- Trainer/in: Svetlana Efimova
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Seminarbeschreibung:
Dieses Proseminar richtet sich an Sprachwissenschaftler*innen, die sich im Rahmen ihres Studiums mit korpusbasierter Forschung beschäftigen möchten. In diesem Seminar geht es zentral darum, Methodik, Grundlagenwissen und Handwerkszeug für spätere Untersuchungen zu erlernen und so kann diese Veranstaltung auch als Vorbereitung für spätere größere Seminar- oder Abschlussarbeiten genutzt werden.
Kerninhalte des Proseminars:
📑 Korpuslinguistische Paradigmen
📑 Korpora geschriebener und gesprochener Sprache
📑 Grundlegende Fragestellungen der korpuslinguistischen Forschung
📑 Recherche in Korpusdatenbanken
📑 Erstellung einfacher Korpora
📑 Auswertung von Korpusdaten
Literaturempfehlungen:
- Trainer/in: Veronika Gacia
- Trainer/in: Svetlana Efimova
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die Literatur im Ersten und Zweiten
Jugoslawien. Die wichtigsten Autoren und ihre Werke in bosnischer, kroatischer
und serbischer Sprache zwischen 1918 und 1992 werden kultur- und
literaturhistorisch situiert, und ihr Beitrag zu den gesamteuropäischen
Poetiken des Modernismus und Postmodernismus wird herausgearbeitet. Die Analyse
der behandelten Texte erfolgt in dem daran anschließenden Seminar
„Jugoslawische Moderne und Postmoderne II“ statt. Kenntnisse der BKS-Sprachen
sind nicht notwendig, alle Texte liegen auch in deutscher Übersetzung vor.

- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
- Trainer/in: Iris Bauer
Sustainability is everywhere—on social media, in advertising, and in political debates. Yet, communicating sustainable ideas effectively is one of the biggest challenges in marketing and public discourse. Why do so many people resist sustainability messages? Why do some ads backfire while others inspire action? And how can companies, activists, and policymakers communicate sustainability without causing backlash?
In this seminar, we will explore the challenges of sustainability communication, with a focus on advertising and persuasion. We will analyze corporate sustainability strategies, activist campaigns, and political messaging, paying special attention to visual and social media communication.
Objectives
Through case studies, discussions, and hands-on exercises, you will learn:
- How sustainability is defined according to the UN SDGs.
- What makes an advertising campaign effective.
- Why people resist sustainability messages and how to overcome this resistance.
- How visual storytelling and multimodal communication shape public perception.
- How design insight-based sustainability campaigns that actually work.
Throughout the semester, you will develop your own sustainability campaign, applying the insights gained in class. Whether you are interested in marketing, political communication, or activism, this course will help you understand the power—and pitfalls—of selling sustainability.

- Trainer/in: Katharina Hajek
In diesem
Seminar, das an die Vorlesung „Jugoslawische Moderne und Postmoderne I“
unmittelbar anschließt, werden die literarischen Werke in bosnischer,
kroatischer und serbischer Sprache, die im Ersten und Zweiten Jugoslawien
zwischen 1918 und 1992 entstanden sind und in der Vorlesung kultur- und
literaturhistorisch situiert werden, analysiert. Kenntnisse der BKS-Sprachen
sind nicht notwendig, alle Texte liegen auch in deutscher Übersetzung vor.

- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
Das
Seminar verfolgt ein doppeltes Ziel: Zum einen sollen Grundkategorien der
Rhetorik (insbesondere Tropen-, Figuren- und Argumentationslehre) erarbeitet
werden, um in einem zweiten Schritt die Besonderheiten politischer Rhetorik
anhand exemplarischer Reden aus dem russischen, deutschen und amerikanischen
Sprachraum im 20. und 21. Jahrhundert untersuchen zu können. Nicht die
(wissenschaftlich obsolete) Unterscheidung zwischen guter und schlechter
Rhetorik, Dialogizität und Manipulation steht im Zentrum des Seminars; vielmehr
sollen unterschiedliche Funktionsweisen politischer Rede erläutert werden, die
erst durch eine strukturelle Analyse ersichtlich werden können. Dabei sollen
auch mediale und performative Aspekte politischer Rhetorik berücksichtigt
werden. Russischsprachige Texte liegen in deutscher oder englischer Übersetzung
vor.

- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
- Trainer/in: Rüdiger Bernek
- Trainer/in: Loreen Böckeler
- Trainer/in: Daniela Gschnaidner
- Trainer/in: Romy Hoche
Das SLK-Portal bietet Studieninteressierten die Möglichkeit, bereits vor Beginn
des Studiums in die Welt des Studiengangs 'Sprache, Literatur, Kultur'
einzutauchen. Neben allgemeinen Informationen zum Fach finden Sie hier
Probevorlesungen aus den verschiedenen thematischen Bereichen von SLK, ebenso
wie ein SLK-Quiz und weiterführende Links rund um den SLK-Kosmos.
Falls Sie (noch) nicht an der LMU immatrikuliert sind, können Sie einen Gastzugang erhalten:
-Senden Sie bitte eine E-Mail mit dem
Betreff "Gastschlüssel" an:
studienberatung-slk@lrz.uni-muenchen.de
Falls Sie bereits an der LMU immatrikuliert sind, können Sie einen Zugang durch Selbsteinschreibung erhalten:
-Melden Sie sich bitte in Moodle mit Ihrer Campus-Kennung an
-Einschreibeschlüssel für die Selbsteinschreibung: "SLK"
- Studienberater/in: Lisa Hartley
- Studienberater/in: Davide Soares da Silva
- Trainer/in: Juliane Prade-Weiss
- Trainer/in: Julia Schmöger
- Trainer/in: David Restle
- Trainer/in: Alexandra Urban-Zell
- Trainer/in: David Restle

- Trainer/in: Chiara Bozzone
- Trainer/in: David Restle
- Trainer/in: Marina Meirich
Seminarbeschreibung:
Dieses Proseminar richtet sich an Sprachwissenschaftler*innen, die sich im Rahmen ihres Studiums mit korpusbasierter Forschung beschäftigen möchten. In diesem Seminar geht es zentral darum, Methodik, Grundlagenwissen und Handwerkszeug für spätere Untersuchungen zu erlernen und so kann diese Veranstaltung auch als Vorbereitung für spätere größere Seminar- oder Abschlussarbeiten genutzt werden.
Kerninhalte des Proseminars:
📑 Korpuslinguistische Paradigmen
📑 Korpora geschriebener und gesprochener Sprache
📑 Grundlegende Fragestellungen der korpuslinguistischen Forschung
📑 Recherche in Korpusdatenbanken
📑 Erstellung einfacher Korpora
📑 Auswertung von Korpusdaten
Literaturempfehlungen:
- Trainer/in: Veronika Gacia
- Trainer/in: Alexander Wurst
- Trainer/in: Anna-Dorit Lachmann
- Trainer/in: Anna-Dorit Lachmann
- Trainer/in: Alexander Wurst
- Trainer/in: David Restle
[SoSe21] SE Literatur und die frühe Filmtheorie in der russischen und tschechischen Kultur (Efimova)
- Trainer/in: Svetlana Efimova
- Trainer/in: Svetlana Efimova
- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
- Trainer/in: Rüdiger Bernek
- Trainer/in: Uta Goerlitz
- Trainer/in: Simon Pröll
- Trainer/in: Svetlana Efimova
Digitales Forum für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Unitags im Sommersemester 2021
Hier finden sich außerdem das Programm, wichtige Links und Materialien.

- Dozent: Sandra Baringhorst
- Dozent: Irini Bassios
- Dozent: Sarah Bäumler
- Dozent: Michael Bögle-Bassios
- Dozent: Andreas Brachmann
- Dozent: Raimund Fichtel
- Dozent: Adalbert Fono
- Dozent: Yvonne Hilpoltsteiner
- Dozent: Kristina Hock
- Dozent: Markus Janka
- Dozent: Gitta Kutyniok
- Dozent: Andrea Lutz
- Dozent: Daniel Mollenhauer
- Dozent: Reinhard Obst
- Dozent: Veronika Schmideder
- Dozent: Christian Schwaabe
- Dozent: Cecilia Scorza-Lesch
- Dozent: Mariia Seleznova
- Dozent: Herwig Stibor
- Dozent: Elisabeth Stöckl
- Dozent: Sandra Zoller
- Trainer/in: Riccardo Nicolosi
- Trainer/in: Simon Pröll
- Trainer/in: Ilona Schulze
- Trainer/in: Benjamin Weber
- Trainer/in: Katja Hannß
- Trainer/in: Benjamin Weber
- Trainer/in: Franziska Link

- Trainer/in: Jenny Willner
- Trainer/in: Alexandra Schamel
- Trainer/in: Till von Bergner
- Trainer/in: Johanna-Charlotte Horst

- Trainer/in: Emil Kauth
- Trainer/in: Jenny Willner
Dieser Moodle-Kurs begleitet das mediävistische Proseminar
Ulrich von Zatzikhofen: Lanzelet (Wissenschaftliches Arbeiten)

- Trainer/in: Klaus Kipf
„11. September, rue Toullier
So, also hierher kommen die Leute, um zu leben, ich würde eher meinen, es stürbe sich hier. Ich bin ausgewesen. Ich habe gesehen: Hospitäler. Ich habe einen Menschen gesehen, welcher schwankte und umsank. Die Leute versammelten sich um ihn, das ersparte mir den Rest. Ich habe eine schwangere Frau gesehen. Sie schob sich schwer an einer hohen, warmen Mauer entlang, nach der sie manchmal tastete, wie um sich zu überzeugen, ob sie noch da sei. Ja, sie war noch da. Dahinter? Ich suchte auf meinem Plan: Maison d’Accouchement. Gut. Man wird sie entbinden – man kann das. Weiter, rue Sain-Jacques, ein großes Gebäude mit einer Kuppel. Der Plan gab an Val-de-grâce, Hôspital militaire. Da brauchte ich eigentlich nicht zu wissen, aber es schadet nicht. Die Gasse begann von allen Seiten zu riechen. Es roch, soviel sich unterscheiden ließ, nach Jodoform, nach dem Fett von pommes frites, nach Angst. Alle Städte riechen im Sommer. Dann habe ich ein eigentümlich starblindes Haus gesehen, es war im Plan nicht zu finden, aber über der Tür stand noch ziemlich leserlich: Asyle de nuit. Neben dem Eingang waren die Preise. Ich habe sie gelesen. Es war nicht teuer.
Und sonst? ein Kind in einem stehenden Kinderwagen: es war dick, grünlich und hatte einen deutlichen Ausschlag auf der Stirn. Er heilte offenbar ab und tat nicht weh. Das Kind schlief, der Mund war offen, atmete Jodoform, pommes frites, Angst. Das war nun mal so. Die Hauptsache war, daß man lebte. Das war die Hauptsache.“
Mit diesen Zeilen beginnt der einzige Roman des Lyrikers Rainer Maria Rilke, entstanden in den Jahren nach seinem Parisaufenthalt 1902–1903. Der Titelheld Malte Laurids Brigge, Sohn einer aussterbenden dänischen Adelsfamilie, schiebt die Eindrücke aus der modernen, von Armut geprägten Metropole Paris und die Erinnerungen aus seiner feudal geprägten Kindheit in- und übereinander. Als Roman bezeichnete Rilke dieses fiktive Tagebuch zwar nie selbst, und doch gelten Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge als bahnbrechend für die Entwicklung dieser Gattung im frühen 20. Jahrhundert: Rilke bricht mit dem Realismus des 19. Jahrhunderts und pflegt Beziehungen zur internationalen Avantgarde, etwa zur Lyrik Baudelaires. Die Fragmentierung der kausal kaum nachvollziehbaren Lebensgeschichte, die Unsicherheit der Erzählerfigur, die Unmöglichkeit, seine 71 Aufzeichnungen zu systematisieren – dies alles ist Programm. Der Text bietet sich als Grundlage an für eine Diskussion über Konzeptionen der Moderne, über radikale Subjektivität und Historizität, über Krise und Krisenwahrnehmung, Großstadt und Armut. Wir werden die gemeinsame Lektüre durch Rückgriff auf unterschiedliche Herangehensweisen aus der Rezeptionsgeschichte ergänzen, die wahlweise das Historische, Politische, Soziologische oder Poetische in den Vordergrund stellen.
Bitte besorgen Sie sich folgende Ausgabe:
Rainer Maria Rilke: Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Hrsg. u. komm. v. Manfred Engel. Reclam, Stuttgart 1997. (EUR 6,60)

- Trainer/in: Jenny Willner
- Trainer/in: Lars Bullmann
SoSe 2023
BK: V. Hinterhuber Fremdherrschaften im Alten Ägypten
Hinter den durchnummerierten Dynastien und den gleichförmig wirkenden ägyptischen Königen stehen mitunter gravierende historische Veränderungen. Eine solche ist, dass Ägypten immer wieder von Dynastien nicht-ägyptischer Herkunft regiert wurde: Die Hyksos aus dem Nahen Osten, die Libyer, die Kuschiten – die sog. Schwarzen Pharaonen – aus dem heutigen Sudan, Assyrer, Perser und Makedonier regieren phasenweise über Ägypten und inszenieren sich und ihre Herrschaft auf verschiedene Weise. Die historischen Abschnitte sogenannter „Fremdherrschaften“ sollen in diesem Basiskurs anhand unterschiedlicher Primärquellen, Texten wie Bildern, vergleichend untersucht werden. Zu den interessierenden Fragen zählen: Welche Rolle spielte die nicht-ägyptische Herkunft in der herrschaftlichen Selbstinszenierung? Wie wurden diese Herrscher in Ägypten rezipiert? Lassen sich politisch-kulturelle Veränderungen Ägyptens durch diese „Fremdherrschaften“ erkennen? Für welche dieser Dynastien wird in der Geschichtswissenschaft der Begriff der Fremdherrschaft angewandt und für welche nicht?
Prüfungsformen im BA und LA sowie GSP (Studienbeginn bis SOSE 2020): KL + RE + HA
Achtung NEU!
Prüfungsformen im BA und LA (Studienbeginn ab WISE 2020/21) : RE + HA
Literatur:
A. Blöbaum, „Denn ich bin ein König, der die Maat liebt“. Herrscherlegitimation im
spätzeitlichen Ägypten, Aegyptiaca Monasteriensia 4, Münster 2006.
K. Jansen-Winkeln, Die Fremdherrschaften in Ägypten im 1. Jahrtausend v.Chr., in: Orientalia 69, 2000, 1–20.
R. G. Morkot, The black pharaohs: Egypt's Nubian rulers, London 2000.
K.S.B. Ryholt, The Political Situation in Egypt during the Second Intermediate Period c. 1800-1550 B.C., Carsten Niebuhr Institute Publications 20, Copenhagen 1997.
G. Vittmann, Ägypten und die Fremden im ersten vorchristlichen Jahrtausend, Mainz 2003.
- Trainer/in: Veronika Hinterhuber
Fortgeschrittenenseminar NdL, SoSe 2023
Montag, 10–12 Uhr c. t.
Schellingstr. 3 Rgb., Raum 203
Dr. Margit Dirscherl
Sprechstunden nach Vereinbarung
margit.dirscherl@germanistik.uni-muenchen.de
Ein Buch lässt sich über Grenzen schmuggeln, kann heimlich gelesen und weitergegeben werden – eine Theaterbühne hingegen ist kaum zu verbergen, und an einem anderen Ort auch nicht mehr dieselbe. Unter all jenen Schriftstellern und Künstlern, die vom Nationalsozialismus ins Exil vertrieben wurden, hatten es insbesondere jene schwer, deren Arbeit an die Theaterbühnen geknüpft war. Die Trennung von ihrem natürlichen Publikum bedrohte ihr Schaffen und ihre wirtschaftliche Existenz. Dennoch fand sich da und dort ein meist überschaubares Publikum. Es entstanden rund 700 Dramen im Exil; etwa 800 Inszenierungen sind überliefert. Da etablierte Theater die Vertriebenen selten engagierten, organisierte man sich oft selbst. Auf diese Weise kam es zur Gründung der „Pfeffermühle“ in der Schweiz und des österreichischen „Laterndl“ in London.Im Seminar wollen wir auf die vielfältige und wechselhafte Geschichte des Exiltheaters von 1933 bis 1945 zurückblicken. Gegenstand unserer Lektüre sind u. a. kanonisierte Dramen wie Bertolt Brechts Furcht und Elend des Dritten Reiches und Franz Werfels Komödie Jacobowsky und der Oberst, aber auch weniger bekannte Texte. Ferner wollen wir Dokumente betrachten, die einen Einblick in institutionelle und strukturelle Bedingungen gewähren und es uns erlauben, eine literatursoziologische Perspektive einzunehmen. Vereinzelt wollen wir auch jenen Aufmerksamkeit schenken, die in benachbarten Branchen Fuß fassten, z. B. im (propagandistisch genutzten) Rundfunk, wo sie – eine Ironie der Geschichte – ein größeres Publikum erreichten, als sie es im Theater je hätten haben können.
- Trainer/in: Margit Dirscherl
- Trainer/in: Linus Henrichs
- Trainer/in: Franziska Merk
„Fiction writers love it. Filmmakers can’t resist it.“ (Parul Sehgal)
Im Dezember 2021 vorveröffentlichte The New Yorker online unter dem Titel „The Case Against The Trauma-Plot“ einen Beitrag der Journalistin Parul Sehgal. Er enthielt eine kritische Abrechnung mit einem vorherrschenden Plottypus von Filmen, Serien und Literaturen der Gegenwart. Karl Ove Knausgards Min Kamp-Reihe (2009-2011), Hanya Yanagihara’s A Little Life (2015), Ted Lasso (2020, Apple TV+), Reservation Dogs (2021, FX) und WandaVision (Disney+, 2021), – um nur einige zu nennen. Nicht allein die Aufzählungen all jener Beispiele, die sich durch einen trauma-plot auszeichnen, verblüfft, sondern auch der Seghals Befund, dass nämlich der Trauma-Plot moralisch belehre und Charaktere auf ein Symptom hin „verflache, verzerre, reduziere“. Allen voran führe er dazu, dass wir die Freude des Nichtwissens und der Intransparenz vergessen. Zwar sind die traumatisierten Akteure von Erinnerungslücken, Gedächtnisverlust, dekontextualisierten Flashbacks und Intrusionen, von obsessiven Wiederholungshandlungen oder depressiven Episoden geplagt, doch die Rekonstruktion der Ereignisse, die Suche nach dem traumatischen Kern gibt die Struktur der Handlung vor: am Ende steht die Offenlegung dessen, was wirklich geschah. Der Trauma-Plot „does not direct our curiosity toward the future (Will they or won’t they?) but back into the past (What happened to her?)”, so Seghal. Damit scheint ein zentraler Bezugspunkt zu unserer Gegenwart gegeben, die ganz allgemein ein Mangel an Zukunftsentwürfen auszeichnet. Im Seminar wollen wir uns dem Trauma-Plot mit einem kulturwissenschaftlichen Interesse aus medien-, film- und literaturwissenschaftlicher Perspektive widmen. Wir wollen uns mit Vorläufern des Trauma-Plots und strukturverwandten Genres beschäftigen sowie mit Theorien der Erzähl- bzw. Darstellbarkeit des Ereignisses. Begleitend wird ein Lektürekurs stattfinden. |
- Trainer/in: Linus Henrichs
- Trainer/in: Franziska Merk
- Trainer/in: Tanja Prokic
Begleitend zum trauma-plot-Seminar wollen wir uns der Vorgeschichte des
Traumas und seiner Theoretisierung – etwa als „Schreckneurose“, als
„Eisenbahnkrankheit“ (railway spine) oder als „Kriegszittern“ (shell
shock) – und seiner engen Verschränkung mit medialen Revolutionen
widmen. Insbesondere das KZ Syndrom oder das Post Vietnam Syndrome (PVS)
haben zu einer Intensivierung nicht nur der medizinischen Forschung
beigetragen, sondern auch zu einer Revision der prekären Frage einer
Medienästhetik traumatischer Ereignisse. Es ist kein Zufall, dass
einflussreiche kulturtheoretische und narratologische Theorien im Umfeld
der Debatten um die Darstellbarkeit des Inkomensurablen entstehen. Wir
wollen uns explizit auch der Karriere des Traumas im medien- und
kulturwissenschaftlichen Zusammenhang seit der Aufnahme der Diagnose in
das amerikanische Diagnose-Manual Diagnostic and Statistical Manual of
Mental Disorders (aktuell: DSM-5, seit 1952) im Jahr 1980 und der
Aufnahme in International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems im Jahr 1992 widmen.
- Trainer/in: Linus Henrichs
- Trainer/in: Franziska Merk
- Trainer/in: Tanja Prokic
Depression, Burn-Out, Trauma – die Zunahme an Erschöpfungsdiagnosen vor, nach und während der Pandemie wurde nicht nur breit in der Öffentlichkeit diskutiert, sondern erhielt entsprechend auch Aufmerksamkeit von kulturtheoretischen Analysen. In der Literatur haben Krankheitsgeschichten in den letzten Dekaden wieder Konjunktur, nicht zuletzt dank des Revivals der Autofiktion. Intime Lebenserzählungen, die um Kindheitstraumata und spätere somatoforme Störungen sowie um Phasen der depressiven Verstimmung und des Burn-Outs kreisen, häufen sich auch in anderen popkulturellen Formaten (Serien, Film, Musik, Comic). Ein Zusammenhang mit der Kultur des Digitalen bzw. des Postdigitalen wurde u.a. von Mark Fisher hergestellt. Die Alternativlosigkeit unserer gegenwärtigen Epoche, die seltsame Mischung aus Langeweile und Restlosigkeit trägt, so Fisher, zu einer Gefühlsstruktur des Depressiven bei. Die Wiederkehr des Verdrängten, eines so genannten „anthropozänen Unbewussten“ (Mark Bould), das die menschliche Bedingung zwischen Verantwortung und Kontrollverlust beschreibt, wurde zuletzt auch als zeitspezifische Signatur beschrieben. In der Vorlesung wollen wir gezielt nach der Conditio humana zu Beginn des 21. Jahrhunderts sowie nach der Epochenfähigkeit des jungen 21. Jahrhundert fragen.
- Trainer/in: Linus Henrichs
- Trainer/in: Franziska Merk
- Trainer/in: Tanja Prokic
Moodle-Kurs zur Veranstaltung "Repetitorium Griechische Sprach- und Stilübungen: Griechisch-Deutsche Übersetzung" (P 13.1).

- Trainer/in: Paul Sommer-Weisel
In dem Seminar 'PR-Evaluation: Ansätze und Maßnahmen in der strategischen Wissenschafts- und Klimakommunikation' werden wir uns mit der Messung und Bewertung als Teil der PR-Arbeit und -Forschung - also von theoretischen Modellen bis hin zu spezifischen Methoden - auseinandersetzen. Der Fokus liegt dabei auf der Wissenschafts- und Klimakommunikation, zwei Bereiche, die sich durch große Komplexität und wachsender Relevanz auszeichnen.
Durch eine Kombination aus forschungsrelevanten Grundlagen und Vorträgen von und einem direkten Austausch mit Personen aus der Praxis (PR-Agentur, Stiftung, Non-Profit Initiative, Think Tank) werden die praktischen Herausforderungen und Chancen der PR-Evaluation untersucht. Am Ende des Seminars werden Sie ein tieferes Verständnis der Prinzipien, besten Praktiken und der praktischen Herausforderungen der PR-Evaluation erworben haben sowie die Fähigkeiten, sie in realen Kontexten anzuwenden.

- Trainer/in: Laura Aleman
- Trainer/in: Justin Schröder
- Trainer/in: Kathrin Wilfert
- Trainer/in: Dennis Odukoya
- Trainer/in: Sebastian Block
- Trainer/in: Carsten Schwemmer
- Trainer/in: Juliane Prade-Weiss
- Trainer/in: Johanna Schumm
- Trainer/in: Alexandra Schamel
- Trainer/in: Lars Bullmann
- Trainer/in: Andreas Trojan
- Trainer/in: Johanna-Charlotte Horst
- Trainer/in: Wolfram Ette
Instructor: Frauke Kreuter
The seminar will be held in English on Wednesdays from 10:00 to 11:30 over zoom. Please contact anna-carolina.haensch@stat.uni-muenchen.de with any questions.
Key: SoDa2022
- Trainer/in: Anna-Carolina Haensch
- Trainer/in: Frauke Kreuter
- Trainer/in: Frauke Kreuter
General Information
Overview
Deep Metric learning aims to learn effective distance or similarity measures between arbitrary objects with the success of deep learning. The statistical deep metric learning goal is to learn statistical representation based on data distribution, density function and maps objects into an embedded space with more statistical information. It’s an important topic in both natural language processing and computer vision and has been applied to a variety of tasks, including Grammar correction, and fine-grained image retrieval, object ranking, etc.
In this seminar, we will learn about the theory of deep metric learning and will review some state-of-the-art methods. We will offer different topics with different applications (i.e. NLP, CV, bioinformatics) for a variety of tasks (i.e. clustering, representation learning, density modeling, ranking, information retrieval, etc). We plan to work on the extension of three categories:
- Contrastive Approaches: Contrastive Loss, Triplet Loss, Improving the Triplet Loss
- Moving Away from Contrastive Approaches: Center Loss, Sphere Face
- State-of-the-art Approaches: CosFace, ArcFace, AdaCos Sub-Center ArcFace, ArcFace with Dynamic Margin.
As part of the seminar, you will also apply one of the frameworks to a given real-world problem. This means every participant will be asked to prepare an oral presentation about a current technique and to write up a reproducible case study of actual data analysis in a deep metric learning framework, in addition to peer-reviewing the (theoretical and practical) work of a colleague.
Recommended prerequisites: Deep learning; Python, PyTorch, TensorFlow, We would also hold the seminar in English and also allow students from other courses (especially DS students)
Key: Seminar_DML
Seminar: Blocked towards the end of the semester,
Kick-off and Lecture:29.04.2022, 9:00- 11:00
Weekly Meeting: Fridays 9:00- 11:00
Zoom:
In den letzten Jahren ist eine neue Form des autobiographischen Schreibens entstanden, die meist unter dem Begriff der Autosoziobiographie gefasst wird. Darunter versammeln sich jüngere Texte aus verschiedenen Sprachräumen, in denen die autobiographische Erzählung mit einer Analyse der bestehenden sozialen Verhältnisse verbunden ist. Die eigenen Erfahrungen werden als Erfahrungen von Gesellschaftsstrukturen und Klassenverhältnisse kenntlich gemacht. Meist handelt es sich um Erzählungen des sozialen Aufstiegs. Eine der tonangebenden Autorinnen in diesem Feld ist Annie Ernaux, die den Begriff der Autosoziobiographie 2003 in einem Interview geprägt hat.
Wir diskutieren Beispiele aus dem französischen, deutschen und englischen Sprachraum und beleuchten dabei u.a. folgende Fragen: 1) Wie entstehen eigentlich Gattungen? Wie verhält sich das autosoziobiographische zu anderen Formen des autobiographischen Schreibens? 2) Wieso kommt gerade jetzt die im gesellschaftlichen Diskurs in den Hintergrund gerückte Kategorie der Klasse wieder in den Fokus literarischer Texte? 3) Wie verhält sich in ihnen Literatur und Soziologie? 4) Wie fügt sich in die autobiographische Erzählung des singulären Erlebens die Analyse von Fragen des Kollektiven?
In diesem Moodle finden Sie alle Informationen und Textdateien zum Seminar.
- Trainer/in: Emil Kauth
- Trainer/in: Johanna Schumm
Lektürekurs: Charles Baudelaire, Les fleurs du Mal
(Mo, 16 bis 18 Uhr, Beginn: 05.06.)
Baudelaires durchkomponierter Gedichtband von 1857 markiert einen literaturgeschichtlichen Wendepunkt, wie dies nur selten einem Werkt der Lyrik gelungen ist. Sein Autor avancierte mit diesem Werk zum Erfinder der Moderne – und zwar in einem umfassenden Sinn, der weit über das Feld der Lyrik, ja über das literarische Feld insgesamt hinausreicht. Die skandalösen Begleitumstände der Publikation (Gerichtsprozess, Zensur) trugen mit dazu bei, den Eindruck einer Zeitenwende zu erzeugen; doch aus heutiger Sicht wiegt schwerer, dass aus den Texten selbst ein akutes Epochenbewusstsein spricht – das Bewusstsein einer zugleich lustvollen und schrecklichen Modernität.
Das Format „Lektürekurs“ wird uns erlauben, an den 126 ‚Blumen des Bösen‘ verschiedene Modi des Lesens zu erproben: die geduldige Versenkung ebenso wie die zerstreute, fahrige Lektüre, für die sie nach Walter Benjamin eigentlich geschrieben wurden. Auch die besonderen Formensprache Baudelaires in ihrer Übergangsstellung zwischen romantischer und symbolistischer Poetik wird uns beschäftigen. Französischkenntnisse werden dringend benötigt. Zugleich wollen wir, wo es sich anbietet, auch auf Fragen der Übersetzung eingehen und einige der deutschen Baudelaire-Übersetzer seit Stefan George zu Wort kommen lassen.
Zur Anschaffung empfohlen: Charles Baudelaire, Les Fleurs du Mal / Die Blumen des Bösen, frz. u. dt., übers. v. Simon Werle, Reinbek 2017.
- Trainer/in: Martin von Koppenfels
Von der Sumpfzeugung über die Moorleiche bis hin zur Apokalypse in Schlammfluten: Trübe Gewässer, schleimige Konsistenzen, Sumpfgebiete und ihre Bewohner sind überdeterminiert und stehen im Zentrum zahlreicher Mythologien und vielfältiger rhetorischer und narrativer Strategien. Mit psychoanalytischen, epistemologischen, diskursanalytischen, gendertheoretischen und ideologiekritischen Herangehensweisen werden wir Texte aller Art analysieren, in denen Sümpfe, Moore, Tümpel oder schlammige Gewässer für mehr als nur Lokalkolorit sorgen.
Welche Geschichte hat die Rede über Sumpf? Wie ist die Reproduktion oder Wiederaufnahme historischer Semantiken des Sumpfes strukturiert, wo werden Bildfelder zu neuen Zwecken resignifiziert? Der Sumpfdiskurs ist selbst ein Sumpf: Wir müssen hier Widersprüche aushalten. In Männerfantasien (1977/78) argumentiert Klaus Theweleit, dass die Konjunktur des Sumpf- und Schlammmotivs im Wilhelminismus sich keineswegs durch ein genuines Interesse für geografische und meteorologische Gegebenheiten erklären lasse, sondern vielmehr den gepanzerten, soldatisch-aufrechten Körper als indirekten Bezugspunkt habe. Der Sumpf werde mit allem konnotiert, wovor sich dieser Männertypus mit Gewalt abgrenze: Körperflüssigkeiten, Schleim, Breie – Weiblichkeit.
Allerdings müssen affirmative Bezugnahmen auf den Sumpf genauso kritisch hinterfragt werden wie die um Abgrenzung und Trockenlegung bemühte Haltung. Wie der Fall Wilhelm Bölsche zeigt, wahrt Sumpfbegeisterung nicht vor Faschismus. Die Sumpfaffinität in der Weltanschauungsliteratur des populären Darwinismus legt nahe, dass gerade die melancholisch anmutende Hinwendung zum Sumpf mitunter als dramaturgischer Bestandteil hierarchischer Fortschrittsnarrative eingesetzt werden kann, denen zufolge bereits den einfachsten Lebewesen im Schlamm eine Tendenz zur Höherentwicklung innewohnt. Wir werden uns mit dem Pathos berühmter Fantasien des Kreatürlichen auseinandersetzen müssen, mit Transgressionssehnsüchten und dem Faszinosum Regression, etwa als Sog hin zum Dasein menschlicher „Ur-ur-ahnen“, als „Klümpchen Schleim in einem warmen Moor“ (Gottfried Benn).
Während der Sumpf zu Beginn des Seminars vor allem als geologischem Phänomen in den Fokus rückt, wird der Begriff nach und nach auch stellvertretend für vieles andere stehen: Ausgehend vom Sumpf sprechen wir über das Schleimige, Sämige, Trübe, das vor sich hin Gärende oder Klebrige sowie vor allem über die Vielfalt textueller Bezugnahmen auf solche Materialitäten. Ein Schwerpunkt liegt auf dem deutschen Sprachraum um 1900, weitere Sumpfexkursionen widmen sich der Rolle halb-flüssiger Konsistenzen sowohl im Rahmen der écriture féminine als auch in neomaterialistischen Diskursen unserer Gegenwart. Die Symbiosen von Lebewesen aus dem Sumpf, ihr „fluid mutualism“ wird mitunter als Vorbild für ein feministisches Überleben in Krisenzeiten verstanden; Alexis Pauline Gumbs widmet sich in Undrowned (2020) der Frage, was der schwarze Feminismus von Meeressäugern lernen könnte: „Could we communicate more like manatees?“
Wir müssen über Faszination und Ekel sprechen, über Schmutz- und Reinheitsvorstellungen, über Manie und Melancholie sowie über Fantasien der Prokreation, die auch in höchst überraschenden Kontexten zu beobachten sind.

- Trainer/in: Ezra Stadler
- Trainer/in: Jenny Willner
- Trainer/in: Alexandra Schamel
- Trainer/in: Ezra Stadler
- Trainer/in: Christopher Rudoll
- Trainer/in: Juliane Prade-Weiss
- Trainer/in: Till von Bergner
- Trainer/in: Johanna-Charlotte Horst
- Trainer/in: Hanna Sohns
- Trainer/in: Franziska Link
- Trainer/in: Evelyn Kovacs
Termine:
| Termin | Ort | |
|---|---|---|
| Mo 12:15-13:45 | ||
| Do 10:15-11:45 |
- Trainer/in: Henry Port
- Trainer/in: Volker Schmid
- Nebenfach Statistik
- Bachelor Statistik
Einschreibeschlüssel: Invers
- Trainer/in: Volker Schmid
Entropy is defined as a measurable physical property that is most commonly associated with a state of disorder, randomness, or uncertainty. It is strongly connected with probability distributions and the principle of maximum entropy can be very useful in statistical inference, in particular in Bayes statistics. In this course we will introduce the concept of entropy in the context of information theory as well as apply the concepts on real data sets.
Syllabus
- Introduction and Preview
- Entropy, Relative Entropy, and Mutual Information
- Asymptotic Equipartition Property
- Entropy Rates of a Stochastic Process
- Differential Entropy
- Information Theory and Statistics
Target audience:
- Advanced Bachelor Statistics (e.g. "Ausgewählte Gebiete der angewandten Statistik B", 3 ECTS)
- Master Statistics, Biostatistics, Statistics (WiSO), (e.g. "Ausgewählte Gebiete der ... Statistik B", 3 ECTS)
- ESG Data Science (3 ECTS Elective Course)
Date and Time: April 16th to May 28th (!), Friday 2pm to 6pm
Exam: Midterm & Final Exams (Written Exams)
The course will be held online in English.
Code for course enrollment: Information
- Trainer/in: Zahra Aminifarsani
- Trainer/in: Volker Schmid
Es wird die Informationsverarbeitung des Menschen (physiologische und psychologische Grundlagen, Modelle, Handlungsprozesse), die technische Realisierung von Benutzungsschnittstellen (Ein- und Ausgabegeräte, Interaktionsstile) behandelt und es werden benutzerorientierte Entwurfsprozesse, Evaluationstechniken, Richtlinien und Standards für Benutzbarkeit vorgestellt.
Cover Image
- Trainer/in: Andreas Butz
- Trainer/in: Matthias Kraus
- Trainer/in: Svenja Schött
- Trainer/in: Nada Terzimehic
- Trainer/in: Naða Terzimehic
- Trainer/in: Thomas Weber
4-day block course in the semester break
Meetings:
Day | Time | Room | |
Mo 16.08.2021 | Lecture | 9:00 - 12:00 | online via Zoom |
Lecture | 14:00 - 17:00 | online via Zoom | |
Tu 17.08.2021 | Lecture | 9:00 - 12:00 | online via Zoom |
Lecture | 14:00 - 17:00 | online via Zoom | |
We 18.08.2021 | Lecture | 9:00 - 12:00 | online via Zoom |
Lecture | 14:00 - 17:00 | online via Zoom | |
Th 19.08.2021 | Lecture | 9:00 - 12:00 | online via Zoom |
Lecture | 14:00 - 17:00 | online via Zoom |
Course summary: The social survey is a research tool of fundamental importance across a range of disciplines and is widely used in applied research and as evidence to inform policy making. This course considers the process of conducting a survey, with an emphasis on practical aspects of survey design and implementation, as well as estimation. The course will introduce students to the basic principles of survey design that are used in large-scale surveys. The course will also provide an introduction to key elements of conducting a survey, including procedures in sample design, alternative modes of data collection, questionnaire design, sources of error, and key statistical concepts in estimation.
This is a block course (four days), the course language is English.
Registration key / Einschreibeschlüssel: SDE2021LMU
- Trainer/in: Joseph Sakshaug
This course is closely related
to the Generalized Regression Models (Generalisierte Regressions/GRM)
course, also taught by Prof. Dr. Kuechenhoff. This course is, however,
taught in English and designed for students currently attaining their
master’s degree in statistics.
We will take a closer look at
generalized models, mixed models, Bayesian approaches, generalized
additive models, survival analysis and error models. This is not an
exhaustive list, but should provide you with a general idea of the
contents of the course.
If you have questions regarding the course, contact:
Kuechenhoff, Helmut <kuechenhoff@stat.uni-muenchen.de>
Rave, Martje <martje.rave@stat.uni-muenchen.de>
| Time | Type of lesson |
Instructor | Note |
|---|---|---|---|
| Monday 14:00-16:00 |
Lecture | Prof. Dr. Helmut Kuechenhoff | Both lectures should be attended (weekly rhythm) |
| Thursday 12:00-14:00 |
Lecture | Prof. Dr. Helmut Kuechenhoff | |
| Monday 10:00-12:00 |
Workshop | Will not be needed | |
| Friday 14:00-16:00 |
Workshop |
Rave | One work shop per week should be attended (weekly rhythm) |
| Thursday 08:00-10:00 |
Tutorial | TBA | All tutorials should be attended (weekly rhythm) |
Enrolment key: Stat_Model_ss_2022
- Trainer/in: Helmut Küchenhoff
- Trainer/in: Martje Rave
- Trainer/in: Benjamin Sischka
- Trainer/in: Dielle Syliqi
Description
The
lecture deals with theoretical and practical concepts from the fields of
statistical learning and machine learning. The main focus is on
predictive modeling / supervised learning. The tutorial applies these
concepts and methods to real examples for illustration purposes.
Organization
- Class: Wednesday, 12:15 - 13:45
- Location: HGB - A 119
Enrolment Key
SLSS22
Target Audience
- Statistics (Methods/Bio/WISO)
- Data Science MSc.
- Trainer/in: Ludwig Bothmann
First lecture on Tue, April 16!
Passwd: attocomp23
- Trainer/in: Armin Scrinzi
o Content:
Areal data is a data format in which point observations are aggregated over subregions of a predefined space. These subregions are non-overlapping and make up the entire space. This format is predominately common in medical research and one of the central formats in which, for example, data on Corona infections and hospitalizations were available. Due to the loss of information on the specific point of observation, the estimation of the spatial correlation can become a bit trickier than in spatial point processes. In recent years, especially during the pandemic, working with this type of data has become more relevant for data scientists and statisticians not only due to the relevance of their context but also due to somewhat recent advancements in research on network or graph theory, which allowed research on the statistical methods designed to work with this data more diverse.
We will start of by going over the basic concepts in areal data analysis from Moran’s I over to a brief gloss over Markov Random Fields. With this we can then explore more classical methods on areal data analysis, such as Bayesian MCMC methods in the BYM model framework, up to models which have been developed in recent years and include more theoretical concepts of graph theory. It is also possible to explore some machine learning models designed to work with areal data, as well as taking a closer look at integrated nested Laplace approximation (INLA).
o Schedule:
o Kick off (within the first two weeks of the semester) we will talk about the basics of spatial statistics
o
Phase
1: Foundations (2 weeks)
In the first 2 weeks after the
kick off, we’ll meet weekly (!) to discuss a specific section of Spatial
Statistics and Modeling (Gaetan) We’ll
work through chapter 5.2 and 5.3 as well as some excerpts of Applied
Spatial Data
Analysis with R (Bivand) at first to establish a foundation for us to work
with.
o Phase 2: Book club (2 weeks)
You will be asked to present a paper out of a selection of papers to the other students (45 mins to 1 hour) thereafter we will discuss the content of the presentation (30%= 20% presentation+ 10% discussion)
o Phase 3: Implementation (5 weeks)
You will be asked to pick a dataset out of the ones provided or find your own in which you will apply one of the methods you found interesting in the book club phase.
o Phase 4: Presentations (1 week)
You will hold a short presentation 10-15 mins about your project. (30%=20% presentation+ 10% discussion)
Phase 5:
You will write and hand in a final report on your implementation; this does not have to be handed in before the end of the semester, but should be within 3 or 4 weeks of the last day of lectures. (Not more than 10 pages) (40%)
- Trainer/in: Martje Rave
password: savage
Times and Dates: Monday, 2.15 to 3.45 pm in A119, and Tuesday, 5.30 to 7.00 pm in F007. The lectures start on 29.04.
Contents: Decision theory deals with rational decisions under uncertainty. It has high interdisciplinary importance, for example, in the analysis and support of decisions in business administration or finance (e.g. investment strategies), economics or sociology (rational choice theory), medicine (e.g. expert systems) or engineering (e.g. autonomous control). Moreover, statistical decision theory can be seen as a formal framework for choosing analysis methods (optimal tests or estimators, best classification algorithms, etc.). This general view, understanding statistics and machine learning as special cases of decision theory, plays a fundamental role in the critical analysis and problem-adequate generalization of any data-based learning procedure.
The course first discusses the general structure of decision problems, including fundamental decision principles. Then it analyzes and characterizes the Bayes and minimax criteria as extreme poles to deal with (state) uncertainty and develops modern alternatives in the context of complex uncertainty (ambiguity).
Curricular Embedding: 6 ECTS, Master's programme in Statistics and Data Science: "Narrow electice (2 out of 3)" in the Methodology and Modelling track, "wider elective" in the Social Statistics and Data Science and the Econometrics tracks, "general elective" for all tracks; elective in the Master's programme Versicherungs- und Finanzmathematik; options for other programmes upon request.
- Trainer/in: Thomas Augustin
- Trainer/in: Ivan Melev
[SS25] Digital Divers. Neurodiversität, Persönlichkeit und ihre Sichtbarkeit in den digitalen Medien
Wie die Darstellung der eigenen soziale Gruppe in den (digitalen) Medien wahrgenommen wird, kann verschiedene Folgen haben für die betreffenden Personen und die demokratische Gesellschaft. Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht wirft das einige Fragen auf, die bislang wenig Beachtung fanden: Warum nutzen Menschen mediale Inhalte (z.B. Podcasts), die ihre eigene Gruppe repräsentieren und welche Folgen hat das? Welche medialen Ereignisse sind besonders prägend für ihre wahrgenommene Repräsentation? Wie gehen Menschen damit um, wenn ihre Gruppe als zu wenig, unzutreffend oder genau richtig repräsentiert empfunden wird? Und was bringt Menschen dazu, selbst prosozialen digitalen Aktivismus zu Gunsten ihrer Gruppe zu betreiben, um deren Repräsentation in den Medien und der Gesellschaft zu erhöhen?
Im Seminar werden wir uns mit einigen dieser Fragen beschäftigen. Dabei fokussieren wir verschiedene Formen von Neurodiversität und Persönlichkeit. Dazu werden wir zunächst den relevanten Forschungsstand aufarbeiten und zentrale Fragestellungen ableiten. Darauf aufbauend werden wir ein empirisches Projekt entwickeln, durchführen und auswerten.
- Trainer/in: Magdalena Obermaier
- Trainer/in: Giuseppe Casalicchio
- Trainer/in: Christian Reitzenstein-Ronning
- Trainer/in: Monica Heller
- Trainer/in: Cornelia Oberhauser
- Trainer/in: Claudia Rettenbeck
- Trainer/in: Fabian Scheipl
- Trainer/in: Micha Schneider
- Trainer/in: Andreas Singer
- Trainer/in: Benjamin Sischka
- Trainer/in: Lisa Steyer
- Trainer/in: Johanna Völkl
- Trainer/in: Christoph Berninger
- Trainer/in: Anne-Laure Boulesteix
- Trainer/in: Eva-Marie Endres
- Trainer/in: Paul Fink
Einschreibeschlüssel Gast: APR1718
- Trainer/in: Veronika Deffner
- Trainer/in: André Klima
- Trainer/in: David Rügamer
Dies ist die offizielle Website zur Veranstaltung Deskriptive Statistik [WS 17/18].
Hier finden Sie alle Informationen und Unterlagen, die für die Veranstaltung relevant sind.
Die Zugangsdaten erfahren Sie in der Vorlesung oder Übung.
Termine:
Vorlesung - Dr. Fabian Scheipl (Beginn: 16.10.)
| Tag | Zeit | Rhythmus | Dauer | Raum |
|---|---|---|---|---|
| Mo. | 12:00 - 14:00 c.t. | wöchentlich | 16.10.2017 - 05.02.2018 | Geschw.-Scholl-Pl. 1 (E) - E 004 |
| Mi. | 12:00 - 14:00 c.t. | wöchentlich | 18.10.2017 - 07.02.2018 | Geschw.-Scholl-Pl. 1 (E) - E 004 |
Bitte beachten:
Anstelle der Vorlesung wird in unregelmäßigen Abständen eine Vorlesung zur Einführung in die statistische Software (Lisa Steyer, Andreas Singer) stattfinden.
Übung - Benjamin Sischka (Beginn: 26.10.)
| Gruppe | Tag | Zeit | Rhythmus | Dauer | Raum |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Do. | 10:00 - 12:00 c.t. | 14-tägig | 26.10.2017 - 08.02.2018 | Geschw.-Scholl-Pl. 1 (E) - E 004 |
| 2 | Do. | 12:00 - 14:00 c.t. | 14-tägig | 26.10.2017 - 08.02.2018 | Geschw.-Scholl-Pl. 1 (E) - E 004 |
Tutorium - Julia Blaut (Beginn: 02.11.)
| Tag | Zeit | Rhythmus | Dauer | Raum |
|---|---|---|---|---|
| Mi. | 08:00 - 10:00 c.t. | 14-tägig | 02.11.2017 bis 07.02.2018 | Geschw.-Scholl-Pl. 1 (A) - A 120 |
- Trainer/in: Fabian Scheipl
- Trainer/in: Benjamin Sischka
- Trainer/in: Lisa Steyer
Im Sommersemester bietet das Statische Beratungslabor der LMU (StaBLab) erneut zwei Kurse zur Einführung in die statistische Datenanalyse an. Die beiden Kurse finden während der Vorlesungszeit statt.
Die beiden Kurse werden einen großen Praxisbezug haben und auf die Erfahrungen aus der Beratung von Abschlussarbeiten am StaBLab zurückgreifen. Ziel ist es, den Teilnehmern grundlegende Kenntnisse in der Statistik zu vermitteln und sie zu ermächtigen, diese Kenntnisse auch bei ihren eigenen Arbeiten anzuwenden.
- Angeboten werden ein Grundkurs und ein anwendungsorientierter Aufbaukurs. Der Grundkurs soll Grundlagen vermitteln und besteht aus Theorie (Kurzeinführung in die Statistik) und vielen praktischen Übungen (Vertiefung der Theorie / Umgang mit der statistischen Software R).
- Der Aufbaukurs widmet sich schwerpunktmäßig der Regression und der fortgeschrittenen Grafikgestaltung in R, sowie der Diskussion praktischer Fragestellungen (gerne anhand von Projekten der Kursteilnehmer).
- PC-Arbeitsplätze können gestellt werden, wünschenswert wäre jedoch eine Bearbeitung der Praxisaufgaben am eigenen Laptop. Es sind für den Grundkurs drei Blöcke und für den Aufbaukurs zwei Blöcke mit je zwei dreistündigen Einheiten geplant.
Zielgruppe:
Studierende und Promovierende an der LMU, die sich in ihrer Abschlussarbeit/Arbeit mit quantitativen Analysen beschäftigen werden und
- die geringe bzw. keine statistischen Kenntnisse haben, oder
- die Interesse haben, die freie Statistiksoftware R zu erlernen.
Insbesondere ist es empfehlenswert, den Grundkurs vorbereitend zu einer Beratung beim StaBLab zu besuchen.
- Trainer/in: Andreas Bender
- Trainer/in: André Klima
Topics:
- Some Basics
- Portfolio Selection
- Capital Asset Pricing Models
- Index Models
- Portfolio Selection Based on Down-Side Risk
- Trainer/in: Christoph Berninger

