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- Dozentin: Christine Preißinger
- Dozentin: Franziska Beckenbauer
- Dozentin: Julia Lutz
- Dozentin: Christine Mangelsdorf
- Dozentin: Julia Reiter
- Trainer/in: Jana Antosch-Bardohn
- Trainer/in: Mariella Djabarian
- Trainer/in: Katja Meroth
- Trainer/in: Franziska Reinhart
- Trainer/in: Sophie Renard
- Trainer/in: Eva Wilhelm
- Trainer/in: Lucas Lemnitzer
- Trainer/in: Katja Meroth
- Trainer/in: Franziska Reinhart
- Trainer/in: Sophie Renard
- Trainer/in: Jana Antosch-Bardohn
- Trainer/in: Mariella Djabarian
- Trainer/in: Katja Meroth
- Trainer/in: Franziska Reinhart
- Trainer/in: Sophie Renard
- Trainer/in: Jana Antosch-Bardohn
- Trainer/in: Mariella Djabarian
- Trainer/in: Katja Meroth
- Trainer/in: Franziska Reinhart
- Trainer/in: Katharina Six
- Trainer/in: Jana Antosch-Bardohn
- Trainer/in: Mariella Djabarian
- Trainer/in: Katja Meroth
- Trainer/in: Franziska Reinhart

- Trainer/in: Jana Antosch-Bardohn
- Trainer/in: Barbara Beege
- Trainer/in: Mariella Djabarian
- Trainer/in: Aleksandra Radosavljevic
- Trainer/in: Lara Wüster
- Trainer/in: Andreas Ammann
- Trainer/in: Marc-Aeilko Aris
- Trainer/in: Caecilia-Désirée Hein
Ziele und Schwerpunkte: Im Zentrum steht die Lektüre einzelner Briefe oder Passagen aus längeren Briefen aus dem Corpus der Briefe an Lucilius, die im ersten Band der Oxford-Ausgabe enthalten sind (1-88). Neben den auf die Form gerichteten Fragen (Eigenheiten der Sprache Senecas, Funktion der Briefform) sollen anhand der Lektüre die Charakteristika der stoischen Philosophie, im Besonderen der Ethik, wie sie Seneca darlegt, herausgearbeitet werden. Dazu gehören die Frage nach der theoretischen Fundierung, nach der praktischen Relevanz sowie nach dem möglichen Bezug zur historischen Wirklichkeit (Seneca als ehem. Erzieher Neros und Minister am neronischen Kaiserhof).
Methode und Leistungsausweis: In den einzelnen Sitzungsleitungen, die von den Studierenden übernommen werden, werden ausgewählte Textpartien gelesen und diskutiert. Zum Leistungsausweis gehören die gründliche Vorbereitung, eine Sitzungsleitung, ein Kurzreferat und die aktive Teilnahme sowie mündliche Prüfung. Für die Sitzungsleitung ist eine schriftliche Übersetzung einer ausgewählten Textpassage vorzubereiten, die eine Woche vorher abgegeben wird und mit Prof. Fuhrer mind. 2-3 Tage vor der Sitzung besprochen wird.
Der Stoff des Seminars ist in Modul 4 Gegenstand
der mündlichen Prüfung (30 Min.).
Textausgabe: Ad Lucilium epistulae morales, recognovit et adnotatione critica instruxit L. D. Reynolds, Band 1 (Oxford 81987).
Empfohlene Literatur zur Vorbereitung: G. Maurach, Seneca: Leben und Werk (Darmstadt, 5., durchges. und erw. Aufl., 2007).

- Trainer/in: Therese Fuhrer
- Trainer/in: Jan König
- Trainer/in: Volker Müller
- Trainer/in: Tobias Dorfner
- Trainer/in: Christian Förtsch
- Trainer/in: Julia Meuleners
Baudelaires ‚Blumen‘ und das ‚Böse‘
Charles Baudelaire (1821–1867) ist mit seinen Fleurs du Mal (1857/1861) in die Weltliteratur eingegangen und bestimmt seither das literarische Feld unausweichlich. Angesehen als der Begründer der modernité revolutionierte er nicht nur die lyrische Ästhetik, sondern etablierte auch außerhalb des künstlerischen Feldes eine Ästhetik der Moderne, welche das rezente Zeit- und Geschichtsbewusstsein schonungslos artikuliert. Doch eben dieses radikale Epochenbewusstsein und seine ‚unverblümte‘ ästhetische Umsetzung in seinen Blumen des Bösen führten nach der Erstauflage zu Missinterpretationen durch die Öffentlichkeit, zur Verurteilung des Dichters und zum Verbot des Gedichtbandes: Baudelaire wurde zum (gefeierten) Skandalautor.
In diesem Proseminar sollen Baudelaires Blumen und sein Böses semantisch erforscht und seine Poetologie analysiert werden. Den Rahmen dabei bilden eine Auswahl seiner kunsttheoretischen Schriften und Essays sowie die einschlägigen Baudelaire-Lektüren von Walter Benjamin, Hugo Friedrich und Karlheinz Stierle. Neben der Zusammenführung Baudelaires literarischen und theoretischen Schriften, liegt der zentrale Fokus der (Motiv-)Analyse und Interpretation auf der Kontextualisierung der Gedichte innerhalb der präzise erarbeiteten Gesamtkomposition des Gedichtzyklus’; er selbst hat dies folgendermaßen proklamiert:
"Le seul éloge que je sollicite pour ce livre est qu’il n’est pas un pur album et qu’il a un commencement et une fin."
"Le livre doit être jugé dans son ensemble."
Zur Anschaffung wird daher empfohlen:
Charles Baudelaire, Les Fleurs du Mal / Die Blumen des Bösen, frz. u. dt., übers. v. Simon Werle, Reinbek 2017.
Zur Lektüre vorab wird empfohlen:
Walter Benjamin, Charles Baudelaire. Ein Lyriker im Zeitalter des Hochkapitalismus, Suhrkamp 2019.
Hugo Friedrich, Die Struktur der modernen Lyrik. Von Baudelaire bis zur Gegenwart, Rowohlt 1956.
Karlheinz Stierle, Der Mythos von Paris. Zeichen und Bewußtsein der Stadt, Suhrkamp 2021.
- Trainer/in: David Klein
- Trainer/in: Clarissa Strunz
- Trainer/in: Renate Bauer
- Trainer/in: Jonathan-Anselm Holst
- Trainer/in: Lea Lang
- Trainer/in: Lisbeth Matzer
- Trainer/in: Lou Meinke
- Trainer/in: Manuel Mork
Die Vorlesung nimmt Werkprozesse, Medien der Produktion (Zeichnungen,
Karton, Ölskizze) und Techniken der Ausführung (Übertragungsverfahren,
Ritzungen, Fresko, Öl auf Wand) von Deckenmalerei in den Blick. Der
hochgradig arbeitsteilige Prozess der Ausmalung großer Gewölbe mit
Stand- und Hängegerüsten erforderte eine komplexe Vorausplanung und
große Erfahrung aller Beteiligten. Und doch wurde und musste häufig
improvisiert oder experimentiert werden. Das Malgerüst ist auch ein
Schauplatz der künstlerischen Selbstdarstellung und damit einer der
zentralen Orte der künstlerischen Produktion neben dem Atelier/der
Werkstatt. So wachten Künstler eifersüchtig über ihre Gerüste, die
gleichwohl plötzlich abgebaut werden mussten, wenn etwa der Raum
darunter für ein besonderes Ereignis genutzt werden sollte. Die
Vorlesung kann als Einführung in die Kunst der Frühen Neuzeit besucht
werden.

- Trainer/in: Matteo Burioni
Schon um 1800 deutete einiges darauf hin, dass das 19. Jahrhundert in Bayern ein Jahrhundert der Urbanisierung werden könnte: Säkularisation, Mediatisierung und Staatsausbau führten zu einer Konzentration erheblicher politischer und gesellschaftlicher Machtpotenziale in den Städten.
Doch dies war nur der Anfang: Bevölkerungswachstum, Industrialisierung, das durch die Eisenbahn geknüpfte Verkehrsnetz, der Aufstieg des Bürgertums und der starke Ausbau öffentlicher Kultureinrichtungen trugen dazu bei, große und auch kleinere Städte zu Laboren der Modernisierung zu machen.
Der Basiskurs zeichnet diese Entwicklungen nach und beleuchtet Profile des urbanen Lebens im Bayern des 19. Jahrhunderts - von eher verschlafenen Land- und Bischofsstädten bis zu pulsierenden Wirtschaftsmetropolen.
- Trainer/in: Matthias Bischel
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
- Veranstaltungszeit (und -ort): Fr., 14–16 Uhr (GSP 1, M 101)
- Veranstaltungsform: Präsenz
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Trainer/in: Alexander Schmitt Glaeser
- Veranstaltungszeit (und -ort): Fr., 14–16 Uhr (GSP 1, M 110)
- Veranstaltungsform: Präsenz & Livestream
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- PD Dr. Alexander Schmitt Glaeser auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Alexander Schmitt Glaeser
Fr., 12:15–13:45 Uhr (GSP 1, M 203)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Dr. Alexander Schmitt-Glaeser
- Trainer/in: Alexander Schmitt Glaeser
Fr., 12:15-13:45 Uhr (Amalienstr. 73A, 112)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Dr. Alexander Schmitt-Glaeser
- Trainer/in: Alexander Schmitt Glaeser
Ziel der Übung ist es, Studierenden, die sich auf das Staatsexamen
vorbereiten sowie Studierenden in den ersten Fachsemestern einen
Überblick über die Geschichte Bayerns im 19. und 20. Jahrhundert zu
vermitteln. Zu diesem Zweck sollen primär Themen, die als Fragen für die
schriftliche Staatsexamensklausur in Frage kommen, gemeinsam und unter
Einbeziehung aktueller Forschungsliteratur erarbeitet und dabei auch die
Vorgehensweise bei der Beantwortung von Klausurfragen eingeübt werden.
Von den Lehramtsstudierenden wird aktive Mitarbeit und die Übernahme
eines Referats erwartet; Prüfungsleistung für die Bachelor-Studierenden
ist eine Klausur am Ende des Kurses, die freiwillige Übernahme eines
Referats ist möglich.
- Trainer/in: Laura Fuchs
- Trainer/in: Kathleen Siemermann
„Die Reiter der Apokalypse“, „Europe’s Tragedy“, „Der Krieg der Kriege“ – die jüngsten Gesamtdarstellungen zum Dreißigjährigen Krieg griffen für ihre Titel zu suggestiven Formulierungen aus dem abendländischen Mythenarsenal. Auch für die Bayerische Geschichte erfüllt der Komplex der zwischen 1618 und 1648 angesiedelten Gewalt-, Krisen- und politischen Ereignisse die Rolle eines Mythos. Kaum lässt sich eine Ortsgeschichte der Städte, Märkte und Dörfer Ober- und Niederbayerns finden, worin der Dreißigjährige Krieg nicht als einschneidende Zäsur oder Katastrophe gedeutet wird. Seuchen, Hungersnöte, Plünderungen, Zerstörungen, Konfiszierungen, Einquartierungen und die damit verbundenen Todesfälle lassen insbesondere die 1630er und 1640er Jahre als exzeptionelle Katastrophenzeit erscheinen. In der bayerischen Landesgeschichte gilt der über ein halbes Jahrhundert regierende Herzog/Kurfürst Maximilian I. auch aufgrund seiner zeitweiligen Schlüsselrolle in diesem europäischen Konflikt als bedeutendster Wittelsbacher seit Kaiser Ludwig dem Bayern.
In unserem Kurs wollen wir versuchen, gemeinsam sozial-, wirtschafts- und umweltgeschichtliche Aspekte des Dreißigjährigen Krieges in Bayern zu erarbeiten, zugleich aber auch die politisch-militärischen Entwicklungen im Vorfeld und während des „Großen Krieges“ nachzuvollziehen.
Zudem bietet der Basiskurs eine Einführung in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten.
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
- Trainer/in: Martin Keßler
In Bayern finden sich zahlreiche Schauplätze der nationalsozialistischen
Geschichte, darunter Täterorte wie München, Nürnberg und der
Obersalzberg, aber auch zahlreiche Konzentrationslager in der ganzen
Fläche des Landes. Der Basiskurs beschäftigt sich zunächst mit den
politischen und gesellschaftlichen Kontexten der frühen 1920er Jahre, in
denen die NSDAP in der Landeshauptstadt gegründet wurde und ordnet dann
den Aufstieg der Partei und die Entwicklungen während der NS-Zeit ein.
Dabei soll auch auf den Widerstand gegen das diktatorische Regime
fokussiert werden. Abschließend wird auch der Umgang mit der
nationalsozialistischen Vergangenheit nach 1945 knapp beleuchtet werden.

- Trainer/in: Larissa Wagner
Die Epoche der Aufklärung prägte das Kurfürstentum Bayern im 18.
Jahrhundert und wirkte weit ins 19. Jahrhundert hinein. Grundlegende
Ideen und Reformen ebneten den Weg zu einem modernen Staatswesen, das
von Phänomenen wie Industrialisierung, Säkularisierung und Liberalismus
geprägt war. Galten die süddeutschen Staaten im 18. Jahrhundert lange
als rückständig, hat sich das Konzept der Katholischen Aufklärung als
ein eigener, wichtiger Beitrag zur Epoche durchgesetzt. Wir betrachten
die Zeit zwischen 1750 und 1850 aus unterschiedlichen Perspektiven:
Einmal geht es um staatliche Akteure, das Regieren und Verwalten. Dann
nehmen wir Institutionen der Gelehrsamkeit wie die Akademie der
Wissenschaften, Universitäten und Klöster, aber auch Medien und Zensur
in den Blick. Und schließlich beschäftigen wir uns mit dem Wandel von
einer ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft. Dabei wird uns
besonders die Frage nach der Periodisierung beschäftigen: Markiert die
Zeit zwischen 1750 und 1850 auch für Bayern einen Übergang zur
„Moderne“? Kann man mit Reinhart Koselleck von einer Sattelzeit
sprechen?
- Trainer/in: Larissa Wagner
Der Tod Kurfürst Max III. Josephs im Dezember 1777 brachte für Bayern eine neue Herrschaft und unruhige Zeiten mit sich. Der neue Kurfürst, Karl Theodor von der Pfalz, und dessen Nachfolger Max IV. Joseph (reg. 1799–1825) sahen sich einem neuen Verständnis von Öffentlichkeit gegenüber. Sie setzen Reformbemühungen fort und neue in Gang, und wurden schließlich auch in die Koalitionskriege gegen das revolutionäre Frankreich verwickelt. Mit der Erhebung zum Königreich 1806 entstand ein vergrößerter, neu verfasster und souveräner Staat sowie eine vorgeblich offensichtliche Zäsur in der Geschichte. Ob nun als Ende der Kurfürstenzeit betitelt oder als Beginn der Moderne – die vielschichtigen Veränderungen in Politik und Gesellschaft dieser Jahrzehnte verdienen nähere Betrachtung.
Im Seminar sollen daher über verschiedene thematische Zugänge die Besonderheiten jener Umbruchszeit erschlossen werden. Die Betrachtung von innen- und außenpolitischen Komplexen richtet auch ein besonderes Augenmerk auf die Rolle von Medien und Öffentlichkeit. Außerdem sollen Orte der Wissenschaft und auf ihr basierende Reformen in den Blick genommen sowie wirtschaftliche und kulturelle Gesichtspunkte nicht außer Acht gelassen werden. Gleichzeitig wird uns die Frage beschäftigen, was genau einen „Umbruch" ausmacht und welche anderen Bezeichnungen und Periodisierungen in Frage kommen könnten.
Der Basiskurs führt damit zugleich in die bayerische Geschichte des 18. Jahrhunderts ein.
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
Age of Enlightenment, Siècle des Lumières, Illuminismo - die englischen, französischen und italienischen Bezeichnungen der Aufklärungsepoche betonen mit Nachdruck, welches Ideal die europäischen Debatten im 18. Jahrhundert beherrschte: Wissenschaft, Reformen im Staat und die Emanzipation von der beherrschenden Stellung der Kirche sollte den Menschen das "Licht" der (Selbst-)Erkenntnis bringen und sie befähigen, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen.
Glaubt man vielen Aufklärern, stellte das Kurfürstentum Bayern in dieser Hinsicht jedoch geradezu ein Musterbild der Rückständigkeit dar. Nach diesen Stimmen war das Land des Barock, des Katholizismus und der politischen Trägheit der neuen Zeit schlicht nicht gewachsen und bedurfte grundlegender Reformen. Die Aufklärung war deshalb von Anfang an eine besonders umstrittene Epoche der bayerischen Geschichte: Schloss sich die Historiographie lange Zeit mehrheitlich den kritischen Deutungen der Zeitgenossen an, ist hier seit Jahrzehnten ein Umschwung zu beobachten - Akademiebewegung, katholische Aufklärung oder die berüchtigten Illuminaten erzählen andere Geschichten.
Der Basiskurs thematisiert all diese Phänomene und fragt nach den Wegmarken der Geschichte Bayerns zwischen 1720 und 1800.
- Trainer/in: Matthias Bischel
Wer heute vom Zeitalter des Absolutismus spricht, meint im strengen
Sinne eigentlich gar nicht, was er oder sie sagt: Der Begriff findet als
Epochenbezeichnung weiterhin Verwendung, die Idee einer absoluten und
völlig unumschränkten Landesherrschaft des Monarchen im 17. und 18.
Jahrhundert ist hingegen schon längst überholt. Die
Frühneuzeit-Forschung der letzten Jahrzehnte hat diese ältere
Vorstellung endgültig überwunden und stattdessen immer neue Perspektiven
erschlossen, die jeweils komplexe Wechselbeziehungen in Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Vor dem Hintergrund der
politischen Ereignisgeschichte wird der Basiskurs deshalb vor allem den
Ausbau des frühmodernen Staates, die Rolle der ständischen bzw.
kommunalen Institutionen sowie Themen wie Hexenverfolgungen und
Barockkultur im Kurfürstentum Bayern näher betrachten. Ergänzend zum
Kursprogramm ist eine Tagesexkursion nach Dillingen und Höchstädt
geplant.
- Trainer/in: Matthias Bischel
Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte Bayern einen geradezu revolutionären Wandel. Unter der Regierung des späteren Königs Maximilian I. und seines leitenden Ministers Montgelas gelang es nicht nur, die Selbstständigkeit zu bewahren, sondern auch das Territorium zu vergrößern und abzurunden. Zugleich wurde Bayern in seiner Verwaltung und Gesetzgebung grundlegend reformiert. Im Rahmen des Basiskurses zeichnen wir Grundlinien und Umbrüche in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur Bayerns von 1799 bis 1817 nach, die zur Entstehung des modernen Bayern führten und teilweise bis heute nachwirken.
Das Seminar ist verbunden mit einer Tagesexkursion nach Regensburg (Haus der Bayerischen Geschichte und Landesausstellung „Ludwig I. – Bayerns größter König?“).
- Trainer/in: Laura Fuchs
Das Ende des Zweiten Weltkriegs markiert eine der deutlichsten Zäsuren
der modernen Geschichte Bayerns. Von März bis Mai 1945 vollständig von
US-Truppen besetzt, blickte das Land nach der bedingungslosen
Kapitulation des Deutschen Reiches einer ungewissen Zukunft entgegen.
Der Basiskurs widmet sich den politischen, gesellschaftlichen,
wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in Bayern in der
unmittelbaren und weitergefassten Nachkriegszeit. Dabei stehen unter
anderem Themen wie der Wiederaufbau, die Aufarbeitung des
Nationalsozialismus, die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen
sowie der Wandel von einem stark agrarisch geprägten Land zu einem
Industrieland im Fokus. Darüber hinaus finden Akteuren und Strukturen
internationaler Austauschprozesse wie etwa die Rolle der amerikanischen
Besatzungsmacht und deren Einfluss auf die demokratische Neugestaltung
Bayerns besondere Beachtung.
- Trainer/in: Laura Fuchs
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
- Trainer/in: Kathleen Siemermann
- Trainer/in: Larissa Wagner
Die Weimarer Republik steht aktuell im Zentrum der Aufmerksamkeit: 100 Jahre nach dem "Epochenjahr" 1923 rücken gleichzeitig das schwierige Verhältnis zu den Siegermächten des 1. Weltkriegs, die für die ganze Gesellschaft umwälzende (Hyper-)Inflation und die Gefährdungen der Demokratie von links und rechts ins Blickfeld.
Wie schon die Stichwörter Räterepublik, Hitler-Ludendorff-Putsch oder französische Besetzung der Pfalz deutlich machen, hatte Bayern an diesen Entwicklungen erheblichen Anteil. Der Blick auf den Freistaat ermöglicht es jedoch auch, die Weimarer Republik jenseits der bekannten Krisen zu betrachten - im kommunalen Rahmen, beim Ausbau der Infrastruktur, in Bezug auf Industriekonzerne und Gewerkschaften oder als Land im föderalen System des Reiches.
Der Basiskurs thematisiert die hervorstechenden und die auf den ersten Blick unscheinbaren Facetten dieser Zeit und versucht so ein vielseitiges Porträt der ersten demokratischen Republik in Bayern zu zeichnen.
Teil des Basiskurs-Programms ist ein Seminartag am Samstag, den 3. Juni.
- Trainer/in: Matthias Bischel
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
Herrschte der Kaiser auch über Bayern? Wie so vieles am sog. Alten Reich lässt sich diese Frage nicht mit einem einfachen Ja (oder Nein) beantworten. Das Herzogtum Bayern, dessen Fürst ein Reichsstand und ab 1623 Kurfürst war, stand während der Frühen Neuzeit stets in einer intensiven, sich wandelnden Beziehung zu Kaiser und Reich. Ein Schiedsspruch des Kaisers beendete den Wittelsbacher Erbfolgekrieg, aus dem am Beginn des 16. Jahrhunderts das wiedervereinigte Herzogtum hervorging. Ereigniskomplexe wie Reformation, Konfessionalisierung, der Dreißigjährige Krieg oder die Erbfolgekriege des 18. Jahrhunderts lassen sich ohne Blick auf das spezifische Agieren der Reichsinstitutionen nicht verstehen. Durch die Nachbarschaft zu den viel frequentierten Tagungsorten der Reichstage, Augsburg und Regensburg war auch München stark an die dadurch bedingten Kommunikationsnetze angeschlossen. Mit dem Ende des Alten Reiches ging auch Bayern – territorial stark erweitert – in einen anderen rechtlichen Aggregatszustand über.
Die am Beginn der Neuzeit neugeschaffenen Reichskreise werden heute, blickt man zumindest auf die fränkischen Bezirke, zur Identitätsstiftung herangezogen. Die geschichtswissenschaftliche Beschäftigung mit dem Reich durchlief nach dessen Ende zahlreiche Konjunkturen. Im Kurs werden wir auch diskutieren, inwiefern es gerechtfertigt ist, das Reich als Vorform oder Vorbild des modernen Parlamentarismus, für bürgerliche Freiheitsrechte, föderative Staatlichkeit oder die Europäische Union zu betrachten.
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
- Trainer/in: Martin Keßler
Neben der Industrialisierung gehörte der Nationalismus zu den
wirkmächtigsten historischen Kräften im sog. langen 19. Jahrhundert -
nationale Bestrebungen und die daraus resultierenden Umwälzungen
veränderten das Gesicht Europas zwischen Ancien Régime und
demokratischem Verfassungsstaat. Das Kurfürstentum und Königreich Bayern
war von Anfang an Teil dieses Prozesses, wurde jedoch schließlich kein
eigenständiger Nationalstaat, sondern Teil des 1871 gegründeten
Deutschen Reiches, das seine Entstehung ebenfalls mit einem nationalen
Diskurs legitimierte. Die intensiven Debatten um nationale
Zugehörigkeiten sowie ihre politische, kulturelle und gesellschaftliche
Bedeutung blieben freilich auch danach höchst aktuell. Der Basiskurs
nimmt diese Entwicklungen in den Blick und fragt nach dem Einfluss
nationaler Bewegungen auf die moderne bayerische Geschichte.
- Trainer/in: Matthias Bischel
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
Seit der römischen Besetzung des nördlichen Alpenvorlandes bis zur Donau und seiner Organisation in den Provinzen Raetien und Noricum war die Geschichte dieses Raumes in vielfacher Weise mit Italien verknüpft. Wir wollen uns diesen Beziehungen in ausgewählten Beispielen und abhängig von Ihren Interessen von der Agilolfingerzeit bis ins Spätmittelalter widmen. Zentrale Bedeutung wird dabei auch den Kontakten Bayerns zum Papsttum zukommen. Das Seminar soll einen Überblick über die Beziehungen Bayerns und des italienischen Raums an ausgewählten Beispielen bis zum Ausgang des Mittelalters erarbeiten, wobei neben der politischen Geschichte auch die Kirchen-, Kultur-, Geistes- und Wirtschaftsgeschichte berücksichtigt werden wird.

- Trainer/in: Michael Hetz
- Trainer/in: Markus Müller
- Trainer/in: Dieter Weiß
Bayern und Spanien verbindet eine lange, vielgestaltige Beziehungsgeschichte, die bis in das Spätmittelalter zurückreicht. Über Jahrhunderte hinweg entstanden dabei unterschiedliche Formen von Austausch – wirtschaftlich, politisch, religiös und kulturell.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen zentrale historische Schnittstellen: der Einfluss der Fugger im spanischen Handel, die Aktivitäten der Jesuiten, die dynastischen Verbindungen durch die „spanische Linie“ der Wittelsbacher oder der Spanische Bürgerkrieg, in dem auch bayerische Kämpfer auf beiden Seiten aktiv waren. In jüngerer Zeit zeigen sich die Beziehungen unter anderem in den Gastarbeiterfamilien oder in der institutionellen Präsenz Spaniens in München. Das Seminar untersucht diese interregionalen Verflechtungen aus einer transfer- und verflechtungshistorischen Perspektive.
Teil der Übung ist eine Exkursion im März 2026 in die spanische Universitätsstadt Salamanca, die selbst ein historischer Ort europäischer Wissensnetzwerke war.
Prüfungsformen im BA, mod. LA , Master und GSP: RE
- Trainer/in: Kathleen Siemermann
Im Basiskurs wollen wir gemeinsam die fast ein halbes Jahrhundert andauernde – und durch lange Absenzen des Kurfürsten geprägte – Herrschaftszeit Max Emanuels in Bayern betrachten und dabei unter anderem auch Aspekte der Barockkultur beleuchten, die in diesen Jahrzehnten dem Land vielerorts ein neues Gesicht gab.

- Trainer/in: Martin Keßler
Mit Ludwig dem Bayern steht der einzige römisch-deutsche König und Kaiser des Mittelalters aus dem Hause Bayern im Mittelpunkt des Seminars. In seiner Epoche waren die Geschichte Bayern, des Reiches und Europas aufs engste verbunden. Thematische Schwerpunkte bilden die Haus- und Territorialpolitik Ludwigs, sein Thronstreit mit Friedrich dem Schönen, die Auseinandersetzungen mit der Kurie und ihre geistesgeschichtliche Bedeutung, die Rolle der Kurfürsten sowie das Bild dieses Herrschers in den Quellen und der Literatur. Gleichzeitig sollen die anderen europäischen Mächte in ihrer Auseinandersetzung mit Ludwig dem Bayern und dem Reich untersucht werden.

- Trainer/in: Markus Böck
- Trainer/in: Michael Hetz
- Trainer/in: Markus Müller
- Trainer/in: Dieter Weiß
Johan Huizinga prägte, ausgehend von der glänzenden Kultur im Burgund des 15. Jahrhunderts, das Bild vom „Herbst des Mittelalters“, das Blüte und Absterben einer Epoche zum Ausdruck bringen soll. Während Bayern in bis zu vier Teilherzogtümer gespalten war, hatte es durch einzelne Wittelsbacher enge Kontakte mit kulturell fortgeschrittenen west- und südeuropäischen Gebieten beziehungsweise sogar Anteil an deren Herrschaft. 1472 wurde in Ingolstadt die erste bayerische Landesuniversität eröffnet. Während Kaiser und Reich im ausgehenden Mittelalter zunehmend auseinandertraten, blieben beide in Nürnberg durch die Aufbewahrung der Reichskleinodien in ihrer herkömmlichen Einheit greifbar. Auch in Schwaben blieb das Reich in besonderer Weise präsent, setzen aber auch früh Kontakte nach Übersee ein. Neben der politischen Geschichte sollen die Kultur- und Geistes- sowie die Wirtschaftsgeschichte Berücksichtigung finden. Ausgehend von der Arbeit an den Quellen wird eine Einführung in die Technik und Praxis der Geschichtswissenschaft vermittelt.

- Trainer/in: Markus Böck
- Trainer/in: Michael Hetz
- Trainer/in: Markus Müller
- Trainer/in: Dieter Weiß
Ausgesprochen umfangreich ist die Liste der Opern, die auf die sogenannte „Figaro-Triologie“ des französischen Bühnenschriftstellers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais (1732 - 1799) zurückgehen. Mit Le barbier de Séville ou La précaution inutile (1775), La folle journée ou Le mariage de Figaro (1784) und L’autre Tartuffe ou La mère coupable (1792) schuf Beaumarchais nicht nur drei sehr erfolgreiche Schauspiel-Komödien, sondern einen Stoff-Zyklus, der sich für die Opernproduktion über zweieinhalb Jahrhunderte hinweg als äußerst fruchtbar erweisen sollte.
Neben den heute noch häufig gespielten Werken (Rossinis Il Barbiere di Siviglia und Mozarts Le nozze di Figaro) und den direkten Bearbeitungen nach Beaumarchais Vorlagen, sollen auch Fortsetzungen der „Figaro-Story“ aus anderer Feder (Martellys Le deux Figaro und Horvaths Figaro lässt sich scheiden) berücksichtig werden.
In dem 3-stündigen Seminar wollen wir die Handlungskonzeption und die musikalische Dramaturgie einer Auswahl von „Figaro-Opern“ vor dem Hintergrund der jeweiligen Aufführungssituation vergleichen sowie Einblicke in die jeweilige musikalische Stilistik gewinnen.

- Trainer/in: Irene Holzer-Besthorn
- Trainer/in: Daniela Pflüger
- Trainer/in: David Demmel
- Trainer/in: Robert Yelle
- Trainer/in: Franz Jetzinger
In diesem Seminar geht es um die Konzeption, Realisierung und
Besprechung eines eigenständig durchgeführten kleinen
"Medienkunst-Projekts". Alle Teilnehmer arbeiten weitgehend nach einer
eigenen Idee und einem eigenen Plan. Im Begleitseminar wird als
Zoom-Sitzung ca. alle 14 Tage die Entwicklung der einzelnen Projekte
besprochen. Am Ende werden die Ergebnisse (virtuell) im Seminar
präsentiert.
In diesem Seminar geht es um die Konzeption, Realisierung und
Besprechung eines eigenständig durchgeführten kleinen
"Medienkunst-Projekts". Alle Teilnehmer arbeiten weitgehend nach einer
eigenen Idee und einem eigenen Plan. Im Begleitseminar wird als
Zoom-Sitzung ca. alle 14 Tage die Entwicklung der einzelnen Projekte
besprochen. Am Ende werden die Ergebnisse (virtuell) im Seminar
präsentiert.
In diesem Seminar geht es um die Konzeption, Realisierung und
Besprechung eines eigenständig durchgeführten kleinen
"Medienkunst-Projekts". Alle Teilnehmer arbeiten weitgehend nach einer
eigenen Idee und einem eigenen Plan. Im Begleitseminar wird als
Zoom-Sitzung ca. alle 14 Tage die Entwicklung der einzelnen Projekte
besprochen. Am Ende werden die Ergebnisse (virtuell) im Seminar
präsentiert.
- Trainer/in: Jasmin Almer
- Trainer/in: Julia Bechteler
- Trainer/in: Andreas Beck
- Trainer/in: Renata Callegari Ferrari
- Trainer/in: Eva-Justina Facher
- Trainer/in: Andreas Fleischmann
- Trainer/in: Marc Gottschling
- Trainer/in: Carolin Haug
- Trainer/in: Joachim Haug
- Trainer/in: Yue Hu
- Trainer/in: Andreas Klingl
- Trainer/in: Frank Landgraf
- Trainer/in: Jürgen Lassak
- Trainer/in: Michael Matschiner
- Trainer/in: Thibaud Messerschmid
- Trainer/in: Moritz Muschick
- Trainer/in: Maria Sanchez Gonzalez
- Trainer/in: Anna Schröder
- Trainer/in: Silke Werth
- Trainer/in: Natascha Zhang
- Trainer/in: Ana Zippel
Bachelor Seminar
Behavioral Marketing: Foundations,
Methods, and Current Topics
General Information
Lecturers: Prof. Dr. Martin Paul Fritze (fritze@lmu.de)
<<< Research Assistant/ PhD student >>>
Times: 30.04.2025 – 16.07.2025 (blocked)
Language: English
Credits: 6 ECTS
Successful participation qualifies for writing a bachelor thesis
Course Description
This seminar introduces participants to behavioral aspects of marketing
management, with a focus on consumer psychology and behavior. Emphasis is
placed on experimental findings from behavioral science pertaining to insights and
implications for marketing practice.
Assignment / Grading
Students are assigned a topic, prepare a seminar paper (approx. 10-12 pages;
22,200-33,000 characters) on this topic, and give a 15-minute presentation of their
paper. Presentations are followed by a 10-minute group discussion in which active
participation is expected. Grading will be based on written assignment (50%) as well
as on oral contributions (50%).
Tentative Schedule
The seminar will take place on the dates listed below. Seminar room 329 is located
on the third floor of Ludwigstr. 28 (RG), 80539 Munich. Attendance at all scheduled
meetings of the course is mandatory. All times are s.t.!
Date Day Time Place Content
April 30 Wednesday 15:30 – 18:30 SR 329 Kick-off
May 21 Wednesday 14:30 – 16:30 SR 329 Presentations and
discussions of proposed
paper structure
June 04 Wednesday tba R 331 Individual sessions (upon
request)
June 11 Until 11:59 am Email Submission deadline
seminar paper
July 2 Wednesday tba R 331 Individual feedback
sessions
July 9 Until 11:59 am Email Submission deadline
presentations
July 16 Wednesday 14:30 – 17:30 SR 329 Finals presentations and
discussions
Further Information
• All sessions will be held in person.
• The number of participants is limited to 10.
• Suggested readings for the course and a list of relevant literature will be given
in class and included in the course material.
- Trainer/in: Martin Fritze
- Trainer/in: David Hähnchen
Di., 14-16 Uhr c.t. (Ludwig 28, 124)
Zum Moodle-Kurs der Veranstaltung gelangen Sie hier
Prof. Dr. Martin Burgi
- Trainer/in: Edith Bätza
- Trainer/in: Martin Burgi
- Trainer/in: Philipp Sandmann
- Trainer/in: Caroline Schulte Oestrich
- Trainer/in: Edith Bätza
- Trainer/in: Martin Burgi
- Trainer/in: Philipp Sandmann
- Trainer/in: Caroline Schulte Oestrich
Allgemeines
Termin: Dienstag, 10. Mai 2022, 9:00-12:00 UhrBeschreibung
Geben Sie eine Online-Lehrveranstaltung und möchten Sie Ihre digitale Lehre verbessern? Dann erhalten Sie in diesem Workshop konkrete Hilfe. So ist das Beratungslabor kein Didaktiktraining im herkömmlichen Sinne - denn hier können Sie Ihre Lehrkonzepte bzw. Fragen, Anliegen und Probleme in der digitalen Lehre mitbringen. In einer Kleingruppe von maximal vier Teilnehmenden pro Trainer:in erhalten Sie persönliches Feedback, Ideen zur Verbesserung, inspirierenden Austausch und neue Lösungsansätze. Dazu werden Sie punktuell, dort wo es sinnvoll und notwendig erscheint, mit didaktischen und methodischen Konzepten vertraut gemacht.
Diese Themen können z.B. besprochen werden:
- Synchrone Online-Lehre, z.B. über Zoom: Wie setze ich Lehrmethoden ein und wie motiviere ich die Studierenden zur aktiven Teilnahme?
- Produktion von Erklärvideos: Wie baue ich Videos didaktisch auf und was kann ich bei der Produktion beachten?
- Asynchrone Online-Lehre, z.B. über Moodle: Wie setze ich ein CMS didaktisch sinnvoll ein? Wie kann ich online mit den Studierenden interagieren und zum Bearbeiten von Übungsaufgaben motivieren?
- Selbstorganisation in der Lehre: Wie bereite ich mich auf die LV vor?
Lernziele
- Die Teilnehmenden erhalten Feedback auf eigene Lehrkonzepte.
- Die Teilnehmenden diskutieren Lösungsansätze zu Herausforderungen und Problemen in der digitalen Lehre.
- Die Teilnehmenden lernen didaktische und methodische Konzepte zur Verbesserung ihrer Online-Lehre kennen.
https://www.symposium.profilehreplus.de/programm/beege-schoeffmann/

- Trainer/in: Barbara Beege
- Trainer/in: Ingo Berensmeyer
This course will focus on British women writers of the late 1940s and 1950s. In an age that literary histories tend to represent as the time of the ‘angry young men’, how and what did women write, and how did they compete in the postwar literary scene? Do their texts form a ‘counter-canon’ to the male establishment? Which writers and works are still well-known, which have been forgotten or are being rediscovered, and why? Authors will probably include Elizabeth Taylor, Iris Murdoch, Shelagh Delaney, Anna Kavan, Stevie Smith, and others. Next to reading and discussing representative works, we will also enquire into processes of canon-formation and new tools for research in the field of literary authorship and reception studies.
Please buy and read Elizabeth Taylor’s novel At Mrs Lippincote’s before the course begins; I’d also like to recommend watching David Lean’s film Brief Encounter to get a sense of atmosphere.
– Due to the current situation, this course will most likely take the form of weekly Zoom sessions and a Moodle forum.
- Trainer/in: Ingo Berensmeyer
This course will look at English Renaissance literature through the lens of a special topic: concepts of friendship and love. This is in order to test whether the historical distance of these texts can be bridged more easily by relating them to human experiences of intimacy that seem universal but are often culturally and historically coded. While theories of friendship in the Renaissance usually follow those of Aristotle and Cicero, views of male and female friendship have to be adapted to changing social forms of life in a more complex, (early) modern society; most notably, they have to be distinguished more clearly from forms of servitude on the one hand and forms of (erotic and/or spiritual) love on the other hand. We will study these changes in poetry and drama of the 16th and 17th centuries, including Shakespeare's sonnets, but also the little-known early comedy The Two Gentlemen of Verona and a number of non-Shakespearean texts from the earl of Surrey to Katharine Philips
Set texts: William Shakespeare: The Two Gentlemen of Verona (Arden ed.); Shakespeare's Sonnets (Arden ed.); Romeo and Juliet (Arden ed.
– Due to the current situation, this course will most likely take the form of weekly Zoom sessions and a Moodle forum.
- Trainer/in: Ingo Berensmeyer
The novel is still the most popular form of narrative fiction, perhaps of literature in general. But why, and since when has this been the case? How did the novel develop into a global presence? And what exactly is (or is not) a novel? In this course, we will have a look at a number of different approaches to theorising the novel from Lukács, Bakhtin, Watt, Blumenberg, Moretti and others (to give just an arbitrary selection). Just to be clear: this is not a course on narratology or narrative theory in general, though we will probably also have to talk about things like ‘focalisation’. We will also read and discuss a few novels together: most likely Defoe’s Robinson Crusoe, Mitchell’s Cloud Atlas and Saunders’s Lincoln in the Bardo.
Recommended introductory reading: Bode, The Novel (2011)
- Trainer/in: Ingo Berensmeyer
- Trainer/in: Ingo Berensmeyer
- Trainer/in: Emma Fropo--Berlioz
- Trainer/in: Hippolyte Huger
- Trainer/in: Nora Irmer
- Trainer/in: Amélia Kohler
- Trainer/in: Maxime Letellier
- Trainer/in: Benedikt Linder
- Trainer/in: Valentina Magdic
Das Biologiestudium öffnet die Tür zu einer Vielfalt an
Berufsfeldern! Die rechtzeitige Orientierung über Berufsbilder ist für
alle Studierenden essentiell. In dieser Vorlesungsreihe stellen
Biologinnen und Biologen ihren beruflichen Werdegang vor, berichten aus
ihrer beruflichen Praxis und geben Tipps zum Berufseinstieg. Sie wurde 2017 von Frau Dr. Timea Neusser ins Leben gerufen und wird
seit 2021 von einer Studierendengruppe im Auftrag des Arbeitskreises
Berufsorientierung der Fakultät für Biologie organisiert.
Diese Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Semester. Der dokumentierte Besuch von 25 Veranstaltungen kann als berufsqualifizierende Veranstaltung (Studiengänge Bachelor und Master) im Umfang von 3 ECTS angerechnet werden. Diese Vorlesungsreihe ist kein Ersatz für die wissenschaftlichen Vorträge im Studiengang Master!
- Donnerstags 17.30 - 19.00 Uhr
- Im Wintersemester 2021/22 finden die Berufsbilder als
Hybridveranstaltung statt. Das bedeutet, dass die Veranstaltung live im
Großen Hörsaal des Biozentrums stattfindet und gleichzeitig gestreamt
wird (Zoomlink, WICHTIG: rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung per lmu-munich.zoom.us einloggen, damit die Teilnahme verifiziert und dokumentiert werden kann).
Im Großen Hörsaal stehen Plätze für 56 Zuhörer:innen zur Verfügung. Für diese Plätze kann man sich jeweils 48 Stunden im Voraus anmelden. - Download Teilnahmeliste Berufsbilder (pdf, 101 KB)
- Volle Teilnahmelisten bitte an
Fakultät für Biologie
AK Berufsorientierung
Großhaderner Str. 2-4
82152 Planegg-Martinsried
schicken. - Alle Fragen bitte an berufsorientierung@bio.lmu.de
- Berichte über einen Großteil der vorgestellen Berufe gibt es hier.
In der Zeit zwischen 1350 und 1500 entstanden in Westeuropa unterschiedliche neue Frömmigkeitsströmungen, als deren bekannteste die niederländische ›Devotio moderna‹ gilt. Zu deren Merkmale werden die Bekehrung des Einzelnen und das Bemühen um eine moralische Lebensführung gezählt. Zwischen Hussitismus und Reformation deutete die Forschung dies lange Zeit als Reaktion einer städtischen Laienelite auf die spätscholastische Theologie. Das Vertiefungskurs die spätmittelalterliche Frömmigkeit als religiöse Alltagsgeschichte in den Blick und versucht, sie in ihren historischen Kontexten, in ihren theologischen Eigenlogiken und ihren europäischen Dimensionen zu rekonstruieren und sie so aus den (Fehl-)Deutungen späterer Generationen herausgelöst verständlich zu machen. Im Zentrum des Vertiefungskurses stehen religiöse Objekte, Sakralräume, liturgische Bücher, theologische Abhandlungen und die damit verbundenen Praktiken im Alpenraum.

- Trainer/in: Markus Müller
Do., 10:30–12:00 Uhr (ZAAR)
Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
Prof. Dr. Volker Rieble
- Trainer/in: Volker Rieble
- Trainer/in: Fabian Vetter
Enrolment Key: Betriebssyteme24/25
- Trainer/in: Johannes Kinder
- Trainer/in: Sebastian Mühlhoff Jänich
- Trainer/in: Yunru Wang
Reading Sessions der Graduiertenschule Distant Worlds im Sommersemester 2019.
- Trainer/in: Henry Albery
- Trainer/in: Bernardo Ballesteros Petrella
- Trainer/in: Elisa Roßberger
- Trainer/in: Alexander Sollee
- Trainer/in: Anatol Dutta
- Trainer/in: Maryam Scherf
- Trainer/in: Christiane von Bary
- Trainer/in: Anatol Dutta
- Trainer/in: Maryam Scherf
- Trainer/in: Charlotte Wendland
- Trainer/in: Mathias Litzenburger
- Trainer/in: Ann-Cathrin Fiß
- Trainer/in: Mathias Litzenburger
- Trainer/in: Mathias Litzenburger
- Trainer/in: Mathias Litzenburger
- Trainer/in: Luke Neubert
Die Erhebung Bayerns zum Königreich 1806 durch Napoleon Bonaparte, die Liquidation der Klöster und die Aufhebung der Landschaft schufen rechtlich, politisch und auch kulturell neue Verhältnisse. Das „Neue Bayern“ war aus der Taufe gehoben und die Reformen Montgelas’ machten auf alten Grundlagen einen neuen Staat, der zahlreiche neue Gebiete zu integrieren hatte. Der „Geist der Zeit“ kann - zumindest im Kulturellen - der Romantik und dem Biedermeier zugeordnet werden und äußert sich besonders in der Ausgestaltung Münchens als „Kunststadt“. Die restaurativen Bemühungen des sog. Vormärz erhielten in Bayern vor dem Hintergrund der Verfassung von 1818 ebenso eine ganz eigene Ausprägung wie die revolutionären Geschehnisse des Jahres 1848.
Im Rahmen des Basiskurses werden wir somit Grundlinien in Politik, Gesellschaft und Kultur Bayerns in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts untersuchen.

- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
Donnerstag, 2 Mai, 16-19h Wiss. Reflexion (Oettingenstr. 67 - 165)
Donnerstag, 16. Mai, 16-19h Wiss. Reflexion (Oettingenstr. 67 - 165)
Mo-Fr 3.-7. Juni, täglich jeweils 11-14h Studiobühne: Wiss Reflexion. Nachmittags und
Abends Aufführungsbesuche so wie eigene kreative Arbeit in gemischten Teams.
(Erster Aufführungsbesuch am 2. Juni um 17 Uhr und ggfs. um 20h). Das genaue Programm folgt spätestens zu Semesterbeginn!)
Donnerstag, 20. Juni, 16-19h Wiss. Reflexion (Oettingenstr. 67 - 165)
Donnerstag, 27 Juni, 16-19h Wiss. Reflexion (Oettingenstr. 67 - 165)
Die Münchener Biennale für Neues Musiktheater ist das wichtigste
Uraufführungsfestival im Bereich des Musiktheaters in Europa. Unter der Leitung
von Daniel Ott und Manos Tsangaris hat es in den letzten Jahren eine Erweiterung
und Öffnung der Musiksprachen und szenischen Formate durchgemacht und bietet
eine bestens geeignetes Prisma um über aktuelle Theaterformen und bei aller Diversität der gezeigten Produktionen
einen roten Faden darin, dass durchgehend das Verhältnis verschiedener Elemente wie Text, Licht, Ton, Geste, Video,
Stimme, Raum experimentell und jenseits von Konventionen ausgehandelt wurde.
Das Thema des Campus lautet: „On the way“ – Aufbrüche, Fahrpläne und Reisegruppen im neuen Musiktheater. Das Thema ist analog zum Festivalmotto gewählt. Menschen und Gesellschaften sind stets auf dem Weg, auf Reisen, unterwegs „ins Offene“. Sie entwickeln sich, legen Stationen zurück - nicht immer freiwillig, oft unter Schmerzen und großen Widerständen. Das alles erleben wir gerade jetzt. Wir, die Spätmodernen, leben in einer Epoche des Übergangs, einer Schwellenzeit. Die alles beherrschende Digitalisierung bedeutet permanente Störung der Verhältnisse und extrem beschleunigte Transformation. Klimawandel und Globalisierung vertreiben Millionen Menschen aus ihren Heimatgebieten, migrantische Ströme sind so groß wie nie zuvor. Viele dieser Reisen sind nicht freiwillig, doch sie verheißen die größten Veränderungen für die Gehenden wie die Ankommenden.
Die „Münchener Biennale für neues Musiktheater“ ist als Uraufführungsfestival naturgemäß immer auf dem Weg, sucht und begleitet Veränderungen und fragt in der kommenden Ausgabe gezielt nach gegenwärtigen Formen von Bewegungen und Wandel. Indem die Biennale den Transformationen und Veränderungen in der Gesellschaft, in der Familie und in den Körpern und Gehirnen der Einzelnen nachspürt, wird Bewegung als komplexer Zusammenhang kenntlich, als ein aus Highways, Einbahnstraßen, Sackgassen, Baustellen und Werkstätten bestehendes Netzwerk sozialer und geographischer Verschiebungen. „On the way“ plädiert für eine Mitwirkung des Musiktheaters an den sich ausbildenden Bewegungsmustern der Gegenwart und nahen Zukunft.
Im Zentrum des Campus stehen Aufführungsbesuche sowie ein reger Austausch darüber im Kreis der interdisziplinären Teilnehmer*innengruppe und ihrer Dozent*innen. Außerdem sind Impulsreferate der begleitenden Dozent*innen als auch Gespräche und ggfs. Workshops mit Künstler*innen der Biennale-Produktionen geplant. Kreativ-diskursive Beiträge, die im Rahmen des Campus erarbeitet werden, können an einem Abend der Biennale einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden.
Lektüre (Auswahl):
Cook, Nicholas. 1998. Analysing Musical Multimedia (Clarendon Press: Oxford).
Hiekel, Jörn Peter, und David Roesner, Hg. Gegenwart und Zukunft des Musiktheaters. Theorien, Analysen, Positionen. Bielefeld: transcript, 2018.
Goebbels, Heiner. 2002. 'Gegen das Gesamtkunstwerk. Zur Differenz der Künste.' in Wolfgang Sandner (ed.), Heiner Goebbels. Komposition als Inszenierung (Henschel: Berlin).
Goebbels, Heiner 2012. Ästhetik der Abwesenheit: Texte zum Theater (Theater der Zeit: Berlin).
Novak, Jelena. 2015. Postopera: reinventing the voice-body (Ashgate: Farnham, Surrey ; Burlington, VT).
Rebstock, Matthias. 2003. “Analyse im neuen Musiktheater - Diskussion interdisziplinärer Ansätze”, Diskussion Musikpädagogik, 18: 26-31.
Rebstock, Matthias, and David Roesner, Hg. Composed Theatre. Aesthetics, Practices, Processes. Bristol: Intellect, 2012.
Till, Nicholas. 2006. 'Investigating the Entrails: Post-operatic Music Theatre in Europe.' in Joe Kelleher/Nicholas Ridout (ed.), Contemporary Theatres in Europe. A Critical Companion (Routledge: London / New York).
- Trainer/in: David Roesner-Lagao
- Trainer/in: Sabine Schulz
- Trainer/in: Franziska Willbold
- Trainer/in: Julian Busch
- Trainer/in: Daniyal Kazempour
- Trainer/in: Matthias Schubert
In almost all areas of business, industry, science, and everybody's life, the amount of available data that contains value and knowledge is immense and fast growing. However, turning data into information, information into knowledge, and knowledge into value is challenging.To extract the knowledge, the data needs to be stored, managed, and analyzed. Thereby, we not only have to cope with increasing amount of data, but also with increasing velocity, i.e., data streamed in high rates, with heterogeneous data sources and also more and more have to take data quality and reliability of data and information into account. These properties referring to the four V's (Volume, Velocity, Variety, and Veracity) are the key properties of "Big Data". Big Data grows faster than our ability to process the data, so we need new architectures, algorithms and approaches for managing, processing, and analyzing Big Data that goes beyond traditional concepts for knowledge discovery and data mining. This course introduces Big Data, challenges associated with Big Data, and basic concepts for Big Data Management and Big Data Analytics which are important components in the new and popular field Data Science.
- Trainer/in: Daniyal Kazempour
- Trainer/in: Matthias Schubert
- Trainer/in: Susanne Grienberger
- Trainer/in: Daniyal Kazempour
- Trainer/in: Thomas Seidl
In almost all areas of business, industry, science, and everybody's
life, the amount of available data that contains value and knowledge is
immense and fast growing. However, turning data into information,
information into knowledge, and knowledge into value is challenging.To
extract the knowledge, the data needs to be stored, managed, and
analyzed. Thereby, we not only have to cope with increasing amount of
data, but also with increasing velocity, i.e., data streamed in high
rates, with heterogeneous data sources and also more and more have to
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architectures, algorithms and approaches for managing, processing, and
analyzing Big Data that goes beyond traditional concepts for knowledge
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and basic concepts for Big Data Management and Big Data Analytics which
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- Trainer/in: Anna Beer
- Trainer/in: Maximilian Bernhard
- Trainer/in: Michael Fromm
- Trainer/in: Matthias Schubert
In almost all areas of business, industry, science, and everybody's
life, the amount of available data that contains value and knowledge is
immense and fast growing. However, turning data into information,
information into knowledge, and knowledge into value is challenging.To
extract the knowledge, the data needs to be stored, managed, and
analyzed. Thereby, we not only have to cope with increasing amount of
data, but also with increasing velocity, i.e., data streamed in high
rates, with heterogeneous data sources and also more and more have to
take data quality and reliability of data and information into account.
These properties referring to the four V's (Volume, Velocity, Variety,
and Veracity) are the key properties of "Big Data". Big Data grows
faster than our ability to process the data, so we need new
architectures, algorithms and approaches for managing, processing, and
analyzing Big Data that goes beyond traditional concepts for knowledge
discovery and data mining. This course introduces Big Data, challenges associated with Big Data,
and basic concepts for Big Data Management and Big Data Analytics which
are important components in the new and popular field Data Science.
- Trainer/in: Anna Beer
- Trainer/in: Simone Dey
- Trainer/in: Michael Fromm
- Trainer/in: Philipp Jahn
- Trainer/in: Matthias Schubert
- Trainer/in: Anna Beer
- Trainer/in: Sandra Gilhuber
- Trainer/in: Daniyal Kazempour
In almost all areas of business, industry, science, and everybody's life, the amount of available data that contains value and knowledge is immense and fast growing. However, turning data into information, information into knowledge, and knowledge into value is challenging.To extract the knowledge, the data needs to be stored, managed, and analyzed. Thereby, we not only have to cope with increasing amount of data, but also with increasing velocity, i.e., data streamed in high rates, with heterogeneous data sources and also more and more have to take data quality and reliability of data and information into account. These properties referring to the four V's (Volume, Velocity, Variety, and Veracity) are the key properties of "Big Data". Big Data grows faster than our ability to process the data, so we need new architectures, algorithms and approaches for managing, processing, and analyzing Big Data that goes beyond traditional concepts for knowledge discovery and data mining. This course introduces Big Data, challenges associated with Big Data, and basic concepts for Big Data Management and Big Data Analytics which are important components in the new and popular field Data Science.
- Trainer/in: Anna Beer
- Trainer/in: Maximilian Bernhard
- Trainer/in: Michael Fromm
- Trainer/in: Sandra Gilhuber
- Trainer/in: Daniyal Kazempour
- Trainer/in: Matthias Schubert
Das Seminar geht dem Grund auf den Grund. Malerei fand während der
Frühen Neuzeit längst nicht nur auf Leinwand und Holztafel statt,
sondern auf einer Vielfalt von Bildträgern. Als Malgründe dienten, auch
für Protagonist:innen der Epoche, unter anderem: Tafeln aus Kupfer,
Halbedelsteinen oder Elfenbein, Glasscheiben (Hinterglasmalerei),
Geschirr (Majolika, Porzellanmalerei), Stoffe (‚Tüchlein‘-Malerei,
Malerei auf Seide, z.B. bei Guido Reni), kleine Elfenbeinplättchen
(Porträtminiaturen, z.B. von Rosalba Carriera) - ja, sogar Spinnenweben.
Auch die „shaped canvas“ kannte Vorläufer, so nahmen etwa Holztafeln die
Form von Schilden (Caravaggios ‚Medusa‘), Staffeleien (Gijsbrecht) oder
Paravents (neuspanische ‚Biombos‘) an. Zu diskutieren wäre zudem, ob
auch das Schminken oder das farbige Fassen von Skulpturen sowie von
"Gebrauchs-"Gegenständen wie Möbeln oder Geschirr Grenzbereiche der
Malerei sind.
Solche Objekte werfen die Grundsatzfrage auf, was Malerei überhaupt ist:
Inwiefern bestimmen Material und Form(at) des Bildträgers die Aussage
des Bildes mit? Wie interagieren Material und (illusionistische) Malerei
miteinander? Wann ist etwas überhaupt noch Malerei und wann bloß
Bemalung - wann ein Bild ein Bild, wann ein Objekt?
- Trainer/in: Ulrike Keuper
Im Zuge der Neuen Kulturgeschichte hat die Geschichtswissenschaft auch das Potenzial von Bildquellen (wieder)entdeckt. Gerade für das vergleichsweise quellenarme Mittelalter können diese Objekte wichtige Erkenntnisse bereithalten. Dennoch spielt Ihre Erschließung im Studienalltag oft eine untergeordnete Rolle. So rückt die Übung anhand von vier Werken des 12. und 13. Jahrhunderts mit stark politischer Ausrichtung hochmittelalterliche Bildquellen in den Fokus. Im Einzelnen werden wir in Auseinandersetzung mit der Forschung diskutieren: den Silvesterzyklus bei SS. Quattro Coronati in Rom, einen der berühmtesten kirchenpolitischen Bildzyklen überhaupt; Zeichnungen am Rand der Genueser Annalen, gewissermaßen der offiziösen kommunalen Chronik Italiens; Reliefs der Mailänder Porta Romana, die auf die Stadtzerstörung durch Friedrich Barbarossa reagieren; und Buchmalereien aus der politischen Bilderchronik des Petrus von Eboli, die die umstrittene staufische Eroberung Siziliens illustrieren.
- Trainer/in: Richard Engl

- Trainer/in: Philipp Lenhard
- Trainer/in: Julia Schneidawind
- Trainer/in: Johannes Abel
Wie zahlreiche andere Territorien des Reiches befand sich auch das
Herzogtum Bayern in der Mitte des 16. Jahrhunderts in einer tiefen
Bildungskrise. Der bayerische Herzog, der sich in erster Linie für die
Verbesserung der Situation im höheren Bildungswesen verantwortlich
fühlte, setzte den von ihm und seinen Beratern als dringend notwendig
empfundenen Reformprozess mit Hilfe des neugegründeten Jesuitenordens in
Gang. Die Jesuiten prägten von da an und bis zu ihrer Auflösung im Jahr
1773 den sekundären und tertiären Bildungssektor. Der
Primarschulbereich wiederum unterstand vor allem Städten und Klöstern.
Die Übung beschäftigt sich zum einen mit der Organisation, den Trägern
des Bildungswesens und den vielfältigen Veränderungen vom
Spätmittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Darüber hinaus werden
Bildungsinhalte erarbeitet, der jesuitische Lehrplan der „Ratio
studiorum“ analysiert und nach Lehr- und Lernkonzepten gefragt.
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
- Trainer/in: Hannelore Putz
- Trainer/in: Markus Binder



