
- Trainer/in: Annemarie Frank
Veranstaltungszeit: wird noch bekannt gegeben
Einschreibeschlüssel: folgt
Prof. Dr. Christoph Knauer auf der Fakultätshomepage
The lecture "Strategic Organization Design" deals with how organizations (e.g. companies) should be designed in order to reach their strategic goals. Building upon the fundamentals of strategic and organizational concepts, the focus of this course is especially the interaction between these two fields of research. Based on individual to company-level analysis, the course will answer questions such as how to design for innovation or how organizations could adapt to a changing environment.
The goal of this lecture is to give students an understanding of the theoretical concepts to answer questions of organizational design and the most important methodological instruments available for analyses including econometric and case-based research methods. At the same time, theoretical concepts will be applied to real-world management questions.
The course divides into a lecture and a subsequent tutorial. The contents of both the lecture and the tutorials are relevant for the exam.
Recorded and asynchronous videos uploaded on LMUCast starting on Monday 18.10.2021 (see the link to LMUCast)
Dies ist der Moodle-Raum zur studentischen Tagung „DaF zwischen Wissenschaft und Praxis“ vom 09.11. - 12.11.2021. Hier werden alle wichtigen Informationen und Dokumente zur Tagung gesammelt, weiterhin bietet der Moodle-Raum Möglichkeit zum Austausch unter den Teilnehmenden.
This
course is centered around software design and systems development. We
explore and apply the concept of object-oriented programming which is
(still) the leading programming paradigm for extensive projects. In
contrast to other programming paradigms like functional or declarative
programming object-oriented programming languages model objects through
their attributes and functionalities. This concept has proven convenient
when modeling real-world problems.
Als „eines der erfolgreichsten Genres des höfischen Sangs“ (Jan Mohr 2021) stellt das Tagelied einen vielschichtigen und durch Variationskunst geprägten Liedtypus des deutschsprachigen Mittelalters dar. Im Zentrum des Seminars werden die Tagelieder des 13. Jahrhunderts u.a. von Wolfram von Eschenbach und Walther von der Vogelweide stehen. Zur Vertiefung werden zudem unterschiedliche Ausformungen des Tagliedsujets in der frühmittelalterlichen romanischen Tradition wie auch der deutschsprachigen spätmittelalterlichen geistigen Lyrik hinzugezogen.
Das Seminar versteht sich als Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und richtet sich gezielt an Studierende, die das Einführungsseminar der Mediävistik absolviert haben und ihre erste Hausarbeit schreiben werden. Willkommen sind auch fortgeschrittene Studierende, die sich für die Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens in der deutschen Philologie interessieren und ihre Kenntnisse darin vertiefen möchten.
The "Worlds of Journalism" study was founded in 2010 to assess the state of journalism throughout
the world and is the largest comparative study ever conducted in the history of communication
studies. After a pilot phase (2007-2011) and a second wave conducted in 67 countries (2012-2016),
the data for "WJS 3" (2021-2024) – including survey data from over 32,000 journalists from 75
countries around the globe – has just been finalized. While this dataset remains under embargo
until 2028 for the wider public, in this seminar, you will get the unique chance to have early access
to this “fresh” and extremely rich dataset. Before doing so, we will first look at the goals and the conceptual and methodological background of the study. We may have the possibility to invite
collaborators from across the globe to reflect with us (via Zoom) on the challenges for journalists
and researchers in their respective countries. We will collaboratively decide which theme of WJS
3 we will focus on – e.g., journalists’ safety, editorial freedom, journalistic roles, or influences on
news production. You will then, in small groups, decide on a specific region/country that you are
particularly interested in. After a recap session on basis statistical knowledge, you will then analyze
the data and wrap up your research project in a term paper.
Die deutschsprachige Theaterlandschaft ist einzigartig in ihrer ästhetischen Vielfältigkeit und organisatorischen Komplexität. In dieser Vorlesung sollen daher eine Annäherung an „das“ Theater als Institution und eine Reflexion seiner Bedingungen und Setzungen unternommen werden. Im Mittelpunkt stehen die organisatorischen und inhaltlichen Strukturen verschiedener Theaterformen, die theatergeschichtlichen und kulturpolitischen Kontexte sowie die künstlerischen und technischen Arbeitsprozesse mit ihren zahlreichen Arbeitsbereichen und Berufsbildern. Dabei werden Entstehungsprozesse von Inszenierungen von der Textproduktion bis zur Premiere nachgezeichnet und zwischen verschiedenen Organisationsformen (z. B. Freie Szene, Opernhaus, Stadttheater) verglichen. Die Vorlesung wird dabei im engen Dialog mit Vertreter*innen aus der Theaterpraxis – Dramaturg*innen, Regisseur*innen, Autor*innen, Bühnenbildner*innen, technischer Leiter*innen u. v. m. – stehen. Diese Gäste berichten unmittelbar aus der praktischen Theaterarbeit und geben gleichzeitig Einblick in die Münchener Theaterszene. |
Das Praktikum besteht aus einem Tutorium über Programmierung sowie Programmierumgebungen.
Programmierkonzepte werden anhand von praktischen Beispielen in den Programmiersprachen java, python und bash angewendet und eingeübt. Soweit möglich wird dabei auf für die Bioinformatik relevante Beispiele zurückgegriffen.
Alle Informationen und Materialien finden Sie auf der Fakultätshomepage
Dieses Tutorium richtet sich vor allem an Teilnehmende des Kurses für Klassisches Chinesisch II im Sommersemester 2021. Gemäß den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmenden werden die im Hauptkurs erlernten Grundlagen für sinologische Arbeit mit Texten in klassischem Chinesisch vertieft, wiederholt und ergänzt.
Kursdetails (Moodle-Einschreibeschlüssel, Zoom-Daten) werden auf Anfrage per E-Mail mitgeteilt.
Kursbeginn: Dienstag, 13.4.2021
Einschreibeschlüssel: aktienrecht
Uhrzeit: Freitag, 14-16 Uhr
Einschreibeschlüssel: TutoriumKieslich2021
Eine Einschreibung ist erst ab Dienstag, 6.4., 12:00 Uhr möglich! Bitte sehen Sie von Anfragen ab.
https://dudle.inf.tu-dresden.de/kXHMytBGjA/ hier bitte anonym abstimmen, wann Ihr die Falllösung übernehmen wollt!
Uhrzeit: Freitag, 14-16 Uhr
Einschreibeschlüssel: TutoriumWimmer2021
Eine Einschreibung ist erst ab Dienstag, 6.4., 12:00 Uhr möglich! Bitte sehen Sie von Anfragen ab.
Herzlich willkommen im Tutorium (Wintersemester 2021/22)!
Begleitend zur Vorlesung "Einführung in die germanistische Linguistik" (Veranstaltungsnummer: 13489) und den Einführungsseminaren bieten euch die Tutorien eine Unterstützung in der Klausurvorbereitung.
Bei Problemen in der Anmeldung meldet euch gerne bei uns!
Wir freuen euch über eure Teilnahme in den Online-Tutorien und die Nutzung der Materialien im Moodle-Kurs!

Das Tutorium richtet sich vornehmlich an Studierende, welche die
Ringvorlesung zur Inszenierungsgeschichte im 20./21. Jahrhundert sowie
eine der Übungen zu Quellenstudien besuchen. Hier werden Inhalte der
Ringvorlesung wiederholt und neu kontextualisiert, um ein tiefergehendes
Verständnis des Lernstoffs zu erlangen.
Im gemeinsamen Dialog fassen
wir die Lernziele zusammen und gehen soweit ins Detail, dass alle
Teilnehmer*innen die Klausurvorbereitung mit einer geordneten Liste an
zentralen Begriffen aus der vorgestellten Theatergeschichte problemlos
angehen können. Dabei sind die Teilnehmer*innen eingeladen, Fragen zu
stellen, Impulse für eine individuelle Schwerpunktsetzung einzubringen
und Diskussionswünsche zu äußern.
Veranstaltungszeit: Dienstags, 12:30 s.t. – 14:00 (ab 19.10.2021)
Einschreibeschlüssel: folgt
Gretchen Liersaph-Turck auf der Fakultätshomepage
Die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs und die unvorstellbaren Massenmorde des Holocaust sind zu einem mahnenden und schließlich einenden Moment der Politik Europas geworden. Die Gründung der gemeinsamen Institutionen des Kontinents gehen auf das Vorhaben zurück, solche Kriege in Europa zukünftig zu vermeiden. Gleichzeitig aber sind Gedenken an den Krieg und die damit betriebene Politik in den letzten Jahren immer spannungsreicher in Zentraleuropa geworden. Das wird insbesondere in den Beziehungen einzelner Länder zu Israel deutlich, in denen sich historisches Gedächtnis und Lehren aus der Vergangenheit nicht selten stark unterscheiden. Der Kurs nimmt diese Spannungen und die dahinterstehenden historischen Entwicklungen in den Blick.
Im Mittelpunkt stehen die diplomatischen Beziehungen Deutschlands, Tschechiens und Polens zu Israel. Alle drei Länder betonen den besonderen Status ihrer Beziehungen zum jüdischen Staat, ein Fakt der sich in den verschiedenen Außenpolitiken widerspiegelt. Im Kurs werden wir diese analysieren und vergleichen sowie deren Auswirkungen auf EU-Politik behandeln.
Die Übung wird in Zusammenarbeit mit Dr. Irena Kalhousová (Karls-Universität in Prag) und Prof. Dr. Joanna Dyduch (Jagiellonen-Universität Krakau) angeboten und bringt jeweils acht Studierende der drei Universitäten zusammen. Die regelmäßigen Sitzungen finden über Zoom statt. Unterrichtsprache ist Englisch. Als Prüfungsleistung ist die Erstellung eines Audiopodcasts in tri-nationalen Kleingruppen geplant. Darüber hinaus ist für den 11.-14.11.21 ein Treffen der TeilnehmerInnen in Krakau geplant (wenn es die Gesundheitszulage zulässt). Die Selbstbeteiligung für die Exkursion beträgt 100 Euro.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis zum 30.8.2021 notwendig. Bitte senden Sie bis zu diesem Datum eine Email mit einer kurzen Begründung zu Ihrem Interesse an der Übung an daniel.mahla@lmu.de. Alle, die sich anmelden, erhalten wenige Tage später Bescheid, ob Sie in den Kurs aufgenommen werden konnten.
Literatur zur Vorbereitung:
Bachleitner, Kathrin. 2019. ‘Diplomacy with Memory: How the Past is Employed for Future Foreign Policy’. Foreign Policy Analysis 15: 492-508.
Malgorzata Pakier: A European Memory? Contested Histories and Politics of Remembrance, New York 2012.
Online-Veranstaltung.
Prüfungsform im BA und mod. LA: ES
P 14.1: Vertiefungsseminar Lateinische Literatur
Gruppe 01: Livius, Ab urbe condita I
Dozentin: Prof. Dr. Therese Fuhrer
Mi 10-12 Uhr
Erste Sitzung: 4. November 2020
Letzte Sitzung (voraussichtlich): 10. Februar 2021
Ziele und Schwerpunkte: Wir lesen in diesem Semester (12 Wochen) die Praefatio und das ganze erste Buch von Livius’ Ab urbe condita. In Kurzreferaten werden zudem übergreifende Themen behandelt (Livius und historischer Kontext, Textüberlieferung, Gattungstradition der Annalen, Etrurien und Rom in der Ur- und Frühgeschichte, archäologische Befunde, Tradition der Gründungsmythen, Rolle der Frauenfiguren, Tyrannenmorde, Grundlagen der Erzähltheorie, Nachwirkung der livianischen ‘Geschichten’, u.a.).
Methode und Leistungsausweis: Nach einer Einleitungssitzung werden wir unter der Leitung der Teilnehmer*innen die Praefatio und das ganze erste Buch abschnittsweise lesen, teils den lat. Text mit detaillierter Einzelanalyse von Sprache und Form, teils in dt. Übersetzung, immer mit Blick auf die Frage nach Aufbau und Erzähllogik.
Zum Leistungsausweis gehören die gründliche Vorbereitung, die Übernahme einer Sitzungsleitung, ein Kurzreferat und die aktive Teilnahme an jeder Sitzung.
Für die Sitzungsleitung ist eine kommentierte schriftliche Übersetzung der jeweils folgenden Textpassage vorzubereiten, die eine Woche vor dem Termin der Sitzungsleitung abgegeben wird. Die Besprechung findet im Rahmen der seminarbegleitenden Übung (P 14.2) statt; den Termin sprechen Sie mit Prof. Fuhrer individuell ab.
Ein Programm mit den Textstellen und dem Plan für die Sitzungsleitungen ist rechtzeitig vor Semesterbeginn im Dateidepot zu finden. Interessent*innen für bestimmte Sitzungsleitungen/Termine und Kurzreferate (nicht am selben Termin) melden sich bei Prof. Fuhrer per Mail (t.fuhrer@lmu.de).
Die Hausarbeit soll die Interpretation des ganzen Texts von Ab urbe condita I ins Zentrum stellen, mit Blick auf die Frage nach der Funktion der Textstellen, die in der Sitzungsleitung erarbeitet wurden, in Struktur und Gedankengang der Erzählung des ganzen Buches.
Kritische Textausgabe (obligatorisch): Titi Livi Ab urbe condita, tomus I: libri I-V, ed. R.M. Ogilvie (Oxford 1974). Ein Reader wird im LSF Dateidepot zur Verfügung gestellt.
Literatur zur Vorbereitung:. J.D. Chaplin/C.S. Kraus (Hgg.), Oxford Readings in Classical Studies: Livy (Oxford 2009), darin: “Introduction”, Ss. 1-14.

Ziele und Schwerpunkte: Mit den beiden Büchern, mit denen Vergil die Aeneis beginnen bzw. enden lässt, wird zum
einen die Erzählung von Aeneas’ ‘Irrfahrt’ eingeleitet (Buch 1) bzw. vom ‘Krieg
in Latium’ bis zum entscheidenden Ereignis, Aeneas’ Sieg im Zweikampf gegen
Turnus, geführt (Buch 12). Zum anderen werden in den beiden Büchern die ‒ für
das ganze Epos relevanten ‒ umfassenderen Fragen nach der Rolle des Fatums und
göttlicher Mache sowie der Bedeutung von Schuld, Verantwortung und
Emotionalität prominent gestellt und diskutiert. Exemplarisch seien die
Jupiter-Rede in Aeneis 1 und die Tötung des Turnus in Aeneis
12 genannt. Dabei wollen wir auch die Frage stellen, inwiefern in Vergils Aeneis auch (zeitgenössische)
philosophische Diskurse reflektiert werden.
Im Zentrum stehen die Lektüre, Analyse und Interpretation des lat. Textes (ergänzend dazu die Lektüre von Passagen in dt. Übersetzung).
In Kurzreferaten werden übergreifende Themen behandelt (zur Biographie Vergils, antike Vergil-Viten, Textüberlieferung, historischer Kontext, augusteische Kulturpolitik, der Troja-Mythos in Rom, das augusteische Karthago, Aeneas in Latium, Rezeptions-Traditionen, Aeneas in der modernen Forschung u.a.).
Methode und Leistungsausweis: In den einzelnen Sitzungsleitungen, die von den Studierenden übernommen werden, werden ausgewählte Textpartien gelesen und diskutiert. Zum Leistungsausweis gehören die gründliche Vorbereitung, eine Sitzungsleitung, ein Kurzreferat und die aktive Teilnahme sowie mündliche Prüfung. Für die Sitzungsleitung ist eine schriftliche Übersetzung einer ausgewählten Textpassage vorzubereiten, die eine Woche vorher abgegeben wird und mit Prof. Fuhrer mind. 2-3 Tage vor der Sitzung besprochen wird.
Der Stoff des Seminars ist in Modul 12 Gegenstand
der mündlichen Prüfung (30 Min.). Es wird empfohlen, die Vertiefungsvorlesung
"Römische Philosophie" im selben Modul zu besuchen und das Modul mit einer mündlichen Prüfung zusammen abzuschließen (in einer Prüfung von 60 Min.).
Kritische Textausgabe (obligatorisch):
P. Vergili Maronis Opera, ed. R.A.B. Mynors (Oxford 1969, repr. corr. 1972 bzw. neuere Nachdrucke).
Ein Reader mit Scans der Bücher 1 und 12 wird zur Verfügung gestellt. Andere Ausgaben sind nicht zugelassen

„Philosophie in Rom“ ist eine Überblicksvorlesung zu einem zentralen Gegenstand der lateinischen Literaturgeschichte. Anhand von Texten Ciceros, Lukrez’ und Senecas sollen die Thesen der einflussreichsten Philosophenschulen behandelt werden (Stoa, Epikureismus, skeptische Akademie). Den Abschluss soll ein Ausblick auf die römische platonische Tradition (Apuleius, Augustin) und christliche Rezeption bilden (Augustin und Boethius).
Texte (Handouts) werden verschickt bzw. in Moodle eingestellt.
Der Stoff ist in Modul 12 Gegenstand der mündlichen Prüfung (30 Min.).
Literatur zur Vorbereitung: G. Maurach, Geschichte der römischen Philosophie. Eine Einführung (Darmstadt 21997).

Veranstaltungszeit: Fr., 08–10 Uhr c.t. (ab 22.10.2021)
Einschreibeschlüssel: folgt
Die Vorlesung „Virtual Reality“ wird Theorie sowie grundlegende praktische Erfahrungen bei der Entwicklung von interaktiven und immersiven Anwendungen für professionelle VR-Installationen (z. B. CAVE) und Head-Mounted Displays (HMDs) vermitteln. Der Inhalt umfasst theoretische Grundlagen zu den Bereichen MR und speziell VR sowie die Vermittlung von Kenntnissen für alle Entwicklungsschritte von der Konzeption einer Projektidee bis hin zur fertigen Anwendung.
Die Anmeldung wird über Uni2Work stattfinden und ist von 1.10.2021 bis 14.10.2021 möglich! Plätze werden ehestmöglich nach dem 15.10. vergeben, akzeptierten Teilnehmern wird der Einschreibeschlüssel für Moodle übermittelt.
Die Vorlesung soll Dienstags von 13:00 - 16:00 stattfinden, der erste Termin ist der 19.10.2021!

Für das Theater sind in den letzten Jahren vielfältige ,Krisen‘ ausgerufen worden: Vertreter:innen der Wissenschaft und des Feuilleton beklagen neben einem ,Publikumsschwund‘ auch eine ,Legitimationskrise‘ des Theaters. In diesem Kontext rückt insbesondere auch die Zeit seit den temporären Theaterschließungen in den Jahren 2020 und 2021 in den Fokus: Wie sind Theater damit umgegangen, dass das Publikum nicht kommen konnte? Welche (neuen) Formate haben sie entwickelt? Welche Auswirkungen haben neue, teils digitale Produktions- und Rezeptionsweisen hinsichtlich der Erwartungsstrukturen an Theater und an seine künstlerischen Angebote? Dabei taucht nicht zuletzt die Frage auf, welche Rolle das Publikum für die Programmgestaltung wie auch für das Selbstverständnis des Theaters als Institution hat.
Im Seminar werden Rezeptions- und Wirkungsfelder der performativen Künste mit einem Schwerpunkt auf die öffentlich getragenen Theater untersucht. Der Einbezug der freien Szene ist ebenfalls willkommen. Neben der Vermittlung von theoretischen Grundlagen werden Methoden der Publikums- und Rezeptionsforschung an konkreten Beispielen angewendet. Basis für die kursbegleitenden Projekte bilden empirische Methoden (z.B. Interview, Beobachtung, Umfrage) oder/und textbezogene Methoden (z.B. Dokumenten-, Diskursanalyse).

Die Vortragsreihe „Ostmitteleuropa denken“ bietet der Elitestudiengang Osteuropastudien der LMU München in Zusammenarbeit mit der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag an. Die Lehrveranstaltung findet im Rahmen eines geplanten Double-Degree-Programms der beiden Einrichtungen statt. Die Reihe ermöglicht es den Studierenden, einen Einblick in die neuzeitliche Sozial- und Kulturgeschichte nicht nur der böhmischen Länder zu erlangen und zentrale Themen der Identitätsbildung in diesem Teil Europas im 19. und 20. Jahrhundert zu diskutieren. Die ersten Vorträge führen in die multiethnische Lebenswelt der späten Habsburgermonarchie ein, in der sich allmählich nationale und politische Gesellschaften ausbildeten, die die eigene moderne Staatlichkeit anstrebten. Das Grundmotiv der Vorträge über die Zwischenkriegszeit und das erste Jahrzehnt nach dem 2. Weltkrieg bilden die Themen Ethnizität und Nationalismus. Daran anschließend beschäftigen sich die Vortragenden insbesondere mit dem Charakter, der Legitimität und den Krisen des Staatssozialismus. Abgeschlossen wird der Zyklus durch zwei Vorträge zur Entstehung und Rolle der älteren Geschichte und Literatur bei der Ausformung moderner Identitäten in den böhmischen Ländern und Ungarn.

In unseren vier Seminarblöcken werden wir Auszüge aus Werken unterschiedlicher Prosa-Genres übersetzen: aus Kate Briggs‘ essayistisch-lyrischem Roman The Long Form (ab September in meiner Übersetzung bei Nagel & Kimche), aus ihrem literarischen Essay This Little Art (2021 in meiner Übersetzung bei Ink Press erschienen), aus Anton Van Iersels klassisch erzähltem (noch unübersetzten) Roman No Noble Escape sowie experimentelle Kurzprosa aus Buddhaditya Chattopadhyays The Nomadic Listener (auszugsweise und in meiner Übersetzung 2023 in der Literaturzeitschrift Sprache im technischen Zeitalter erschienen). Mit diesen unterschiedlichen stilistischen Herausforderungen wollen wir unsere handwerklichen und sprachschöpferischen Fähigkeiten gleichermaßen trainieren. Ich freue mich auf eine anregende Werkstatt, wo natürlich auch Raum sein wird für Ihre berufspraktischen Fragen.

Aufbauend auf den Techniken aus Modul 2 soll das Vorgehen der DBT-PTBS vermittelt werden. Hierzu gehören folgende Aspekte: Erstellung einer Behandlungsplanung und Behandlungshierarchie unter besonderer Berücksichtigung von Suizidalität, Selbstverletzung, Substanzmissbrauch, Ess-Brech-Anfällen und anderen problematischen Verhaltensweisen; Erarbeitung von Techniken zur Behandlung von dysfunktionalen Verhaltensweisen, Etablierung von Alternativstrategien, Verbesserung der Emotionsregulation und der interpersonellen Fertigkeiten; Psychoedukation und Behandlung von Dissoziation; Erarbeitungen von Voraussetzungen für traumafokussierte Interventionen; Indikation und Kontraindikation für das imaginative Nacherleben; Durchführung des imaginativen Nacherlebens unter Berücksichtigung dissoziativer Symptome.
Darüber hinaus wird auf die Erstellung eines Behandlungsleitfadens für Patient*innen mit hoher Dissoziationsneigung eingegangen.
In verschiedenen Psalmen finden sich theologisch deutende Rückblicke auf die Geschichte Israels. Als Geschichtspsalmen gelten insbesondere Ps 77–78; 105–106; 114; 135–136. Durch die erinnernde Vergegenwärtigung der Geschichte kann sich jede neue Generation des Gottesvolkes ihrer Identität vergewissern. Welche „Ereignisse“ erinnert werde und wo sich Leerstellen finden, mag aber überraschen.
Das Alte Testament bildet ein wichtiges Fundament des christlichen Glaubens. Grundkenntnisse über Entstehung und Inhalt der alttestamentlichen Schriften sind deshalb unabdingbar. Die Übung gibt Einblicke in die fachwissenschaftliche Methodik und vermittelt einen Überblick über Inhalt sowie zentrale theologische Aussagen ausgewählter alttestamentlicher Schriften. Die SeminarteilnehmerInnen sollen so zu einem vertieften Verständnis des Alten Testaments gelangen und Wege zu einem inhaltlich fundierten Umgang mit alttestamentlichen Texten erarbeiten.
Sources are the foundations of historical understanding: they open
windows onto the past that allow historians to reconstruct and
re-interpret events, personalities, and broader dynamics. This course
aims to introduce students to this study through a diverse selection of
published and unpublished material: this not only includes charter,
diplomatic and chronicle material (in both Latin and the vernacular),
but also architectural and artistic evidence from across medieval
England, France, Germany, Italy and the wider Mediterranean. Students
will learn about different methods of source evaluation and consider how
this evidence can be used to modify historical understanding. Moreover,
students will also reflect on archival practises: this will not only
involve an investigation of archives between the medieval and modern
periods, but also look to future methodologies such as digital
preservation, digital editions, and digital mapping. In doing so,
students will develop transferable skills of critical analysis and
reflection, and refine their abilities to use historical sources to
construct historical narratives and arguments.
Ist es „strategische“ Prozessführung, wenn ein peruanischer Bauer einen deutschen Energiekonzern vor deutschen Gerichten klagt? Oder wenn von einer Diskriminierung Betroffene während eines Gerichtsverfahrens die Unterstützung und Expertise einer NGO einholen? Wenn Umweltschutzorganisationen Staaten wegen mangelnder Klimabemühungen „verklagen“?
Was ist eigentlich „strategische Prozessführung“, und: ändert die Einordnung als „strategische Prozessführung“ etwas an der rechtlichen Beurteilung der jeweiligen Ansprüche und an ihrer Legitimität? Was unterscheidet strategische Prozessführung von „normalen“ Gerichtsverfahren? Ist strategische Prozessführung in Deutschland erlaubt? Wann ist sie erfolgreich?
Diesen und vielen anderen Fragen widmen wir uns im Rahmen der Vorlesung „Strategische Prozessführung“.
Der Vorlesung liegt ein interaktives, diskursives Konzept zu Grunde. Auf Basis kurzer Inputs der Lehrveranstaltungsleiterin zu Theorie und Praxis der strategischen Prozessführung werden die jeweils maßgeblichen Fragen in der Gruppe erörtert. Studierende sollen sich mit ihren persönlichen Erfahrungen und Wissensstand einbringen um gemeinsames Lernen und Reflektieren zu ermöglichen. Zu jedem Workshop werden Expert:innen aus der Praxis der Strategischen Prozessführung eingeladen, die mittels eines kurzen Statements einen Einblick in ihre Tätigkeit geben, um anschließend Fragen und Überlegungen zu diskutieren, die im Workshop zuvor gemeinsam erarbeitet wurden. Dadurch soll den Studierenden die Möglichkeit geboten werden, eine Vorstellung von der Praxis strategischer Prozessführung und möglichen Tätigkeitsfeldern zu bekommen.
Eine Vorbereitung auf die einzelnen Einheiten ist nicht unbedingt erforderlich, allerdings ist die aktive Mitarbeit der Studierenden Voraussetzung für das Gelingen der Lehrveranstaltung.
Abhaltung: 4x, wöchentlich, ab Donnerstag den 17.2.2022, von 14:00 bis 18:00, HS A014, Geschwister-Scholl-Platz 1 (im Bedarfsfall online via Zoom)
Veranstaltungszeit: wird noch bekannt gegeben
Einschreibeschlüssel: folgt
Prof. Dr. Hans-Georg Hermann auf der Fakultätshomepage