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- Dozentin: Alexandra Kertz-Welzel
- Dozent: Philipp Weigl
- Veranstaltungszeit (und -ort): Di., 18–20 Uhr (PHP 2, V U107)
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- SPB 3: Ergänzungsveranstaltung
- Dr. Axel von Walter auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Dawn-Yvette Ehlermann
- Trainer/in: Axel von Walter
Weltweit sind Journalisten und Medieninstitutionen in den letzten Jahren verstärkt Repressalien und Verleumdungen ausgesetzt: Dies bezeugen groß angelegte Festnahmen von Journalisten in der Türkei, Gewalt gegen Reporter im Zuge der Oppositionsproteste in (Weiß-)Russland, die „Fake News“-Vorwürfe des ehemaligen amerikanischen Präsidenten oder etwa auch die Diffamierung der deutschen Medien als „Lügenpresse“. Auch wenn die Situation von Japans Medien relativ selten im Fokus der internationalen Berichterstattung steht, so sind auch hier signifikante Verschlechterungstendenzen zu konstatieren. Während der Amtszeit von Premierminister Abe ist das Land auf der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit (von einst Platz 22 im Jahr 2012) bis auf Platz 66 (2020) abgerutscht. Wiederholt berichten Journalisten von einem repressiven Medienklima, in dem transparente und kritische Berichterstattung zunehmend erschwert wird. Doch es sind nicht nur die jüngsten Anfeindungen gegenüber der Presse, die den öffentlichen Diskurs beeinträchtigen – Japans Mediensystem gilt historisch bedingt als ein herausforderndes Umfeld für unabhängigen Journalismus und Meinungspluralismus. Eine Presselandschaft bestehend aus einflussreichen Medienkonglomeraten und Werbeagenturen (Dentsû), die Kontrolle des Informations- und Nachrichtenflusses über die sog. Kisha Clubs, die omnipräsente Vermischung von journalistischen und kommerziellen Inhalten und die damit einhergehende Einflussnahme der Industrie auf den öffentlichen Diskurs oder etwa der informelle Einfluss von Politik und Bürokratie auf die Medien (inbesondere auf NHK) stellen nur eine kleine Auswahl der Problematik dar.
Ausgehend von der Erarbeitung grundlegender medien- und kommunikationswissenschaftlicher Theorien und Konzepte sollen in diesem Seminar folgende japanspezifische Themen im Mittelpunkt stehen: die Strukturen des japanischen Mediensystems (Medienkonglomerate, Kisha Clubs, Werbeagenturen etc.) und ihre historischen Grundlagen, die unterschiedlichen Medien (Fernsehen, Tageszeitungen, Nachrichtenmagazine u.a.) und ihre inhaltliche Ausrichtung, der Journalismus (Berufsbild, Ausbildung, journalistische Ethik etc.), das Verhältnis zwischen Medien und Politik/Bürokratie und schließlich ausgewählte Fallstudien, in denen es gewissermaßen zu „Bewährungsproben“ für den japanischen Journalismus gekommen ist (wie etwa Fukushima).
Anhand der äußerst komplexen und vielschichtigen Problematik sollen die Seminarteilnehmer/innen einen Einblick in einen interdisziplinären Kernbereich gewinnen, in dem vielfache Stränge aus Gesellschaft, Kultur, Politik und Geschichte zusammenlaufen. Gleichzeitig sollen – wo angemessen – Vergleiche mit anderen „Mediendemokratien“ Parallelen und Unterschiede erhellen.

- Trainer/in: Yosuke Buchmeier
Fake News und Shitstorms, der Tod des gedruckten Wortes und das Ende des kritischen Journalismus – dies sind nur einige der Schlagworte, die in Diskussionen um die digitale Medienrevolution unserer Gegenwart immer wieder auftauchen. Dabei wird die historische Tiefendimension des Themas oft übersehen. „Kommunikationsrevolutionen“ sind in der Geschichte nichts Neues, sie werden mit schöner Regelmäßigkeit und oftmals zweifelhafter Begründung ausgerufen. Und persönliche Schmähung in Druckwerken jeglicher Art, falsche bzw. irreführende Berichterstattung oder Klagen über das Verschwinden traditioneller Medien kennt die Epoche der Frühen Neuzeit zur Genüge.
Die Übung wird die Mediengeschichte vom 15. Jahrhundert bis zur Umbruchszeit um 1800 auf solche Ähnlichkeiten befragen, aber auch die spezifischen Unterschiede zwischen heute und damals herausarbeiten. Anhand einer Reihe von Fallstudien möchte sie zunächst einen Überblick über die zentralen Medientypen der Zeit, von Flugblatt und Kalender bis zu Zeitung und Zeitschrift, geben und in zentrale Forschungsdebatten der letzten Jahrzehnte, z.B. um Manuskriptkultur und Buchdruck, Mündlichkeit und Schriftlichkeit oder Öffentlichkeit und Geheimnis, einführen. Daneben wollen wir aber auch Fragen stellen, die jüngste Ansätze der Forschung aufgreifen: Gab es in der Frühen Neuzeit Werbung und Marketing? Wieso wurden um 1700 Zeitungen noch handschriftlich vervielfältigt, obwohl es schon eine gedruckte Presse gab? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Invektivität?
Die Übung wird nicht bei theoretischer Diskussion stehen bleiben, sondern auch praktischen Anschauungsunterricht bieten. Die beiden Sitzungen am 19. Juni und 3. Juli werden in der Abt. Alte Drucke der Universitätsbibliothek stattfinden. Dort haben wir Gelegenheit, mit Originalen zu arbeiten und unsere Erkenntnisse am Objekt zu überprüfen.
- Lehrender: Michael Schaich
Diese Vorlesung findet zweisprachig statt (Deutsch / Englisch). Der größere Teil der prüfungsrelevanten Sitzungen ist auf Deutsch, der kleinere Teil der prüfungsrelevanten Sitzungen ist auf Englisch.
In der Kommunikationswissenschaft gehört die Medienökonomie zu den Gebieten, die seit den 1990er Jahren stark an Bedeutung gewonnen haben. Angesichts der Ökonomisierungstendenzen im Medienbereich wird ein Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge für alle Medienberufe immer wichtiger. Vor diesem Hintergrund ist die Vorlesung in zwei Themenbereiche strukturiert. In der ersten Hälfte der Vorlesung werden Grundlagen der Medienökonomie vermittelt (z.B. Entscheidungen gemäß den Rational Choice und Behavioral Economics Theorien, Eigenschaften von Mediengütern, zweiseitige Märkte). In der zweiten Hälfte der Vorlesung werden Schwerpunkte gesetzt, um die neusten medienökonomischen Entwicklungen zu beleuchten (z.B. Künstliche Intelligenz und Nachrichtenwertketten, Innovation von Erlösmodellen, Veränderungen in der Reichweitenmessung).
In communication science, media economics is one of the fields that has become increasingly important since the 1990s. Given the economization tendencies in the media sector, an understanding of economic concepts is becoming increasingly important for all media professions. Against this background, the lecture series is structured into two topic areas. In the first half of the lecture series, the basics of media economics are discussed (e.g. decisions according to the rational choice and behavioral economics theories, properties of media goods, two-sided markets). In the second half of the lecture series, the focus will be on conveying the latest media economic developments (e.g. artificial intelligence and news value chains, innovation of revenue models, changes in audience measurement).
- Trainer/in: Neil Thurman
- Trainer/in: Bartosz Wilczek
Die Vorlesung gibt einen Überblick über Techniken zur Realisierung digitaler Medien. Dabei umfasst die Lehrveranstaltung drei etwas verschiedene Themenbereiche:
- Hardwarenahe Aspekte der Medientechnik (Ein-/Ausgabetechniken, Film-/Videotechnik, etc.) sowie grundlegende Informationen zur Mediengestaltung in der Vorlesung
- Programmierung von medienbezogenen Anwendungen in Java (Java FX) in den Übungen
- Praktika zur Erstellung und Verarbeitung verschiedener Medienprodukte (Foto, Video, Audio)
In der Vorlesung werden die Themenbereiche zeitlich so behandelt, dass sich die Programmierthemen im Übungsbetrieb und die Praktika jeweils in den dazugehörigen technischen Hintergrund aus der Vorlesung einzubetten.
- Trainer/in: Sarah Aragon-Hahner
- Trainer/in: Rainer Fink
- Trainer/in: Kai Holländer
- Trainer/in: Matthias Hoppe
- Trainer/in: Heinrich Hußmann
- Trainer/in: Christina Schneegaß
- Trainer/in: Fiona Draxler
- Trainer/in: Kai Holländer
- Trainer/in: Matthias Hoppe
- Trainer/in: Florian Lang
- Trainer/in: Albrecht Schmidt
- Veranstaltungszeit (und -ort): 01.02.2024 & 08.02.2024, 14 - 18 Uhr c.t. (Geschw.-Scholl-Pl. 1, F 007)
- SPB 10: Ergänzungsveranstaltung
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Dr. Boris Handorn auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Boris Handorn
- Trainer/in: Katja Ringler
Do., 30.1.2025 & 6.2.2025, 14-18 Uhr c.t. (Edmund-Rumpler-Str. 13, B 109)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Prof. Dr. Boris Handorn
- Trainer/in: Boris Handorn
- Trainer/in: Katja Ringler
30.1. & 06.02.2026, 14-18 Uhr (Geschw.-Scholl-Pl. 1 (B) - B 106) NEU
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Prof. Dr. Boris Handorn
- Trainer/in: Boris Handorn
- Trainer/in: Katja Ringler
- Veranstaltungszeit (und -ort): Di., 10–12 Uhr c.t. (GSP 1, A 125)
- Veranstaltungsform: Präsenz & Livestream
- Zum Einschreibeschüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Prof. Dr. Andreas Spickhoff auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Amelie Ebner
- Trainer/in: Katja Ringler
- Trainer/in: Andreas Spickhoff
- Trainer/in: Silvia Deuring
- Trainer/in: Katja Ringler
- Trainer/in: Andreas Spickhoff
- Veranstaltungszeit (und -ort): Di., 14:15–15:45 Uhr (GSP 1, A 125)
- SPB 10: Schwerpunktpflichtveranstaltung
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Prof. Dr. Andreas Spickhoff auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Silvia Deuring
- Trainer/in: Amelie Ebner
- Trainer/in: Katja Ringler
- Trainer/in: Andreas Spickhoff
Di., 10–12 Uhr (GSP 1, M 118)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Prof. Dr. Andreas Spickhoff
- Trainer/in: Marie Muderlak
- Trainer/in: Katja Ringler
- Trainer/in: Andreas Spickhoff
- Trainer/in: Silvia Deuring
- Trainer/in: Katja Ringler
- Trainer/in: Andreas Spickhoff
- Veranstaltungszeit (-und ort): Di., 10–12 Uhr (GSP 1, M 001)
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- SPB 10: Schwerpunktpflichtveranstaltung
- Prof. Dr. Andreas Spickhoff auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Laura Mayr
- Trainer/in: Katja Ringler
- Trainer/in: Andreas Spickhoff
- Veranstaltungszeit (und -ort): Mo., 14-16 c.t. (GSP, A 120)
- Veranstaltungsform (geplant): Präsenz & Livestream
- Zum Einschreibeschlüssel (nur für LMU-Angehörige)
- Prof. Dr. Andreas Spickhoff auf der Fakultätshomepage
- SPB 10 (2015): Schwerpunktpflichtveranstaltung
- SPB 10 (2022): Schwerpunktpflichtveranstaltung
- Trainer/in: Silvia Deuring
- Trainer/in: Katja Ringler
- Trainer/in: Jil Windau
Hier gelangen Sie zum Moodle-Kurs, in den Sie sich einschreiben können
Prof. Dr. Frank Saliger auf der Fakultätshomepage
SPB 2: Ergänzungsveranstaltung
SPB 10: Schwerpunktpflichtveranstaltung
- Trainer/in: Jan Günther
- Trainer/in: Emma Hofmann
- Trainer/in: Mariana le Forestier de Quillien
- Trainer/in: Frank Saliger
- Trainer/in: Thomas Steenbreker
- Veranstaltungszeit (und -ort): Mi., 16–18 Uhr (GSP 1, A 213)
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- SPB 10: Schwerpunktpflichtveranstaltung
- Prof. Dr. Frank Saliger auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Jan Günther
- Trainer/in: Mariana le Forestier de Quillien
- Trainer/in: Frank Saliger
- Trainer/in: Theresa Schweiger
- Trainer/in: Jonathan Stutz
Mehrdimensionale Analysis -- Lehramt Gymnasium im Wintersemester 2024/2025
Dienstag 10-12 Uhr in B138 und Freitag 10-12 Uhr in B138
Beginn: Dienstag 15.10.2024
Die Vorlesung ist die dritte eines dreisemestrigen Kurses in Mathematik
für das Lehramt an Gymnasien nach der neuen Prüfungsordnung.
Einschreibung mit Schlüssel: ma
- Trainer/in: Fabian Darabi Far
- Trainer/in: Marleen Fiederer
- Trainer/in: Kajetan Söhnen
- Trainer/in: Heribert Zenk
Dieses Seminar bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung und zur Praxis der Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik. Die Themen behandeln: Sprachenpolitik (national und EU), Interkomprehension, Erst-, Zweit- und Mehrsprachenerwerb, Tertiärsprachendidaktik, lebensweltliche Vielsprachigkeit, Herkunftssprachen, autochthone Mehrsprachigkeiten, Kompetenzorientierung, interkulturelles Lernen, Translanguaging, Unterricht an mehr- oder vielsprachigen Lerngruppen u.v.a.m.
Fäcke, Christiane; Meißner, Franz-Joseph (Hrsg.) (2019): Handbuch Mehrsprachigkeits- und Mehrkulturalitätsdidaktik. Tübingen: Narr.
Ekinci, Yüksel; Hoffmann, Ludger (Hrsg.) (2021): Mehrsprachigkeit und Mehrkulturalität im Konflikt. München: Unicum.
- Trainer/in: Mohcine Ait Ramdan
Das Decretum des Wormser Bischofs Burchard (1000-1025) gehört zweifellos zu den bedeutendsten Rechtssammlungen des Mittelalters. Es war im 11. Jahrhundert in Europa weit verbreitet und übte einen bleibenden Einfluss auf spätere Rechtssammlungen aus. Insbesondere fanden viele seiner Bestimmungen Eingang in das ein Jahrhundert später entstandene Decretum Gratiani, das das kirchliche Recht bis in die heutige Zeit entscheidend prägte.
Im Seminar sollen sowohl die Entstehung und Überlieferung als auch der faszinierende Inhalt des Dekrets näher untersucht werden. Hinsichtlich der Überlieferung sollen v.a. die ältesten Handschriften, deren Entstehung sich bis in Burchards Skriptorium in Worms zurückverfolgen lässt, eingehender analysiert werden. Inhaltlich wird die Auseinandersetzung mit den eherechtlichen (und insbesondere der Thematik des Inzests gewidmeten) Bestimmungen in Buch 7 sowie das Bußbuch (Buch 19) mit seinen umfangreichen Buß- und Strafvorschriften im Mittelpunkt stehen. Gerade das auch als Corrector bezeichnete Buch 19 bietet spannende Einblicke in den Umgang der mittelalterlichen Kirche mit als tadelnswert erachteten Verhaltensweisen aus den Bereichen Sexualität, Aberglaube und Magie.
Eine der Seminarsitzungen wird voraussichtlich in Kooperation mit dem Team des Akademienprojekts "Burchards Dekret digital" stattfinden. Die Expertinnen und Experten des Editionsprojekts werden ihre neuesten Erkenntnisse zum Dekrettext und dessen Überlieferung präsentieren und den Studierenden einen unmittelbaren Einblick in ihre Arbeitsweise und die digitale Infrastruktur des Projekts gewähren.
Literatur:
Wir werden sowohl die Neuausgabe des Erstdrucks von 1548 als auch die
digitalen Materialien und Tools des Projekts „Burchards Dekret digital“
verwenden. Weiteres Material (Kommentare, Übersetzungen,
Sekundärliteratur) wird im Laufe des Semesters online zur Verfügung
gestellt.

- Trainer/in: Niels Becker
Das Decretum des Bologneser Rechtsgelehrten Gratian - zweifellos das bedeutsamste Monument der mittelalterlichen Kanonistik - hat die Entwicklung des katholischen Kirchenrechts bis in die Neuzeit entscheidend geprägt. In seinem nach 1139 entstandenen Werk versammelt Gratian eine beeindruckende Fülle von Rechtstexten aus verschiedensten Quellen (Bibel, römisches Recht, Kirchenväter, Konzilsbeschlüsse, Papstbriefe), die er nicht nur thematisch geordnet präsentiert, sondern auch in Form eigener dicta kommentiert und interpretiert.
Im Seminar sollen sowohl die Entstehung und Überlieferung als auch der faszinierende Inhalt des Dekrets näher untersucht werden. Hinsichtlich der Überlieferung soll vor allem die mehrstufige Entstehungsgeschichte des Textes anhand ausgewählter Handschriften nachvollzogen werden. Inhaltlich wird die Auseinandersetzung mit den Causae 27-36 im Mittelpunkt stehen, in denen Gratian eherechtliche Themen verhandelt, die ihren Widerhall im modernen Eherecht finden (z.B. Frauenraub, Inzest, Prostitution, Ehebruch und Wiederheirat).
Eine der Seminarsitzungen wird von Prof. Anders Winroth (Oslo) unterrichtet werden, der gegen Ende des Semesters im Rahmen eines Austauschprogramms an die LMU kommen wird. Er ist der Präsident des Stephan Kuttner Institute of Medieval Canon Law und der führende Experte zur Entstehung und Überlieferung des Dekrets.

- Trainer/in: Niels Becker
Es wird die Informationsverarbeitung des Menschen (physiologische und psychologische Grundlagen, Modelle, Handlungsprozesse), die technische Realisierung von Benutzungsschnittstellen (Ein- und Ausgabegeräte, Interaktionsstile) behandelt und es werden benutzerorientierte Entwurfsprozesse, Evaluationstechniken, Richtlinien und Standards für Benutzbarkeit vorgestellt.
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- Trainer/in: Andreas Butz
- Trainer/in: Matthias Kraus
- Trainer/in: Clara Sayffaerth
- Trainer/in: Naða Terzimehic
Es wird die Informationsverarbeitung des Menschen (physiologische und psychologische Grundlagen, Modelle, Handlungsprozesse), die technische Realisierung von Benutzungsschnittstellen (Ein- und Ausgabegeräte, Interaktionsstile) behandelt und es werden benutzerorientierte Entwurfsprozesse, Evaluationstechniken, Richtlinien und Standards für Benutzbarkeit vorgestellt.
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- Trainer/in: Andreas Butz
- Trainer/in: Clara Sayffaerth
- Trainer/in: Verena Winterhalter
Es wird die Informationsverarbeitung des Menschen (physiologische und psychologische Grundlagen, Modelle, Handlungsprozesse), die technische Realisierung von Benutzungsschnittstellen (Ein- und Ausgabegeräte, Interaktionsstile) behandelt und es werden benutzerorientierte Entwurfsprozesse, Evaluationstechniken, Richtlinien und Standards für Benutzbarkeit vorgestellt.
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- Trainer/in: Albrecht Schmidt
- Trainer/in: Svenja Schött
- Trainer/in: Thomas Weber
- Trainer/in: Victoria Ertelthalner-Nikolaev
- Trainer/in: Christian Ganser
- Trainer/in: Ulrike Schwertberger
- Trainer/in: Moritz Weiß
- Trainer/in: Antonio Scarafone
- Trainer/in: Sascha Filimon
- Trainer/in: Tobias Hank
- Trainer/in: Felix Havermann
- Trainer/in: Moritz Langer
- Trainer/in: Lukas Lehnert
- Trainer/in: Ralf-Peter Ludwig
- Trainer/in: Philipp Namberger
- Trainer/in: Wolfgang Obermeier
- Trainer/in: Julia Pongratz
- Trainer/in: Monika Popp
- Trainer/in: Henrike Rau
- Trainer/in: Roswitha Stolz
- Trainer/in: Maximilian Witting
- Veranstaltungszeit (und -ort): Fr., 14–17:30 Uhr (GSP 1, A 213)
- Veranstaltungsform: Präsenz
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Prof. Dr. Hans-Jörg Ziegenhain auf der Fakultätshomepage
- SPB 4 (2015): Ergänzungsveranstaltung
- SPB 4 (2022): Ergänzungsveranstaltung
- Trainer/in: Hans-Jörg Ziegenhain
Die Messe galt qualitativ und quantitativ als die wichtigste musikalische Form des 15. und 16. Jahrhunderts. Obwohl die darin vertonten fünf Sätze des Ordinarium missae keine inhaltliche Verbindung aufweisen, begann man im Laufe des 15. Jahrhunderts, sie zu einem Zyklus zusammenzuschließen. In der Genese dieser neuen Gattung wendeten die Komponisten der Zeit vielfältige Strategien an, um immer neue Messen aus bereits existierendem musikalischen Material zu komponieren (com-ponere) und mit verschiedenartigen musikalischen Mitteln den Zykluscharakter dieser neuen Kompositionen hervorzukehren.
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, ein Repertoire an Messen zu untersuchen, anhand dessen unterschiedliche Kompositionsstrategien und Verarbeitungstechniken ausgearbeitet und miteinander verglichen werden. Terminologische Probleme (Parodiemesse/Imitationsmesse) sollen dabei ebenso diskutiert werden wie Fragen der Überlieferung, Datierung und Editionstechnik.

- Trainer/in: Irene Holzer-Besthorn
- Trainer/in: Kristina Hock
Next iteration of this course will be May 2025
This is an advanced R course on 16S amplicon based metagenomic analysis. It is designed for master students in their second semester or above. The course consists of a practical and a seminar. The seminar will cover topics related to plant microbe interactions, community ecology, analysis of sequencing data, and ecological concepts.
In the practical you will be handed a dataset from a large experiment. You will learn how to deal with short read data in R, how to infer amplicon variants and how to assign amplicon variants to a taxonomic unit. You will then proceed to further analyzing microbial communities using more advanced statistics to draw ecologically meaningful conclusions. Finally, you will interpret and discuss your results with the other members of the course.
The course has been designed for remote-learning and has previously been online-only, however the seminar benefits from in-person discussion, and will be held in person.
- Trainer/in: Claude Becker
- Trainer/in: Duncan Crosbie
- Trainer/in: Jin Khoo
- Trainer/in: Niklas Schandry
- Trainer/in: Birgitta Beatrix
- Trainer/in: Otto Berninghausen
- Trainer/in: Thomas Fröhlich
- Trainer/in: Fabio Spada
- Trainer/in: Julian Stingele
- Trainer/in: Gregor Witte
- Trainer/in: Silvija Markic
- Trainer/in: Jannis Memmen
- Trainer/in: Laura Naumann
- Trainer/in: Melanie Ripsam
- Trainer/in: Ivett Guntersdorfer
- Trainer/in: Graham Von Carlowitz
- Trainer/in: Paul Hempel
- Trainer/in: Katharina Maban
- Trainer/in: Anna Meiser
- Trainer/in: Graham Von Carlowitz
- Trainer/in: Johannes Frimmel
- Trainer/in: Christine Haug
- Trainer/in: Laura Mokrohs
- Trainer/in: Helen Müller
- Trainer/in: Franziska Willbold
Mo., 12–14 Uhr (PHP 2, W 201)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Prof. Dr. Hans Christoph Grigoleit
- Trainer/in: Hans Grigoleit
- Trainer/in: Marion Kersting
- Trainer/in: Luca Kochendörfer
- Veranstaltungszeit (und -ort): Mo., 8:30–10:00 Uhr (PHP 2, W 101)
- Veranstaltungsform: Präsenz & Podcast
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Prof. Dr. Hans Christoph Grigoleit auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Hans Grigoleit
- Trainer/in: Marion Kersting
Mo., 12:00–13:30 Uhr (GSP 1, A 014)
Zum Einschreibeschlüssel
Prof. Dr. Hans Christoph Grigoleit
- Trainer/in: Johannes Gansmeier
- Trainer/in: Hans Grigoleit
- Trainer/in: Marion Kersting
- Veranstaltungszeit (und -ort): Di., 9–10 Uhr (PHP 2, V U104)
- Veranstaltungsform: Präsenz
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Trainer/in: Katrin Bayerle
- Trainer/in: Gundula Pabst
- Veranstaltungszeit (und -ort): Mi., 16–18 Uhr c.t. (Ludwigstr. 29, 309)
- SPB 4: Ergänzungsveranstaltung
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Dr. Matthias Lüdeking auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Matthias Lüdeking
- Trainer/in: Samy Sharaf
- Veranstaltungszeit (und -ort): Do., 12–14 Uhr (GSP 1, A 020)
- Veranstaltungsform: folgt
- Zum Einschreibeschlüssel (zugriffsgeschützt nur für LMU-Angehörige)
- Dr. Matthias Lüdeking und Carina Schwarz auf der Fakultätshomepage
- SPB 4 (2015): Sonstige Veranstaltung
- SPB 4 (2022): Ergänzungsveranstaltung
- Trainer/in: Matthias Lüdeking
- Trainer/in: Carina Schwarz
Mi., 14–18 Uhr (Ludwig 28, Rgb 026)
Zum Einschreibeschlüssel (Eingabe der LMU-Kennung erforderlich)
Dr. Benedikt Linder, Maître en droit
- Trainer/in: Martin Demet
- Trainer/in: Maxime Letellier
- Trainer/in: Alice Letheuré
- Trainer/in: Benedikt Linder
- Trainer/in: Sofija Milijas
Methods for AI
Content
In this seminar, students will discuss a specific AI method and its application in practice. Participants will study the theoretical foundations of the method, and discuss how to apply it to data.
Students
- M.Sc. Betriebswirtschaftslehre
- MMT
Seminar Paper
Deliverables will be a seminar paper (22,200 characters, including spaces) and a video-presentation (15 minutes).
Enrolment
Moodle self enrolment, enrolment key via LSF
Requirements
Sufficient programming skills required (e.g. R, Python), such as taught in one of our previous courses ("AI for Managers", "Introduction to AI", etc.).
- Trainer/in: Dominik Bär
- Trainer/in: Marie Brockschmidt
- Trainer/in: Stefan Feuerriegel
- Trainer/in: Kerstin Forster
- Trainer/in: Shuk-ki Lam
- Trainer/in: Simon Schallmoser
- Trainer/in: Adriana König
- Trainer/in: Reiner Leidl
- Trainer/in: Benjamin Maas
- Trainer/in: Kristina Mahler
- Trainer/in: Julia Nasev
- Trainer/in: Marko Sarstedt
- Trainer/in: Manfred Schwaiger
- Professor: Julia Nasev
Topic: Methods in Software Engineering will introduce and discuss topics that are relevant to design and implementation of software systems, as well as quality assurance and maintenance.
Language: The lecture will be held in English.
Moodle Password: MSE Rocks!
Target audience:
- Master students. This lecture is part of "Schwerpunkt Programming, Software-Verification, and Logic".
- Bachelor students with solid knowledge in programming and SWT. The lecture can be recognized as WP module.
Times
- Lecture: Mi 10-12 LEHRTURM-VU107
- Tutorial: Di 12-14 LEHRTURM-VU107
- Written exam (90mins, 6 ECTS). Date for the main exam: end of July or early August. Re-take exam will happen early October.
- Important: There will be additional and/or more challenging questions in the exam at the master level based on a practical project that is running throughout the semester.
- Trainer/in: Gidon Ernst
- Trainer/in: Marian Lingsch Rosenfeld
- Trainer/in: Erica Miao
- Trainer/in: Pauline Webb
- Trainer/in: Erica Miao
- Veranstaltungszeit: Freitag, 8–10 Uhr
- Moodle-Kurs für Online-Teilnahme
- Michael Rapp auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Michael Rapp
- Veranstaltungzeit: Freitag, 10–12 Uhr
- Moodle-Kurs für Online-Teilnahme
- Michael Rapp auf der Fakultätshomepage
- Trainer/in: Michael Rapp
- Trainer/in: Leonel Agbodji
- Trainer/in: Philipp Brewing
- Trainer/in: Matylda Trocinska
- Trainer/in: Matylda Trocinska
- Trainer/in: Sili Zhang
- Trainer/in: Achim Hartschuh
- Trainer/in: Silke Ettling
- Trainer/in: Katharina Maban
- Trainer/in: Hannah Ritchie
- Trainer/in: Graham Von Carlowitz
Migration und Mobilität sind Themen, die die Welt 2023 bewegen. Forscher haben gezeigt, dass Migration auch eine essentielle Rolle in und zwischen den Kulturen der antiken Welt spielte. Historiker, Archäologen und Sprachwissenschaftler haben Spuren von Migration in Mesopotamien, im chinesischen Altertum und in der griechisch-römischen Welt analysiert. Wie in unserer Zeit gab es auch in der Antike viele verschiedene Gründe für Menschen, um zu migrieren: es gab Migranten, die flüchten mussten vor Krieg oder Umweltkatastrophen; es gab Migranten, die als Sklaven zu einem neuen Land geführt wurden; es gab Migranten, die Arbeit suchten oder Handel trieben; und es gab Migranten, die aus Neugierde um die Welt reisten.
In diesem Seminar werden wir die spannenden Beziehungen zwischen Migration und antiken Narrativen (in Text und Bild) studieren. Die Literatur (und die bildende Kunst) erzählt Geschichten von Migration und konstruiert Geschichten und Vorstellungen von Migration. Die Literatur, die einerseits von Migranten und andererseits von Vertretern der Kulturen, in die man migriert, produziert wird, lädt die Leser ein, nachzudenken über die Herausforderungen und die Vorteile von menschlicher Mobilität. Inwiefern ist das moderne Konzept der Migrantenliteratur, das im Rahmen des Postkolonialismus entwickelt wurde, hilfreich, um antike Narrative von Migration (in Text und Bild) zu verstehen? Und wie können Geschichten der Antike uns helfen, über Migration im 21. Jahrhundert nachzudenken?
Das Seminar wird wie folgt aufgebaut sein: 1. Einleitung zur Migration (und zu interkulturellen Dialogen) in und zwischen verschiedenen Kulturen der Antike; 2. theoretische und methodische Überlegungen zum Begriff der ‘Migrationsliteratur’ und zur Sekundärliteratur; 3. Geschichten von Migration und Mobilität in den Münchener Museen (v.a. Antikensammlung, Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Museum Fünf Kontinente); 4. Interpretationen von ‘Migrationsliteratur’ aus der griechischen Literatur der römischen Kaiserzeit: griechische Grabinschriften in Rom, Dionysios von Halikarnassos, Lukian von Samosata u.a.; 5. mündliche Präsentationen zu einem ausgewählten Thema von den teilnehmenden Studierenden; 6. internationale Tagung mit Studierenden aus den Niederlanden (Austausch).
- Dozent: Casper de Jonge
- Trainer/in: Carlos Romero Blázquez
- Trainer/in: Carlos Romero Blázquez
Die Mikroökonomik beschäftigt sich damit, das wirtschaftliche Verhalten
von Haushalten und Unternehmen zu analysieren und die Funktionsweise von
Märkten (und anderen Institutionen), in denen Haushalte und Unternehmen
interagieren, zu erklären. Die Vorlesung führt in die Grundlagen des
Faches ein, gibt einen Überblick über weitergehende Themen, die in
anderen Vorlesungen vertieft werden, und soll Ihr Interesse an Fragen
der Wirtschaftswissenschaft wecken.

- Trainer/in: Marcel Quint
- Trainer/in: Carlos Romero Blázquez
- Trainer/in: Klaus Schmidt
- Trainer/in: Monika Schnitzer
- Dozent/in: Richard Dietrich
- Dozent/in: Erwin Märtlbauer
- Dozent/in: Andrea Stockmaier-Didier
- Dozent/in: Maria Wittmann
- Dozent/in: Richard Dietrich
- Dozent/in: Clara-Sophie Jugert
- Dozent/in: Marie-Therese König
- Dozent/in: Erwin Märtlbauer
- Dozent/in: Andrea Stockmaier-Didier
- Dozent/in: Maria Wittmann
- Dozent/in: Richard Dietrich
- Dozent/in: Danai Etter
- Dozent/in: Sophia Johler
- Dozent/in: Clara-Sophie Jugert
- Dozent/in: Erwin Märtlbauer
- Dozent/in: Andrea Stockmaier-Didier
- Dozent/in: Maria Wittmann
Religion, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung, Ethnie, Sprache - es
gibt viele Gründe, weshalb Kollektive den Status einer
gesellschaftlichen Minderheit einnehmen können. Damit in Verbindung
stehende Phänomene wie Narrative der Zusammengehörigkeit,
Diskriminierung, erhöhte soziale Aufmerksamkeit oder auch Privilegierung
werden aktuell breit in der Öffentlichkeit diskutiert. Erst der Blick
auf längere historische Entwicklungslinien ermöglicht jedoch eine
kritische Perspektive auf die besondere Situation (vermeintlich)
andersartiger Gruppen. Der Basiskurs rekonstruiert die Geschichte der
Minderheiten in Bayern deshalb sowohl als eigenständigen und
facettenreichen Untersuchungsgegenstand, möchte jedoch auch versuchen,
die Mehrheitsgesellschaft im Lichte ihres Umgangs mit Minoritäten näher
zu betrachten.
- Trainer/in: Matthias Bischel
- Trainer/in: Laura Fuchs
- Trainer/in: Elisabeth Heistinger
- Trainer/in: Catharina Koke
- Trainer/in: Harry Oelke
- Trainer/in: Camilla Schneider
- Trainer/in: Dejana Mokranjac
- Trainer/in: Christof Osman
Die Übung vermittelt grundlegendes Wissen zur Epoche des Mittelalters
auf Basis der aktuellen Forschung und orientiert an thematischen Feldern
(z. B. Königtum, Kirche, personale Bindungen, religiöse Vielfalt,
Bildung etc.). Ziel der Veranstaltung ist die Klärung grundsätzlicher
Strukturen und Begriffe sowie übergreifender Zusammenhänge und
Entwicklungen.

- Trainer/in: Markus Krumm
Die Übung vermittelt grundlegendes Wissen zur Epoche des Mittelalters
auf Basis der aktuellen Forschung und orientiert an thematischen Feldern
(z. B. Königtum, Kirche, personale Bindungen, religiöse Vielfalt,
Bildung etc.). Ziel der Veranstaltung ist die Klärung grundsätzlicher
Strukturen und Begriffe sowie übergreifender Zusammenhänge und
Entwicklungen.

- Trainer/in: Markus Krumm
Vertreibungen, Verfolgungen und Migrationen der Juden waren multikausal; ihr Studium beleuchtet daher immer eine Vielzahl von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen, die Vertreibungen und Migrationen auslösten und zugleich Umbrüche und Krisensituationen in den christlichen Gesellschaften reflektierten. Neben der Perspektive auf die christlichen Gesellschaften, die vertrieben und verfolgten, richtet sich der Blick des Seminars in gleichem Maße auf die Juden, auf ihre Reaktionen in den jeweiligen Vertreibungen sowie auf ihre Versuche, sich durch Migration eine neue Heimat zu schaffen. Näher beleuchtet werden die Vertreibungen der Juden aus England, Frankreich, aus weiten Teilen des Deutschen Reichs und aus Spanien in einem Zeitraum von 1290 bis ins frühe 16. Jahrhundert. Der Kurs ist eine Präsenzveranstaltung.
ACHTUNG: NEU!! Zum Seminar gehört eine Exkursionsteilnahme. Die Exkursion findet vom 10.1.-15.1. 2022 statt. Übernachtungskosten (mit Frühstück und einem warmen Abendessen) müssen von jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin selbst getragen werden. Sie betragen für das Alter bis 26 insgesamt 202 € und für das Alter ab 27 insgesamt 220 €. (Für weitere Verpflegung muß selbst gesorgt werden.) Diese Beträge müssen der Dozentin bis zum 1. Dezember überwiesen werden (und können bei kurzfristiger Absage des Studierenden nur zurückerstattet werden, wenn die Jugendherbergen dies erlauben). Transportkosten/Eintrittskarten und notwendige Führungen übernimmt die LMU. Übernachtungen erfolgen in den Jugendherbergen Würzburg (2 Nächte), Frankfurt (eine Nacht) und Nürnberg (2 Nächte) in Mehrbettzimmern.
Die Jüdischen Museen in Augsburg, Würzburg (mit Obernbreit), Frankfurt, Fürth (mit Besuch von Nürnberg) und das Dokumentationszentrum in Regensburg werden besucht. Auf der Exkursion werden die Studierenden Referate zu den Vertreibungen der Juden aus den jeweiligen Städten vortragen. Die Museen werden inhaltlich, museumsdidaktisch und konzeptionell miteinander verglichen; dabei werden die dortigen Darstellungen von Vertreibungen und Migrationen besonders berücksichtigt und diskutiert.
- Trainer/in: Anna Groß
- Trainer/in: Eva Haverkamp-Rott
Die Briefe und Urkunden der mittelassyrischen Zeit, die hauptsächlich in
den Archiven von Assur gefunden wurden, belegen eine wichtige Phase des
Aufstiegs des assyrischen Reichs sowie wesentliche politische und
historische Entwicklungen. Dieses kleine Korpus von ungefähr 3.000
Tafeln zeigt sowohl die zentrale Verwaltungsstruktur von Assur als auch
die Administration der Peripherie (z. B. Sheh Hamad, Abi Sabiyad,
Khuera). Texte aus verschiedenen Textfunden werden analysiert, die
unterschiedlichen Lebenskontexten entsprechen: von den offiziellen
Gesetzen des Königshofs bis zum Alltag der Briefe.
Nach der neuen
Publikation der Grammatik des Mittelassyrischen (s. Literatur) ist jetzt
der Einstieg in diesen Dialekt noch zugänglicher. Im Kurs werden die
wichtigsten Textgattungen – Briefe, Urkunden, Gesetze – gelesen,
diskutiert, miteinander verglichen und in einen größeren historischen
und sprachlichen Zusammenhang gesetzt.
Voraussetzungen: Erfolgreicher Abschluss von Akkadisch II
Literatur:
• de Ridder, Jacob Jan, Descriptive Grammar of Middle Assyrian. LAOS 8. Leipzig, 2018.
• Jakob, Stefan, Mittelassyrische Verwaltung und Sozialstruktur. Untersuchungen. CM 29. Leiden/Boston, 2003
- Trainer/in: Beatrice Baragli
Dieser Kurs setzt die bestandenen Unterkurse voraus!
Die einzelnen Sitzungen werden zur regulären Kurszeit via Zoom abgehalten, der entsprechende Link wird nach der Belegungsfrist an alle zugelassenen Teilnehmer*innen verschickt. Der hier eingerichtete Kurs dient v.a. der Bereitstellung der Hausaufgaben und entsprechender Übungen. Alle weiteren Informationen erhalten Sie in der ersten Sitzung.
- Trainer/in: Christoph Mayr
- Trainer/in: Bianca-Jeanette Schröder
08.05. Caecilia Désirée Hein
15.05. Katharina Renoth
22.05. Juan Montejo
29.05. Tanja Buckatz (Edition Pferdetraktat)
05.06. Marie Zöckler
12.06. Constanze Metzger
26.06. Marc-Aeilko Aris (Eriugena)
03.07. Tristan Franklinos
- Trainer/in: Marc-Aeilko Aris
- Trainer/in: Tanja Buckatz
- Trainer/in: Constanze Metzger
- Trainer/in: Sarah Aragon-Hahner
- Trainer/in: Fiona Draxler
- Trainer/in: Heinrich Hußmann
- Trainer/in: Christina Schneegaß
- Trainer/in: Sven Strickroth
- Trainer/in: Christof Osman
In this course, we explore the history of modern Iran throughout the 20th century—a century marked by two revolutions, two coups d’états, war, resistance and remarkable cultural transformation. Together, we will navigate a timultous historical landscape shaped by pivotal events: the Constitutional Revolution during the Qajar era; the rise of Reza Shah and the establishment of the Pahlavis dynasty; the Allied occupation durning Word War II; the short-lived autonomous government in Iranian Azerbaijan and the question of Centalisation and Persianization; the nationalization of the oil; the British and American orchestrated 1953 coup d’état; the Islamic Revolution of 1979; the eight-year war with Iraq, the emergence of the Green Movement and so on.
To truly comprehend what these events meant to Iranians living through them, we will turn to literature—reading short selections of poetry and prose from the period that give voice to the hopes, fears, frustrations and reflections of Iranian writers and intellectuals.
No prior knowledge of Persian is required. The students are expected to read the assigned texts and follow the discussions in English; however, they are welcome to discuss, write their Klausur, and correspond with me in German.
By the end of the course, students will have gained a grounding in the key moments that shaped modern Iran and a deeper appreciation for how history lives and breathes in literature. This course is designed for students interested in Middle Eastern history, postcolonial politics, literature, and the question of what defines an Iranian nation in contemporary times.

- Trainer/in: Leila Rahimi Bahmany
- Trainer/in: Achim Hartschuh
- Trainer/in: Don Lamb
- Trainer/in: Evelyn Plötz


