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- Trainer/in: Nora Scholz
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Die Gruppe 2 der Vertiefungsübung zur Einführung in die Sprachgeschichte der Romania behandelt vertieft Ereignisse aus der Sprachgeschichte des galloromanischen Sprachraums (Französisch, Okzitanisch).
Krisen
und Kriege beeinflussen die Art und Weise, wie wir Kommunikator:innen
wahrnehmen und bewerten. Im Fall eines Krieges, wie dem aktuellen
Ukraine-Krieg, betrifft das vor allem die politische Kommunikation.
In
diesem Seminar wollen wir deshalb untersuchen, wie sich verschiedene
Akteur:innen des politischen Geschehens rund um den Ukraine-Krieg
äußern. Vor allem soll dabei im Mittelpunkt stehen, welchen Einfluss die
unterschiedlichen Kommunikator:innen rund um den Ukraine-Krieg auf die
Rezipierenden haben. Dabei behalten wir auch verschiedene
Kommunikationskanäle (soziale Medien, YouTube, Zeitungen, Radio,
Fernsehen, etc.) im Blick.
Verschiedenste
komparative Studien zwischen verschiedensten Akteuren hinsichtlich
ihrer Kommunikation bieten sich an: Politiker:innen, Parteien, Sprachen,
Rollenzuweisungen (Andrij Melnyk vs. Vitali Klitschko, siehe z.B.
Lysenko (2022)) oder auch politischen Influencer:innen.
Aufgrund
der Aktualität des Themas ist der konkrete Fall des Ukraine-Krieges
bisher nur wenig erforscht. Die Literatur zur Kommunikation in Krisen
und Kriegen ist jedoch umfangreich, darauf können wir aufbauen. Auf
Basis dieser Literaturarbeit werden wir im Seminar Forschungsfragen
entwickeln, die wir anschließend mit quantitativen Befragungsmethoden
(möglich wären beispielsweise Online-Befragung oder Experiment)
untersuchen werden.
Das
notwendige Wissen wird im Laufe des Semesters vermittelt bzw.
aufgefrischt, angefangen von der Ausarbeitung des Forschungsstandes,
über die Entwicklung des Fragebogens, das Entwerfen von Stimuli und die
Erhebung der Daten, bis zu der statistischen Auswertung und der
Interpretation der Ergebnisse.
Liebe Teilnehmer*innen,
unser Kurs findet in zwei Blöcken statt: Block A – 8-9.12.2023; Block B – 2.-3.02.2024). Es ist mir ein Anliegen, dass wir uns diese intensiven Einheiten einigermaßen erträglich gestalten: durch eine Mischung aus Impulsen von mir, euren Referaten, Diskussionen und Filmscreening.
Als Grundlagentexte empfehle ich drei kurze Beiträge, die uns in die Fragestellung einführen. Bei Aschke und Rödl geht es um die biologischen bzw. linguistischen Grenzen menschlicher Erkenntnis. Der dritte Artikel, von Cirkovic und Bradbury, wendet Erkenntnisprobleme direkt auf die Suche nach extraterrestrisches Leben an (auf Englisch). Diese Texte werden nicht abgeprüft, sollen euch nur helfen, die Romane richtig zu rastern. (Ihr findet die Texte auf Moodle.)
Hier ist die aktualisierte Liste mit den Texten, die wir besprechen werden. Bitte sucht euch einen Text aus, um ein Kurzreferat (15-20 Minuten) hpts. über den Inhalt zu halten. Gut wäre es, wenn ihr schon unsere Fragestellungen im Auge behalten würdet: Wie wird Alterität (Andersartigkeit) dargestellt? Ist sie bewältigbar? Kann man sagen, wo Verständnis in Nichtwissen bzw. Konfusion übergeht?

Ausgehend von den historischen Begebenheiten der Belagerung Leningrads im Zweiten Weltkrieg untersucht das Seminar medial unterschiedliche Erzählmodelle der Blockade mit dem Ziel, eine medien-, gattungs- und epochenübergreifende Erzählgrammatik der Leningrader Belagerung heraus zu präparieren.
Im Zentrum des Seminars stehen u.a. folgende Fragen: Mithilfe welcher diskursiven Strategien entstehen neue Erklärungs- und Wahrnehmungsmuster für die veränderte Stadtwirklichkeit? Lassen sich in den verschiedenen Medien strukturelle Konstanten feststellen, beispielsweise auf den Ebenen der Raum- und Zeitmodellierung, der narrativen Kohärenz oder auch hinsichtlich der Ereignishaftigkeit? Mit welchen Modellen medialer Authentisierung arbeiten die untersuchten Werke, d.h. in welchem Verhältnis stehen das Mimetische und das Antimimetische, das Faktographische und das Fiktionale zueinander?
Behandelte Themen: Die Blockade im sowjetischen kulturellen Gedächtnis; ‚offizielle' und private Tagebücher; Die Musealisierung der Belagerung im sowjetischen Film; Lidija Ginzburgs „Blockademensch“; Die Problematisierung des offiziellen Mythos: Das "Blockadebuch" von Adamovic/Granin; Ol’ga Frejdenbergs "Die Belagerung des Menschen"; Šostakovis „Siebte Symphonie“; die Blokade im postsowjetischen Film (Sokurov, Loznica); neuere Blokade-Literatur (Barskova u.a.); die Leningrader Blokade im Putinismus.
Russischkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, sind aber von Vorteil.
Aktive und regelmäßige Teilnahme wird erwartet.

In diesem Seminar wird ein erster Überblick über das Mediensystem der Bundesrepublik mit Blick insbesondere auf Tagespresse, Rundfunk und Onlinemedien vermittelt. Ausgehend von historischen Entwicklungen und der gesellschaftlichen Funktion von Medien werden rechtliche Rahmenbedingungen, ihre Organisation und Struktur behandelt.
Darüber hinaus werden aktuelle Probleme der Medienentwicklung und der Medienpolitik exemplarisch in den Blick genommen, aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive bewertet und internationale Bezüge hergestellt.
Bisherige Forschung hat sich umfangreich mit Wissenschaftsjournalist*innen als zentrale Gatekeeper*innen der Wissenschaftskommunikation beschäftigt; diese wählen wissenschaftliche Themen unter anderem nach spezifischen Nachrichtenwerten und -faktoren aus (Galtung & Ruge, 1965; Shoemaker & Reese, 2014). Frühere Befunde deuten beispielsweise darauf hin, dass sich die Nachrichtenwerte und -faktoren im Wissenschaftsjournalismus von denen anderer Berichterstattungsfelder teilweise unterscheiden: Neben klassischen Nachrichtenfaktoren wie Personalisation, Kontroversität oder auch geographische Nähe, sind im wissenschaftlichen Kontext unter anderem Aspekte wie Neuigkeit, Erstaunen („astonishment“) oder gesellschaftliche Relevanz von besonderem Interesse. Durch zahlreiche Herausforderungen – etwa durch Medialisierung, Globalisierung und Digitalisierung – können Journalist*innen ihrer Gatekeeping-Funktion jedoch nicht mehr allein gerecht werden. Vermehrt nehmen auch Wissenschaftler*innen, wissenschaftliche Institutionen sowie deren PR-Abteilungen Einfluss auf die öffentliche Wissenschaftskommunikation – und orientieren sich dabei womöglich an anderen Nachrichtenwerten und -faktoren.
Das Seminar behandelt deshalb Nachrichtenwerte und -faktoren in der Wissenschaftskommunikation – insbesondere in Pressemitteilungen wissenschaftlicher Institutionen beim Informationsdienst Wissenschaft (idw) sowie ggf. in anknüpfender journalistischer Berichterstattung. Im Verlauf des Seminars wird dabei eine Einführung in die Medieninhaltsforschung mit Fokus auf die Methode der Inhaltsanalyse gegeben. Die Teilnehmer*innen lernen, wie wissenschaftliche Inhalte in Pressemitteilungen und den Medien analysiert und interpretiert werden können. Ziel ist es, ein kritisches Verständnis für die Darstellung wissenschaftlicher Themen zu entwickeln und methodische Kompetenzen in der Inhaltsanalyse zu erwerben.
Modern Machine Learning (ML) algorithms are considered to be black-boxes we have no epis-temic access to. XAI tackles this assumption by providing methods that allow gaining insights into thebehaviour of ML algorithms. This course introduces the central philosophical concepts and challenges inXAI such as explanation, interpretability, and opacity. Moreover, we discuss state-of-the-art XAI meth-ods and their strengths and weaknesses. We focus particularly on causal explanations, the role of XAI for Science, and model-agnostic interpretation techniques.
The course is held together with students from MCMP.
Fridays 12:15-13:45 pm
Opening Event: Online
Key: xai-philo-21
In diesem Hauptseminar werden wir Sprichwörter und sprichwörtliche Redensarten in ihrem Aufbau und Einsatz in bestimmten Kommunikationssituationen untersuchen. Um diese spezielle Form der Wortverbindungen möglichst umfassend zu behandeln, soll der Gegenstand des Seminars von losen Wortverbindungen bis zu den festen Sätzen reichen.
Im Zentrum stehen die Abwandlungsmöglichkeiten dieser festen Einheiten. Damit ein Großteil der aktuellen Modifikationen und Umformulierungen erforscht werden kann, wird schwerpunktmäßig auf Webkorpora zugegriffen. Auf diese Weise können die Studierenden neueste Sprachverwendungen anhand digitaler Datenbereitstellung vorgestellt bekommen.
Die tiefergehenden Kenntnisse über die Abwandlungsmöglichkeiten von Sprachmustern sind für all diejenigen von großem Interesse, die später beruflich mit Sprache „kreativ“ umgehen werden.

Dieser Kurs gibt einen Einblick in die Theorien und Methoden der Mehrsprachigkeitsforschung und legt den Schwerpunkt auf die psycholinguistische Erforschung von Sprachverarbeitung mehrsprachiger Sprecher und Sprecherinnen. Dabei werden theoretische und praktische Fragen berücksichtigt, die für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung experimenteller Forschungsstudien relevant sind. Im Seminar erarbeiten Studierende in Kleingruppen ein eigenes experimentelles Forschungsprojekt, erheben selbstständig Daten, und lernen, diese auszuwerten und kritisch zu reflektieren.
Ziel des Kurses ist es, die Studierenden mit folgenden Themen vertraut zu machen:
Pragmatik und Pragmatische Störungen
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Kurztext |
D 016 |
Stockwerk |
EG |
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Langtext |
D 016 Unterrichtsraum |
Kostenstelle |
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In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Pragmatik und Pragmatischen Störungen.
Pragmatik ist die menschliche Fähigkeit, mit Sprache zu handeln und Sprache kontextspezifisch zu verstehen und anzuwenden.
Wir werden zunächst verschiedene Methoden der experimentellen Pragmatikforschung kennenlernen und vertieft Beschreibungseinheiten wie Implikaturen, indirekte Sprechakte sowie die kontextspezifische Interpretation von sprachlichen Makrostrukturen behandeln. Dabei soll schwerpunktmäßig die linguistisch-kognitive Interaktion beleuchtet werden und der Frage nach der neuronalen Repräsentation von pragmatischen Beschreibungseinheiten nachgegangen werden.
Wir lernen pragmatische Fähigkeiten und Störungen im Lauf der Lebenspanne (z.B. bei SSES, kindlicher Aphasie) und bei unterschiedlichen neurologischen Erkrankungen (u.a. nach Schädelhirntrauma, bei Demenz, bei Schizophrenie, bei Autismus-Spektrum-Störungen) kennen.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Schädel-Hirn-Trauma bei Kindern- und Jugendlichen.
Wir werden im Seminar folgende Fragen behandeln:
· An Fallbeispielen werden Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie von Pragmatikstörungen nach unterschiedlicher Ätiologie dargestellt
· Voraussetzung: Interesse an empirischen Fragestellungen und Erarbeitung von Kurzreferaten und/oder Materialen für Diagnostik und Therapie in Gruppenarbeit.
Grundlagenliteratur
Testverfahren
Die „Ethik“ des Münchner Theologen Trutz Rendtorff von (11980/81, 21990/91) gilt als klassischer, programmatischer Text liberaler Theologie. Rendtorff entwickelt Ethik als Theorie menschlicher Lebensführung und zeigt dabei die Bedeutung des Christentums für die Kultur der Gegenwart. Im Rahmen dieses Semesters werden wir diesen Entwurf lesen und ihn mit Wolfhart Pannenbergs „Grundlagen der Ethik“ vergleichen. Der Lektürekurs behandelt zentrale Fragestellungen evangelischer Ethik und deren Relevanz für Gegenwartsdebatten.
Die wöchentliche Lektüre und Vorbereitung der für die Sitzung vorgesehenen Texte (Zeitaufwand mindestens 2h) sowie regelmäßige Teilnahme sind Voraussetzung für das Seminar.
Das Römische Reich vollzog in der Zeit der Republik (510-27 v. Chr.) einen beispiellosen Aufstieg von einer Lokal- zur Weltmacht des Mittelmeerraumes. In der Kaiserzeit erweiterte sich dieser Herrschaftsbereich zwar ebenfalls, konsolidierte sich jedoch in den meisten Regionen. Quasi mit dem Beginn der Kaiserzeit zusammen fällt auch der Sieg Octavians, des späteren Kaisers Augustus, im römischen Bürgerkrieg nach der Eroberung des ptolemäischen Alexandria: Als Kleopatra (VII.), die letzte ptolemäische Herrscherin, vor den Truppen Octavians den Freitod wählte, begann die römische Herrschaft über Ägypten, die - mit Ausnahme weniger Jahre im späten 3. und frühen 7. Jh. - für knapp 670 Jahre unerschüttert blieb.
Von anderen Provinzen des Römischen Reiches unterscheidet sich Ägypten aus Forschungsperspektive vor allem durch den Umstand, dass sich aus dieser Provinz hunderttausende von Papyri erhalten haben. Diese Quellen erlauben uns ein einzigartig detailliertes Bild der antiken Welt aus der Perspektive auch von Personen außerhalb einer kleinen Elite - in die Netzwerke und alltäglichen Prozesse römischer Herrschaftspraxis und provinzialen Lebens in Ägypten. In der Forschung galt die Provinz Ägypten einst als „Sonderfall“, als kaiserlicher Privatbesitz abseits der normalen römischen Provinzverwaltung, und die papyrologische Dokumentation daher sozusagen als Kuriosum und nur am Rande relevant für das Studium der Römischen Geschichte. Diese Ansicht ist lange überholt und Historiker:innen haben die Relevanz der Papyri für das Verständnis der römischen Provinzialgeschichte vielfach erkannt und demonstriert: Zunehmend erscheinen historische Arbeiten auch von Nicht-Papyrolog:innen, welche die Papyri für die Bearbeitung übergreifender historischer Fragestellungen heranziehen und in denen Ägypten als (außergewöhnlich gut dokumentiertes) Beispiel einer römischen Provinz analysiert wird.
Angesichts dieser Tendenz möchte die Übung über zwei ineinandergreifende Ansätze Studierenden den Reichtum der Papyri zugänglich machen und sie in die Lage versetzen, dieses im Bereich der Antike unvergleichlich umfangreiche und nach wie vor stetig wachsende Quellencorpus für ihre Arbeit zu nutzen:
Thematisch wird das Leben der römischen Bürger:innen, alexandrinischen Bürger:innen, Polis-Griech:innen, Jud:innen sowie der großen Mehrheit der Ägypter:innen unter römischer Herrschaft im Zentrum stehen. Hierbei werden Fragen nach der römischen Herrschaftsausübung durch Verwaltung, Militär und Justiz ebenso behandelt wie solche nach dem Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungs-(oder vielmehr: Status-)Gruppen und kulturellen Transferprozessen, der Beziehung zwischen staatlicher Verwaltung und Individuum, wirtschaftlichen Prozessen sowie sozialen Strukturen.
Methodisch wird die Übung vor allem die Arbeit mit den Papyri, auch im Zusammenspiel mit anderen Quellengattungen, umfassen, wobei altsprachliche Kenntnisse explizit nicht vorausgesetzt werden. Zentrale Inhalte sind die Lektüre und Interpretation papyrologischer Quellen, der Umgang mit papyrologischen Editionen, Kommentaren und Datenbanken sowie die Diskussion historisch-papyrologischer Fachliteratur.
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Am Beispiel der bayerischen Verhältnisse werden die Grundstrukturen neuzeitlichen Münz- und Geldwesens behandelt, wobei sich der Bogen vom Aufbau eines neuzeitlichen Nominalsystems im frühen 16. Jahrhundert bis ins 19. oder 20. Jahrhundert erstreckt. Bildmaterial sowie Vorlage und Untersuchung von Originalmünzen, Lektüre schriftlicher Quellen und Referate der TeilnehmerInnen ermöglichen insbesondere auch Anfängern einen Einstieg in die Münzgeschichte der Neuzeit. Sollte eine Durchführung als Präsenzveranstaltung nicht möglich sein, ist eine digitale Durchführung an den genannten Terminen sowie an den jeweils darauffolgenden Samstagen in kleineren Einheiten geplant.
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Karten und kartenverwandte Darstellungsformen (wie Globen und Reliefs) spielen seit jeher im Leben der Menschen eine wichtige Rolle, stellt doch der geographische Raum neben den darin handelnden Personen und der Zeit eine Grundbedingung des Entstehens von Historie dar. Die Geschichte der Kartographie beschäftigt sich als Teil der Kultur- und Wissenschaftsgeschichte mit der Erforschung und Beschreibung von Altkarten.
Die Blockveranstaltung soll dazu dienen, den Teilnehmenden anhand von ausgewählten Beispielen einen Überblick über die Geschichte dieser Disziplin im Wandel der Zeiten (von der Antike bis in die Neuzeit) zu vermitteln. In zahlreichen Übungen wird das Lesen von Altkarten, kartenverwandten Darstellungsformen und schriftlichen Dokumenten dazu (das heißt Karteninterpretation und Kartenanalyse) behandelt werden. Hierzu ist zudem (sofern es die Corona-Lage zulässt) ein Besuch in der Abteilung Altes Buch der Universitätsbibliothek der LMU in Kleinstgruppen vorgesehen, wo die Teilnehmenden wertvolle Originale (u. a. aus dem umfangreichen Nachlass des Kartographiehistorikers Friedrich Kunstmann, 1811–1867) betrachten können. Einige dieser bislang in der Forschung unbekannten Dokumente können durch die Studierenden individuell bearbeitet und ausgewertet werden; das Ergebnis wird der Öffentlichkeit in einer Ausstellung in der UB vorgestellt, die von Februar bis Anfang Mai 2022 stattfinden soll.
In der Veranstaltung werden einschlägige Hilfsmittel und die fachspezifische Terminologie, welche die kartographischen Quellen betrifft, näher vorgestellt. Zudem werden die Teilnehmenden zur Vorbereitung der Exposition eine kurze Einführung in das Ausstellungsmanagement erhalten. Interesse und rege Mitarbeit (auch beim Auf- bzw. Abbau der Ausstellung) wird vorausgesetzt.Als
dritte der insgesamt vier Überblicksvorlesungen zur Musikgeschichte behandelt
die Vorlesung die Zeit von etwa 1700 bis zu Beethoven und Schubert, reicht also
von der Zeit des Hochbarock bis zum Übergang zur Romantik. Thematisiert werden
einerseits die Grundlinien der Musikästhetik, von der Nachahmungsästhetik und
Ästhetik der Empfindsamkeit bis zur Romantischen Musikästhetik, andererseits –
jeweils exemplarisch anhand zentraler Komponisten und Einzelwerke – die
wichtigsten Gattungen und Formen der Zeit:
Concerto, Da-capo-Arie und Opera
seria (Pergolesi), Opernensemble und Opera buffa (Mozart), Streichquartett
(Haydn), Klaviersonate, Symphonie, Variationen und Klavierkonzert (Beethoven)
sowie Streichquintett (Schubert). Dabei sollen jeweils auch verschiedene
Analysemethoden werden und Grundfragen der Musik angesprochen werden.
Abgeschlossen wird die Vorlesung mit der Frage nach dem „Romantischen“ in der
Musik.

Die französische Musikgeschichte steht zur deutschsprachigen (deutsch-österreichischen) seit langen in einem eigentümlichen Verhältnis von heftiger Konkurrenz und gegenseitiger Anziehung, aber doch in der Wahrnehmung von deutschem „Zentrum“ und französischer „Peripherie“. Mit den ersten Werken Claude Debussys, Erik Saties und Maurice Ravels im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts änderte sich dieses Verhältnis: Die Französische bzw. eigentlich Pariser Moderne erlangte eine solche Eigenständigkeit und Ausstrahlungskraft, dass sie nicht nur auf „Ohrenhöhe“ zur deutschen Musik gelangte, sondern hinsichtlich ihrer Innovationskraft diese übertraf. Die Vorlesung beleuchtet die einzelnen Stationen und Persönlichkeiten dieser Entwicklung zwischen ca. 1890 und 1945, d.h. von den ersten bahnbrechenden Werken Debussys bis hin zu Olivier Messiaens Versuch einer völligen Neubegründung von Musik schlechthin. Dabei sollen außer der Vorgeschichte (Ars Gallica, Wagnérisme etc.) auch eher unbekannte oder vernachlässigte Aspekte (wie z.B. die französische Orgeltradition, die Groupe de Six oder die Jeune France) behandelt werden.

Wie beim Erlernen einer Sprache die grammatischen Grundlagen, so sind bei der Beschäftigung mit musikalischen Phänomenen fundierte theoretische Kenntnisse unabdingbare Voraussetzung für das Erkennen und Verstehen übergeordneter Zusammenhänge. In der "Einführung in die Satzlehre“ werden folgende Themengebiete behandelt:

Die Veranstaltung behandelt die satztechnischen Grundlagen (Pentatonik, Tonarten, Zusammenklänge, Kadenzen und Signalakkorde), den vierstimmigen Satz (Regeln, Generalbass, Modulation) und Satzmodelle (Sequenzen, Parallelismus, Oktavregel) aus unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln.
Zusätzlich
wird regelmäßig Gehörbildung geübt (Solfège, Melodiedikate, Zusammenklänge).

Ziel des Seminars
Dieses Seminar vermittelt einen Überblick über aktuelle und historische
Positionen der Kunstpädagogik sowie über zentrale Fachbegriffe und
Lehr- und Forschungsgegenstände im Spannungsfeld zwischen Kunst,
Vermittlung und Pädagogik. Die gewonnenen Erkenntnisse werden Sie mit
eigenen Unterrichtsentwürfen verknüpfen.
Schwerpunkt
Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung und Reflexion von Unterrichtsideen
im Kontext der behandelten Inhalte. Ziel ist es, Ihren
Handlungsspielraum im Unterricht zu erweitern und zu bereichern. Darüber
hinaus befassen wir uns mit den Themen „Faire Bewertung“ und
„Museumsbesuche“.
Prüfungsleistung
Die Prüfungsleistung besteht aus einem 30-minütigen Referat mit
passendem Unterrichtsentwurf. Zu Ihrem Thema erstellen Sie eine
Präsentation und eine Lernkarte.
Wichtig:
Präsentation und Lernkarte sind nicht separat, sondern in einer
einzigen PDF-Datei zusammenzufassen. Diese Datei laden Sie insgesamt
zweimal in folgendem Format hoch:
Nachname_Vorname_Kursnummer_Thema_WS25/26.pdf
Uploadfristen
– am Tag vor Ihrem Referatstermin im Moodle-Ordner „Upload Präsentationen“
– bis spätestens 5. Februar 2026 im Moodle-Ordner „Portfolioabgabe“
(entscheidend für die Anerkennung der Prüfungsleistung bzw. das
Bestehen)
Bitte beachten Sie: Eine Anmeldung zur Prüfung ist Voraussetzung für die Portfolioabgabe.
Seitdem amerikanische Tageszeitungen die ersten "comic strips" auf ihre Titelseiten druckten, sind mehr als 120 Jahre vergangen. Zwischendurch wurden die bunten Bildergeschichten öffentlich als Schundlektüre verdammt, dann wieder als "Graphic Novel" mit Literaturpreisen und Ausstellungen geehrt. Für ein breiteres Publikum sind Comics vor allem seit der Jahrtausendwende wieder interessant, nachdem der japanische Manga-Trend nach Europa kam und zahlreiche Superhelden-Comics fürs Kino neu verfilmt wurden.
Ziel des Seminars ist die Entwicklung eigener Gestaltungsfähigkeiten
in der Hauptangelegenheit des Comics: der Erzählung in einer Folge von
Bildern. Dabei soll erforscht werden, was das Medium leisten kann,
beispielsweise in der Behandlung von Zeit, Bewegung, Abstraktion,
Emotion und des Verhältnisses von Bild und Text. Als Anschauungsmaterial
werden Beispiele aus zahlreichen Comics des 20. und 21. Jahrhunderts
dienen. Die besprochenen Phänomene sollen durch zeichnerische Übungen
selbst erprobt und frei variiert werden. Produktionsziel des Seminars
ist die Erstellung eines eigenen, mehrseitigen Comics als Beitrag eines
gemeinsamen Heftes.
Darüber hinaus wird sich der Kurs
theoretischen Fragen zuwenden, wie z.B. der Tradition von Comics in der
Kunstgeschichte, der Rolle einzelner Comicautoren und Verlagshäuser und
kulturregionaler Unterschiede in der Gestaltung von Comics.

Erprobung verschiedenster Möglichkeiten des Gestaltens in der Fläche unter Einsatz experimenteller Techniken, wobei künstlerische Praktiken und Strategien moderner und zeitgenössischer Künstler impulsgebend sind.
Die erste Sitzung der Veranstaltung sowie eine weitere Sitzung finden online statt, alle weiteren in Päsenz. Sie erhalten vor der ersten Sitzung einen Einladungslink.
ALLGEMEINE HINWEISE (für Online-Veranstaltungen):
* Die Aufzeichnung oder Weiterleitung von Veranstaltungen durch
Teilnehmer sind nicht erlaubt.
* Die Verteilung von Inhalten (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) in
anderen Kanälen als den von den Autor*innen vorgesehenen ist nicht erlaubt.
* Urheberrechtlich geschützte Quellen dürfen weder kopiert noch
vervielfältigt oder weitergeleitet werden.
* In Live-Veranstaltungen bitten wir um einen disziplinierten Umgang mit Audio (Mikro bitte normalerweise aus, nur zum Sprechen einschalten) und Bandbreite (Video nach Bedarf, HD nur wenn problemlos möglich)
Das Arbeiten mit Bildmaterial ist sehr sensibel. Daher bitten wir Sie, diese Hinweise einzuhalten. Sollten wir Verstöße bemerken, behalten wir uns weitere Schritte vor.
Die Ringvorlesung gibt Einblicke in aktuelle Konzepte und Handlungsfelder der Kunstpädagogik.
Wichtig: Aufgrund der hohen Teilnehmendenzahl wird diese Vorlesung online als Moodle-Kurs ablaufen. Sie wird in asynchroner Form OHNE Zoom-Meetings abgehalten.
Zu jedem Termin wird von den entsprechenden Dozent*innen ein Vortragsvideo bereitgestellt.
Den Link zum Moodlekurs erhalten Sie per Mail, nachdem Sie sich für die Ringvorlesung angemeldet haben. Der erste Vortrag zur Einführung in die Vorlesung wird bereits kurz vor dem ersten Vorlesungstag (15.04.24) zur Verfügung gestellt.
Alle Infos zur Prüfung erhalten Sie rechtzeitig im Moodle-Kurs. Die Prüfung findet in Präsenz statt und besteht ausschließlich aus Multiple-Choice- und Single-Choice-Fragen.
Wir bitten Sie, organisatorische Fragen zur Ringvorlesung grundsätzlich nicht per Mail, sondern im dafür vorgesehenen Forum unter der Rubrik „Organisatorisches“ im Moodlekurs zu stellen.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
* Die Aufzeichnung oder Weiterleitung von Veranstaltungen durch Teilnehmer*innen sind nicht erlaubt.
* Die Verteilung von Inhalten (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) in anderen Kanälen als den von den Autor*innen vorgesehenen ist nicht erlaubt.
* Urheberrechtlich geschützte Quellen dürfen weder kopiert noch vervielfältigt oder weitergeleitet werden.
* Das Arbeiten mit Bildmaterial ist sehr sensibel. Daher bitten wir Sie, diese Hinweise einzuhalten. Sollten wir Verstöße bemerken, behalten wir uns weitere Schritte vor.
Rotoskopie ist ein traditionelles Trickverfahren, das bei Filmproduktionen angewandt wird, um Realfilmsequenzen nachzuzeichnen und so komplexe Bewegungsabläufe in Zeichentrickfilmen überzeugender darstellen zu können. Dabei wurde der Film ursprünglich Bild für Bild auf einen Lichttisch projiziert und von Hand "durchgepaust". Später verwendete man diese Technik in der Film-Nachbearbeitung, um besondere grafische Effekte zu erzielen. Bekannte Beispiele für Rotoskopie-Verfahren sind die frühen Animationsfilme von Max Fleischer, das Musikvideo zu "Take on Me" von a-ha und der Spielfilm "A Scanner Darkly".
Geplantes Programm
Ziel des Kurses ist die Erstellung eines experimentellen Videoclips unter Verwendung verschiedener improvisierter Rotoskopie-Verfahrens mittels PC-Software.
Vorgestellt werden digitale, analoge und hybride Gestaltungsweisen. Auf diese Weise sind nicht nur klassische Rotoskopie-Techniken zu realisieren, durch die Möglichkeit, das "Filmmaterial" direkt grafisch-manuell zu bearbeiten, lassen sich auch zahlreiche Aspekte des Avantgardefilms erproben, wie sie die Arbeiten von Oskar Fischinger oder Len Lye prägen.
Die Arbeit an den Clips erfolgt auf den privaten Rechnern der Teilnehmer. Die Schritte zur Bearbeitung der Einzelbilder werden sowohl für Adobe Photoshop als auch für GIMP behandelt, der Videoschnitt ist möglich mit Adobe Premiere oder DaVinci Resolve. Für die Umwandlung von Filmen in Einzelbild-Raster wird die kostenlose Software Fiji verwendet. Alle Programme laufen sowohl auf Windows als auch unter MacOS.
Da es sich um ein reines Online-Seminar handelt, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

Verzahnt mit dem Modul Projektpräsentation des Studiengangs Kunst und Multimedia stehen im Zentrum dieses Seminars die Themen Ausstellungskonzeption und -organisation. Für alle Phasen der Ausstellungsentwicklung von Erarbeitung eines Konzepts bis hin zu Aufbau und Vernissage wird den Studierenden das Handwerkszeug zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Ideen vermittelt. Neben ausstellungsbezogenen inhaltlichen und gestalterischen Fragen behandelt das Seminar auch administrative Aufgaben wie das Erstellen eines Zeitplans, Organigramms, Finanzierungsplans, Pressetexts oder die Suche/ Akquise von Spendern, die das Ausstellungsprojekt unterstützen.
Die erforderlichen Arbeitsschritte werden im Seminar besprochen.
Die Aufgaben werden von Teams oder Einzelpersonen übernommen.
Dieses Seminar befasst sich mit Wegen der Annäherung an Kunstwerke von der Renaissance bis heute ebenso wie an mediale Werke und testet Möglichkeiten der Vermittlung. Soweit umsetzbar, sollen in gemeinsamen Besuchen von Museen und aktuellen Ausstellungen Methoden der Vermittlung im Zentrum stehen. Auf Wunsch kann auch die digitale Vermittlung von Kunst behandelt werden.
Das Seminar findet im SoSe 25 sowohl online als auch in Museen und Ausstellungsorten statt. Sie erhalten vor der ersten Sitzung einen Einladungslink. (Die ersten drei Sitzungen finden online statt.)
HINWEISE FÜR DEN MUSEUMSBESUCH:
* Bitte frühzeitig erscheinen, um ggf. Taschen und Jacken zu verstauen (1 bzw. 2 Euro für das Schließfach nicht vergessen)!
ALLGEMEINE HINWEISE (für online-Veranstaltungen):
* Die Aufzeichnung oder Weiterleitung von Veranstaltungen durch
Teilnehmer sind nicht erlaubt.
* Die Verteilung von Inhalten (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) in
anderen Kanälen als den von den Autor*innen vorgesehenen ist nicht erlaubt.
* Urheberrechtlich geschützte Quellen dürfen weder kopiert noch
vervielfältigt oder weitergeleitet werden.
* In Live-Veranstaltungen bitten wir um einen disziplinierten Umgang mit Audio (Mikro bitte normalerweise aus, nur zum Sprechen einschalten) und Bandbreite (Video nach Bedarf, HD nur wenn problemlos möglich)
Das Arbeiten mit Bildmaterial ist sehr sensibel. Daher bitten wir Sie, diese Hinweise einzuhalten. Sollten wir Verstöße bemerken, behalten wir uns weitere Schritte vor.
Es werden vorrangig zeitgenössische Künstler behandelt, die auf der Biennale in Venedig oder auf der documenta in Kassel bzw. auf dem internationalen Bankett eine Rolle spielen, indem ihre politischen und sozialen Absichten hinterfragt werden. [...]
In diesem Seminar werden Grundlagen der digitalen Bildgestaltung vermittelt. Sie werden verschiedene digitale und analog/digitale Techniken zur künstlerischen Bildgestaltung kennenlernen.
Im Sinne von Cross Over werden manuell erstellte Bilder, Skizzen/Zeichnungen und andere Materialien in die digitale Arbeit integriert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Im Wintersemester wird evtl. das Format der Augmented Reality behandelt.
1. Einführung das digitale Bild - Aspekte der Bildwissenschaften (Vortrag)
2. Praxsisphase mit Übungen - Vorstellung von Referenzkünstler*innen - Didaktische Aspekte
3. Portfolio: Von jeder Übung ein Ergebnis als *jpeg-Datei mit nicht mehr als 3 MB und ein Deckblatt hochladen

Dieses Seminar wendet sich v.a. an Studierende des Lehramts Unterrichtsfach Kunst sowie Studierende BA Kunstpädagogik im 3. Fachsemsester. Nach Behandlung grundlegender bildnerischer Mittel und Analysekriterien werden in einem möglichst chronologischen Durchlauf Werke von der Renaissance bis heute jeweils hinsichtlich der jeweiligen zeit-/gesellschaft-/kunstgeschichtlichen Bezüge besprochen und in Relation zu anderen Kunstwerken/Kunstwerken aus anderen Zeit und deren Kontexten gesetzt. Es wird teils vor dem Original und teils mittels verschiedener Reproduktionsvarianten besprochen. (Die Veranstaltung ist auch als Wiederholung zur Vorbereitung auf die Werkanalyse-Klausur im Staatsexamen belegbar).
Die Veranstaltung wird anfangs online stattfinden und danach im Museum.
Wer von LSF nicht für das Seminar zugelassen wurde, meldet sich bitte direkt bei mir. (Es wären auch 20 TN möglich)
Erik Satie (1866-1925) gilt als der große
Außenseiter der musikalischen Moderne, als eine ungreifbare, sich allen
Kategorien entziehende Figur – als Dadaist belächelt oder verachtet von den
einen, als Wegbereiter der Avantgarde bewundert und verehrt von den anderen.
Entsprechend ist Saties Musik zum einen völlig unbekannt, zum andern Teil der
modernen Popkultur geworden (etwa durch die als Film- und werbemusik
eingesetzten Gymnopédies). Das Seminar soll mit den vielen verschiedenen
Facetten von Persönlichkeit und Werk innerhalb der verschiedenen Kontexte der
französischen und europäischen Musik- und Kulturgeschichte zwischen 1880 und
1925 bekannt machen und ausgewählte Werke (ggf. einschließlich der Schriften) behandeln.
Französisch-Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Bedingung der Teilnahme.

Seitdem amerikanische Tageszeitungen die ersten "comic strips" auf ihre Titelseiten druckten, sind mehr als 120 Jahre vergangen. Zwischendurch wurden die bunten Bildergeschichten öffentlich als Schundlektüre verdammt, dann wieder als "Graphic Novel" mit Literaturpreisen und Ausstellungen geehrt. Für ein breiteres Publikum sind Comics vor allem seit der Jahrtausendwende wieder interessant, nachdem der japanische Manga-Trend nach Europa kam und zahlreiche Superhelden-Comics fürs Kino neu verfilmt wurden.
Ziel des Seminars ist die Entwicklung eigener Gestaltungsfähigkeiten
in der Hauptangelegenheit des Comics: der Erzählung in einer Folge von
Bildern. Dabei soll erforscht werden, was das Medium leisten kann,
beispielsweise in der Behandlung von Zeit, Bewegung, Abstraktion,
Emotion und des Verhältnisses von Bild und Text. Als Anschauungsmaterial
werden Beispiele aus zahlreichen Comics des 20. und 21. Jahrhunderts
dienen. Die besprochenen Phänomene sollen durch zeichnerische Übungen
selbst erprobt und frei variiert werden. Produktionsziel des Seminars
ist die Erstellung eines eigenen, mehrseitigen Comics als Beitrag eines
gemeinsamen Heftes.
Darüber hinaus wird sich der Kurs
theoretischen Fragen zuwenden, wie z.B. der Tradition von Comics in der
Kunstgeschichte, der Rolle einzelner Comicautoren und Verlagshäuser und
kulturregionaler Unterschiede in der Gestaltung von Comics.

Seitdem amerikanische Tageszeitungen die ersten "comic strips" auf ihre Titelseiten druckten, sind mehr als 120 Jahre vergangen. Zwischendurch wurden die bunten Bildergeschichten öffentlich als Schundlektüre verdammt, dann wieder als "Graphic Novel" mit Literaturpreisen und Ausstellungen geehrt. Für ein breiteres Publikum sind Comics vor allem seit der Jahrtausendwende wieder interessant, nachdem der japanische Manga-Trend nach Europa kam und zahlreiche Superhelden-Comics fürs Kino neu verfilmt wurden.
Ziel des Seminars ist die Entwicklung eigener Gestaltungsfähigkeiten
in der Hauptangelegenheit des Comics: der Erzählung in einer Folge von
Bildern. Dabei soll erforscht werden, was das Medium leisten kann,
beispielsweise in der Behandlung von Zeit, Bewegung, Abstraktion,
Emotion und des Verhältnisses von Bild und Text. Als Anschauungsmaterial
werden Beispiele aus zahlreichen Comics des 20. und 21. Jahrhunderts
dienen. Die besprochenen Phänomene sollen durch zeichnerische Übungen
selbst erprobt und frei variiert werden. Produktionsziel des Seminars
ist die Erstellung eines eigenen, mehrseitigen Comics als Beitrag eines
gemeinsamen Heftes.
Darüber hinaus wird sich der Kurs
theoretischen Fragen zuwenden, wie z.B. der Tradition von Comics in der
Kunstgeschichte, der Rolle einzelner Comicautoren und Verlagshäuser und
kulturregionaler Unterschiede in der Gestaltung von Comics.

Das Seminar „Kunst in der Kinderklinik. Kunstpädagogische Praxis vor Ort“ ist Teil des Projekts „Kuko – Kunst kommt“ vom Institut für Kunstpädagogik der LMU und der Kinderklinik München Schwabing. Kuko hat zum Ziel, Kunst-Workshops mit Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Behandlung in der Klinik vor Ort durchzuführen. Die Workshops sorgen für Abwechslung und Freude im Klinik-Alltag und geben Ihnen die Möglichkeit, Kunstpädagogik praktisch zu erproben. [...]
Es werden vorrangig zeitgenössische Künstler behandelt, die auf der Biennale in Venedig oder auf der documenta in Kassel bzw. auf dem internationalen Bankett eine Rolle spielen, indem ihre politischen und sozialen Absichten hinterfragt werden. [...]

Die theoretischen Blöcke des Kurses behandeln einerseits Entwicklung, Bau und Akustik der Orchesterinstrumente; außerdem die zahlreichen Vorläufer und „ausgestorbenen“ Vertreter in Grundzügen. Andererseits werden diverse übergreifende Themen behandelt, wie z. B. Partitur- und Orchestergeschichte, Notation, Fragen der Besetzung.
Ein
wichtiges Augenmerk liegt auch auf der praktischen Seite des Kurses: das selbständige
Erstellen von Klavierauszügen aus Partituren unterschiedlichster Komplexität; –
eine Fähigkeit, die im Studium laufend benötigt wird.

Das Seminar „Kunst in der Kinderklinik. Kunstpädagogische Praxis vor Ort“ ist Teil des Projekts „Kuko – Kunst kommt“ vom Institut für Kunstpädagogik der LMU und der Kinderklinik München Schwabing. Kuko hat zum Ziel, Kunst-Workshops mit Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Behandlung in der Klinik vor Ort durchzuführen. Die Workshops sorgen für Abwechslung und Freude im Klinik-Alltag und geben Ihnen die Möglichkeit, Kunstpädagogik praktisch zu erproben. [...]
Die Möglichkeit, Musik nicht mehr nur in Handschriften zu notieren, sondern auch zu drucken, kann als ein Paradigmenwechsel innerhalb der Musikgeschichte angesehen werden. Schon bald galt es für Komponist*innen und Drucker*innen, sich durch die richtigen Geschäftsstrategien auf einem immer reichhaltiger werdenden Musikalienmarkt zu behaupten. Markt und Druckhandwerk unterlagen dabei politischen Autoritäten, die Druckerlaubnisse erteilten und Projekte subventionierten
Darüber hinaus erlauben frühneuzeitliche Musikdrucke einen Blick in das kulturelle Leben der Orte, in denen sie entstanden, zeugen von den Verdiensten ihrer Widmungsträger*innen, von Musikpraktiken in bestimmten gesellschaftlichen Zirkeln oder von der Glorifizierung bestimmter Komponist*innen.
Die Übung soll einen Einblick in die vielfältige Geschichte des Musikdrucks im Laufe des 16. Jahrhunderts geben.
Wo wurde welche Musik gedruckt (und warum)?
Für wen waren diese Drucke gedacht?
Wer regulierte den Markt?
Was können uns Repertoire und Gestaltung von Drucken über die Kulturpolitik ihrer Entstehungszeit verraten?
Der Schwerpunkt wird dabei auf der zweiten Jahrhunderthälfte liegen: In dieser Zeit nämlich wirkte Orlando di Lasso. Der ab 1556 am Münchener Hof tätige Komponist wird in der Forschung zurecht als „composer and Print entrepreneur“ bezeichnet: Er wusste die Dynamik des Musikalienmarkts auszunutzen und ließ seine Werke nicht nur im Heiligen Römischen Reich, sondern auch in Frankreich, den Niederlanden, Italien und England drucken – ein Komponist von europäischem Rang also!
***
Neben der Lektüre und Diskussion von Forschungsliteratur wird der Kurs Grundlagen des Umgangs mit frühneuzeitlichen musikalischen Quellen vermitteln. Dabei werden unterschiedliche Formate von Notenausgaben, ihre gestalterischen Elemente und Paratexte ebenso zur Sprache kommen wie die Recherche zu den Drucken in Bibliothekskatalogen, Druckverzeichnissen und Datenbanken.
Vorkenntnisse sind selbstverständlich nicht notwendig.

Die Romantik hatte eine besondere Vorliebe für alles Nächtliche. Beeinflusst von Literatur und bildender Kunst entstanden zahlreiche Kompositionen, in denen die Nacht als symbolisch aufgeladener Gegenentwurf zur "prosaischen" Alltagswelt erschien. Richard Wagners Tristan und Isolde kommt hier wohl eine besondere Bedeutung zu. Arnold Schönberg, einer der einflussreichsten Erneuerer der Musik, komponierte zu Beginn des 20. Jahrhundert ebenfalls eine nicht unbeträchtliche Anzahl von "Nachtstücken". Das Seminar bietet Gelegenheit, sich mit diesem Werkkomplex auseinanderzusetzen und der Frage nachzugehen, ob Schönbergs Rekurs auf den romantischen Topos der Nacht vielleicht sogar höchst produktiv für die Erneuerung der Musiksprache war. Behandelt werden ausgewählte Klavierlieder Schönbergs, das Streichsextett Verklärte Nacht, die Gurre-Lieder, das Monodram Erwartung, Pierrot Lunaire sowie Schönbergs Text Totentanz der Prinzipien. Es richtet sich an Studierende mit ausgeprägtem Interesse an philosophisch-ästhetischen Fragestellungen, die sich auf der Basis ausgewählter philosophischer Texte (Swedenborgs, Schopenhauers, Nietzsches u.a.) mit dem Werk und der Künstlerpersönlichkeit Schönbergs vertraut machen möchten.

Das Seminar „Kunst in der Kinderklinik. Kunstpädagogische Praxis vor Ort“ ist Teil des Projekts „Kuko – Kunst kommt“ vom Institut für Kunstpädagogik der LMU und der Kinderklinik München Schwabing. Kuko hat zum Ziel, Kunst-Workshops mit Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Behandlung in der Klinik vor Ort durchzuführen. (...)
Seitdem amerikanische Tageszeitungen die ersten "comic strips" auf ihre Titelseiten druckten, sind mehr als 120 Jahre vergangen. Zwischendurch wurden die bunten Bildergeschichten öffentlich als Schundlektüre verdammt, dann wieder als "Graphic Novel" mit Literaturpreisen und Ausstellungen geehrt. Für ein breiteres Publikum sind Comics vor allem seit der Jahrtausendwende wieder interessant, nachdem der japanische Manga-Trend nach Europa kam und zahlreiche Superhelden-Comics fürs Kino neu verfilmt wurden.
Ziel des Seminars ist die Entwicklung eigener Gestaltungsfähigkeiten
in der Hauptangelegenheit des Comics: der Erzählung in einer Folge von
Bildern. Dabei soll erforscht werden, was das Medium leisten kann,
beispielsweise in der Behandlung von Zeit, Bewegung, Abstraktion,
Emotion und des Verhältnisses von Bild und Text. Als Anschauungsmaterial
werden Beispiele aus zahlreichen Comics des 20. und 21. Jahrhunderts
dienen. Die besprochenen Phänomene sollen durch zeichnerische Übungen
selbst erprobt und frei variiert werden. Produktionsziel des Seminars
ist die Erstellung eines eigenen, mehrseitigen Comics als Beitrag eines
gemeinsamen Heftes.
Darüber hinaus wird sich der Kurs
theoretischen Fragen zuwenden, wie z.B. der Tradition von Comics in der
Kunstgeschichte, der Rolle einzelner Comicautoren und Verlagshäuser und
kulturregionaler Unterschiede in der Gestaltung von Comics.

Im Kurs werden die Grundlagen der Gehörbildung sowie fundamentale Aspekte der musikalischen Notation & Grammatik behandelt. Diese sind zentraler Bestandteil aller weiterführenden, analytischen Module.
WICHTIG: Voraussetzung hierfür ist die Fähigkeit, Noten lesen und mit musikalischer Notation umgehen zu können – der Zeitrahmen des Kurses lässt eine ausführliche Wiederholung hiervon NICHT zu.
Die Themenbereiche umfassen unter anderem:
Der Leistungsnachweis erfolgt am Ende des Semesters in der kombinierten Modulklausur "P2 Satz- und Kompositionstechniken I" (HF) bzw. "WP 32 Grundlagenmodul Satzlehre" (NF) [unbenotet].
Bildquelle
Die Veranstaltung behandelt die satztechnischen Grundlagen (Pentatonik, Tonarten, Zusammenklänge, Kadenzen und Signalakkorde), den vierstimmigen Satz (Regeln, Generalbass, Modulation) und Satzmodelle (Sequenzen, Parallelismus, Oktavregel) aus unterschiedlichen theoretischen Blickwinkeln.
Zusätzlich wird regelmäßig Gehörbildung geübt (Solfège, Melodiedikate, Zusammenklänge).
Die Lehrveranstaltung wird komplett in Präsenz geplant, es werden also vsl. alle Termine im Hörsaal stattfinden.

Das Seminar ist ausgerichtet auf Studierende, die in diesem Semester zugleich auch das "studenbegleitende" bzw." zusätzliche studienbegleitende Praktikum" absolvieren. Hier werden grundlegende Kriterien, Methoden und Felder des Kunstunterrichts behandelt, Unterrichtskonzepte entwickelt und diskutiert sowie die in den Praktikumsklassen gemachten Erfahrungen reflektiert.
Für Didaktikfach-Studierende: Wer in diesem Semester das zusätzliche studienbegleitende Praktikum im Didaktikfach Kunst absolviert, aber im 3. Fachsemester bereits das Seminar „Didaktik des Kunstunterrichts“ besucht hat, kommt bitte in die erste Sitzung und muss dann nur noch einmal anwesend sein, um eine eigene, im Praktikum gehaltene Kunststunde vorzustellen (sowie einen Praktikumsbericht abgeben). Näheres hierzu im Kurs.
Für Unterrichtsfach-Studierende: Dieses Seminar (P 7.1) ist gekoppelt mit dem Blockseminar „Didaktische Praxis/Kunstpause-goes-School“ (P 7.2) - bitte bei beiden Seminaren anmelden!
Das Seminar „Kunst in der Kinderklinik. Kunstpädagogische Praxis vor Ort“ ist Teil des Projekts „Kuko – Kunst kommt“ vom Institut für Kunstpädagogik der LMU und der Kinderklinik München Schwabing. Kuko hat zum Ziel, Kunst-Workshops mit Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Behandlung in der Klinik vor Ort durchzuführen. Die Workshops sorgen für Abwechslung und Freude im Klinik-Alltag und geben Ihnen die Möglichkeit, Kunstpädagogik praktisch zu erproben.
Im Seminar werden die Workshops vorbereitet. Sie lernen verschiedene kunstpädagogische und -therapeutische Ansätze für die Arbeit mit der Zielgruppe kennen und können sie im Seminarraum ausprobieren. Der Inhalt sowie die didaktische und methodische Umsetzung des Workshops werden in Teams selbständig entwickelt und im Kurs gemeinsam diskutiert. Im Anschluss setzen Sie Ihre künstlerischen Projekte in der Klinik mit den Kindern altersspezifisch um. Die Arbeit in der Kinderklinik findet an drei jeweils zweistündigen Terminen in den Semesterferien statt.
Die entstandenen Kunstwerke aus den Projekten sowie eigene studentische Arbeiten werden regelmäßig (meist eine Ausstellung im Jahr, die die Werke von zwei Semestern beinhaltet) in einer Ausstellung präsentiert.
Die Teilnahme an Kuko beinhaltet die Arbeit im Seminar, die Umsetzung im Krankenhaus sowie den Aufbau und die Betreuung der Ausstellung.
Ziel des Seminars
Dieses Seminar vermittelt einen Überblick über aktuelle und historische
Positionen der Kunstpädagogik sowie über zentrale Fachbegriffe und
Lehr- und Forschungsgegenstände im Spannungsfeld zwischen Kunst,
Vermittlung und Pädagogik. Die gewonnenen Erkenntnisse werden Sie mit
eigenen Unterrichtsentwürfen verknüpfen.
Schwerpunkt
Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung und Reflexion von Unterrichtsideen
im Kontext der behandelten Inhalte. Ziel ist es, Ihren
Handlungsspielraum im Unterricht zu erweitern und zu bereichern. Darüber
hinaus befassen wir uns mit den Themen „Faire Bewertung“ und
„Museumsbesuche“.
Prüfungsleistung
Die Prüfungsleistung besteht aus einem 30-minütigen Referat mit
passendem Unterrichtsentwurf. Zu Ihrem Thema erstellen Sie eine
Präsentation und eine Lernkarte.
Wichtig:
Präsentation und Lernkarte sind nicht separat, sondern in einer
einzigen PDF-Datei zusammenzufassen. Diese Datei laden Sie insgesamt
zweimal in folgendem Format hoch:
Nachname_Vorname_Kursnummer_Thema_WS25/26.pdf
Uploadfristen
– am Tag vor Ihrem Referatstermin im Moodle-Ordner „Upload Präsentationen“
– bis spätestens 5. Februar 2026 im Moodle-Ordner „Portfolioabgabe“
(entscheidend für die Anerkennung der Prüfungsleistung bzw. das
Bestehen)
Bitte beachten Sie: Eine Anmeldung zur Prüfung ist Voraussetzung für die Portfolioabgabe.
Handwerklich orientierte Themen und freie Gestaltungsaufgaben zur Erprobung des Werkstoffs Holz sowie Möglichkeiten eines didaktischen Einsatzes sind Gegenstand des Seminars.
NEU: Weitere Informationen erfolgen nach Zulassung, bei einer ersten Sitzung, die online stattfindet (Einladungslink auf Moodle).
Vorteilhaft fürs erste wäre eine Heißklebepistole sowie eine einfache Obstkiste (wird von Obsthändlern gerne abgegeben). Für Material und sonstiges Equipment wird gesorgt (weitere Informationen hierzu nach Zulassung zum Kurs und in Moodle).
ALLGEMEINE HINWEISE (für Online-Veranstaltungen):
* Die Aufzeichnung oder Weiterleitung von Veranstaltungen durch
Teilnehmer sind nicht erlaubt.
* Die Verteilung von Inhalten (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) in
anderen Kanälen als den von den Autor*innen vorgesehenen ist nicht erlaubt.
* Urheberrechtlich geschützte Quellen dürfen weder kopiert noch
vervielfältigt oder weitergeleitet werden.
* In Live-Veranstaltungen bitten wir um einen disziplinierten Umgang
mit Audio (Mikro bitte normalerweise aus, nur zum Sprechen einschalten)
und Bandbreite (Video nach Bedarf, HD nur wenn problemlos möglich)
Das Arbeiten mit Bildmaterial ist sehr sensibel. Daher bitten wir Sie,
diese Hinweise einzuhalten. Sollten wir Verstöße bemerken, behalten wir
uns weitere Schritte vor.
Die theoretischen Blöcke des Kurses behandeln einerseits Entwicklung, Bau und Akustik der Orchesterinstrumente; außerdem die zahlreichen Vorläufer und „ausgestorbenen“ Vertreter in Grundzügen. Andererseits werden diverse übergreifende Themen behandelt, wie z. B. Partitur- und Orchestergeschichte, Notation, Musikanten und Fragen der Besetzung.
Ein wichtiges Augenmerk liegt auf der angewandten Seite des Kurses: das Üben der Analyse von Partituren (und auch Klavierauszügen) unterschiedlichster Epochen, Provenienz und Komplexität; – eine Fähigkeit, die im Studium laufend benötigt wird, und die auch in häuslicher Vor- und Nachbereitung der Sitzungen erfolgen muss.
Die Lehrveranstaltung wird komplett in Präsenz geplant, es werden also vsl. alle Termine im Hörsaal stattfinden.

Die Vorlesung wird mit einer Klausur abgeschlossen, die nach der neuen Studienordnung benotet wird. Auch für das Seniorenstudium und Studium generale ist die Vorlesung offen. |

Anlässlich des 150. Geburtstag Max Regers im Jahr 2023 soll die eigenartige Erscheinung dieses Komponisten und Interpreten auf der Schwelle der musikalischen Moderne beleuchtet werden. Die Vorlesung wird Regers persönliche und berufliche Sozialisation unter den Bedingungen des deutschen Kaiserreichs und am Vorabend des Ersten Weltkriegs beleuchten, seine Ausstrahlung auf die Wiener Schule, die Instrumentalisierung während der NS-Zeit und den Wandel des Reger-Bildes in den letzten 50 Jahren (seit dem 100. Geburtstag 1973) behandeln. Im Mittelpunkt steht dabei Regers reiches, aber immer noch unterschätztes musikalisches Werk stehen.

Im Kurs werden die Grundlagen der Gehörbildung sowie fundamentale Aspekte der musikalischen Notation & Grammatik behandelt. Ergänzt wird dies durch einen breiten Überblick der europäischen Musikgeschichte und ihrer zentralen Gattungen, die sich mit verschiedenen formellen Analysemodellen beschreiben lassen.
WICHTIG: Voraussetzung hierfür ist die Fähigkeit, Noten lesen und mit musikalischer Notation umgehen zu können – der zeitliche Rahmen des Kurses erlaubt eine Einführung hierzu. Die notwendige Sicherheit in der Anwendung ergibt sich durch selbstständige, regelmäßige Übung.
Themenbereiche umfassen unter anderem:
Der Leistungsnachweis erfolgt am Ende des Semesters per schriftlicher Klausur (Grundschule) bzw. regelmäßiger Kursteilnahme (Mittelschule).
Das Seminar „Kunst in der Kinderklinik. Kunstpädagogische Praxis vor Ort“ ist Teil des Projekts „Kuko – Kunst kommt“ vom Institut für Kunstpädagogik der LMU und der Kinderklinik München Schwabing. Kuko hat zum Ziel, Kunst-Workshops mit Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Behandlung in der Klinik vor Ort durchzuführen. Die Workshops sorgen für Abwechslung und Freude im Klinik-Alltag und geben Ihnen die Möglichkeit, Kunstpädagogik praktisch zu erproben. [...]
Über diverse Übungen werden Techniken und Herangehensweisen szenischer und performativer Gestaltung erprobt und deren schulische Einsatzmöglichkeiten diskutiert - theoretisch begleitet durch kurze Einblicke in diverse künstlerische wie pädagogische Theorien und Ansätze. Am Ende stehen eigenständige entwickelte Kurzszenen.
Dieses Seminar findet in Präsenz statt; die erste kurze Sitzung zur Information und Planung jedoch online: Termin wird noch bekannt gegeben. Sie erhalten dann auch einen Einladungslink.
ALLGEMEINE HINWEISE (im Falle einr Online-Vermittlung):
* Die Aufzeichnung oder Weiterleitung von Veranstaltungen durch
Teilnehmer sind nicht erlaubt.
* Die Verteilung von Inhalten (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) in
anderen Kanälen als den von den Autor*innen vorgesehenen ist nicht erlaubt.
* Urheberrechtlich geschützte Quellen dürfen weder kopiert noch
vervielfältigt oder weitergeleitet werden.
* In Live-Veranstaltungen bitten wir um einen disziplinierten Umgang mit Audio (Mikro bitte normalerweise aus, nur zum Sprechen einschalten) und Bandbreite (Video nach Bedarf, HD nur wenn problemlos möglich)
Das Arbeiten mit Bildmaterial ist sehr sensibel. Daher bitten wir Sie, diese Hinweise einzuhalten. Sollten wir Verstöße bemerken, behalten wir uns weitere Schritte vor.
Inhalte, Lernziele und Konzeption von Kunstunterricht und methodisch-didaktische Umsetzung ausgewählter Themenbereiche unter Berücksichtigung der Vermittlungsschwerpunkte unterschiedlicher Schularten (bevorzugt Sek. I: RS/MS). Im zweiten Teil der Veranstaltung stehen die von den TN für die Schule konzipierten und z.T. bereits umgesetzten Unterrichtseinheiten/-sequenzen.
Dieses Seminar richtet sich in erster Linie an Teilnehmer/-innen, die in diesem Semester aktuell studienbegleitende oder zusätzlich studienbegleitende fachdidaktischen Praktika im Fach Kunst absolvieren.
Für Didaktikfach-Studierende: Wer das zusätzliche studienbegleitende Praktikum im Didaktikfach Kunst absolviert und im 3. Fachsemester bereits das Seminar „Didaktik des Kunstunterrichts“ besucht hat, kommt bitte in die erste Sitzung, muss dann aber nur noch einmal anwesend sein, um eine eigene, im Praktikum gehaltene Kunststunde vorzustellen. Zudem ist nach Beendigung des Praktikums ein Praktikumsbericht abzugeben. (Alle weiteren Informationen in der ersten Sitzung am 28.04.25. Bitte beachten: Die erste Sitzung findet online statt!)
Das Praktikumsbegleitseminar ersetzt dann das Didaktik-Seminar.
Für Unterrichtsfach-Studierende: Dieses Seminar ist gekoppelt mit dem Blockseminar „Didaktische Praxis“ (WIRD NUR IM WINTERSEMESTER ANGEBOTEN).
ALLGEMEINE HINWEISE:
* Die Aufzeichnung oder Weiterleitung von Veranstaltungen durch
Teilnehmer sind nicht erlaubt.
* Die Verteilung von Inhalten (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) in
anderen Kanälen als den von den Autor*innen vorgesehenen ist nicht erlaubt.
* Urheberrechtlich geschützte Quellen dürfen weder kopiert noch
vervielfältigt oder weitergeleitet werden.
* In Live-Veranstaltungen bitten wir um einen disziplinierten Umgang mit Audio (Mikro bitte normalerweise aus, nur zum Sprechen einschalten) und Bandbreite (Video nach Bedarf, HD nur wenn problemlos möglich)
Das Arbeiten mit Bildmaterial ist sehr sensibel. Daher bitten wir Sie, diese Hinweise einzuhalten. Sollten wir Verstöße bemerken, behalten wir uns weitere Schritte vor.
Ob wir wollen oder nicht, unsere Welt verändert sich durch die Digitalisierung: Bilder erleben einen enormen Bedeutungszuwachs. In diesem Seminar behandeln wir erste freie und experimentelle Möglichkeiten der digitalen Gestaltung und beschäftigen uns mit ästhetischen, gesellschaftlichen und auch politischen Dimension von Bildphänomenen des Digitalen. [...]
Handwerklich orientierte Themen und freie Gestaltungsaufgaben zur Erprobung des Werkstoffs Holz sowie Möglichkeiten eines didaktischen Einsatzes sind Gegenstand des Seminars.
Die Veranstaltung findet mehrheitlich in Präsenz statt; erste und zweite Sitzung am 25.04.25 und 02.05.25 um 8:15 Uhr online.
Vorteilhaft wäre eine Heißklebepistole sowie eine einfache Obstkiste (wird von Obsthändlern gerne abgegeben). Für Material und sonstiges Equipment wird gesorgt (weitere Informationen hierzu nach Zulassung zum Kurs).
Weitere Informationen erfolgen nach Zulassung, vor dem Termin der ersten Sitzung zunächst per E-Mail (Campus-Mailadresse).
ALLGEMEINE HINWEISE (für online-Veranstaltungen):
* Die Aufzeichnung oder Weiterleitung von Veranstaltungen durch
Teilnehmer sind nicht erlaubt.
* Die Verteilung von Inhalten (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) in
anderen Kanälen als den von den Autor*innen vorgesehenen ist nicht erlaubt.
* Urheberrechtlich geschützte Quellen dürfen weder kopiert noch
vervielfältigt oder weitergeleitet werden.
* In Live-Veranstaltungen bitten wir um einen disziplinierten Umgang mit Audio (Mikro bitte normalerweise aus, nur zum Sprechen einschalten) und Bandbreite (Video nach Bedarf, HD nur wenn problemlos möglich)
Das Arbeiten mit Bildmaterial ist sehr sensibel. Daher bitten wir Sie, diese Hinweise einzuhalten. Sollten wir Verstöße bemerken, behalten wir uns weitere Schritte vor.
Das Seminar ist ausgerichtet auf Studierende, die in diesem Semester zugleich auch das "studenbegleitende" bzw." zusätzliche studienbegleitende Praktikum" absolvieren. Hier werden grundlegende Kriterien, Methoden und Felder des Kunstunterrichts behandelt, Unterrichtskonzepte entwickelt und diskutiert sowie die in den Praktikumsklassen gemachten Erfahrungen reflektiert. [...]
Handwerklich orientierte Themen und freie Gestaltungsaufgaben zur Erprobung des Werkstoffs Holz sowie Möglichkeiten eines didaktischen Einsatzes sind Gegenstand des Seminars.
Die Veranstaltung findet mehrheitlich in Präsenz statt; erste und zweite Sitzung am 25.04.25 und 02.05.25 um 8:15 Uhr online.
Vorteilhaft wäre eine Heißklebepistole sowie eine einfache Obstkiste (wird von Obsthändlern gerne abgegeben). Für Material und sonstiges Equipment wird gesorgt (weitere Informationen hierzu nach Zulassung zum Kurs).
Weitere Informationen erfolgen nach Zulassung, vor dem Termin der ersten Sitzung zunächst per E-Mail (Campus-Mailadresse).
ALLGEMEINE HINWEISE (für online-Veranstaltungen):
* Die Aufzeichnung oder Weiterleitung von Veranstaltungen durch
Teilnehmer sind nicht erlaubt.
* Die Verteilung von Inhalten (Video, Audio, Bilder, PDFs, etc.) in
anderen Kanälen als den von den Autor*innen vorgesehenen ist nicht erlaubt.
* Urheberrechtlich geschützte Quellen dürfen weder kopiert noch
vervielfältigt oder weitergeleitet werden.
* In Live-Veranstaltungen bitten wir um einen disziplinierten Umgang mit Audio (Mikro bitte normalerweise aus, nur zum Sprechen einschalten) und Bandbreite (Video nach Bedarf, HD nur wenn problemlos möglich)
Das Arbeiten mit Bildmaterial ist sehr sensibel. Daher bitten wir Sie, diese Hinweise einzuhalten. Sollten wir Verstöße bemerken, behalten wir uns weitere Schritte vor.
Das Madrigal gilt als zentrale Gattung der weltlichen Vokalmusik Italiens im 16. Jahrhundert. Es verkörpert die enge Verflechtung von literarischer Produktion, musikalischer Komposition und Aufführungspraxis im komplexen Umfeld höfischer Kulturen und urbaner Netzwerke. Diesen Einflussfaktoren folgend, nähert sich das Seminar dem Thema aus drei Perspektiven, die sich gegenseitig ergänzen: In einem ersten Block beschäftigen wir uns mit dem Madrigal als Gattung und erarbeiten uns einen Überblick über das umfangreiche musikalische Repertoire. Ein zweiter Block behandelt die soziokulturellen Rahmenbedingungen der weltlichen Musik im frühneuzeitlichen Italien und Europa. In einem dritten Schritt befassen wir uns schließlich mit der Geschichte der Madrigalforschung und der Frage, wie das Madrigal als musikalischer und kulturhistorischer Gegenstand musikwissenschaftlich vermittelt wurde und wird.
Die Veranstaltung findet vom 21.–25.02.2022 als Blockseminar an der Venice International University statt. Dozierende sind Sebastian Bolz M. A. (LMU München), Dr. Moritz Kelber (Universität Bern) und Prof. Dr. Katelijne Schiltz (Universität Regensburg) Es handelt sich um eine Kooperation mit den Universitäten Regensburg und Bern, Venedig bildet den Treffpunkt für Studierende und Lehrende aus drei Hochschulen. Studierende der LMU werden durch Zuschüsse von ProsaLMU unterstützt, die Reisekosten werden voraussichtlich vom Institut für Musikwissenschaft übernommen. Mit einem finanziellen Eigenanteil, insbesondere für Verpflegung, ist zu rechnen. Sollte Ihnen die finanzielle Ausstattung dennoch Sorgen machen, zögern Sie nicht, auf mich zuzukommen. Wir würden dann versuchen, zusätzliche Unterstützung zu mobilisieren
Das Seminar steht in direktem Zusammenhang mit der internationalen Tagung »Alfred Einsteins ›Versuch einer Geschichte der italienischen Profan-Musik im 16. Jahrhundert‹ und die Folgen«, die am 16.–18.03.2022 in München stattfinden wird. Im Zentrum dieser Tagung steht Alfred Einsteins Monographie »Das italienische Madrigal«, die auch Gegenstand des Blockseminars sein wird. Die Teilnahme an der Tagung im Anschluss an die Lehrveranstaltung ist erwünscht.

Im zweiten Teil der Vorlesung wird die Entwicklung im 19. und vor allem 20. Jahrhundert Gegenstand der Betrachtung sein, die – beginnend mit dem Werk Beethovens – vom Übergang zu einem „modernen“ Interpretationsbegriff und –verständnis geprägt ist. Die Linien, die verfolgt werden, betreffen folgende Aspekte: Genese des „Komponisten-Interpreten“; Richard Wagners Ideal des Dirigierens; Interpretation und Instrumentation; Schulbildungen an Konservatorien; Konzepte zwischen Komposition und Interpretation zur Jahrhundertwende (u.a. am Beispiel Regers, Busonis, Mahlers); Schönbergs Verein für musikalische Privataufführungen und Aufführungstheorie; Objektivierungstendenzen nach dem Ersten Weltkrieg; „Geschmack“ versus „Ausdruck“? Ästhetische Gegenentwürfe in Frankreich; Interpretation und Serialismus; Spezialisierung in der Neuen Musik; Anforderungen an heutige Interpreten. Zusätzlich sollen, falls organisatorisch möglich, Gäste eingeladen werden.

Ab dem Ende des 19. Jahrhundert verändert sich unter dem massiven Einfluss des Werks Richard Wagners die praktische und theoretische Bestimmung des Verhältnisses von Musik und den anderen Künsten (einschließlich des Theaters und seinen Gestaltungsprinzipien, vgl. das Bühnenlicht). Damit rückt die Synästhesie wieder in das Interesse von Komponisten (Skrjabin) oder Doppelbegabungen (Ciurlionis), aber auch die Frage einer grundsätzlichen Neubestimmung der Konstellation der Künste in Avantgarde und Moderne (z.B. bei Kandinsky und Schönberg, aber auch im Futurismus und Suprematismus).
Ausgehend von diesen Impulsen soll das Seminar maßgebliche Stationen der Entwicklung im 20. Jahrhundert anhand von Werken, Texten und Projekten Varèses, Messiaens, Cages, Xenakis‘, Nonos, Stockhausens bis hin zu Georg Friedrich Haas behandeln. Englische und französische Lesekenntnisse sind wünschenswert.
Das genaue Seminarprogramm wird in der ersten Sitzung vorgestellt.
Bildquelle
Das Seminar „Kunst in der Kinderklinik. Kunstpädagogische Praxis vor Ort“ ist Teil des Projekts „Kuko – Kunst kommt“ vom Institut für Kunstpädagogik der LMU und der Kinderklinik München Schwabing. Kuko hat zum Ziel, Kunst-Workshops mit Kindern und Jugendlichen während ihrer stationären Behandlung in der Klinik vor Ort durchzuführen. (...)
Es werden vorrangig zeitgenössische Künstler behandelt, die auf der Biennale in Venedig oder auf der documenta in Kassel bzw. auf dem internationalen Bankett eine Rolle spielen, indem ihre politischen und sozialen Absichten hinterfragt werden. (...)
Rotoskopie ist ein traditionelles Trickverfahren, das bei Filmproduktionen angewandt wird, um Realfilmsequenzen nachzuzeichnen und so komplexe Bewegungsabläufe in Zeichentrickfilmen überzeugender darstellen zu können. Dabei wurde der Film ursprünglich Bild für Bild auf einen Lichttisch projiziert und von Hand "durchgepaust". Später verwendete man diese Technik in der Film-Nachbearbeitung, um besondere grafische Effekte zu erzielen. Bekannte Beispiele für Rotoskopie-Verfahren sind die frühen Animationsfilme von Max Fleischer, das Musikvideo zu "Take on Me" von a-ha und der Spielfilm "A Scanner Darkly".
Geplantes Programm
Ziel des Kurses ist die Erstellung eines experimentellen Videoclips unter Verwendung verschiedener improvisierter Rotoskopie-Verfahrens mittels PC-Software.
Vorgestellt werden digitale, analoge und hybride Gestaltungsweisen. Auf diese Weise sind nicht nur klassische Rotoskopie-Techniken zu realisieren, durch die Möglichkeit, das "Filmmaterial" direkt grafisch-manuell zu bearbeiten, lassen sich auch zahlreiche Aspekte des Avantgardefilms erproben, wie sie die Arbeiten von Oskar Fischinger oder Len Lye prägen.
Die Arbeit an den Clips erfolgt auf den privaten Rechnern der Teilnehmer. Die Schritte zur Bearbeitung der Einzelbilder werden sowohl für Adobe Photoshop als auch für GIMP behandelt, der Videoschnitt ist möglich mit Adobe Premiere oder DaVinci Resolve. Für die Umwandlung von Filmen in Einzelbild-Raster wird die kostenlose Software Fiji verwendet. Alle Programme laufen sowohl auf Windows als auch unter MacOS.
Da es sich um ein reines Online-Seminar handelt, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

Dieses Seminar wendet sich an Studierende Lehramt Unterrichtsfach Kunst im 3. Fachsemsester sowie Studierende BA Kunstpädagogik. Nach Behandlung grundlegender bildnerischer Mittel und Analysekriterien werden in einem chronologischen Durchlauf Werke von der Renaissance bis heute jeweils hinsichtlich der unterschiedlichen Kontexte besprochen und in Relation zu anderen Kunstwerken gesetzt. Auf dieser Basis schließt jede Sitzung mit der Bearbeitung einer Prüfungsaufgabe. [...]
Das Seminar richtet sich primär an BA-Studierende ab dem 2. Semester, es werden keine Vorkenntnisse des Chinesischen und/oder der chinesischen Literaturgeschichte gefordert. Abgeschlossen wird es mit der des jeweiligen Studiengangs angemessenen Seminararbeit oder einem Thesenpapier. |

Die Vorlesung behandelt inhaltlich die Entwicklung des Judentums im Vorderen Orient in der Zeit von der Zerstörung des Zweiten Tempels bis zur islamischen Eroberung, teils unter römisch-byzantinischer, teils unter persischer Herrschaft. Lernziele sind neben der allgemeinen, gegebenenfalls auch detaillierten Erfassung des historischen Rahmens die Kenntnis von Grundzügen der jüdischen Religion in rabbinischer Zeit und die überblickshafte Kenntnis des Aufbaus und Inhalts wichtiger Literaturwerke jener Epoche (Mischna, Talmud, Midraschim).

Die Vorlesung behandelt die Geschichte der jüdischen Gemeinden in der islamischen Welt in den verschiedenen geographischen Räumen rund um das Mittelmeer vom frühen Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit. Vor dem Hintergrund des allgemeinen historischen Rahmens wird als Schwerpunkt die Kultur (insbesondere Literatur) der jüdischen Gemeinden im islamischen Herrschaftsgebiet vorgestellt. Außerdem wird ihre Stellung im Kontext der Rechtsstellung der religiösen Minderheiten in der islamischen Gesellschaft beleuchtet. In den verschiedenen Sitzungen werden zudem Grundzüge der Religion, der inneren Organisation und der Wechselwirkung zwischen Juden und ihren Nachbarn thematisiert.

Der Kurs Hebräisch I bietet einen Einstieg in die hebräische Sprache und vermittelt die grundlegenden Grammatikstrukturen und typologischen Merkmale des Hebräischen. Im ersten Schritt werden der allgemeine Sprachaufbau, die Struktur der Sprache, das hebräische Alphabet und die Aussprache behandelt. Ziel des Hebräischkurses ist es, den Studierenden das Grundgerüst und die Prinzipien der hebräischen Sprache zu vermitteln, damit sie diese für ihre Studien oder auch für Auslandsaufenthalte in Israel nutzen können. Sie werden befähigt, einfache Texte zu verstehen und kurze Dialoge zu führen. Zu den Texten und Übungen aus dem Lehrbuch werden sie sich sowohl mit Midrashim, hebräischer Lyrik und israelischen Liedern als auch mit häufigen Begriffen und gegenwärtigen Ausdrücken des Alltags beschäftigen.

In dem Seminar sollen ausgewählte Gedichte aus allen Gedichtbüchern und damit Textgattungen des Horazischen Oeuvres gelesen werden: den Sermones (Satiren), Epoden (iambische Tradition), Carmina (Lyrik) und Epistulae (inkl. Stellen aus der Ars poetica). Damit erhalten wir einen Überblick über das breite Spektrum der Formen (dakytlische, iambische, lyrische Verse, versch. Strophenformen) und Themen (Liebe, Freundschaft, Politik, Gesellschaftskritik, Philosophie, Literaturkritik), die die Horaz-Gedichte abdecken.
In Kurzreferaten werden zudem übergreifende Themen behandelt (Biographie, historischer Hintergrund, augusteische Kulturpolitik, der Maecenas-Kreis, Metrik, Gattungstradition, Dichtungstheorie, Tradition der Horaz-Interpretation, Nachwirkung u.a.).
Die Übung bietet einen Überblick zu den komplexen und sich wandelnden Beziehungen zwischen Ägypten im unteren Niltal und den nubischen Kulturen im mittleren und oberen Niltal zur Zeit des 2. und 1. Jahrtausends v.Chr. Ein Schwerpunkt stellt die Behandlung der Expansion Ägyptens im Neuen Reich dar. Ein weiterer Fokus wird auf dem Reich von Napata liegen. Die Teilnehmer_innen erwerben Grundkenntnisse zur ägyptischen und nubischen Geschichte und stellen Einzelaspekte in Referaten vor, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Aussagekraft archäologischer Quellen liegt.
Die AG bietet ein Forum zur Diskussion innovativer Ansätze, Herausforderungen und praktischer Anwendungen von KI im Gesundheitswesen. Wissenschaftliche Mitarbeiter des Lehrstuhls präsentieren und diskutieren aktuelle Forschungsarbeiten (Progress Report) sowie relevante Publikationen (Journal Club) aus dem Bereich AI4Health.
Im Rahmen der AG können zudem Themen für Projekt- und Abschlussarbeiten vergeben werden.
Ein Ziel des Seminars ist es, wissenschaftliche Arbeitstechniken zu erlernen bzw. zu vertiefen. Dazu wird eine Veranstaltung zu Präsentations- und Arbeitstechnik angeboten, ergänzt durch individuelles Vortrags-Coaching und Feedback.
Die Endnote des Seminars ergibt sich aus der Qualität der wissenschaftlichen Arbeit, der Präsentation sowie der aktiven Teilnahme an den Seminaren.
Die Vorlesung behandelt die folgende Themen:
In der Vorlesung wird der Entwurf effizienter Algorithmen für die Bereiche Suchen, Sortieren sowie Graphmethoden behandelt. Besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf allgemeinen algorithmischen Techniken, wie etwa divide-and-conquer, lokal-optimierender Berechnung ("greedy methods"), backtracking, branch-and-bound sowie dynamischer Programmierung.
Der Einschreibungsschlüssel lautet: @gOdI8X52qc!l&FKnGSf
In der Vorlesung wird der Entwurf effizienter Algorithmen für die Bereiche Suchen, Sortieren sowie Graphmethoden behandelt. Besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf allgemeinen algorithmischen Techniken, wie etwa divide-and-conquer, lokal-optimierender Berechnung ("greedy methods"), backtracking, branch-and-bound sowie dynamischer Programmierung.
Der Einschreibungsschlüssel lautet: q_#zXj2@!8nFvEU/57x
In der Vorlesung wird der Entwurf effizienter Algorithmen für die Bereiche Suchen, Sortieren sowie Graphmethoden behandelt. Besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf allgemeinen algorithmischen Techniken, wie etwa divide-and-conquer, lokal-optimierender Berechnung ("greedy methods"), backtracking, branch-and-bound sowie dynamischer Programmierung.
Schlüssel: AlgoDat
Die Vorlesung behandelt die folgende Themen:
Die Vorlesung behandelt voraussichtlich die folgende Themen:
"The goal of systems biology is a predictive understanding of the whole."
Szallasi et al., System Modeling in Cellular Biology, MIT
Press, 2006
Die Vorlesung im Bioinformatik/Informatik Masterstudium behandelt folgende Fragen und Probleme:
Hintergrund
Durch die Sequenzierung
des menschlichen Genoms und der Genome anderer Organismen verfügen wir nun über
ein vollständiges Inventar aller direkt aus dem Genom ableitbaren Einheiten und
Moleküle, im Wesentlichen also aller Gen, Protein und RNA Spezies. Weiterhin
kann das Verhalten von Zellen auf der Ebene der Transkription mit Hilfe von
Genexpressionsmessungen genomweit untersucht werden. Die Kombination mit
anderen "high-throughput" Techniken erlaubt es, auch Aussagen über metabolische
Stoffwechselwege, Protein-Interaktionsnetze und Gen-Regulationsnetze („Pathways“)
zu treffen.
Diese Fälle von
experimentellen Daten ermöglicht es, biologische Systeme auf der Ebene von
Pathways und Netzwerken zu untersuchen und zu modellieren, d.h. auf einer höheren
Organisationsstufe als die der individuellen Moleküle. Dazu müssen SYSTEMS BIOLOGY Perspektiven entwickelt
werden, zusammen mit den nötigen Techniken und Algorithmen zur Konstruktion, Inferenz
und Analyse komplexer biologischer Modelle.
Die Vorlesung gibt einen
Einblick in Algorithmen und Anwendungen sowie in aktuelle Forschung auf dem
Gebiet der Systembiologie. Über das hier erworbene Wissen hinaus werden praktische
Erfahrungen mit den Problemstellungen und Methoden in der begleitenden Übung
vermittelt.
Themen der Systembiologie Vorlesung sind:
· Modellierung von biologischen Systemen: Werkzeuge und Methoden
· Petri Netze als Modellierungs-Framework
· Simulation von Interaktionsnetzen und Enzymkinetiken mit Differenzialgleichungen (ODEs, PDEs)
· Metabolic Control Analysis (MCA) und Flux Balance Analysis (FBA)
· Modellierung von Signaltransduktion
· Netzwerkrekonstruktion, Inferenz und Lernen in Netzen: Bool‘sche und Bayes’sche Netze
· Netzwerk-Evolution und Selbstorganisation
For each topic I provide first a presentation with theoretical introduction. Then we switch to Matlab where I explain how to implement a particular analysis using a well-commented demo script. At the end the participants can try the explained analysis on their own using the provided list of exercises as a guideline.
Programming skills or prior Matlab knowledge is helpful, but not necessary. No need for a powerful PC or laptop, or Matlab license, because all the work is done remotely on the lab server. Fast enough internet connection is desirable.
Content: The course is intended for Master and PhD students interested in systems neuroscience and willing to learn state-of-the-art extracellular recording techniques and analysis of the electrophysiological data. The course includes both theoretical introduction into all the aspects of the extracellular recording and hands-on practicum on recordings with tetrodes or silicon probes of local field potentials and multiple single neurons in freely moving rats or mice. Training will include animal handling and training, preparing electrodes, brain surgery, recording in typical behavioral tasks, data processing, spike sorting and typical data analysis of local field potentials and spike trains in Matlab.
Acquired skills: After participating in the course, the students will learn about modern extracellular recording techniques, the origin and interpretation of extracellular signals, application of the techniques to spatial navigation and learning research. They will be familiarized with the terminology relevant to the electrophysiological experiments. Under close supervision, the students will go through all the principle steps of a typical experiment themselves. At the end they will be able to handle and train animals, make tetrodes and implant them into the brain, operate an acquisition system to record extracellular signals, visually explore and evaluate quality of the recorded data, prepare the data for further analysis, do spike sorting, program Matlab scripts to perform typical spectral and spike train analysis. The acquired knowledges and skills can be directly applied to specific scientific projects the students are already working on or plan to work on in the future.
| 3 ECTS; 2 week full-day (9:00-18:00 s.t.) block course; |

Voraussetzung: Sprachkenntnisse im Umfang von Vertiefungskurs Ungarisch
Im Rahmen des fortgeschrittenen Kurses wird der Akzent auf den Erwerb (in systematischer theoretischer Darstellung sowie mit zahlreichen praktischen Übungen) von grundlegenden grammatikalischen Kenntnissen gesetzt. Die im Kurs zu behandelnden Themen werden auf der Grundlage des sprachlichen Niveaus und der Bedürfnisse der Teilnehmenden eingegrenzt. Mögliche größere Themenschwerpunkte sind: Wiederholung der Verbformen, Partizipien, Ausdruck des Besitzes, Gebrauch und Flexion der Pronomen, Wortstellung sowie Satzbau. Ein zentraler Aspekt des Kurses ist der kontinuierliche Vergleich mit anderen den Studierenden bekannten finnougrischen sowie weiteren Sprachen.
Unterrichtssprachen: Ungarisch und Deutsch
Lehrbuch: Szita Szilvia, Görbe Tamás: Gyakorló magyar nyelvtan, Akadémia Kiadó, Budapest, 2009. Andere Materialien werden im Unterricht zur Verfügung gestellt.
Leistungsnachweis: Lernzielkontrollen während des Semesters und die Bearbeitung der Übungsaufgaben.

Reinforcement Learning ist ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz,
das das Erlernen von Handlungsstrategien für autonome Agenten zur
Maximierung einer Belohnungsfunktion behandelt. In diesem Kurs werden
zunächst theoretische Grundlagen eingeführt und anschließend
verschiedene Lösungsansätze vorgestellt. Im praktischen Teil der
Veranstaltung erstellen die Teilnehmer eigene autonome Agenten, die für
eine vorgegeben Aufgabe eine möglichst effektive Handlungsstrategie
erlernen sollen.
Reinforcement Learning ist ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz, das das Erlernen von Handlungsstrategien für autonome Agenten zur Maximierung einer Belohnungsfunktion behandelt. In diesem Kurs werden zunächst theoretische Grundlagen eingeführt und anschließend verschiedene Lösungsansätze vorgestellt. Im praktischen Teil der Veranstaltung erstellen die Teilnehmer eigene autonome Agenten, die für eine vorgegeben Aufgabe eine möglichst effektive Handlungsstrategie erlernen sollen.
In dieser Arbeitsgemeinschaft (AG) werden anspruchsvolle Themen der Künstlichen Intelligenz und des Machine Learning in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Studenten behandelt u.a. im Rahmen von Projekt- und Abschlussarbeiten.
In den Sitzungen der AG präsentieren und diskutieren wissenschaftliche Mitarbeiter des Lehrstuhls ihren aktuellen Forschungsstand (Progress Report) und wichtige Veröffentlichungen (Journal Club) im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
In den Sitzungen der AG präsentieren und diskutieren wissenschaftliche Mitarbeiter des Lehrstuhls ihren aktuellen Forschungsstand (Progress Report) und wichtige Veröffentlichungen (Journal Club) im Bereich des Quantum Computing.
Im Rahmen dieser AG werden u.a. auch Projekt- und Abschlussarbeitsthemen vergeben.
Einschreibungsschlüssel und weitere Informationen, siehe:In dieser Arbeitsgemeinschaft (AG) werden anspruchsvolle Themen des Quantum Computing in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Studenten behandelt.
In den Sitzungen der AG präsentieren und diskutieren wissenschaftliche Mitarbeiter des Lehrstuhls ihren aktuellen Forschungsstand (Progress Report) und wichtige Veröffentlichungen (Journal Club) im Bereich des Quantum Computing.
Im Rahmen dieser AG werden u.a. auch Projekt- und Abschlussarbeitsthemen vergeben.
Anhand von Münchener Beispielen des 15. bis 18. Jahrhunderts bietet das
dreistündige Seminar eine Einführung in die frühneuzeitliche
Architektur. Dabei sollen der kunsthistorische Umgang mit Architektur,
Terminologie und Methoden der Architekturgeschichte erlernt werden. Das
Seminar ist für Anfänger geeignet und schließt auch die Ausstattung der
Bauwerke mit ein. Der Kurs besteht aus vorbereitenden Sitzungen mit
Lektüre und Diskussion im Seminarraum, aus Übungen zum
wissenschaftlichen Arbeiten und aus Exkursionen zu den behandelten
Objekte in München. Geplant sind u. a. Besuche im Bayerischen
Nationalmuseum, in St. Michael, in der Frauenkirche, in der Münchener
Residenz, in Schloss Schleißheim (...).

Computer Games and Games related
formats are an essential branch of the
media industry, with sales exceeding those of the music or the movie
industry. In many games, building a dynamic environment with
autonomously acting entities is necessary. This comprises any types
of mobile objects, non-player characters, computer opponents, or the
dynamics of the environment itself. To model these elements, techniques
from the area of Artificial Intelligence allow for modeling adaptive
environments with interesting dynamics. From the point of view of AI
Research, games currently provide multiple environments that allow the
development of breakthrough technology in Artificial Intelligence and
Deep
Learning. Projects like OpenAIGym, AlphaGo, OpenAI5, and Alpha-Star
earned much attention in the AI research community and the broad
public. The reason for the importance of games for developing
autonomous systems is that games provide environments that usually allow
fast throughputs and provide clearly defined tasks for a learning agent
to accomplish. The lecture provides an overview of techniques for
building environment engines and making these suitable for large-scale,
high-throughput games and simulations.
Furthermore, we will
discuss the foundations of modeling agent behavior and how to evaluate
it in deterministic and non-deterministic settings. Based on this
formalism, we will discuss how to analyze and predict agent or player
behavior. Finally, we will introduce various techniques for optimizing
agent behavior, such as sequential planning and reinforcement learning.
The EnrollmentKey will be announced in the lectures.
| Component | When | Where | Starts at |
| Lecture | Tue, 13:00 - 16:00 h | Amalienstr. 73A - 112 | 29.04.2025 |
| Tutorial 1 | Wed, 14:00 - 16:00 h | Amalienstr. 73A - 220 | 07.05.2025 |
| Tutorial 2 | Wed, 16:00 - 18:00 h | Amalienstr. 73A - 220 | 07.05.2025 |

Computer Games and Games related formats are an essential branch of the
media industry with sales exceeding those of the music or the movie
industry. In many games, it is necessary to build up a dynamic
environment with autonomously acting entities. This comprises any types
of mobile objects, non-player characters, computer opponents or the
dynamics of the environment itself. To model these elements, techniques
from the area of Artificial Intelligence allow for modelling adaptive
environments with interesting dynamics. From the point of view of AI
Research, games currently provide multiple environments which allow to
develop breakthrough technology in Artificial Intelligence and Deep
Learning. Projects like OpenAIGym, AlphaGo, OpenAI5 or Alpha-Star earned
a lot of attention in the AI research community as well as in the broad
public. The reason for the importance of games for developing
autonomous systems is that games provide environments usually allowing
fast throughputs and provide clearly defined tasks for a learning agent
to accomplish. The lecture provides an overview of techniques for
building up environment engines and making these suitable for
largescale, high-throughput games and simulations. Furthermore, we will
discuss the foundations of modelling agent behaviour and how to evaluate
it in deterministic and non-deterministic settings. Based on this
formalisms, we will discuss how to analyse and predict agent or player
behaviour. Finally, we will introduce various techniques for optimizing
agent behaviour such as sequential planning and reinforcement learning.
Computer Games and Games related formats are an essential branch of the
media industry with sales exceeding those of the music or the movie
industry. In many games, it is necessary to build up a dynamic
environment with autonomously acting entities. This comprises any types
of mobile objects, non-player characters, computer opponents or the
dynamics of the environment itself. To model these elements, techniques
from the area of Artificial Intelligence allow for modelling adaptive
environments with interesting dynamics. From the point of view of AI
Research, games currently provide multiple environments which allow to
develop breakthrough technology in Artificial Intelligence and Deep
Learning. Projects like OpenAIGym, AlphaGo, OpenAI5 or Alpha-Star earned
a lot of attention in the AI research community as well as in the broad
public. The reason for the importance of games for developing
autonomous systems is that games provide environments usually allowing
fast throughputs and provide clearly defined tasks for a learning agent
to accomplish. The lecture provides an overview of techniques for
building up environment engines and making these suitable for
largescale, high-throughput games and simulations. Furthermore, we will
discuss the foundations of modelling agent behaviour and how to evaluate
it in deterministic and non-deterministic settings. Based on this
formalisms, we will discuss how to analyse and predict agent or player
behaviour. Finally, we will introduce various techniques for optimizing
agent behaviour such as sequential planning and reinforcement learning.
Computer Games and Games related formats are an essential branch of the
media industry, with sales exceeding those of the music or the movie
industry. In many games, it is necessary to build up a dynamic
environment with autonomously acting entities. This comprises any types
of mobile objects, non-player characters, computer opponents or the
dynamics of the environment itself. To model these elements, techniques
from the area of Artificial Intelligence allow for modelling adaptive
environments with interesting dynamics. From the point of view of AI
Research, games currently provide multiple environments which allow the development of breakthrough technology in Artificial Intelligence and Deep
Learning. Projects like OpenAIGym, AlphaGo, OpenAI5 and Alpha-Star earned
a lot of attention in the AI research community and the broad
public. The reason for the importance of games for developing
autonomous systems is that games provide environments that usually allow
fast throughputs and provide clearly defined tasks for a learning agent
to accomplish. The lecture provides an overview of techniques for
building environment engines and making these suitable for large-scale, high-throughput games and simulations.
Furthermore, we will
discuss the foundations of modelling agent behaviour and how to evaluate
it in deterministic and non-deterministic settings. Based on this formalism, we will discuss how to analyse and predict agent or player
behaviour. Finally, we will introduce various techniques for optimizing
agent behaviour, such as sequential planning and reinforcement learning.
Enrollment Key: ReadyPlayer1

Computer Games and Games related formats are an essential branch of the
media industry, with sales exceeding those of the music or the movie
industry. In many games, building a dynamic environment with autonomously acting entities is necessary. This comprises any types
of mobile objects, non-player characters, computer opponents, or the
dynamics of the environment itself. To model these elements, techniques
from the area of Artificial Intelligence allow for modeling adaptive
environments with interesting dynamics. From the point of view of AI
Research, games currently provide multiple environments that allow the
development of breakthrough technology in Artificial Intelligence and
Deep
Learning. Projects like OpenAIGym, AlphaGo, OpenAI5, and Alpha-Star
earned much attention in the AI research community and the broad
public. The reason for the importance of games for developing
autonomous systems is that games provide environments that usually allow
fast throughputs and provide clearly defined tasks for a learning agent
to accomplish. The lecture provides an overview of techniques for
building environment engines and making these suitable for large-scale,
high-throughput games and simulations.
Furthermore, we will
discuss the foundations of modeling agent behavior and how to evaluate
it in deterministic and non-deterministic settings. Based on this
formalism, we will discuss how to analyze and predict agent or player behavior. Finally, we will introduce various techniques for optimizing
agent behavior, such as sequential planning and reinforcement learning.
Enrollment Key: ReadyPlayer#1

Computer Games and Games related
formats are an essential branch of the
media industry, with sales exceeding those of the music or the movie
industry. In many games, building a dynamic environment with
autonomously acting entities is necessary. This comprises any types
of mobile objects, non-player characters, computer opponents, or the
dynamics of the environment itself. To model these elements, techniques
from the area of Artificial Intelligence allow for modeling adaptive
environments with interesting dynamics. From the point of view of AI
Research, games currently provide multiple environments that allow the
development of breakthrough technology in Artificial Intelligence and
Deep
Learning. Projects like OpenAIGym, AlphaGo, OpenAI5, and Alpha-Star
earned much attention in the AI research community and the broad
public. The reason for the importance of games for developing
autonomous systems is that games provide environments that usually allow
fast throughputs and provide clearly defined tasks for a learning agent
to accomplish. The lecture provides an overview of techniques for
building environment engines and making these suitable for large-scale,
high-throughput games and simulations.
Furthermore, we will
discuss the foundations of modeling agent behavior and how to evaluate
it in deterministic and non-deterministic settings. Based on this
formalism, we will discuss how to analyze and predict agent or player
behavior. Finally, we will introduce various techniques for optimizing
agent behavior, such as sequential planning and reinforcement learning.
Computer Games and Games related formats are an essential branch of the
media industry with sales exceeding those of the music or the movie
industry. In many games, it is necessary to build up a dynamic
environment with autonomously acting entities. This comprises any types
of mobile objects, non-player characters, computer opponents or the
dynamics of the environment itself. To model these elements, techniques
from the area of Artificial Intelligence allow for modelling adaptive
environments with interesting dynamics. From the point of view of AI
Research, games currently provide multiple environments which allow to
develop breakthrough technology in Artificial Intelligence and Deep
Learning. Projects like OpenAIGym, AlphaGo, OpenAI5 or Alpha-Star earned
a lot of attention in the AI research community as well as in the broad
public. The reason for the importance of games for developing
autonomous systems is that games provide environments usually allowing
fast throughputs and provide clearly defined tasks for a learning agent
to accomplish. The lecture provides an overview of techniques for
building up environment engines and making these suitable for
largescale, high-throughput games and simulations. Furthermore, we will
discuss the foundations of modelling agent behaviour and how to evaluate
it in deterministic and non-deterministic settings. Based on this
formalisms, we will discuss how to analyse and predict agent or player
behaviour. Finally, we will introduce various techniques for optimizing
agent behaviour such as sequential planning and reinforcement learning.