um den rechtlichen und gesellschaftlichen Stellenwert von
Monarchien geschärft. Wurden zwei Konkurrenten zum König gewählt, so
stellte sich stets die Frage, wer von beiden der rechtmäßige König war
und welche Faktoren über diese Rechtmäßigkeit entschieden: War es die
Anzahl oder die Qualität der Wähler? Der Ort der Wahl? Eine spezielle
rechtliche Bestätigung? In abgewandelter Form stellten sich diese Fragen
auch, wenn die Herrschaft eines Königs Kritik hervorrief: Durfte man
einen König absetzen, und wenn ja: wer und wie?? Wie konnte diese
Einschränkung der königlichen Macht begründet werden? Anhand
ausgewählter Beispiele werden Zustandekommen, rechtliche Verfahren und
Legitimationsstrategien bei Doppelwahlen und Absetzungen im
spätmittelalterlichen Europa untersucht.

Mit den Worten „als das Königtum vom Himmel kam“ beginnt die sumerische Königsliste die Aufzählung der frühesten Herrscher in Mesopotamien. Dieser Satz beschreibt sehr gut die Rolle des mesopotamischen Herrschers, die sich in mehr oder weniger ausgeprägten Form im Zeitraum von der Späturukzeit (Ende 4. Jt. v.Chr.) bis zum Ende des neubabylonischen Reiches (6. Jh. v.Chr.) in Bild- und Textquellen wiederfinden lässt. Der von den Göttern als Regent eingesetzte Herrscher, repräsentierte diese auf der Erde und vermittelte zwischen der Menschen- und der Götterwelt. Der Herrscher ließ sich als demütiger Beter, als Hirte, als Bau- und Kriegsherr, als Sieger und Triumphator und gar als Gott auf verschiedenen Denkmalgattungen in Texten und Bildern verewigen.
Das Seminar behandelt die bekanntesten Herrscher und Dynastien in Mesopotamien, Herrscherdarstellungen auf unterschiedlichen Fundgattungen und Zeugnissen der altorientalischen Kunst und die verschiedenen Aspekte des Königtums. Zudem werden ausschlaggebende Publikationen zum Thema besprochen.
Von den Studierenden wird die selbständige Bearbeitung eines Themas erwartet, das sie in einem Kurzreferat vorstellen und am Ende des Semesters in Form eines kleinen digitalen Artikels (1-2 Seiten) einreichen. Das Seminar kann sowohl von Studienanfängern als auch von Fortgeschrittenen besucht werden, die Anforderungen bzw. das Referatsthema werden entsprechend angepasst.
Einführende Literatur:
Bereits in der Antike gab es Frauen, die durch ihre politische, kultische oder religiöse Macht herausragten. So hatten königliche Frauen im ägyptischen Pharaonenreich bereits seit dem 3. Jt. v. Chr. bedeutende Stellungen inne und konnten in Ausnahmefällen sogar den Pharaonenthron besteigen. Im südlichen Nachbarreich Kusch (Antiker Sudan) übten einflussreiche Herrscherinnen sogar über Generationen hinweg realpolitische Macht aus. Jahruhudnetre später, im Zuge der Bewegung für politische Rechte von Frauen (in der westlichn Welt) blickten Aktivistinnen in die Geschichte und fanden in der Antike ihre Vorbilder. Sie schauten aber auch auf andere mächtige Frauen in der Geschichte, etwa indigene Matriarchen in Nordamerika oder die als Hexen verbrannten Frauen Europas der frühen Neuzeit und Neuenglands des 17. Jahrhnderts. So entstanden Traditionslinien, die politische eine Funktion hatten, populärkulturerlle Superheldinnen hervorbrachten, aber oft schemenhaft blieben. Diese Übung verfolgt daher drei Ziele: 1. Den feministischen Referenzpunkten wird historische Tiefe verleiehen indem den realpolitischen, kultischen sowie sozialen Rollen historischer Frauen nachgegangen wird. 2. Die historeographischen Narativen werden politische eigeordnet und 3. ihre populärkulturelle Aufbereitung kritisch analysiert.
| Es wird auf die geschichtliche Entwicklung von Instrumenten, Apparaten und Techniken und deren Einsatz in verschiedenen (klinischen) Disziplinen eingegangen. Themen sind u. a.: Gynäkologie, Geburtshilfe, Chirurgie, Radiologie, Augenheilkunde |
This course explores the development of historiography related to the Ottoman Empire and the broader Middle East, tracing key debates, methodological shifts, and ideological underpinnings from the 19th century to the present. Students will engage critically with foundational texts and revisionist perspectives that have shaped our understanding of Ottoman and Middle Eastern history. History and philology will be one of the central themes of discussions. Key themes include the methodological tensions between archival research, literary sources and oral history. Throughout the course, the repercussions of imperial, colonial and post-colonial historiographic trends will be critically analysed, as will the influence of Annales, Subaltern Studies and history from below. Through close analysis of primary and secondary sources, students will develop an understanding of how history has been written, contested and reimagined in Ottoman and Middle Eastern contexts.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit verschiedenen Entwicklungen im Bereich der verbalen und nominalen Flexionsmorphologie des Deutschen. Naiverweise könnte man annehmen, dass es in diesem Bereich (wie auch in anderen) zu einer zunehmenden Vereinfachung gekommen ist, jedoch zeigt sich, dass die Sprachgeschichte von einem komplexen Wechselspiel geprägt ist: Neben dem Umbau morphologischer Distinktionen (Entstehung, Angleichung oder Verlust von Flexionsendungen) spielen periphrastische Formen (z.B. Konjunktivumschreibung mit „würde“) eine nicht zu unterschätzende Rolle. Prinzipiell sollen alle Sprachstufen des Deutschen (vom Althochdeutschen bis zum Gegenwartsdeutschen) abgedeckt werden, bei manchen Entwicklungen ist es außerdem sinnvoll, in die Dialekte zu blicken, die in mancher Hinsicht konservativer, in anderer aber auch innovativer sein können als die Standardsprache.
Literatur
Kern, Peter Chr. und Herta Zutt (1977): Geschichte des deutschen
Flexionssystems. (Germanistische Arbeitshefte; 22.) Tübingen: Niemeyer.
Nübling,
Damaris et al. (2013): Historische Sprachwissenschaft des Deutschen:
eine Einführung in die Prinzipien des Sprachwandels. 4. Auflage.
Tübingen: Narr. [Kapitel 3.1: Flexionsmorphologischer Wandel; Kap.
10–12].
Das Seminar setzt Kenntnisse des Altgriechischen voraus und richtet sich an klassische Philologen, Indogermanisten und sonstige Interessierte. Es führt in die Besonderheiten der homerischen Kunstsprache ein: Formelsprache und Oral-Formulaic Theory, Homerische Sprache im Hinblick auf die altgriechische Dialektologie, Entwicklung des epischen Griechisch, moderne Parallelen für altgriechische Kunstsprachen, zeitgenössische theoretische Ansätze zur Homerischen Diktion (Construction Grammar, Cognitive Theory, Soziolinguistik usw.), Besonderheiten des Hexameters, u.a.. Ausgewählte Passagen von Ilias und Odyssee sollen gelesen und sprachwissenschaftlich analysiert werden. Begleitend werden zentrale Themen der homerischen Kunstsprache in Referaten und Thesenpapieren behandelt.

The objective of this course in to provide a general overview of the history of the Middle East from the early modern period to the contemporary era. Students will be introduced to the concepts of Islamicate Gunpowder Empires and the point of departure for our periodization, and the contents will alternate between the Ottoman and Persianate space until the nineteenth century, and from then all will include other major themes relevant to Arab lands. Major topics to be covered include: Reform and Constitutionalism in Iran and the Ottoman Empire, The foundation of the Turkish Republic, Arab nationalism, Pan-Arabism, Israeli-Palestinian Conflict, the Islamic Revolution in Iran, among others.
Main Literature:
Abrahamian, Ervand. A History of Modern Iran. Cambridge: Cambridge University Press, 2018.
Cleveland, William. A History of the Modern Middle East. London: Taylor and Francis, 2019
Hodgson, Marshall. The Venture of Islam. Consience and History in World Civilization 3: Gunpowder Empires and Modern Times. Chicago, University of Chicago Press, 1974.