- Trainer/in: Petra Riedl
Suchergebnisse: 11312
- Lecture Date/Location: Thursdays, 12:15 – 13:45 / Geschwister-Scholl-Platz 1, Main Building, Room E 004
- Excercises Date/Location: Fridays, 10:15 – 11:45 / Geschwister-Scholl-Platz 1, Main Building, Room E 004
This lecture focuses on Generative AI, deep learning approaches in computer vision that are generative so they cannot only analyze existing scenes, but in particular synthesize novel images and video.
Modern deep learning has fundamentally changed artificial intelligence. Computer vision was at the forefront of many of these developments and has tremendously benefited over the last decade from this progress. Novel applications as well as significant improvements to old problems continue to appear at a staggering rate. Especially the areas of image and video synthesis and understanding have seen previously unthinkable improvements and provided astounding visual results with wide-ranging implications (trustworthiness of AI, deep fakes).
We will discuss how a computer can learn to understand images and videos based on deep neural networks. The lecture will briefly review the necessary foundations of deep learning and computer vision and then cover the latest works from the quickly developing field of Generative AI. The practical exercises that accompany this course will provide hands-on experience and allow attendees to practice while building and experimenting with powerful image generation architectures.
Topics include but are not limited to:
* Image & video synthesis
* Visual superresolution and Image completion
* Artistic style transfer
* Interpretability, trustworthyness of deep models
* Self-supervised learning
* Modern deep learning approaches, such as transformers and self-attention, invertible neural networks, diffusion models, flow matching etc.
Self enrollment key: GenAISynth
Febr 19 - Apr 15
- Trainer/in: Kolja Bauer
- Trainer/in: Stefan Baumann
- Trainer/in: Ursula Fantauzzo
- Trainer/in: Olga Grebenkova
- Trainer/in: Ming Gui
- Trainer/in: Tao Hu
- Trainer/in: Felix Krause
- Trainer/in: Pingchuan Ma
- Trainer/in: Björn Ommer
- Trainer/in: Ulrich Prestel
- Trainer/in: Johannes Schusterbauer
- Trainer/in: Kim-Louis Simmoteit
- Trainer/in: Nick Stracke
- Trainer/in: Cordelia Bolle
- Trainer/in: Wolfgang Frank
- Trainer/in: Peter Geigenberger
- Trainer/in: Tatjana Kleine
- Trainer/in: Dario Leister
- Trainer/in: Jörg Meurer
- Trainer/in: Thilo Rühle
- Trainer/in: Anja Schneider
Literatur:
Reinhold Sebott, Ordensrecht. Kommentar zu den Kanones 573-746 des Codex Iuris Canonici, Frankfurt a.M. 1995.
Bruno Primetshofer, Ordensrecht auf der Grundlage des CIC und CCEO unter Berücksichtigung des staatlichen Rechts der Bundesrepubik Deutschland, Österreichs und der Schweiz, Freiburg i.Br. 4. Aufl. 2003.
Dominicus M. Meier, 100 Begriffe aus dem Ordensrecht, St. Ottilien 2015.
Daniel Tibi, Ordensrecht: Einführung in Rechtslage und Rechtsfragen, St. Ottilien 2023.
- Trainer/in: Martin Rehak
Herzlich willkommen zu Persisch II ! خوش آمدید
Aufbauend auf den in Persisch 1 erworbenenen Kenntnissen werden wir einige grammatikalische Details ergänzen (Konjunktiv II, Futur, Nebensätze) und uns intensiv mit der Wortbildung im Persischen beschäftigen. Außerdem gilt es, anhand verschiedener Textarten eine Übersetzungsstrategie einzuüben, die es erlauben soll, nach dem Besuch dieses Kurses mit Hilfe eines Wörterbuches selbständig Texte zu erarbeiten. Im Fokus der Veranstaltung liegt jedoch wie schon im vergangenen Semester das aktive Erlernen des Persischen anhand von typischen Konversationssituationen (Einkaufen, Restaurantbesuch, Reisen, Beschreibung der Wohnung, Freizeitaktivitäten, ...), wobei die Vermittlung von Landeskunde und interkulturellem Wissen nicht zu kurz kommt. Dabei werden wir uns dieses Semester noch stärker auf die Unterschiede zwischen geschriebener Sprache und Umgangssprache konzentrieren.

- Trainer/in: Christl Catanzaro
P 4.3: Seminar Persönliche und Soziale Kompetenz (für Master Medieninformatik)
Kurs-Termine: 30.11.24 und 7.12.24 und 11.1.25 und 18.1.24 von 10 Uhr - 18 Uhr.
Für das Bestehen des Kurses ist es nötig an allen Terminen teilzunehmen. Bewerben Sie sich daher bitte nur, wenn Sie zu allen Termin absehbar Zeit haben.
Anschließend
erfolgt die Verteilung der Plätze nach Studienfortschritt. Alle
Bewerber
werden nach bereits im Studium erreichten ECTS Credits sortiert, die 15
Bewerber mit den meisten Credits erhalten einen Platz. Diesen Platz
müssen Sie anschließend bestätigen, hierfür erhalten die ausgewählten
Bewerber am 21.11.24 eine E-Mail, in der sie ihre Teilnahme bestätigen
müssen. Erhalten wir keine Antwort bis zum 25.11.24 wird der Platz
erneut vergeben.
Das Einschreiben in diesen Moodlekurs garantiert keinen finalen Platz!
Einschreibeschlüssen: PSK2425
- Trainer/in: Dennis Dietz
- Trainer/in: Stefanie Polzhofer
Jüdisches Leben in Deutschland ist auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs weiterhin alles andere als selbstverständlich. Die Übung erkundet die wechselhafte Geschichte von Juden und Jüdinnen im Nachkriegsdeutschland, vom (Wieder-)Aufbau der ersten Gemeinden und deren frühen Jahren in BRD und DDR über die Veränderungen durch Wiedervereinigung und Einwanderung von Juden aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion in den 1990ern bis zu heutigen Debatten um eine israelische Diaspora in Berlin und um wieder steigenden Antisemitismus.
Neben der inhaltlichen Ebene steht die Produktion von Audiopodcast im Mittelpunkt der Übung. Podcasts, frei abrufbare Medieninhalte im Audioformat, haben in den letzten Jahren immens an Popularität gewonnen. Längst produzieren nicht mehr nur professionelle Radiosender informative Audioinhalte. Auch selbständig arbeitende HistorikerInnen und JournalistInnen experimentieren mit verschiedenen Podcastformaten, die geschichtliche Inhalte für ein breites Publikum attraktiv machen sollen. In der Übung, die in Kooperation mit Philipp Grammes vom Bayerischen Rundfunk angeboten wird, erkunden wir das Potential dieses Mediums und konzipieren eigene kleine Podcastfolgen. Erfolgreich durchgeführte Projekte können im Podcast Jüdische Geschichte veröffentlicht werden.
Der Kurs findet online statt.
Prüfungsform im BA, mod. LA, GSP und MA : ES

- Trainer/in: Daniel Mahla
Zeitungen boten tagungsaktuelle Informationen und entwickelten sich zum Leitmedium des 19. Jahrhunderts, das in Bayern von zahlreichen Veränderungsprozessen geprägt war: territoriale Umwälzungen, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen und eine zunehmende Parlamentarisierung. Revolution, Restauration und Reichsgründung veränderten jeweils die normativen Gegebenheiten.
Zeitungen boten dabei einen Schlüssel zum Verständnis von Staat und Politik. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie politische Öffentlichkeit zu definieren ist, welche Akteure es im Zeitungswesen gab und welche Funktionen der internationalen und bayerischen Presse zukamen.
Der Basiskurs wird sich mit der Entwicklung des bayerischen Pressewesens befassen und dabei das Wechselspiel zwischen Zensur und Meinungsfreiheit besonders in den Blick nehmen. Gerade Nürnberg und Augsburg entwickelten sich zu wichtigen Zentren des Pressewesens und sollen genauer betrachtet werden.
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
- Trainer/in: Kathleen Siemermann
- Trainer/in: Tassilo Soos
- Trainer/in: Larissa Wagner
- Trainer/in: Volker Heun
Die sogenannten Bürgermeisterrechnungen, bestehend aus Rechnungsbänden und Beilagen, spiegeln alle Arten von Einnahmen und Ausgaben der frühneuzeitlichen Stadt wider. Dadurch treten in ihnen nicht nur Amtsträger namentlich in Erscheinung, sondern auch einfache Bedienstete oder Supplikanten. Auch der stets geldbedürftige – in diesem Fall württembergische – Herzog bzw. dessen Beamte hinterließen in den Rechnungen ihre Spuren.
Für die Analyse und Interpretation der Rechnungen ist die ganze Bandbreite grundwissenschaftlicher Skills nötig. Neben Paläographie und Chronologie kommen auch Numismatik, Diplomatik, Heraldik und Sphragistik zum Einsatz. Die Übung verfolgt somit ein zweifaches Ziel: Neben Einblicken in die Funktionsweise der Verwaltung einer frühneuzeitlichen Residenzstadt sollen anhand der Stuttgarter Bürgermeisterrechnungen auch grundwissenschaftliche Techniken kennengelernt und eingeübt werden.

- Trainer/in: Katharina Beiergrößlein
Die Geschichte der Reformation wird gemeinhin als Beginn der Frühen Neuzeit verstanden, erforscht und auch gelehrt. Gleichzeitig lässt sie sich aber auch als Durchbruch oder zumindest indirekte Konsequenz wiederholter Bemühungen um eine Reform der Kirche und ihrer Glieder im Spätmittelalter verstehen. Das Seminar möchte deshalb mit einem der Landesgeschichte entsprechenden Ansatz das Phänomen der Reformation epochenübergreifend fassen und nach den mittelalterlichen Wurzeln der Kirchenspaltung in Bayern fragen. Denn das heutige Bayern mit seinen Landesteilen Altbayern, Franken und Schwaben ist in der Zeit vor und während der Reformation von einer enormen Vielfalt geprägt: Bereits im 15. Jahrhundert waren Bayern und Franken als Nachbarn direkt in die Kriege mit den böhmischen Hussiten involviert. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich das Herzogtum Bayern schon früh zu einem Hort der Reformationsgegner, leitete aber gleichzeitig kirchliche Reformen ein. Ausgehend von der Reichsstadt Nürnberg setzte sich die neue Lehre in Franken dagegen rasch durch. Auch in Schwaben gab es mit Memmingen und Lindau Zentren der Reformation. Augsburg ist hingegen mit zwei Ereignissen von weltgeschichtlicher Bedeutung verbunden: 1530 überreichten dort die Protestanten dem Kaiser die „Confessio Augustana“, 1555 wurde der Augsburger Religionsfriede geschlossen. Diese Ereignisse aus den vorangegangenen Reformbemühungen des Spätmittelalters besser zu verstehen, ist das Ziel der Veranstaltung.

- Trainer/in: Markus Müller
- Zeitraum: 01.12.2025 - 02.02.2026, jeweils 12:00 - 14:00 Uhr c.t.
- Raum: Prof.-Huber-Pl. 2 (T) - T U102
- Trainer/in: Franziska Lucht
- Trainer/in: Olivia Graffam
- Trainer/in: Verena Knarr
- Trainer/in: David Roesner-Lagao
- Trainer/in: Johanna Schallermayer
- Trainer/in: Julia Stenzel
- Trainer/in: Ulrike Wörner-Edle von Faßmann

- Trainer/in: Alexander Rachel
- Trainer/in: Simon Weixler
- Trainer/in: Vera Ziegler
Wie kann man Neues zur Zeit des Früh- und Hochmittelalters herausfinden
und veröffentlichen? Wie gelangt man zu den richtigen Fragen? Welches
Handwerkszeug setzt man zu ihrer Beantwortung ein? Wie bringt man seine
Ergebnisse an die Öffentlichkeit?
Zu diesen Fragen möchte Ihnen die
Übung anhand eines vielversprechenden Fallbeispiels neue Erkenntnisse
verschaffen: mittels der „Erzählung über die Wahl Lothars zum König der
Römer“. Diese berühmte Quelle des 12. Jahrhunderts über ein Ereignis mit
„Gelenkfunktion für unterschiedliche Sukzessionsmodelle in der
alteuropäischen Geschichte“ (B. Schneidmüller) blieb der bisherigen
Forschung trotz vieler Bemühungen ein Rätsel. In gemeinsamer Arbeit
werden wir den Text zu entschlüsseln versuchen.
Die Übung soll dabei
Werkstattcharakter haben: Als Dozent werde ich mit Forschungs- und
Publikationserfahrungen beratend zur Seite stehen, unser Vorgehen aber
wird sich aus der Dynamik des gemeinsamen Forschungsprozesses ergeben.
Je nach Güte unserer Ergebnisse werden wir mögliche
Veröffentlichungsorte ins Auge fassen, z.B. den bekannten Blog
hypotheses.org.
- Trainer/in: Richard Engl
P 4.3: Seminar Persönliche und Soziale Kompetenz (für Master Medieninformatik)
Kurs 2: 25.11., 02.12., 13.01 und 20.01 von 10 Uhr - 18 Uhr
Für das Bestehen des Kurses ist es nötig an allen Terminen teilzunehmen. Bewerben Sie sich daher bitte nur, wenn Sie zu allen Termin absehbar Zeit haben.
- Trainer/in: Dennis Dietz
Beschreibung:
In diesem Praktikum entwerfen, spezifizieren und implementieren die Studierenden unter Anleitung ein größeres Softwareprojekt.
Dabei
werden die in den Vorlesungen “Einführung in die Programmierung” und
“Programmierung und Modellierung” erlernten grundlegenden Konzepte und
Techniken praktisch eingesetzt und erweitert. Des Weiteren werden
Kenntnisse über Softwareentwicklungs-Tools wie
Versionsverwaltungsprogramme (Git) oder Integrated Development
Environments (IDE) vermittelt.
In der ersten Phase des Praktikums
(Vorprojekt) werden nochmals grundlegende Fähigkeiten in der
Programmentwicklung in Einzelarbeit geübt.
Nach Bestehen der ersten
Phase werden die Studierenden in Teams von 5-6 Personen aufgeteilt. In
der Hauptphase des Praktikums wird dann eine größere Java-Applikation im
Team entwickelt. Hierbei können die Studierenden dann auch wertvolle
Erfahrungen über Team- und Projektarbeit sammeln.
Bitte beachten:
12 ECTS entsprechen einem Arbeitsaufwand von ca. 24 Stunden pro Woche. Es ist in keiner Weise ausreichend, nur den Plenumstermin und die Tutortreffen wahrzunehmen, sondern sie müssen sehr viel eigenständig am Computer arbeiten und programmieren. Sie müssen genug Zeit für dieses Praktikum einplanen um problemlos einen Termin mit ihren Gruppenmitgliedern zu finden.
Termine und Ort:
| Veranstaltung | Zeit | Ort |
Beginn | |
|---|---|---|---|---|
| Plenum |
|
tba |
tba |
- Trainer/in: Simon Rauch
- Trainer/in: Udo Schlegel
- Trainer/in: Matthias Schubert
Statistical core module for Data Science.
- Trainer/in: Göran Kauermann
- Trainer/in: Michael Lebacher
- Trainer/in: Christoph Striegel
Dies ist die offizielle Website zur Veranstaltung "Statistik IV für Nebenfachstudierende" im Sommersemester 2018.
Hier werden alle Materialen zur dieser Lehrveranstaltung bereitgestellt. Den Einschreibeschlüssel erfahren Sie in der Vorlesung oder Übung.
Terminübersicht:
| Vorlesung (wöchentlich) |
Montag |
12 - 14 Uhr (c.t.) |
A 021 |
Geschwister-Scholl-Platz 1 |
| Vorlesung (etwa alle 2 Wochen) |
Mittwoch | 14 - 16 Uhr (c.t.) |
M 014 |
Geschwister-Scholl-Platz 1 |
| Übung (wöchentlich) |
Donnerstag |
12 - 14 Uhr (c.t.) |
A 021 |
Geschwister-Scholl-Platz
1 |
- Trainer/in: Moritz Herrmann
- Trainer/in: Joachim Schnurbus
- Trainer/in: Lisa Steyer
Vorlesungszeiten:
- Mittwoch: 8:30-10:00 Uhr Hauptgebäude B 106
- Donnerstag: 10:15-11:45 Uhr Hauptgebäude B 106
Vorlesungsinhalt:
Das Modul gibt einen Überblick über die Grundlagen und die Anwendung der wichtigsten Stichprobenverfahren.
Zunächst wird in die grundlegenden Ideen von Stichprobenziehungen eingeführt und die einfache Zufallsstichprobe und das Ziehen ohne Zurücklegen vorgestellt. Danach werden sowohl modellbasierte Verfahren als auch designbasierte Verfahren der Stichprobenziehung behandelt. Das Horwitz-Thompson Prinzip wird ausführlich besprochen, und es werden Clusterstichproben als auch geschichtete Stichproben vorgestellt. Das Modul schließt ab mit kombinierten und mehrstufigen Verfahren
Qualifikationsziele:
Die Studierenden kennen unterschiedliche Stichprobenverfahren und können je nach Anwendungsfall das passendste Stichprobenverfahren auswählen und praktisch umsetzen.
Enrollment key: sampling
- Trainer/in: Jan Pablo Burgard
Dieser Kurs richtet sich an alle, die die Unterkurse erfolgreich abgelegt haben, und die Basis für den Mittelkurs festigen wollen, bzw. auch an Studierende in höheren Semestern, die meinen, ihre Grundlagen sichern zu müssen. Ziel ist es, in einem "Schnelldurchgang" anhand von gezielten Übungen die wichtigsten Phänomene der Unterkurse noch einmal zu wiederholen und anhand einfacher Texte ein methodisch strukturiertes Übersetzen einzuüben.
Ausnahmsweise kann dieser Kurs zusätzlich zu einem anderen dt.-lat. Sprach- und Stilkurs (Mittel- oder Oberstufe) belegt werden. Ein wiederholter Besuch dieses Kurses ist nicht sinnvoll.
- Trainer/in: Petra Riedl
- Trainer/in: Benjamin Krämer
- Trainer/in: Felix Eckert
- Veranstaltungszeit: Di., 12–14 Uhr c.t.
- Veranstaltungsort: GSP 1, M 001
- Trainer/in: Ruben Doneleit
- Trainer/in: Robin Kaltenhauser
- Trainer/in: Isabella Klotz
- Trainer/in: Maximilian Schach
Der Schwerpunkt dieser Übung liegt auf dem Erwerben und Vertiefen von Lesefertigkeiten. Ziel soll die Erleichterung von Quellenarbeit an Archivmaterial sein. Es werden hauptsächlich sogenannte Privaturkunden des bayerischen Raumes aus der Zeit zwischen 1400 und 1650 gelesen, die in den Archiven in großem Umfange vorhanden sind. Anhand der Beispiele soll die Entwicklung der Privaturkundenschrift von der Bastarda und der gotischen Kursive hin zur Kurrentschrift nachvollzogen werden. Die Sprache der Stücke wird überwiegend frühneuhochdeutsch sein. Inhalt der Übung ist zudem das Kürzungswesen, die Transkriptionsregeln sowie ein chronologischer Teil.
- Trainer/in: Ellen Bosnjak
- Dozent/in: Anke Friedrich
Spätestens seit der Einladung von Hate Radio zum Berliner Theatertreffen 2012 gilt Milo Rau mit seiner Kompanie IIPM als einer der wichtigsten Regisseure im deutschsprachigen Raum und wahrscheinlich darüber hinaus. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit dessen Inszenierungen und ihrem besonderen Verhältnis von Darstellung und Wirklichkeit. An diesem vielschichtigen und ästhetisch herausfordernden Gegenstand, sollen aufführungsanalytische Verfahren und interpretatorische Ansätze erarbeitet und gemeinsam eingeübt werden. Anhand inszenatorischer Merkmale wie z.B. Körperlichkeit, Figur/Rolle, (Inter)Medialität etc., werden die Grundlinien der Theaterästhetik Raus methodisch und strukturiert erschlossen und vor dem Hintergrund ihres politischen Anspruchs reflektiert und diskutiert. |
- Trainer/in: Simon Gröger
- Trainer/in: Camilla Schneider
- Trainer/in: David Roesner-Lagao
- Trainer/in: Sara Zarrabi Magd
- Trainer/in: David Roesner-Lagao
- Trainer/in: Sara Zarrabi Magd
- Trainer/in: David Roesner-Lagao
- Trainer/in: Sara Zarrabi Magd
- Trainer/in: Rasmus Cromme
- Trainer/in: Michael Humburg
Die Weimarer Republik wird als kulturelles Labor der Avantgarde und als wegweisendes Experimentierfeld metropolitaner Populärkultur erinnert. Nicht selten repräsentiert Berlin das progressive Weimar. Dieses Bild ist nicht falsch, aber es ist unvollständig. Nicht weniger kulturelle Wirkmächtigkeit entfaltete eine konservative Strömung in Musik, Malerei oder Literatur, auf den Bühnen, in den Konzertsälen und auf dem Markt der Kulturzeitschriften. München war eines ihrer Zentren. Ihr ging es um die klassische Tradition, um Volksverbundenheit, um nationale Werte, um Heimat und Deutschtum oder um die Religion. Zur Avantgarde hielten die kulturkonservativen Künstlerinnen und Künstler entschiedene Distanz. Die Nationalsozialisten schöpften einerseits aus solchen kulturellen Beständen, andererseits grenzten sie sich von ihnen ab. In der jungen Bundesrepublik wurden sie revitalisiert, um kulturelle Kontinuitäts- und Diskontinuitätslinien jenseits des NS-Regimes gleichermaßen zu etablieren.
Der Vertiefungskurs erschließt die vielfältige Landschaft des Kulturkonservatismus zwischen den 1920er und den 1950er Jahren. Er schlüsselt ihre intellektuellen und kulturellen Arenen auf, beleuchtet ausgewählte Protagonistinnen und Protagonisten und fragt nach Kontinuitäts- und Diskontinuitätslinien um die Zäsuren von 1933 und 1945. Damit nähert er sich den großen Fragen der deutschen Geschichte auf dem Wege der Kulturgeschichte und fächert ein reiches Forschungsfeld auf, das zum interdisziplinären Dialog einlädt.- Trainer/in: Martina Steber
"Die Weltgeschichte fliegt auf Eisenbahnen dahin" (Morgenblatt für gebildete Leser, 18.4.1848) - als Clemens Aloysius, Philologe und Mediziner, angesichts der politischen Umbrüche von 1848 den Lauf der Zeit mit einer Eisenbahn verglich, war diese das Schnellste, was sich der Mensch vorstellen konnte; wenn wir heute den Ausdruck "Wie die Zeit verfliegt" verwenden, denkt wohl niemand mehr an den Vergleich mit einer Zugfahrt. Die Vorstellungen von Geschwindigkeit haben sich seit dem 19. Jahrhundert verändert, die Redensart kaum. Dieser Spannungszustand zwischen Nähe und Distanz zum 21. Jahrhundert zeichnet das 19. Jahrhundert mitunter aus, betont der Historiker Jürgen Osterhammel: Es scheint uns in vielem sehr nahe und in vielem weit entfernt (Osterhammel 2016: 15). Dieser besonderen Epoche nähern wir uns in der Lehrveranstaltung ereignis- und alltagsgeschichtlich, theoretisch, methodologisch und über Quellenarbeit an und stellen uns unter anderem die Frage: Was hat das 19. Jahrhundert mit uns zu tun und was haben wir mit dem 19. Jahrhundert zu tun? In drei Blöcken beschäftigen wir uns zuerst mit dem 19. Jahrhundert als Epoche und historische Konstruktion, nachfolgend vertiefen wir historisch-archivalische Methoden, bevor wir uns mit Quellen aus der Zeit beschäftigen. Der Fokus liegt dabei auf journalistischen Texten. Ziel der Lehrveranstaltung ist eine Vertiefung der historisch-archivalischen Methoden am Beispiel medialer Quellen aus dem 19. Jahrhundert: Wie gehen wir mit den historischen Quellen um? Wo können wir sie finden? Welches Wissen liefern uns die Quellen? Wir werfen einen kulturwissenschaftlichen Blick auf Geschichte und diskutieren, welche Bedeutung historisches Forschen in der Europäischen Ethnologie hat bzw. haben soll und welchen Beitrag wir zur Geschichtsschreibung leisten können. |
- Trainer/in: Alexandra Rabensteiner
- Trainer/in: Evangelina Garcia Martin
- Trainer/in: Ariane Sande Pineiro
„Ich weiß nicht, warum man immer von einer abgesonderten Menschheit spricht. Gehören Tiere, Pflanzen und Steine, Gestirne und Lüfte nicht auch zur Menschheit und ist sie nicht ein bloßer Nervenknoten, in den unendlich verschiedenlaufende Fäden sich kreuzen?“ (Novalis; Randbemerkungen zu Friedrich Schlegels „Ideen“ 1799).
Eigentlich ist es ein Ereignis für unsere Disziplin, dass ein angestaubter religionsethnologischer Schlüsselbegriff heutzutage wieder einen romantischen, ja utopistischen Beiklang annimmt und weit über die Grenzen des Fachs hinaus Wirkung zeigt. Der Animismus, also das Leben in einem intersubjektiven und personalisierten Universum, wurde von dem französischen Anthropologen Philippe Descola wieder in die Diskussion eingebracht und gilt heutzutage vielen als Gegenpol zur hegemonialen Kosmologie der Moderne. Das Seminar setzt sich kritisch mit der Position des neuen Animismus in der Theoriebildung innerhalb der Ethnologie, sowie mit seiner Rolle als Heilsweg aus der planetarischen Umweltkrise hinaus auseinander. Es geht um die Frage, ob die „Great Symmetrization“ (Pierre Charbonnier), also die Begegnung vor-moderner und moderner Ontologien auf Augenhöhe, den transfomatorischen Hoffnungen, die in sie gesetzt werden, gerecht werden kann.
- Trainer/in: Wolfgang Kapfhammer
Reiseberichte bieten Historiker:innen eine komplexe Quelle mit enormen Potential, das es mit den richtigen Methoden zu erschließen gilt. Sie geben nicht nur Auskunft über den beschriebenen Raum, sondern ermöglichen auch tiefen einen Blick in die Gesellschaft ihrer Verfasser:innen. Ein wunderbares Beispiel sind die zahlreichen Reiseberichte von deutsch- und englischsprechenden Reisenden aus dem russischen Zentralasien. Fast alle bereisten den „russischen Orient“ um die „Modernisierungsleistungen“ der Russen in Zentralasien zu begutachten. Im Kurs werden wir ausgewählte Reiseberichte kritisch lesen und kontextualisieren. Dabei beschäftigen wir uns nicht nur grundsätzlich mit der Quellenart und wo sie zu finden ist, sondern auch mit einigen wichtigen Theorien für ihre Analyse, z.B. dem Orientalismus. Zur Lektüre stehen u.a. Reiseberichte des zentraleuropäischen Orientalisten Arminius Vambery, der 1863 als Derwisch verkleidet durch Zentralasien reiste, deutscher Öl-Industriellen um 1900, englischer Feministinnen der ersten Welle, Kommunisten und Nazis, Afro-Amerikaner und Fotografinnen in der Zwischenkriegszeit. Lektüre: Greene, Nile (Hrsg.): Writing Travel in Central Asian History, Bloomington, 2014. Prüfungsform im BA und LA und GSP: RE |

- Trainer/in: Helena Holzberger
Einer der ersten Proklamationen Lenins nach der Machtübernahme der Bolschewiki im Oktober 1917 war die „Deklaration der Rechte der Völker Russlands“, in der die Souveränität der Völker des Zarenreiches und ihr Recht auf Selbstbestimmung festgesetzt wurde. Diese Selbstbestimmung galt jedoch nur, solange sie unter dem Roten Stern stand, sodass dem Bürgerkrieg eine forcierte Sowjetisierung folgte. Teil davon war eine ambivalente Nationalitätenpolitik, die zuerst neue Staaten nach ethnischen Prinzipien schuf (wie z.B. den jüdischen Staat Birobidzhan im Fernen Osten) und nicht-russische Völker explizit förderte, nur um kurz darauf zahlreiche nationale Parteikader und Intellektuelle zu verfolgen und zu ermorden. Unter Stalin bildete sich auch ein russischer Chauvinismus als Staatsdoktrin heraus, jedoch zeigen Studien aus der Nachkriegszeit, dass die Sowjetunion trotzdem nicht vereinfacht als Kolonialmacht erklärt werden kann – ein Thema, das seit mehreren Jahren in der Forschung debattiert wird. Die Politik der Perestroika bot erstmalig wieder Möglichkeiten, nationale Forderungen nach Selbstbestimmung zu äußern und zeigte, wie fragil der auf vermeintlicher Völkerfreundschaft basierte Staat war. Die Folge war ein Austreten der sowjetischen Republiken aus der Union, dem gewaltvoll begegnet wurde, letztendlich aber zum Zusammenbruch der Sowjetunion führte.
Dieser Kurs eignet sich gleichermaßen für Studierende, die Ihr Wissen in Osteuropäischer Geschichte vertiefen möchten, wie auch für Studierende die eine intensive Einführung in die sowjetische Geschichte suchen. Es werden keine Kenntnisse einer post-sowjetischen Sprache vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, englische Texte zu lesen. Die Lektüre eines kurzen Einführungswerkes, z.B. „Geschichte der Sowjetunion“ von Susanne Schattenberg aus der Reihe Becks Wissen wird dringend empfohlen.

- Trainer/in: Helena Holzberger
- Trainer/in: Catharina Koke
- Trainer/in: Harry Oelke
- Trainer/in: Camilla Schneider
„Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“ (Mt 16,18).
Mit diesem Schriftwort und dem der Schlüsselübergabe an den Apostel Petrus begann die Grundlegung des Petrusamtes, das im Amt des Papstes bis in die heutige Zeit fortdauert. Der Bischof von Rom ist Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, Stellvertreter Christi auf Erden, Gesetzgeber und Richter in einer Person. Doch war das immer schon so? Von wem leitet sich die Gewalt des Papstes eigentlich ab? Wieso hat der Papst so eine besondere Stellung?
Im Mittelpunkt des Seminars stehen genau jene Fragestellungen und die Auseinandersetzung mit der biblischen Begründung des Petrusamtes, seine kirchenrechtliche Entwicklung in den ersten Jahrhunderten, den Höhen und Tiefen im Mittelalter und der Neuzeit bis hin zur heutigen Ausgestaltung des Papstamtes.

- Trainer/in: Aaron Laun
- Trainer/in: Malin Krüger
- Trainer/in: Herfried Vögel
Inhalt
In der Vorlesung werden theoretische und praktische Grundkenntnisse in Tier- und Humanphysiologie vermittelt. Die Vorlesung führt ein in grundlegende Aspekte der Tierphysiologie, dies sind insbesondere: Osmoregulation, Muskelphysiologie, Herz- und Kreislaufphysiologie, Ionentransport über Membranen und Nernst-Gleichung, Atemphysiologie, Sehen, Hören und EEG.
Qualifikationsziele
Lerninhalte sind theoretische Grundlagen der Physiologie der Tiere und des Menschen. Die Studierenden beherrschen die Inhalte der Vorlesungen und sind zum Wissenstransfer auf aktuelle Probleme fähig.

- Trainer/in: Otto Albrecht
- Trainer/in: José Alcami Ayerbe
- Trainer/in: Oliver Behrend
- Trainer/in: Wolfgang Enard
- Trainer/in: Cornelia Kopp-Scheinpflug
- Trainer/in: Lars Kunz
- Trainer/in: Josef Mautner
- Trainer/in: Michael Pecka
- Trainer/in: Sven Schörnich
- Trainer/in: Anton Sumser
- Trainer/in: Avital Binah-Pollak
- Trainer/in: Vera Kovács
- Trainer/in: Irene Götz
- Trainer/in: Maurizio Scelsi
Die Übung begleitet das Seminar „Das Private ist das Politische ist das Private“ auf forschungspraktische Art und Weise. Ziel ist es, bei der Entwicklung und Ausarbeitung der eigenen kleinen Forschungsprojekte, die dann in die Seminar-Hausarbeit münden, zu unterstützen. Endprodukt wird daher ein kurzes Exposé sein, das im laufenden Semester nach und nach erstellt werden soll und dann die Grundlage für die Seminararbeit darstellen kann.
- Trainer/in: Paul Hempel
- Trainer/in: Laura Wehr
- Trainer/in: Christian Carbonaro
- Trainer/in: Paul Hempel
- Trainer/in: Christiane Schwab
- Trainer/in: Susanne Hohler
Public Diplomacy lässt sich als einen Kommunikationsprozess beschreiben, mit Hilfe dessen Regierungen versuchen ausländische Öffentlichkeiten von ihren Intentionen, Ideen und Idealen zu überzeugen (vgl. Tuch, 1990). Ziel ist es dabei im Ausland Unterstützung für die eigene (Außen)Politik zu erlangen.
Spätestens seit Amerikas Kampf um die „hearts and minds“ der irakischen Bevölkerung 2003 hat der Forschungsgegenstand massiv an Popularität gewonnen und wird im globalen Kontext von Australien (Chitty, 2009) bis Israel (Sheafer & Gabay 2009) untersucht. Rapide beschleunigt wurde dies natürlich durch das Aufkommen sozialer Medien und der rapiden Verbreitung von Informationen – auch aus vorher nicht zugänglichen Regionen.
Die Veranstaltung wird ausgehend vom Diplomatie- und Öffentlichkeitsbegriff zunächst „Public Diplomacy“ konzeptualisieren und zu Begriffen wie „Nation Branding“ und Propaganda in Relation setzen. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird ein Forschungsprojekt zum Thema konzipiert und realisiert.
In 1665 and
1666 London suffered two major catastrophes – a plague that killed
perhaps 100,000 people (a quarter of its population) and a fire that
destroyed 90% of the historic city centre, requiring a complete
reconstruction of the area. While we will seek to understand the causes
and effects of these urban disasters, and put them in European context,
the main focus of this course is to introduce students to the analysis
of original sources – and their uses and limitations in the
understanding of the past. As such it does not seek to present a fully
comprehensive history of the plague and fire of London, nor can it cover
all the many sources that might be looked at for its study. Instead,
the module looks at a representative sample of different types of source
relevant to understanding these events and their significance, ranging
from official accounts, and published maps and pamphlets, through
taxation and mortality data, to diaries, poems and a novel. These
sources are representative of the kinds of sources that are commonly
available to historians of the early modern period, and introduce you to
a range of ways of analysing such sources, both qualitative and
quantitative. Knowledge of the secondary literature is required only as
background as an aid to understanding the sources and their
significance.
- Trainer/in: Jonathan Barry
- Trainer/in: Denise Bolton
- Trainer/in: Angelika Wimmer
Noch immer ist der kanonisierte, weiße, cis-männliche Protagonist nicht abgeschrieben. Unverkennbar bestimmt er das Geschehen der großen Bühnen deutscher Stadttheater, wie die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins 2018/2019 belegt. Was setzen zeitgenössische Theaterautor:innen diesem Phänomen entgegen? Zwar wird die zeitgenössische Dramatik oft in die Krise geredet, doch kann sie den Raum für ungehörte Stimmen, missachtete Perspektiven oder unterdrückte Geschichten eröffnen. Nur welche Zeitgenoss:innen kennt das gegenwärtige deutschsprachige Theater? Im Seminar betrachten und vergleichen wir aktuelle Entwicklungen der zeitgenössischen Dramatik im deutsch- und englischsprachigen Raum. Anhand ausgewählter Beispiele untersuchen wir unterschiedliche formale Setzungen, Figurenzeichnung und Kommunikationsstruktur. Mit der Unterstützung von feministischer und post-kolonialer Theorie diskutieren wir die Theatertexte bzw. Stoffe mit Blick auf gegenwärtige und historische Machtverhältnisse. |

- Trainer/in: Camilla Schneider
- Trainer/in: Antonia Tretter

- Lehrender: Denise Bolton
- Lehrender: Arndt Brendecke
Liebe Kommiliton:innen,
herzlich Willkommen im Moodle-Kurs zu unserem Seminar "Pädagogik bei Krankheit" / "Hospital Pedagogy" im Wintersemester 2025/26! Wir freuen uns, dass Sie sich für dieses an deutschen Hochschulen noch unterrepräsentierte Thema interessieren und mit uns Überlegungen dazu anstellen wollen, welche Besonderheiten eine krankheitssensible bzw. im Krankenhaus stattfindende Pädagogik ausmachen, welche Kompetenzen und Methoden es dazu braucht und welche ethischen Fragen dabei auftreten können.
Zum Organisatorischen: Das Seminar findet in einer sprachlich hybriden Form auf Deutsch und Englisch statt, dieser beiden Sprachen sollten Sie also mächtig sein. Als Prüfungsform haben wir uns für Essays zu einem zentralen Thema der Krankenhauspädagogik von maximal 15000 Zeichen entschieden, genauere Informationen dazu erhalten Sie in der ersten Sitzung.
Als Besprechungsmöglichkeit bei Fragen u.ä. können Sie eine (digitale) Sprechstunde nach Voranmeldung per Mail an a.gomes@edu.lmu.de und/oder schneider.christoph@lmu.de vereinbaren.
Bis dahin,
Christoph Schneider & Dr. André Gomes

- Trainer/in: Luiz Dos Santos Gomes
- Trainer/in: Christoph Schneider
Die Vorlesung behandelt die sogenannte „Konstantinische Wende“, die Auseinandersetzungen um die Trinitätslehre bis zur Redaktion des nizäno-konstantinopolitanischen Credos, die Anfänge und die ganze Breite der christologischen Streitigkeiten bis hin zur VII. Ökumenischen Synode (787).

- Trainer/in: Oskar Fischer
- Trainer/in: Dimitra Kostimpas
- Trainer/in: Bettina Baumer
- Trainer/in: Barbara Gebauer
- Trainer/in: Heike Ott
- Trainer/in: Theresa Stark
- Trainer/in: Katharina Basenau
- Trainer/in: Sandra Blomann
- Trainer/in: Katharina Grämer
- Trainer/in: Stephan Hagl
- Trainer/in: Leon Höhne
- Trainer/in: Maria-Theresia Jacob
- Trainer/in: Andrea Neulinger
- Trainer/in: Nicole Ober
- Trainer/in: Mireya Pedrotti
- Trainer/in: Lisa Porzky
- Trainer/in: Lisa Rueß
- Trainer/in: Anna Saal
- Trainer/in: Petra Stumpf
- Trainer/in: Hanna Zimmermann
- Trainer/in: Hannah Jahner
- Trainer/in: Freya Krohn
- Trainer/in: Lisa Munding
- Trainer/in: Amelie Badstöber
- Trainer/in: Miriam Hoffmann
- Trainer/in: Julia Kühling
- Trainer/in: Lisa Grutza
- Trainer/in: Lorena Hofmann
- Trainer/in: Lisa Stoll
- Trainer/in: Jonas Stark
- Trainer/in: Lukas Remböck
- Trainer/in: Jennifer Weber
- Trainer/in: Alina Wertmann
- Trainer/in: Elisabeth Bauer
- Trainer/in: Lea Schmidt
- Trainer/in: Verena Ehrt
- Trainer/in: Hanna Zimmermann
- Trainer/in: Matthias Tholl
Sammlung
- Trainer/in: Melda Genc
- Trainer/in: Antonia Schmitt
- Trainer/in: Sinem Yilmaz
Das Seminar bemüht sich um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem
Komischen. Untersucht werden die Auftritte komischer Figuren in
vergleichender Perspektive – vom anarchischen Arlecchino der Commedia
dell’Arte, über Chaplins melancholisch-tollpatschigen
Tramp und Woody Allens überreflektierten Großstadtbewohner bis
hin zu Ali G., Jilet Ayse und anderen. Was macht das Komische jeweils
aus? Welche Arten des Komischen lassen sich voneinander unterscheiden?
Und wie verhält sich die Komik zu der Gesellschaft
über die sie sich lustig macht? Nicht Stücke und Filme werden
dabei im Zentrum der Analyse stehen, sondern die Körper der Akteure und
des Publikums, das Stolpern und das Lachen ohne das keine Komik
auskommt. Neben der Analyse der konkreten Figuren
wird die Diskussion kanonischer Theorien (Bachtin, Bergson) des
Komischen einen Teils des Seminars bilden.
- Trainer/in: Ulf Otto
- Trainer/in: Anna Raisich
Die Vorlesung gibt eine Einführung in die ästhetische Theorie der Szene: Was macht Theater als
Kunst aus und wie lässt es sich als solches beschreiben, aber auch: wann fängt Theater überhaupt
an Kunst zu sein und was unterscheidet es vom Film? Im Zentrum steht dabei die Klärung von ästhetischen Grundbegriffen (Figur, Chor, Gestus, Montage, Liveness, Reenactment, etc.), die an
exemplarischen Fallstudien und in ihrem historischen Kontext diskutiert werden.
- Trainer/in: Ulf Otto
- Trainer/in: Anna Raisich
Das Forschungsseminar beschäftigt sich mit der Frage nach Macht und Ohnmacht von theatraler Darstellung: wer darf wen darstellen und was macht die Darstellung mit denen die dargestellt werden? Ausgehend von einer historischen Perspektive, die sich mit Königen und ihren Narren, mit Figuren wie Molière und Shakespeare beschäftigt, diskutiert das Seminar die zeitgenössische Diskussion um Repräsentation und Aneignung (appropriation) im Theater (und der bildenden Kunst) und setzt sich mit aktuellen Inszenierungen auseinander.
Das Seminar ist als enge Kooperation mit den Münchner Kammerspielen angelegt und beginnt
dort mit eine Workshop-Wochenende vom 20. bis 22. Oktober 2017.
- Trainer/in: Maria-Luise Kostopoulos
- Trainer/in: Ulf Otto
- Trainer/in: Anna Raisich
- Trainer/in: Daniela Bihrer
- Trainer/in: Christian Schmied
- Trainer/in: Diana-Marie Wunder
Das Seminar führt in die Inszenierungs- und Aufführungsanalyse ein. Es werden grundlegende
Begriffe erarbeitet und die Wahrnehmung am konkreten Beispiel geschärft und trainiert. Neben
Theater und Tanz werden auch Inszenierungen aus Medien, Politik und Alltag in den Blick genommen. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der performativen Konstruktion von kulturellen
Identitäten: Denn Geschlecht oder Hautfarbe sind keine Konstanten, die sich auf Blut und Boden
zurückzuführen lassen, sondern historisch höchst volatile Kategorien, die ähnlich wie
die Zugehörigkeit zu sozialen Schichten immer schon kulturell überdeterminiert sind. Was Frauen
zu Frauen macht, Weisse zu Weissen oder Akademiker zu Akademikern sind Arten und Weisen
des Sich-Gebens sowie des Gesehen-Werdens – beides meist früh erlernt, kollektiv geteilt und
medial vervielfältigt, jedoch nur selten bewußt gemacht. Der geschlechts-, klassen-, und farblose
Mensch der Menschenrechte bleibt ein philosophisches Ideal, das mit den sozialen und ästhetischen Körpern, die im Alltag wie auf der Bühne immer schon auf Geschlecht, Herkunft und Schicht
festgelegt werden Widerspruch steht. Neben den semiotischen und phänomenologischen Werkzeugen der Aufführungsanalyse sind daher auch Begriffe aus Cultural Studies, Gender Studies
und Postcolonial Studies Thema des Seminars und leiten den Blick auf die untersuchten Inszenierungen.
- Trainer/in: Maria-Luise Kostopoulos
- Trainer/in: Ulf Otto
- Trainer/in: Anna Raisich
Die Projektübung setzt sich mit Theaterfestivals und ihren Politiken
auseinander. Nach einer kurzen Einführung in historische und
zeitgenössische Debatten sowie theoretisches Werkzeug geht es primär um
die Auseinandersetzungen mit aktuellen Festivals und die Fragen der
Möglichkeit einer teilnehmenden Beobachtung.
- Trainer/in: Ulf Otto
- Trainer/in: Anna Raisich
Während sich lange Zeit die Diskussionen innerhalb und außerhalb des Theaters um radikale Zugriffe, innovative Handschriften und charismatische Persönlichkeiten von Regisseuren (seltener auch Regisseurinnen) gedreht haben, scheinen derzeit im Theater ganz andere Themen zur Debatte zu stehen. Das Interesse an der Ästhetik der Inszenierung scheint gegenüber Fragen nach der Repräsentation und Institution in den Hintergrund gerückt zu sein: es wird derzeit weniger darüber gesprochen, wie etwas erzählt wird, als was da und vor allen Dingen wer überhaupt über wen und wem etwas erzählt.
Dennoch bleibt die Regie, trotz oder gerade wegen des Trends zur Arbeit mit Laien, Dokumenten und Performativem, letztlich Zentrum des zeitgenössischen Theaters - nur scheint diese Regiearbeit inzwischen etwas anderes zu sein, als was sie in Zeiten der großen Regiegötter einst gewesen ist: das autokratische Diktat eines ästhetischen Gesamtzusammenhangs. Stattdessen tritt Regiearbeit heutzutage immer häufiger als ein kollektives Unternehmen auf, in dessen Mittelpunkt weniger das szenische Arrangement als vielmehr die Initiierung von explorativen und ergebnisoffenen Prozessen steht. Wie gearbeitet, wie geprobt und nicht geprobt wird, wie organisiert und kommuniziert wird, ist nicht selten von größerer Bedeutung als die Frage, wie das, was am Ende dabei herauskommt, schließlich aussehen solle.
Das Forschungsseminar stellt daher die Frage nach der Regiearbeit, d.h. dem praktisch-pragmatischen und häufig profanen Tun eines doing directing, an dem meist mehr als nur ein/e Regisseur/in beteiligt sind, in den Vordergrund und fragt nach den Wechselwirkungen zwischen Prozess und Produkt: wie beeinflussen sich Arbeitsweisen und Ästhetiken der Regie gegenseitig? - In drei gleich gerichteten Teilen wird dieser Frage nachgegangen: anhand der Lektüre historischer und theoretischer Positionen zum Thema, anhand von Aufführungsbesuchen und Künstlergesprächen und schließlich anhand des szenisch-praktischen Versuchs. Das Seminar findet in Kooperation mit Studierenden und Lehrenden des Regiestudiengangs der Otto-Falkenberg-Schule statt. Der Workshop wird vom 14.-16. Juni stattfinden.
- Trainer/in: Maria-Luise Kostopoulos
- Trainer/in: Ulf Otto
- Trainer/in: Anna Raisich
Ausgehend von Auftritten von Cyborgs und Robotern in Kunst, Theater, Film und Fernsehen der Gegenwart, beschäftigt sich das Seminar mit deren historischen Vorbildern und dem Denken der Technik, das sich in ihnen artikuliert. Es stehen also nicht die inhaltliche Analyse oder Interpretation im Zentrum des Seminars als vielmehr die Auseinandersetzung mit dem Denken des Menschen als Uhrwerk, als Kraftmaschine oder als Computer in und ausserhalb der Fiktionen.
- Trainer/in: Maria-Luise Kostopoulos
- Trainer/in: Ulf Otto
Insofern sich die Theaterwissenschaft als Kunstwissenschaften versteht,
beschäftigt sie sich traditionell mit ästhetischen Fragen, und zwar
spätestens seit den 1990er Jahren vorwiegend aus Sicht der Rezeption:
die Aufführungsanalyse steht im Zentrum der Disziplin während
produktionsästhetische Fragen nach der Herstellung von Theater in Verruf
gekommen waren. Denn diese wurden bis spät ins 20. Jahrhundert entweder
in romantischer Tradition mit Verweis auf die Genialität eines Autors
(seltener einer Autorin) beantwortet oder seit den 1960er Jahren in
marxistischem Duktus mit Verweis auf den gesellschaftlichen Kontext
erledigt. Das Thema der Produktion, also des Machens von Theater, wurde
einerseits den Sozialwissenschaften andererseits den Kunsthochschulen
überlassen. (Ähnliches lässt sich für den Film beschreiben).
In
den letzten Jahren lässt sich jedoch wieder ein verstärktes Interesse
für Produktionszusammenhänge im Theater (in den Künsten überhaupt)
beobachten, das sich einerseits aus aktuellen Diskussion im Theater (den
Künsten), andererseits aber aus einem neuen Materialismus in den
Kulturwissenschaften speist. Damit rücken u.a. Fragen nach der Arbeit,
dem Wissen und der Macht im Kontext der Theater-(und Film-)produktion in
den Vordergrund.
Das Seminar schaut sich rezente Ansätze aus
Probenforschung, Productions Studies, Kulturanthropologie und
Theaterhistoriographie an, diskutiert die theoretische Stoßrichtung der
neuen Materialismen und bietet Studierenden die Möglichkeit eigene
Forschungsperspektiven zu entwickeln und vorzustellen.
- Trainer/in: Maria-Luise Kostopoulos
- Trainer/in: Ulf Otto
- Trainer/in: Anna Raisich
- Trainer/in: Alexander Wurst
- Trainer/in: Alexander Wurst


