- Veranstaltungszeit: Di., 14-16 s.t.
- Veranstaltungsort: online (Teilnahme generell oder an einzelnen Terminen auch ohne Anmeldung im Moodle-Kurs möglich; bitte mit SSO anmelden)
- Aline Brießmann auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Aline Brießmann
Willkommen zum Propädeutikum Programmierung in der Bioinformatik!
Bitte schreibt euch mit dem untenstehenden Einschreibeschlüssel selbst in den Moodle Kurs ein um Teilzunehmen.
Solltet Ihr Probleme beim Anmelden haben, erreicht Ihr uns per Mail an tutorium@bio.ifi.lmu.de .
Einschreibeschlüssel: java
Das Seminar zeichnet eine Geschichte des Museums vom 18. bis ins frühe 21. Jahrhundert nach und behandelt dabei Bauten ebenso wie Präsentationskonzepte und deren Zusammenhang.

1950 verlässt Pier Paolo Pasolini unter turbulenten Umständen das ländliche Friaul, die Heimat seiner Mutter, und zieht nach Rom. Das neue Umfeld wirkt unmittelbar betörend. Insbesondere die Begegnung mit den Jugendlichen aus den borgate, mit ihrer Körperlichkeit, ihrer Sprache, ihrer moralischen Unvoreingenommenheit, erweisen sich für Pasolini als überwältigend. »Roma sanguinante di assolute novità« – so der euphorische Ausruf in einem Brief von 1950.
Die Erfahrung der Hauptstadt gleicht einer liminalen- oder Schwellenerfahrung: Pasolini begegnet hier einem Anderen, einem »innomabile«, das sich über herkömmliche Sprache zunächst nicht vermitteln lässt. Rom bildet in Pasolinis Karriere somit den Ausgangspunkt einer literarischen Suche, die ihn immer weiter weg von einer sentimentalen, introspektivischen Prosa, hin zu experimentelleren Formen des Erzählens, führen. In Ragazzi di Vita (1955) findet diese Suche zu ihrem ersten, vielleicht unübertroffenen Höhepunkt. Der in acht inhaltlich lose Episoden strukturierte Roman entspricht – entfernt – einer pikaresken Erzähltradition, über die Pasolini die Kapriolen und Gaunereien seiner Protagonisten, den borgatari Ricetto, Cacciotta, Piattoletta, literarisch stilisiert. Kernpunkt seiner damals sehr kontroversen Operation bestand darin, die Erzählungen ihren Protagonisten idealiter anzugleichen. Anders formuliert: In Ragazzi di Vita übersetzt Pasolini die persönliche Erfahrung eines soziologisch Anderen in eine Kunstsprache, welcher Versatzstücke der stark idiomatisierten Vulgärsprache und die »amoralische« Lebenseinstellung seiner Hauptfiguren zu Grunde liegen.
Ausgehend von Ragazzi di Vita sollen im Seminar Besonderheiten und Probleme der Narrativik Pasolinis, nicht zuletzt vor dem allgemeinen Hintergrund der italienischen Literatur der 50er Jahre, untersucht werden. Auch die ethische Dimension seiner Erzähltechnik (Ablehnung psychologischer Vertiefung, freie indirekte Rede, Stil- und Sprachmischung) soll, unter Mitberücksichtigung der teils empörten zeitgenössischen Reaktionen, diskutiert werden. Schließlich werden wir die experimentellen Verfahren des Romans auszugsweise vergleichen mit jenen späterer Erzählwerke (Alì dagli occhi azzurri, Teorema), um somit die Entwicklung Pasolinis als Prosautor in den 60er Jahren, im Kontext von Kino und Wirtschaftsboom, nachzuvollziehen. Der Begriff des Liminalen soll dabei nicht mehr nur in Bezug auf die Erfahrung einer Außenwelt, sondern auch als eine literaturspezifische Erfahrung erfasst werden – als ein für Pasolini typisches Sich-Bewegen in Zwischen-, Übergangs-, Grenzräumen literarischer und künstlerischer Codes (zwischen Prosa und Dichtung; zwischen Prosa und Essayistik, zwischen Film und Literatur, etc.)

In diesem Proseminar werden wir uns grundlegende Text-, Bild- und Tongenres der islamischen Tradition, wie Koran, Prophetentradition, Biographie, historiographische Texte, geographische Karten, Rechtsdokumente, Baukunst, Kunst und Literatur sowie deren Verbindungen zu heutigen multisprachlichen und transregionalen Praktiken in verschiedenen Medien wie Buch, Radio, TV, YouTube und verschiedenen Apps erarbeiten.
Darüber hinaus reflektieren wir die Geschichte der Islamwissenschaft und verwandter Fächer, d.h. der akademischen Erforschung der oben genannten Genres und Praktiken.
Das Proseminar dient gleichzeitig dem Erlernen wissenschaftlichen Arbeitens und der Einübung des akademischen Schreibens als Lern- und Denkpraxis.
Zu einem Einstieg in die moderne Systematische Theologie gehört unweigerlich auch eine Auseinandersetzung mit dem modernen Religionsbegriff und seinen vielschichtigen Grundlagen. W.M.L. de Wette, dessen frühe und vielbeachtete Religionsschrift wir im Seminar gemeinsam lesen, gehörte im Protestantismus des 19. Jahrhundert zu den bedeutendsten und vielseitigsten Theologen deutscher Sprache. Das Werk ist als Lehrbuch zu Grundlagen der Theologie und Dogmatik konzipiert und eignet sich nicht nur als Einführung in die Systematische Theologie, sondern auch zur Vermittlung von Einblicken in die neuere Theologiegeschichte. Eine aktuelle Ausgabe der Schrift ist derzeit nicht auf dem Buchmarkt. Wer an keine antiquarische Ausgabe herankommt, hat die Möglichkeit, im Vorfeld des Seminars eine extra hierfür bereitgestellte PDF des gesamten Textes erhalten.
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Lektüre und Diskussion wissenschaftlicher und literarischer Texte zu ausgewählten Stationen in der Geschichte des langen 20. Jahrhunderts (von der Tabakrevolte 1891 bis zur aktuellen Protestbewegung "Frau, Leben, Freiheit").
Welche politischen, religiösen und zivilgesellschaftlichen Gruppen waren Akteure der Ereignisse und Entwicklungen? Welche Gruppen waren von politischer Teilhabe ausgeschlossen? Wie entwickelten sich Kunst und Kultur? Das sind nur einige (potentielle) Fragen, denen wir uns zu nähern versuchen (können). Bringen Sie gerne eigene Fragestellungen und Themen mit - es wird in der zweiten Hälfte des Seminars (nach den Weihnachtsferien) auch Raum dafür geben.
In der Begleitveranstaltung zum Seminar ‚Persische Welt Grundlagen‘ üben wir Schreibtechniken ein und beschäftigen uns intensiv mit Formen des wissenschaftlichen Schreibens: von A wie Abstract bis Z wie Zusammenfassen. Nicht nur theoretisch, sondern eben auch – schreibend! Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen des Seminars.
Als Variétékünstlerin, Schauspielerin und Skandalautorin der Pariser Halbwelt ist Colette in aller Munde - aber kaum gelesen! Dabei ist sie die ‚Grande Dame‘ der französischen Literatur des 20. Jahrhunderts: Simone de Beauvoir sie in einem Brief aus dem Jahr 1948 als 'die einzige große Schriftstellerin Frankreichs‘. Ihr Werk ist riesig: Von den Claudine-Romanen, eine Art Schulmädchen-Report der Belle-Époque bis zu den späten Texten Le Fanal bleu (1949) und L’Étoile Vesper (1946), ist Colettes Prosa gattungsmäßg kaum einzuordnen, von tagesaktuellem Interesse und zugleich von lyrischer Schönheit. Es gibt Colette-Biographien, Colette-Verfilmungen (die letzte 2019 mit Keira Knightley). Ihre Figuren, darunter Claudine, Chéri, Gigi ... wurden von Anfang an auf die Bühne gebracht, vertont und verfilmt, nicht zuletzt von Colette selbst. Vor allem anhand der Texte, die während und zwischen den beiden Weltkriegen entstanden sind, wollen wir Colettes Schreibweise und ihre Themen neu entdecken: von den Kriegshunden, die im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kamen und von denen Colette berichtet, bis zum Pariser Palais-Royal, in den sie 1938 zieht und von dem aus sie die Zeit der Kollaboration und Okkupation erlebt und auf ihr Leben zurückblickt. |

Neben einem Überblick über die wichtigsten Theorieansätze zur literarischen Fantastik verfolgen wir in gemeinsamer Lektüre die Entwicklung der fantastischen Kurzerzählung von Frankreich bis Lateinamerika ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wir werden uns hierbei intensiv mit den fantastischen Erzählungen von Théophile Gautier, Guy de Maupassant, Charles Nodier, Leopoldo Lugones, Jorge Luis Borges und Julio Cortázar auseinandersetzen. Das Seminar ist sowohl für Studierende der französischen als auch der spanischen Literaturwissenschaften geeignet. Kenntnisse einer der beiden Sprachen sind von Vorteil. Kenntnisse in beiden Sprachen sind jedoch kein Muss.


Einzeltermine
Plätze bereits vergeben; keine Selbsteinschreibung
Dr. Karin Neßeler & Alessandro Giannini
Hier finden Sie am Montag, den 20. Juli 2020 ab 14 Uhr die Prüfungsaufgaben für die Prüfung über die Fächer "Offenbarung", "Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen in den Weltreligionen" und "Glaube und Vernunft".
Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die schriftliche oder mündliche Modulprüfung in Fundamentaltheologie.
In diesem Blockkurs werden die Vorlesungen "Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen" und "Offenbarung" von Prof. Schärtl-Trendel behandelt.
Der Kurs dient zur direkten Prüfungsvorbereitung, für alle Studierenden die in diesem Wintersemester eine Prüfung zu beiden oder je einer der beiden Vorlesungen antreten werden.
Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die mündlichen Modulprüfung in Fundamentaltheologie im Studiengang Magister Theologiae. In diesem Blockkurs wird die Vorlesung "Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen in den Religionen" des vohergehenden Wintersemesters behandelt.
Das Prüfungskolloquium I: Gottesbilder und Transzendenzvorstellungen in den Religionen, dient als Vorbereitung zur Prüfung der gleichnamige Vorlesungen von Prof. Dr. Schärtl-Trendel.
Dabei wird sowohl der Vorlesungstoff wiederholt und vertieft, als auch konkrete Übungen durchgeführt. Außerdem soll diese Veranstaltung den Raum für Fragen und Diskussionen bieten und inhaltliche wie technische Tipps für die schriftliche Prüfung, die am 8.02 stattfindet, enthalten.
Die Veranstaltung richtet sich primär an Studierende, die dieses Wintersemester zu dieser Vorlesung im Rahmen eines Moduls geprüft werden. Jeder Teilnehmer der Vorlesung darf jedoch auch am Kolloquium teilnehmen.
Das Kolloquium wird als online Zoom-Veranstaltung am Freitag den 29.01.21 bis Samstag den 30.01.21 stattfinden. Dabei werden 5 Zoom-Sitzungen abgehalten.
Voraussetzung für das Kolloquium ist die Teilnahme an der Vorlesung von Prof. Schärtl-Trendel.
Material zur Vorbereitung: Folien und Audios der Vorlesung
Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die mündlichen
Modulprüfung in Fundamentaltheologie im Studiengang Magister Theologiae.
In diesem Blockkurs wird die Vorlesung "Offenbarung" des vohergehenden
Wintersemesters behandelt.
Das Prüfungskolloquium II: Offenbarung, dient als Vorbereitung zur Prüfung der gleichnamige
Vorlesungen von Prof. Dr. Schärtl-Trendel.
Dabei wird sowohl
der Vorlesungstoff wiederholt und vertieft, als auch konkrete Übungen
durchgeführt. Außerdem soll diese Veranstaltung den Raum für Fragen und
Diskussionen bieten und inhaltliche wie technische Tipps für die
schriftliche Prüfung, die am 8.02 stattfindet, enthalten.
Die
Veranstaltung richtet sich primär an Studierende, die dieses
Wintersemester zu dieser Vorlesung im Rahmen eines Moduls geprüft
werden. Jeder Teilnehmer der Vorlesung darf jedoch auch am Kolloquium
teilnehmen.
Das Kolloquium wird als online Zoom-Veranstaltung
am Samstag den 30.01.2021 bis Sonntag den 31.01.21 stattfinden. Dabei
werden 5 Zoom-Sitzungen abgehalten.
Voraussetzung für das Kolloquium ist die Teilnahme an der Vorlesung von Prof. Schärtl-Trendel.
Material zur Vorbereitung: Folien und Audios der Vorlesung
Diese Veranstaltung dient zur Vorbereitung für die Prüfung der Vorlesung Glaube und Vernunft in Fundamentaltheologie. Der Kurs steht allen Studenten/innen, die die Vorlesungen besuchen und in diesem Semester zur Vorlesung geprüft werden, offen.
Inhalt des Seminars ist die Wiederholung aller elementaren Aufbau- und Modelliertechniken in Keramik. Es dient der Vorbereitung auf das Staatsexamen. (...)

Walther von der Vogelweide gehört zu den wenigen Autoren der deutschen Literatur des Mittelalters, deren Name in kaum einer Anthologie deutscher Lyrik, die bis zum Mittelalter zurückgeht, fehlt und dessen Gedichte im gymnasialen Deutschunterricht noch eine Chance haben, gelesen zu werden. Anhand der ihm zugeschriebenen Lieder und Sangsprüche werden wir zentrale Fragen der Germanistischen Mediävistik (Überlieferung, Ausgaben, Textkonstitution, Echtheitsfragen, Intertextualität, Mündlichkeit/Schriftlichkeit, Interpretationsmethoden und vieles andere) kennenlernen.
Das Seminar versteht sich als Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und richtet sich gezielt an Studierende im Bachelor, die das Einführungsseminar der Mediävistik absolviert haben und ihre erste Hausarbeit in diesem Teilfach schreiben werden. Willkommen sind auch fortgeschrittene Studierende, die sich für die Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens in der deutschen Philologie interessieren oder diese in ihrem Studium bisweilen gar vermissen.

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit verschiedenen Entwicklungen
im Bereich der verbalen und nominalen Flexionsmorphologie des Deutschen.
Naiverweise könnte man annehmen, dass es in diesem Bereich (wie auch in
anderen) zu einer zunehmenden Vereinfachung gekommen ist, jedoch zeigt
sich, dass die Sprachgeschichte von einem komplexen Wechselspiel geprägt
ist: Neben dem Umbau morphologischer Distinktionen (Entstehung,
Angleichung oder Verlust von Flexionsendungen) spielen periphrastische
Formen (z.B. Konjunktivumschreibung mit „würde“) eine nicht zu
unterschätzende Rolle. Prinzipiell sollen alle Sprachstufen des
Deutschen (vom Althochdeutschen bis zum Gegenwartsdeutschen) abgedeckt
werden, bei manchen Entwicklungen ist es außerdem sinnvoll, in die
Dialekte zu blicken, die in mancher Hinsicht konservativer, in anderer
aber auch innovativer sein können als die Standardsprache.
Korpora (Sg. das Korpus), das sind elektronisch durchsuchbare und hinreichend erschlossene elektronische Textsammlungen, bilden in der heutigen linguistischen Forschung eine wichtige, wenn nicht gar unverzichtbare empirische Grundlage. Im Seminar werden Grundkenntnisse im Bereich der Korpuslinguistik vermittelt und anhand von praktischen Übungen vertieft. Im Vordergrund stehen dabei die folgenden Themenbereiche:
Grundbegriffe: Was ist ein Korpus? Token/type-Unterscheidung, Frequenzklassen, Zipfs Gesetz
Praktische Aspekte: Umgang mit dem Konkordanz-Werkzeug AntConc, reguläre Ausdrücke, einfache Programmierung mit Pyhton
Einschreibeschlüssel: PfA_23_24
Der Kurs vermittelt kompakt und praktisch die Grundlagen der objektorientierten Programmierung mit Python und ist als Ergänzung zur Vorlesung Einführung in die Informatik: Programmierung und Softwareentwicklung (Nebenfach) gedacht.
Umfang: 2-stündige, wöchentliche Veranstaltung. Studierende mit Nebenfach Informatik zu 60 ECTS erhalten 3 ECTS Punkte bei erfolgreicher Teilnahme. Der Kurs steht auch anderen Studierenden offen.
Termin: Mittwoch 18-20 Uhr c.t. (ab 2. Vorlesungswoche, 1. Termin am 25. Oktober) im Raum B001 in der Oettingenstr. 67.
Für den Kurs gilt Anwesenheitspflicht. Sollten Sie diese nicht
erfüllen können, können Sie alternativ am Ende des Semesters eine
Hausaufgabe online abgeben.
Beides gilt natürlich nur, wenn Sie die Credits benötigen. Wir klären Näheres am ersten Termin.
Der Kurs vermittelt kompakt und praktisch die Grundlagen der objektorientierten Programmierung mit Python und ist als Ergänzung zur Vorlesung Einführung in die Informatik: Programmierung und Softwareentwicklung (Nebenfach) gedacht.
Umfang: 2-stündige, wöchentliche Veranstaltung.
Termin: Mittwoch 18-20 Uhr c.t. (ab 2. Vorlesungswoche, 1. Termin am 23. Oktober) im Raum B001 in der Oettingenstr. 67.
Einschreibeschlüssel: PfA_24_25
Der Kurs vermittelt kompakt und praktisch die Grundlagen der objektorientierten Programmierung mit Python und ist als Ergänzung zur Vorlesung Einführung in die Informatik: Programmierung und Softwareentwicklung (Nebenfach) gedacht.
Umfang: 2-stündige, wöchentliche Veranstaltung.
Termin: Mittwoch 18-20 Uhr c.t. (ab 2. Vorlesungswoche, 1. Termin am 22. Oktober) im Raum A 240 am Geschwister-Scholl-Platz 01.
Einschreibeschlüssel: PfA-25-26
Bitte melden Sie sich auch in LSF zum Kurs Python für Anfänger an!
Die Übung führt in die Grundlagen von Geoinformationssystemen (GIS) mit dem Open-Source-Programm QGIS ein. Anhand von realen und idealisierten archäologischen Daten aus dem antiken Latium, mit einem besonderen Fokus auf den Nemisee und das Heiligtum der Diana Nemorensis, erlernen die Studierenden die praktischen Fähigkeiten der digitalen Kartierung und räumlichen Analyse. Von der Georeferenzierung historischer Karten über die Erstellung eigener Vektordaten bis hin zu komplexen Sichtbarkeitsanalysen werden wir die Möglichkeiten von GIS für die archäologische Forschung erkunden. Ziel ist es, die Studierenden zu befähigen, eigene Fragestellungen mit GIS zu bearbeiten und professionelle Kartenlayouts zu erstellen.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC, keine Vorkenntnisse in GIS erforderlich. Die Studierenden benötigen einen Laptop mit installierter QGIS-Software (Open-Source und kostenlos).

Beide Vorlesungen des Pflichtmoduls P 2 Methodenlehre I bieten jeweils Einführungen in die Grundlagen und Anwendung von quantitativen bzw. qualitativen empirischen Methoden in der Kommunikationswissenschaft.
Das Pflichtmodul P 2 Methodenlehre I besteht aus zwei Vorlesungen:
P 2.1 Quantitative Methoden
Im Zentrum der Vorlesung P 2.1 steht der Überblick über die quantitativen empirischen Methoden der Kommunikationsforschung, dies sowohl im Hinblick auf allgemeine Grundlagen empirischer Sozialforschung als auch standardisierte Verfahren der Datenerhebung und Forschungsdesigns.
P 2.2 Qualitative Methoden
Die Vorlesung P 2.2 stellt Methoden der qualitativen empirischen Kommunikationsforschung vor. Dabei werden Grundlagen zu qualitativen Forschungsdesigns, nicht-standardisierten Verfahren der Datenerhebung sowie zentralen Gütekriterien in der qualitativen Kommunikationsforschung vermittelt.Im Rahmen dieses Seminars werden die methodischen Grundlagen qualitativer Interviews vermittelt und in einem eigenen Forschungsprojekt praktisch vertieft. Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz generativer KI in der Wissenschaftskommunikation. Der Umgang mit Wissen sowie die Kommunikationspraxis in Wissenschaftsorganisationen befindet sich durch KI-Technologien im Wandel.
Anhand eines empirischen Projekts untersuchen die Studierenden, wie generative KI-Tools in großen deutschen Wissenschaftsorganisationen (z. B. Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft) eingesetzt, bewertet und reflektiert werden. Dabei stehen auch kommunikative, ethische, technologische, organisationale und gesellschaftliche Herausforderungen im Fokus. Im Verlauf des Seminars werden gemeinsam Forschungskonzept entwickelt, Interviewleitfäden erstellt, Sampling-Strategien besprochen, Interviews durchgeführt und erste Ergebnisse präsentiert. Die Studierenden haben die Möglichkeit sowohl methodisches Wissen zu vertiefen als auch Einblicke in ein hochaktuelles Themenfeld zu bekommen.
Praktikum Quantitative Bestimmung von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen
Prof. Jörg Claussen, Tim Meyer, Ph.D., Alexey Rusakov
Quantitative research, i.e. research that uses statistical methods to analyses large datasets, is one of the three pillars of modern science. Similarly, most decisions by firms are nowadays based on information from large datasets gathered and analyzed either internally by a firm or externally by a contracted agency. However, just analyzing data is insufficient in both academia and industry. The second important task for researchers and practitioners is to build a clear and convincing argument why their analysis is important and interesting. This seminar aims at teaching you both skills, analyzing data and theoretical reasoning. These skills are fundamental for writing a final theses and career building. The seminar will provide an overview on structuring theoretical arguments and different quantitative methods, before students apply both to examples in the different sessions. Finally, students will use their acquired knowledge and skills to develop their seminar papers using datasets from the institute and the statistical software STATA.
The seminar will begin with a kickoff session, where the lecturers will introduce students to research, explain theoretical reasoning and recap some empirical methods. This is followed by four 1.5 hour introductory sessions to the statistical software STATA. After six weeks, students will present their preliminary results and afterwards write up their results in a seminar paper. Students will meet regularly with a supervisor over the course of the semester.